Wann erwartet man zu viel?
Geschlossen702 Antworten41'722 AufrufeGestartet von Kaleu ·
:trost:
....................
B.
....................
B.
Danke B...
35 biste. 35. Un Tränen kullern Dir runter wie bei nem 12 jährigen...
Leute, ich kann nimmer... :(
Einfach abserviert. Am Ende wirst Du einfach abserviert...Passt halt nimmer in's Bild...
35 biste. 35. Un Tränen kullern Dir runter wie bei nem 12 jährigen...
Leute, ich kann nimmer... :(
Einfach abserviert. Am Ende wirst Du einfach abserviert...Passt halt nimmer in's Bild...
Ach Kaleu...
Ich würd dir so gerne Trost spenden..Irgendwas schreiben was deinen Kummer lindern könnte aber leider kann ich das nicht!
Mir gehts ja absolut genauso wie dir...
Verloren und nun heißts loslassen...
Ich habs bis jetzt nicht wirklich geschafft, ich hoffe du bist da stärker als ich! Ich hoffe du hast ein Ziel vor Augen dass du verfolgen kannst. MIr fehlt das nämlich und das macht die Sache so schwer..
Aber was ich so rausgelesen habe bist du doch auf einem guten weg, dessen ziel es ist DICH zu finden oder?! DUrch die Therapie...
Die Beziehung ist verloren aber wer weiß was du durch dich SELBER gewinnst...
Ich weiß dass das kein wirklicher Trost ist in diesem MOment...
:(
Fühl dich gedrückt
Ich würd dir so gerne Trost spenden..Irgendwas schreiben was deinen Kummer lindern könnte aber leider kann ich das nicht!
Mir gehts ja absolut genauso wie dir...
Verloren und nun heißts loslassen...
Ich habs bis jetzt nicht wirklich geschafft, ich hoffe du bist da stärker als ich! Ich hoffe du hast ein Ziel vor Augen dass du verfolgen kannst. MIr fehlt das nämlich und das macht die Sache so schwer..
Aber was ich so rausgelesen habe bist du doch auf einem guten weg, dessen ziel es ist DICH zu finden oder?! DUrch die Therapie...
Die Beziehung ist verloren aber wer weiß was du durch dich SELBER gewinnst...
Ich weiß dass das kein wirklicher Trost ist in diesem MOment...
:(
Fühl dich gedrückt
Ziele hab ich. Immernoch. Eins davon heisst, wenn nicht mit ihr, dann ohne sie. Ich wünschte, es wäre mit ihr möglich, ist es aber nicht. Es ist aber auch kein Trotz, wäre es das, wäre ich nur wütend, aber nicht traurig.
Ja das kenne ich zu gut...
Ohne ihn.. ich finde diesen weg allerdings befremdlich und beängstigend und will ihn nicht einschlagen! Aber ich wünsche dir zumindest alle Kraft der Welt!
Ohne ihn.. ich finde diesen weg allerdings befremdlich und beängstigend und will ihn nicht einschlagen! Aber ich wünsche dir zumindest alle Kraft der Welt!
bearbeitet #626
Alter Falter,
nicht jammern sondern den Gürtel eben ein Loch enger machen. Ist am Anfang sehr schmerzhaft, aber erinnert dich dran nicht zu jammern.
Fang dich, finde dich, und setz dich.
Wenns nicht passt, und du das erkennst, isses gut. Aber soweit kannst du noch lange nicht sein. Sie erzählt immer irgendwelchen Shit, und du steigst immer irgenwie drauf ein.
Ich möchte nicht mehr oder weniger, als das du endlich aus Lummerland (in deinem Kopf), in die reale Welt kommst. Diese Welt hat/aber/und nämlich nur bedingt mit dieser Frau Nachbarin zu tun.
Man(n) Kaleu, wo ist diese irre Kraft, die ich aus deinen Zeilen gelesen habe? Werde hier bitte nicht zum heulenden Elend! ....und das mit der Frau Nachbarin, - ich bitte dich - , das ist noch lange nicht entschieden. Alter (wie Scoop dich nennt), werde doch einfach mal wach in der Birne. Du bist soweit gegangen, willst du jetzt stehen bleiben?
LG
Grillcat
nicht jammern sondern den Gürtel eben ein Loch enger machen. Ist am Anfang sehr schmerzhaft, aber erinnert dich dran nicht zu jammern.
Fang dich, finde dich, und setz dich.
Wenns nicht passt, und du das erkennst, isses gut. Aber soweit kannst du noch lange nicht sein. Sie erzählt immer irgendwelchen Shit, und du steigst immer irgenwie drauf ein.
Ich möchte nicht mehr oder weniger, als das du endlich aus Lummerland (in deinem Kopf), in die reale Welt kommst. Diese Welt hat/aber/und nämlich nur bedingt mit dieser Frau Nachbarin zu tun.
Man(n) Kaleu, wo ist diese irre Kraft, die ich aus deinen Zeilen gelesen habe? Werde hier bitte nicht zum heulenden Elend! ....und das mit der Frau Nachbarin, - ich bitte dich - , das ist noch lange nicht entschieden. Alter (wie Scoop dich nennt), werde doch einfach mal wach in der Birne. Du bist soweit gegangen, willst du jetzt stehen bleiben?
LG
Grillcat
zitat vom 08.04.2009
Mensch hoffentlich kannst du mal wirklich und endlich und konsequent irgendeinen abschluss finden liebster alter kaleu- das kann doch echt nicht wahr sein hier!
Ich mag dich und versteh dich, aber du bist ein erwachsener mann und solltest auch so handeln- dieser ganze mist die letzten 4 jahre, das kann doch nicht dein ernst sein-
Klar wirds schwer- allein mir fehlt der glaube, dass dus durchziehst- denn ich glaube
DU musst es wollen, nicht weil sie nicht will dich damit nur abfinden, sondern aus eigenen stücken, selbst wenn sie wiederkommt und bettelt (und das wird sie, wir kennen das ja) selbst dann solltest du NEIN sagen! Bitte bitte, verzweifelt schrei!
B.
Klar gehts dir jetzt nicht gut, und du hast totale panik vor der nächsten zeit, aber das darf dich nicht dazu bringen wieder faule kompromisse mit ihr einzugehen-
Ach menno!
Geilomat! DAS hab ich gebraucht Grillcat. Ich bin manchmal schwer von Begriff.Befinde ich mich in einer zeitschleife? und ewig grüsst das murmeltier!
Ich glaub zwar nicht, dass sie jetzt noch wiederkommt. Aber das soll jetzt auch Latte sein. Ich werd mich einfach mal an den Kram halten der mich betrifft. Alles andere ist ja eh für die Füße.
Das wird ganz schön hart die nächste Zeit. Weia. Ist kein Selbstmitleid jetzt, aber da durch zu müssen, da hab ich mal so gar keinen Bock drauf
Mensch hoffentlich kannst du mal wirklich und endlich und konsequent irgendeinen abschluss finden liebster alter kaleu- das kann doch echt nicht wahr sein hier!
Ich mag dich und versteh dich, aber du bist ein erwachsener mann und solltest auch so handeln- dieser ganze mist die letzten 4 jahre, das kann doch nicht dein ernst sein-
Klar wirds schwer- allein mir fehlt der glaube, dass dus durchziehst- denn ich glaube
DU musst es wollen, nicht weil sie nicht will dich damit nur abfinden, sondern aus eigenen stücken, selbst wenn sie wiederkommt und bettelt (und das wird sie, wir kennen das ja) selbst dann solltest du NEIN sagen! Bitte bitte, verzweifelt schrei!
B.
Klar gehts dir jetzt nicht gut, und du hast totale panik vor der nächsten zeit, aber das darf dich nicht dazu bringen wieder faule kompromisse mit ihr einzugehen-
Ach menno!
bearbeitet #628
Was für faule Kompromisse?
Was glaubt ihr wo ich bin? Ich bin ganz unten. Ich weiss ich hab mich selbst dahin bringen lassen. Ich weiss, ich hab drum gebettelt, mich immer wieder treten zu lassen. Wisst ihr wie schön das ist daraus aufzuwachen und nochmal eine dafür zu bekommen, weil man eben so blöd war?
Ich mein jetzt nicht euch - ich mein sie. Sie hat mir nochmal eine verpasst. Und zwar eine Richtige. Und wisst ihr warum? Weil ich bin wie ich bin! Weiter runter geht's nicht mehr! Dachte ich. Bis sie nochmal drauf getreten hat!
Ist kein Selbstmitleid, irgendwann geht's nicht mehr, irgendwann kannst Du keinen Tritt mehr ertragen. Und sei er noch so gut gemeint.
Nein, verdammt, ich bin nicht alleine Schuld! Ich trage viel Mitschuld. Sehr viel. Aber ich bin nicht hergekommen und habe meine Schwachstellen benutzt um mich völlig in den Dreck zu ziehen als ich sowieso schon ganz unten war!
Ich hab vertraut! Und dafür wurde ich in den Dreck getreten! Aber die Erkenntnis daraus kann nicht sein, nicht vertrauen zu dürfen. Denn dann würde ich mich auf ihren Level begeben. Und da will ich nie hin. Niemals!
Und keine Sorge. Es ist kein Selbstmitleid. Ich geh meinen Weg weiter. Da macht euch mal keine Sorgen. Sie hat mir jetzt in die Eier getreten weil ich mir erlaubt habe mich auf den Weg zu machen und weil ich mir erlaubt habe sie zu fragen ob sie mitkommen will oder lieber nicht. Aber ich werd nicht liegen bleiben. Ich hab mich schon längst auf meinen Weg gemacht, ich bin im Augenblick ein bisschen gebremst, das ja, aber ich steh wieder uaf und werd weitergehen. Ich geb meinen Weg nicht auf. Aber den geh ich ohne sie. ich habÄ's nicht nötig mich treten zu lassen, wenn ich anfange ich selbst zu sein.
Was glaubt ihr wo ich bin? Ich bin ganz unten. Ich weiss ich hab mich selbst dahin bringen lassen. Ich weiss, ich hab drum gebettelt, mich immer wieder treten zu lassen. Wisst ihr wie schön das ist daraus aufzuwachen und nochmal eine dafür zu bekommen, weil man eben so blöd war?
Ich mein jetzt nicht euch - ich mein sie. Sie hat mir nochmal eine verpasst. Und zwar eine Richtige. Und wisst ihr warum? Weil ich bin wie ich bin! Weiter runter geht's nicht mehr! Dachte ich. Bis sie nochmal drauf getreten hat!
Ist kein Selbstmitleid, irgendwann geht's nicht mehr, irgendwann kannst Du keinen Tritt mehr ertragen. Und sei er noch so gut gemeint.
Nein, verdammt, ich bin nicht alleine Schuld! Ich trage viel Mitschuld. Sehr viel. Aber ich bin nicht hergekommen und habe meine Schwachstellen benutzt um mich völlig in den Dreck zu ziehen als ich sowieso schon ganz unten war!
Ich hab vertraut! Und dafür wurde ich in den Dreck getreten! Aber die Erkenntnis daraus kann nicht sein, nicht vertrauen zu dürfen. Denn dann würde ich mich auf ihren Level begeben. Und da will ich nie hin. Niemals!
Und keine Sorge. Es ist kein Selbstmitleid. Ich geh meinen Weg weiter. Da macht euch mal keine Sorgen. Sie hat mir jetzt in die Eier getreten weil ich mir erlaubt habe mich auf den Weg zu machen und weil ich mir erlaubt habe sie zu fragen ob sie mitkommen will oder lieber nicht. Aber ich werd nicht liegen bleiben. Ich hab mich schon längst auf meinen Weg gemacht, ich bin im Augenblick ein bisschen gebremst, das ja, aber ich steh wieder uaf und werd weitergehen. Ich geb meinen Weg nicht auf. Aber den geh ich ohne sie. ich habÄ's nicht nötig mich treten zu lassen, wenn ich anfange ich selbst zu sein.
Was für faule Kompromisse?Warts ab!!
Ist kein Selbstmitleid, irgendwann geht's nicht mehr, irgendwann kannst Du keinen Tritt mehr ertragen. Und sei er noch so gut gemeint.Du betonst immer so, dass es kein selbstmitleid ist- ist es aber doch und das braucht der mensch auch manchmal- kann man ruhig zu stehen- ist nicht schlimm
Aber ich bin mir sicher, dass du das schaffst- da raus zu kommen, aber nur wenn dus willst- willst dus??
Bin einfach geschockt, dass alles so ist wie vor wochen, was sag ich, monaten- nur hab ich das gefühl, dass du das nicht merkst- für dich ist immer wieder alles neu, noch schlimmer als vorher, oder noch schöner als jemals.. keine ahnung was da in dir vorgeht- mach bitte bitte mal die augen auf!
Und ich kann dir einfach fast nicht abnehmen, dass es dir jetzt sooooo schlecht geht, du wusstest es doch, dass das jederzeit wieder passieren kann- oder nicht- also wenn das jetzt plötzlich und unerwartet geschehen wäre, dann könnte ichs verstehen, aber du wusstest es-wir wussten es- du warst darauf vorbereitet!!!! oder???
Und in der gleichen situation warst du doch schon viele male- die waren kein deut anders- und du bist immer wieder raus gekommen, allerdings nur dadurch, dass sie sich wieder gemeldet hat und alles gut wurde--
Ich kapiers nicht- echt nicht, sorry
B.
Ich hab vertraut! Und dafür wurde ich in den Dreck getreten! Aber die Erkenntnis daraus kann nicht sein, nicht vertrauen zu dürfen. Denn dann würde ich mich auf ihren Level begeben. Und da will ich nie hin. Niemals!wie lange willst du denn als frosch immer wieder vor dem skorpion platzieren, um dir einen stich abzuholen? du weisst ganz genau, dass sie dich stechen wird und dieser stich umso tiefer sein wird, je weiter du dich öffnest. und trotzdem setzt du dich immer wieder vor sie hin.
lieber kaleu, sie kann nicht anderst, verstehst du das denn nicht? sie kommuniziert es dir doch ganz klar über ihre handlung: nähe -> angriff.
hör auf, dich ungepanzert vor ihr auf den boden zu werfen, um nachher flennend und halb tot davonzukriechen. sie kann nicht anders und du kannst sie mit deiner liebe auch nicht heilen oder davon abhalten. im gegenteil. und vertrauen tut man menschen, die sich wiederholt als vertrauenswürdig erwiesen haben. du kannst sie nicht zu einem anderen verhalten zwingen, indem du ihr die offenheit und risikobereitschaft verrechnest, die du ihr gegenüber aufbringst. das funktioniert so nicht.
Sie hat mir nochmal eine verpasst. Und zwar eine Richtige. Und wisst ihr warum? Weil ich bin wie ich bin!Nein, nicht deshalb, sondern weil sie ist wie sie ist!! Du beziehst ihre verhaltensweise viel zu sehr auf dich, sie reagiert doch nicht auf dich sondern auf IHRE gefühle und ängste..mach dir das immer wieder klar..
B.
B.
Ich denke, du hast alles Recht traurig zu sein. Auch wenn du wiederholt auf ihr Standardverhalten hereingefallen bist. Hauptsache es führt nicht dazu, dass du von deinem Weg abkommst, den du eingeschlagen hast. Allerdings führt dich jede Verletzung von ihrer Seite weiter von ihr fort. Auch wenn es ihr übliches Verhalten ist und du dies wissen müsstest und dich darauf einstellen solltest, so kann ich mir denken, dass jede kleine Handlung von ihr in deine Richtung den winzigen Funken Hoffnung geschürt hat.
Das Bewusstsein das sie so ist und man die Handlung von ihr vorraussehen kann, bedeutet ja noch lange nicht, dass man das ganze dann emotionslos gelassen entgegennimmt. Sie schützt sich mit ihrem Verhalten. Dein Eigenschutz ist irgendwann auf der Strecke geblieben, indem du immer und immer wieder (bis auf wenige Ausnahmen) auf sie zugegangen bist. Den musst du wieder aufbauen. Das versuchst du. Leider geht's wohl nicht so schnell. Beendet ist das alles wohl noch lange nicht.
Das Bewusstsein das sie so ist und man die Handlung von ihr vorraussehen kann, bedeutet ja noch lange nicht, dass man das ganze dann emotionslos gelassen entgegennimmt. Sie schützt sich mit ihrem Verhalten. Dein Eigenschutz ist irgendwann auf der Strecke geblieben, indem du immer und immer wieder (bis auf wenige Ausnahmen) auf sie zugegangen bist. Den musst du wieder aufbauen. Das versuchst du. Leider geht's wohl nicht so schnell. Beendet ist das alles wohl noch lange nicht.
Hallo Kaleu,
ich habe mir Deinen gesamten Thread durchgelesen und ich bin darüber, dass Du das nun schon seit viereinhalb Jahren erlebst, total entsetzt, vor allem darüber, wie das alles abläuft. Mir hat das für meinen Fall einen ziemlichen Denkanstoß versetzt. Ich erlebe so etwas Ähnliches gerade seit einem halben Jahr, allerdings mit umgekehrten Rollen, in meinem Fall ist „ER“ derjenige, der so mit mir umspringt. Vor einer Woche ist er zum vierten Mal in der Zeit bei mir wieder ausgezogen und hat mir auch mal wieder ordentlich einen vor den Bug geschossen. Ich kann die ganze Geschichte jetzt hier nicht erzählen, das wäre zu lange, aber sie ähnelt in jedem Fall in vielen Bereichen sehr der deinigen. Nur um ein paar Dinge zu nennen: Auch hier gibt es die „vorherige“ Familie (Frau und eine Tochter, die 16 ist), zu der er wohl in einer seltsamen emotionalen Abhängigkeit steht, die von mir zwar beim ersten Zusammentreffen etwas wusste, vor der ich aber seit dem zweiten Zusammenkommen verheimlicht werde. Und diese himmelhochjauchzenden bis kellertiefen Auf und Abs von jetzt auf gleich. Einmal sind es die Schuldgefühle gegenüber seiner Familie, die er angeblich nicht auf die Reihe bekommt und ihn panisch werden lassen und das nächste Mal ist es, dass er jetzt ein eigenständiger Mensch werden muss und es gibt noch viele andere Argumente seinerseits, die nach einem kurzen glücklichen Zusammensein unserseits alles wieder jäh zusammenbrechen lassen. Tausende von Versprechungen, von denen eine einzige bisher eingehalten wurde, Liebesgesäusel bis zum Umfallen, das dann wieder vergessen ist, für mich alles unglaublich. Wo er nach seinen Aussagen schon zwei Jahre, bevor wir zusammenkamen etwas von mir wollte (hat er mir zu dem Zeitpunkt auch mal gesagt gehabt, aber da war das bei mir nicht möglich und wir hatten kaum Kontakt in den zwei Jahren). Wie auch immer. Jetzt ist er wie gesagt, seit einer Woche wieder mal weg, weil er angeblich sein Leben auf die Reihe bekommen muss, aber er möchte mich nicht verlieren und mit mir weiterhin eine Beziehung haben, aber mit getrennten Wohnungen. Er hat sich aber binnen dieser Woche nicht mehr gemeldet. Und als ich Deinen Thread gelesen habe, ist mir, obwohl ich schon öfters den Verdacht hatte, klar geworden, dass das ein ähnliches Schema ist, das da abläuft. Ich bin mir sicher, dass er nach einiger Zeit wieder bei mir ankommt und es dann wieder ein Hoch gibt, das dann schnell wieder im Tief enden wird. Ich versuche schon die ganze Zeit zu verstehen, was da los ist, mache mir Selbstvorwürfe, weil ich vielleicht zuviel erwartet habe (wobei ich unterdessen der Meinung bin, dass ich nicht zuviel erwartet habe) und zergrüble mir das Hirn. Aber wofür tun wir das? Für einen Menschen, der nicht wirklich weiß, was er will und vor allem anscheinend ein riesiges Problem in seinem Leben hat, das auch wir nicht in der Lage sind, zu lösen? Und dabei bleibt man selbst völlig auf der Strecke, macht sich die Nerven kaputt und das, was man eigentlich möchte, nämlich eine glückliche Partnerschaft, bekommt man auf diesem Weg wohl schon gar nicht. Das klingt heute von mir relativ abgeklärt, aber das schwankt halt auch ziemlich, denn ich habe mit dem Ganzen auch noch nicht wirklich abgeschlossen. Dein Thread hat mir aber bei meinen ganzen Gedanken doch einen Hieb gegeben, von daher mal Danke, dass Du Dich da offenbart hast. Aber weißt Du was ich mich frage? Ob man mit solchen Menschen, wie Deiner Freundin und meinen Freund, jemals glücklich werden könnte. Du hast es nun sogar mit Paartherapie versucht und selbst das ist schwierig. Wie lange soll man warten, bis der andere seine seelischen Blähungen soweit verdaut hat, dass eine annähernd normale Partnerschaft möglich ist? Oder wollen diese Menschen einfach nicht wirklich und irgendwann kommt ein anderer / eine andere daher, mit dem / der es dann auf einmal klappt? Ich weiß auch nicht, aber zum allewiglichen Warter will ich dann auch nicht werden. Schwierige Situationen mag es im Leben ja geben, aber wenn der andere nicht zu einem steht oder stehen kann, dann ist doch dem Ganzen eigentlich jegliche Grundlage entzogen. Ich bewundere Dich sehr, dass Du so einen langen Atem hast, denn auch meine Denke geht eher in die Richtung, dass man die Liebe erhalten sollte, denn viele Dinge würden mit dem anderen ja passen…. Aber ich zweifle in meinem Fall jetzt schon daran, dass die Liebe das scheinbar Unmögliche möglich machen kann, nämlich diese „Störungen“ aus dem Umfeld und aus der Vergangenheit zu bewältigen. Mir persönlich machen die Verletzungen durch all diese Dinge im letzten halben Jahr sehr zu schaffen und mittlerweile bin ich oft schon auf dem Trip, dass ich mir denke, das will ich nicht mit mir machen lassen. Das wiegen auch die Hochzeitphasen nicht mehr auf. Geht Dir das nicht auch mal so? Trotz aller Liebe zu dem anderen bin ich der Meinung, dass ein anderer Mensch das einem nicht antun darf. Wir haben auch ein Recht auf eine glücklichere Partnerschaft, eben ohne diese extremen Kahlschläge. Und Verständnis haben für des anderen schwierige Situationen ist schon recht und schön, da bin ich wohl auch gut drin, aber das muss auch mal seine Grenzen haben. Vielleicht ist es doch besser, mal richtig Zähne zu zeigen….
Viel Text, sorry. Aber es war mir danach, Dir mal zu schreiben.
ich habe mir Deinen gesamten Thread durchgelesen und ich bin darüber, dass Du das nun schon seit viereinhalb Jahren erlebst, total entsetzt, vor allem darüber, wie das alles abläuft. Mir hat das für meinen Fall einen ziemlichen Denkanstoß versetzt. Ich erlebe so etwas Ähnliches gerade seit einem halben Jahr, allerdings mit umgekehrten Rollen, in meinem Fall ist „ER“ derjenige, der so mit mir umspringt. Vor einer Woche ist er zum vierten Mal in der Zeit bei mir wieder ausgezogen und hat mir auch mal wieder ordentlich einen vor den Bug geschossen. Ich kann die ganze Geschichte jetzt hier nicht erzählen, das wäre zu lange, aber sie ähnelt in jedem Fall in vielen Bereichen sehr der deinigen. Nur um ein paar Dinge zu nennen: Auch hier gibt es die „vorherige“ Familie (Frau und eine Tochter, die 16 ist), zu der er wohl in einer seltsamen emotionalen Abhängigkeit steht, die von mir zwar beim ersten Zusammentreffen etwas wusste, vor der ich aber seit dem zweiten Zusammenkommen verheimlicht werde. Und diese himmelhochjauchzenden bis kellertiefen Auf und Abs von jetzt auf gleich. Einmal sind es die Schuldgefühle gegenüber seiner Familie, die er angeblich nicht auf die Reihe bekommt und ihn panisch werden lassen und das nächste Mal ist es, dass er jetzt ein eigenständiger Mensch werden muss und es gibt noch viele andere Argumente seinerseits, die nach einem kurzen glücklichen Zusammensein unserseits alles wieder jäh zusammenbrechen lassen. Tausende von Versprechungen, von denen eine einzige bisher eingehalten wurde, Liebesgesäusel bis zum Umfallen, das dann wieder vergessen ist, für mich alles unglaublich. Wo er nach seinen Aussagen schon zwei Jahre, bevor wir zusammenkamen etwas von mir wollte (hat er mir zu dem Zeitpunkt auch mal gesagt gehabt, aber da war das bei mir nicht möglich und wir hatten kaum Kontakt in den zwei Jahren). Wie auch immer. Jetzt ist er wie gesagt, seit einer Woche wieder mal weg, weil er angeblich sein Leben auf die Reihe bekommen muss, aber er möchte mich nicht verlieren und mit mir weiterhin eine Beziehung haben, aber mit getrennten Wohnungen. Er hat sich aber binnen dieser Woche nicht mehr gemeldet. Und als ich Deinen Thread gelesen habe, ist mir, obwohl ich schon öfters den Verdacht hatte, klar geworden, dass das ein ähnliches Schema ist, das da abläuft. Ich bin mir sicher, dass er nach einiger Zeit wieder bei mir ankommt und es dann wieder ein Hoch gibt, das dann schnell wieder im Tief enden wird. Ich versuche schon die ganze Zeit zu verstehen, was da los ist, mache mir Selbstvorwürfe, weil ich vielleicht zuviel erwartet habe (wobei ich unterdessen der Meinung bin, dass ich nicht zuviel erwartet habe) und zergrüble mir das Hirn. Aber wofür tun wir das? Für einen Menschen, der nicht wirklich weiß, was er will und vor allem anscheinend ein riesiges Problem in seinem Leben hat, das auch wir nicht in der Lage sind, zu lösen? Und dabei bleibt man selbst völlig auf der Strecke, macht sich die Nerven kaputt und das, was man eigentlich möchte, nämlich eine glückliche Partnerschaft, bekommt man auf diesem Weg wohl schon gar nicht. Das klingt heute von mir relativ abgeklärt, aber das schwankt halt auch ziemlich, denn ich habe mit dem Ganzen auch noch nicht wirklich abgeschlossen. Dein Thread hat mir aber bei meinen ganzen Gedanken doch einen Hieb gegeben, von daher mal Danke, dass Du Dich da offenbart hast. Aber weißt Du was ich mich frage? Ob man mit solchen Menschen, wie Deiner Freundin und meinen Freund, jemals glücklich werden könnte. Du hast es nun sogar mit Paartherapie versucht und selbst das ist schwierig. Wie lange soll man warten, bis der andere seine seelischen Blähungen soweit verdaut hat, dass eine annähernd normale Partnerschaft möglich ist? Oder wollen diese Menschen einfach nicht wirklich und irgendwann kommt ein anderer / eine andere daher, mit dem / der es dann auf einmal klappt? Ich weiß auch nicht, aber zum allewiglichen Warter will ich dann auch nicht werden. Schwierige Situationen mag es im Leben ja geben, aber wenn der andere nicht zu einem steht oder stehen kann, dann ist doch dem Ganzen eigentlich jegliche Grundlage entzogen. Ich bewundere Dich sehr, dass Du so einen langen Atem hast, denn auch meine Denke geht eher in die Richtung, dass man die Liebe erhalten sollte, denn viele Dinge würden mit dem anderen ja passen…. Aber ich zweifle in meinem Fall jetzt schon daran, dass die Liebe das scheinbar Unmögliche möglich machen kann, nämlich diese „Störungen“ aus dem Umfeld und aus der Vergangenheit zu bewältigen. Mir persönlich machen die Verletzungen durch all diese Dinge im letzten halben Jahr sehr zu schaffen und mittlerweile bin ich oft schon auf dem Trip, dass ich mir denke, das will ich nicht mit mir machen lassen. Das wiegen auch die Hochzeitphasen nicht mehr auf. Geht Dir das nicht auch mal so? Trotz aller Liebe zu dem anderen bin ich der Meinung, dass ein anderer Mensch das einem nicht antun darf. Wir haben auch ein Recht auf eine glücklichere Partnerschaft, eben ohne diese extremen Kahlschläge. Und Verständnis haben für des anderen schwierige Situationen ist schon recht und schön, da bin ich wohl auch gut drin, aber das muss auch mal seine Grenzen haben. Vielleicht ist es doch besser, mal richtig Zähne zu zeigen….
Viel Text, sorry. Aber es war mir danach, Dir mal zu schreiben.
ich glaube auch, dass du kaleu zwar versuchst, aus der geschichte rauszukommen, weil du im GRUNDE einsiehst, dass es zu nichts führt, aber mal von der emotionalen abhängigkeit zu dieser frau abgesehen, denke ich auch, dass du nicht aufgeben WILLST.
sei es, weil du so viel zeit und energie und alles mögliche investiert hast oder weil du zu stolz bist, aufzugeben oder es doch noch nicht einsiehst, dass es besser für ich ohne sie ist oder oder.
der fakt ist, du WILLST nicht. da kannst du noch so oft zähne zeigen, am ende (ja wo ist das ende eigentlich?) bist du doch wieder ein trauriges lämmchen.
auf und ab ist zwar auch mein charakter, aber manchmal wünscht man sich doch eine konstante. du nicht?
sei es, weil du so viel zeit und energie und alles mögliche investiert hast oder weil du zu stolz bist, aufzugeben oder es doch noch nicht einsiehst, dass es besser für ich ohne sie ist oder oder.
der fakt ist, du WILLST nicht. da kannst du noch so oft zähne zeigen, am ende (ja wo ist das ende eigentlich?) bist du doch wieder ein trauriges lämmchen.
auf und ab ist zwar auch mein charakter, aber manchmal wünscht man sich doch eine konstante. du nicht?
Hab gerade folgenden Text gefunden und er beschreibt diese "kranke Beziehung" zu 100% korrekt. Will nicht soweit gehen mir und ihr eine Persönlichkeitsstörung anzuhängen, aber bei Beiden sind zumindest die Tendenzen zu erkennen, dass sie borderlintypisches Verhalten an den Tag legt, war ja mehrfach bereits Gesprächsthema. Aber auch mein Anteil wird ersichtlich und passt sowohl zu den Selbsterkenntnissen aus Therapie, Kindheit und Beziehungserleben.
Auch meine masoschistische Tendenz zeigt sich auf. Erschreckend für mich ist wie exakt ich das auf die letzten Jahre übertagen kann:
Auch meine masoschistische Tendenz zeigt sich auf. Erschreckend für mich ist wie exakt ich das auf die letzten Jahre übertagen kann:
Betrachten wir uns die Beziehung zwischen einer dependenten Persönlichkeit und einer Borderlinepersönlichkeit (Borderline-Störung) etwas näher.
Da die Borderlinepersönlichkeit immer als Opfer aus der alten Beziehung kommt, lernen sich beide immer über die Opfer- Helferrolle kennen. Die Borderlinepersönlichkeit braucht Schutz und Hilfe vor den bösen Verfolgern und die dependente Persönlichkeit brennt darauf, Schutz und Hilfe zu gewähren.
Beide besitzen starke Verlustängste, die zwar anders gelagert sind, das spielt aber keine Rolle.
Am Anfang der Beziehung kompensieren beide ihre Verlustängste über die von der Borderlinepersönlichkeit geforderten Symbiose und durch gegenseitiges Klammern. Die Borderlinepersönlichkeit stellt klar heraus, dass sie die dependente Persönlichkeit nie verlassen würde und die dependente Persönlichkeit sendet die Signale sowieso.
Als Nutzobjekt zur sofortigen Bedürfnisbefriedigung der Borderlinepersönlichkeit ist die dependente Persönlichkeit bestens geeignet. Sie wartet regelrecht darauf, die Bedürfnisse der Borderlinpersönlichkeit (Borderline-Störung) befriedigen zu dürfen. In dieser Beziehung kann die Borderlinepersönlichkeit ihrem Sadismus freien Lauf lassen, da die dependente Persönlichkeit dies, und wenn sie noch so leidet, heroisch erträgt. Auch wehrt sie sich kaum oder äußerst selten wie sehr sie verletzt wird. Sie darf sogar in den Masochismus, als Verleugnungsmechanismus (psychische Ich-Abwehr), abgleiten.
Wird es der dependenten Persönlichkeit zu bunt und sie wehrt sich, darf die Borderlinepersönlichkeit in den Masochismus wechseln oder das Opfer spielen, denn dann wird ja die dependente Persönlichkeit zum Täter.
Durch das Machtbedürfnis der Borderlinepersönlichkeit und aus der Angst heraus, verlassen zu werden, diese Signale sendet die Borderlinepersönlichkeit in der Regel ab der achten Woche, macht sich die dependente Persönlichkeit zum Subjekt (teils Masochismus).
Die Borderlinepersönlichkeit löst in der dependenten Persönlichkeit die gleichen Schuldgefühle aus, wie diese sie aus der Kindheit kennt. Um diese Schuldgefühle in den Griff zu bekommen, macht sich die dependente Persönlichkeit zum Subjekt.
Im Wechselspiel von Nähe und Distanz erleben beide ihre Kindheit, für die dependente Persönlichkeit die Deaktivierung der, vom Borderliner ausgelösten, Verlustängste über mehr Leistung (der Borderliner bleibt dann doch). Worin sich für die dependente Persönlichkeit der Kreis (der Borderliner braucht mich, weil..., somit "ich werde geliebt, weil gebraucht") wieder schließt.
Die Borderlinepersönlichkeit bekommt die Liebe und die Anerkennung, die sie sucht, aber durch ihre Störung nicht halten kann. Der Borderliner kann, weil der andere dependent ist, das ewige Wechselspiel von Nähe und Distanz und seine Ambivalenz, welche er aus der Kindheit kennt, voll ausleben. So bekommt er in der Wiedervereinigung, immer wieder auf's neue die perfekte und absolute Symbiose. Wie in der Kindheit muss diese, sonst könnte ja keine neue entstehen, wieder gelöst werden. Hierfür eignet sich die dependente Persönlichkeit bestens, denn sie will und wird ja nicht gehen.
Das wiederum weiß die Borderlinepersönlichkeit und wird darin bestätigt, indem die dependente Persönlichkeit verbissen versucht, die Borderlinepersönlichkeit zur Umkehr zu bewegen. Auch erfährt die Borderlinepersönlichkeit in dem Kampf der dependenten Persönlichkeit die Bestätigung geliebt zu werden und die Bestätigung, doch etwas wert zu sein und die Omnipotenzgefühle (Allmachtsgefühle), die sie braucht. Insofern, und zwar mit jedem Kämpfen der dependenten Persönlichkeit um die Beziehung, bekommt die Borderlinepersönlichkeit mehr Macht und Kontrolle über die dependente Persönlichkeit, welche die Borderlinepersönlichkeit natürlich auch, nach erneutem Herstellen der Symbiose voll und ganz auskostet.
Die dependente Persönlichkeit dagegen findet in der Borderlinepersönlichkeit alles, für was sie sich aufopfern darf.
Sie bekommt ihre Schuldgefühle über die Abwertung und Schuldzuweisungen des Borderliners, die sie braucht, um sich noch mehr anzustrengen, bzw. besser zu werden.
Überhaupt ist die dependente Persönlichkeit für die permanenten Schuldzuweisungen des Borderliners bestens geeignet. Nur zu gern bekennt sie sich, durch ihre Persönlichkeitsstruktur, schuldig im Sinne der Anklage.
Von der Borderlinepersönlichkeit bekommt die dependente Persönlichkeit das Gefühl, gebraucht zu werden, was ja für diese wiederum "ich werde geliebt" bedeutet. Da sie ja vom Borderliner, im Wechselspiel nicht verlassen wird, bestätigt sich für ihn nur "ich muss mich nur noch mehr anstrengen, noch mehr lieben". Dass dies die Normalität des Borderliners (der Borderline-Störung) ist, sieht die dependente Persönlichkeit nicht.
Sie will nicht sehen und dazu benutzt sie ihren gut funktionierenden Abwehrmechanismus der Verleugnung. Auch nicht, dass sie schon sehr bald sowieso vom Borderliner fallen gelassen wird. Die dependente Persönlichkeit braucht ja einen Partner, mit dem so einiges nicht stimmt und dies stellt der Borderliner (die Borderline-Störung) von Anfang an klar heraus.
Auch wenn die dependente Persönlichkeit die Destruktivität dieser Beziehung erkennt, ist sie ohne fremde Hilfe kaum in der Lage, sich aus dieser zu lösen. Für andere "Normale" schon schwer, für Dependente fast unmöglich.
Beide sind suchtgefährdet und dürfen sich, je nach dem, wer "drauf" ist, der Co- Abhängigkeit bedienen bzw. erfreuen.
Ist die dependente Persönlichkeit "drauf", darf der Borderliner helfen und abwerten, verstehen und Schuld zu weisen (Ambivalenz). Ist der Borderliner "drauf", darf die dependente Persönlichkeit helfen und ihre Abhängigkeit verschieben.
Beide sind in der Kindheit verhaftet und die Beziehung lässt sie wieder und wieder diese erleben. Jeder der beiden, natürlich jeweils andere Stadien der Kindheit. Beide versuchen über den anderen ihre Verletzungen der Kindheit ungeschehen zu machen.
Diese Beziehung ist ein perfektes Ineinanderspiel verinnerlichter Verhaltensstrukturen, Familienmuster, Gefühle (wie Angst, Zorn, Wut, Ohnmacht, Hilflosigkeit) Wünsche und Projektionen.
Durch die immer wiederkehrende Beteuerung der Borderlinepersönlichkeit, welches Markenzeichen der Borderline-Störung ist, sie würde sich ändern, darf die dependente Persönlichkeit ihren Traum "wie es sein könnte" immer wieder neu träumen.
Ja manchmal erscheint es geradezu, als ob ganze Situationen/ Gegebenheiten sich scheinbar wiederholen.
Wir können vereinfacht sagen, beide können miteinander "etwas anfangen". Topf und Deckel, gesucht und gefunden.
In der Trennung einer solchen Beziehung hat es die dependente Persönlichkeit besonders schwer. Aus folgenden Gründen. Wenn sie es denn schafft, sich zu trennen, hält sie dies kaum durch, da wie üblich der Borderliner wieder auftaucht, um das Spiel auf zu nehmen, wenn der Betroffene an Stabilität gewonnen hat, oder weil es ja in der Struktur der dependenten Persönlichkeit liegt, sich selbst Schuld zuzuweisen und diese Schuldgefühle über das Aufheben der Trennung zu kompensieren, bzw. sogar ungeschehen zu machen.
Innerhalb der Beziehung ist ja zuerst einmal folgendes passiert. Die Borderlinepersönlichkeit hat den "Regelmechanismus", über den wir sprachen, der dependenten Persönlichkeit übernommen. Das heißt nicht, das hat er sich zu eigen gemacht, sondern der Borderliner regelt jetzt. Das Kontroll- und Machtbedürfnis des Borderliners (der Borderline-Störung) wurde ja von der dependenten Persönlichkeit erfüllt. Und bei einem vollkommen "Normalen" wäre es gar nicht erst soweit gekommen, denn der hätte den Borderliner gleich zum Teufel gejagt.
Jedes mal, wenn die dependente Persönlichkeit nun selber regeln will, kracht es gewaltig. Streit, emotionale Erpressungen, Suizidandrohungen, kurzfristige Trennungen, etc. Das volle Programm.
Da der Borderliner Nähe nur bedingt zulassen kann, wenn dann in Form der Symbiose, bzw. nur über einen kurzen Zeitraum, geht er wieder und wieder abrupt auf Distanz. Wie bereits erwähnt kennt ja der Borderliner nur das "Entweder versus Oder". Der Wechsel zwischen beiden Zuständen (siehe Sprungverhalten des Borderliners) ist für die dependente Persönlichkeit so krass das sie dieses Distanz, welche vom Borderliner sehr oft bewusst über seine perverse Machtmanipulation als Trennung dargestellt wird, jedes mal als entgültige Trennung erlebt.
Für die dependente Persönlichkeit ist das immer wieder ein Schock aufs neue und sie muss all ihre psychischen Kräfte aufbringen um daran nicht zu zerbrechen. Sie kann die plötzliche Distanz des Borderliners überhaupt nicht verstehen oder nachvollziehen. Insofern wird jetzt in der dependenten Persönlichkeit das kleine innere Kind mit seinen, damals für das Kind überwältigenden Verlustängsten, aktiviert. Die Folge sind Schuldgefühle, da die dependente Persönlichkeit das Verhalten des Borderliners auf sich bezieht.
Zurück zu den Schuldgefühlen der dependenten Persönlichkeit. Ihr eh schon schwaches Selbstwertgefühl fällt nun noch weiter und erzeugt, über das ICH einen emensen Druck gegen das Gewissen. Es treten also zwei entgegengesetzt starke Energien auf, die die dependente Persönlichkeit als seelische Höllenqualen erlebt, die noch verstärkt werden das das Über-ICH die unbedingte Erfüllung vom ICH fordert. Eine seelisch schier ausweglose Situation für die dependente Persönlichkeit. Auf deutsch: die dependente Persönlichkeit ist von allen am schlimmsten dran denn sie leidet wie ein Schwein.
Kaum hat die dependente Persönlichkeit, die ja konstante Nähe sucht und auch halten kann, sich einigermaßen gefangen, nicht ohne vorher alles versucht zu haben diese Beziehung zu retten, fordert der Borderliner die erneute Symbiose. Natürlich geht die dependente Persönlichkeit, sie ist ja nicht umsonst dependent, darauf mit wehenden Fahnen ein. Im ersten Moment ist das für das Selbst und Selbstwert der dependenten Persönlichkeit eine enorme Erleichterung. Doch durch die von der dependenten Persönlichkeit nun wieder ausgehende Nähe, die wie oben gesagt der Borderliner nur zeitlich bedingt kurzfristig ertragen kann und durch die massiven unrealistischen Forderungen des Borderliners und deren Nichterfüllbarkeit, welches der Borderliner sofort wahrnimmt, erfolgt wieder der Wechsel des Borderliners in die Distanz.
Das hat zur Folge, dass der dependenten Persönlichkeit gegen Ende der Beziehung nur noch ein verschlissenes, klapperndes, kaum mehr funktionierendes "Regelsystem" zur Verfügung steht. In der entgültigen Trennung dann, wobei man ja nie weiß, welche Trennung nun die entgültige ist, bricht dieses klapperndes "Regelsystem" wie ein marodes Holzgerüst vollkommen zusammen. Was wir dann sehen, ist z.B. die Depression und /oder das Abgleiten in den Substanzmittelmissbrauch.
Sie muss durch ihre Persönlichkeitsstruktur ungeheure Energien aufbringen, um ein Getrenntsein einigermaßen überstehen zu können. Durch Abhängigkeitsverschiebung kann sie in einer Sucht landen. Die Schuldgefühle, die sowieso schon vorhanden sind, sind durch die Abwertungen und Schuldzuweisungen des Borderliners, wie wir wissen Teil der Borderline-Störung) übermächtig. Da für sie die Beziehung oberste Priorität hat/hatte, versteht sie die kalte und grausame Vorgehensweise (Spaltung) des Borderliners nicht. Gut, die ist eh von kaum jemanden zu verstehen.
Und letztlich begreift die dependente Persönlichkeit, bedingt durch ihre Persönlichkeitsstruktur, nicht wann, bzw. dass es vorbei (entgültig) vorbei ist. Kann sie auch nicht, da sie im Laufe der Beziehung vom Borderliner ja regelrecht abgerichtet (konditioniert) wurde "mehr oder immer wieder zu kämpfen", was dem Grundsatz "mehr Leistung" der dependenten Persönlichkeit entspricht. Da sie nicht wider ihrer Natur und Abrichtung handelt, wird sie wiederum verurteilt. Fatal, denn dies öffnet dem "Borderlinehass" und dessen Aussagen und Handlungen Tür und Tor.
Denn jetzt bestätigt sich die Paranoia der Borderlinepersönlichkeit (Borderline-Störung), dass der zurückgebliebene Partner "der böse Verfolger" ist und kann ihn sogar, ganz modern, als Stalker darstellen.
Wir können zusammenfassend sagen, dass in einer Borderline-Beziehung die dependente Persönlichkeit voll auf der Strecke bleibt. Sie steht am Ende, je nachdem wie lange sie die Tortour durchlitt, vor einem kompletten Scherbenhaufen. Nicht zuletzt, weil sie sich in allen Bereichen voll und ganz auf die Borderlinepersönlichkeit konzentrieren, im Sinne von Mittelpunkt, musste.
Psychisch, oft auch physisch und zu oft auch materiell zerstört, bleibt im wahrsten Sinne des Wortes, ein Häufchen Elend zurück. Doch genau, und darin liegt Ironie, kann das die Chance für die dependente (abhängige) Persönlichkeit sein, ihren dependenten Kreislauf zu durchbrechen.
Doch genau, und darin liegt Ironie, kann das die Chance für die dependente (abhängige) Persönlichkeit sein, ihren dependenten Kreislauf zu durchbrechen.Na das lässt doch hoffen !!!! Kopf hoch !!
B.
@Kaleu, mir ist unklar, welchen sinn diese analyse für dich haben kann. es klingt sehr fachspezifisch und daher nehme ich an, ist es für einen fachkreis geschrieben und nicht dafür gedacht, dass sich betroffene selbst analysieren.
soll heißen: falls du damit hoffst, sie zu einer therapie bewegen zu können, ihr auf die sprünge helfen zu können, dass sie krank ist und hilfe braucht, dann ist die mühe - wie so oft - vergebens. du kannst erkenntnisse immer nur für dich verbuchen und daraus lernen, niemals kannst du jemand anderen "von außen entwickeln", wenn dieser nicht zur selbsterkenntnis fähig ist.
und wenn sie das wäre, hätte sie längst hilfe zur selbsthilfe angenommen. also professionelle hilfe, denkt die
Isabel
soll heißen: falls du damit hoffst, sie zu einer therapie bewegen zu können, ihr auf die sprünge helfen zu können, dass sie krank ist und hilfe braucht, dann ist die mühe - wie so oft - vergebens. du kannst erkenntnisse immer nur für dich verbuchen und daraus lernen, niemals kannst du jemand anderen "von außen entwickeln", wenn dieser nicht zur selbsterkenntnis fähig ist.
und wenn sie das wäre, hätte sie längst hilfe zur selbsthilfe angenommen. also professionelle hilfe, denkt die
Isabel
Nee, Isabel. Mir gehts nur um meinen Teil. Ob das nun fachspezifisch ist oder nicht, ich erkenne meinen Anteil wieder. Ich erkenne das Muster dahinter.
Hi Kaleu,
Provokation (aber nett gemeint!!!):
so...jetzt beantworte mir vielleicht doch mal die Frage, die ich schon mal gestellt habe und die du mir damals ansatzweise beantwortet hast...
Wo ist die Grenze? Des Verständnisses, auf den anderen Zugehens etc.? Was ist "normal"? Bin ich schon dependent, wenn ich Sehnsucht nach dem Partner habe (ab wann? Nach dem 2. Tag des Nichtsehens, nach der 1. Woche....?)? Bin ich dependent, wenn ich gerade einen Scheißtag habe und in den Arm will?
Wenn ich ansonsten aber eine starke Persönlichkeit habe, den Partner nicht "brauche" als Ernährer, Bespaßer, Seelentröster (weil ich ansonsten auch gut alleine meine Seele trösten kann)? Trotzdem aber manchmal gerne in seinen Arm will, Sehnsucht habe? Ab wann sind Gefühle für einen Partner ZU tief? Wo ist das Maß, die Grenze? Liebe ist Verständnis! Ab wann aber nicht mehr (und wenn man dann kein Verständnis mehr hat - ist das dann noch Liebe, war's das überhaupt - Liebe ist doch selbstlos, nicht wahr, bedingungslos, uneigennützig?)? Wann merkt man, dass man in kranke Strukturen rutscht? Merkt man das überhaupt?
Ich kann mir aufgrund deiner Äußerungen zu deiner Mutter manche Hintergründe vorstellen (will dir aber keinesfalls zu nahe treten!!!). Wenn du auch nur annähernd die Strukturen in deinem Elternhaus erlebt hast wie ich in meinem und entsprechend zu einem Menschen geworden bist, der reflektiert ist, der sich als Kind schon gesagt hat "SO kann das nicht wirklich richtig sein, ich mache das später mal anders", dann gibt es auf diese Fragen ganz klare Antworten. Und dann wirst du erkennen, dass das mit der Dependenz auch seine Grenzen hat. Dass man in seiner Dependenz auch "begrenzt" ist... dass man es auch nicht "unbedingt" ist!
Urteile nicht zu schnell über dich! Bzw. frage dich, warum du über dich urteilst! Denn du hast mir schon einmal eine Antwort gegeben, die du dir jetzt auch selber geben kannst!
Liebe Grüße
Ahnungslos
Provokation (aber nett gemeint!!!):
so...jetzt beantworte mir vielleicht doch mal die Frage, die ich schon mal gestellt habe und die du mir damals ansatzweise beantwortet hast...
Wo ist die Grenze? Des Verständnisses, auf den anderen Zugehens etc.? Was ist "normal"? Bin ich schon dependent, wenn ich Sehnsucht nach dem Partner habe (ab wann? Nach dem 2. Tag des Nichtsehens, nach der 1. Woche....?)? Bin ich dependent, wenn ich gerade einen Scheißtag habe und in den Arm will?
Wenn ich ansonsten aber eine starke Persönlichkeit habe, den Partner nicht "brauche" als Ernährer, Bespaßer, Seelentröster (weil ich ansonsten auch gut alleine meine Seele trösten kann)? Trotzdem aber manchmal gerne in seinen Arm will, Sehnsucht habe? Ab wann sind Gefühle für einen Partner ZU tief? Wo ist das Maß, die Grenze? Liebe ist Verständnis! Ab wann aber nicht mehr (und wenn man dann kein Verständnis mehr hat - ist das dann noch Liebe, war's das überhaupt - Liebe ist doch selbstlos, nicht wahr, bedingungslos, uneigennützig?)? Wann merkt man, dass man in kranke Strukturen rutscht? Merkt man das überhaupt?
Ich kann mir aufgrund deiner Äußerungen zu deiner Mutter manche Hintergründe vorstellen (will dir aber keinesfalls zu nahe treten!!!). Wenn du auch nur annähernd die Strukturen in deinem Elternhaus erlebt hast wie ich in meinem und entsprechend zu einem Menschen geworden bist, der reflektiert ist, der sich als Kind schon gesagt hat "SO kann das nicht wirklich richtig sein, ich mache das später mal anders", dann gibt es auf diese Fragen ganz klare Antworten. Und dann wirst du erkennen, dass das mit der Dependenz auch seine Grenzen hat. Dass man in seiner Dependenz auch "begrenzt" ist... dass man es auch nicht "unbedingt" ist!
Urteile nicht zu schnell über dich! Bzw. frage dich, warum du über dich urteilst! Denn du hast mir schon einmal eine Antwort gegeben, die du dir jetzt auch selber geben kannst!
Liebe Grüße
Ahnungslos
Für mich ging es um was Anderes. Weniger um das Thema Persönlichkeitsstörung. Das ist an der Stelle auch irrelevant. Der Text hat für mich eine ganz andere Bedeutung, er zeigt mir die gesamte Dynamik und das immer wieder kehrende Muster. Mir geht es dabei vor allem um meinen Anteil. Solange ich das Muster nicht erkannt habe, kann ich es auch nicht durchbrechen bzw. merke ich nicht wann ich wieder in das Muster rutsche.
Die Veränderungen an mir sind im Gange - dennoch passiert es mir immer wieder, dass ich in die alten Muster rutsche, einfach weil sie antrainiert und gewohnt sind. Das gesamte Muster aber verstanden zu haben - vor allem meinen Anteil verstanden zu haben, daran kann ich relativ zügig erkennen, wann ich wieder "rückwärts" gehe.
Deswegen hat mir der Text so viel gegeben.
Ach ja, und Grillcat? Das mit dem Hebel hab ich auch kapiert. Kapiert mein ich. Und der wird jetzt benutzt. Ich weiss nämlich, dass ich das gesamte System und die gesamte Dynamik aus den Angeln heben kann. In gewissen Teilbereichen hab ich's ja schon getan. Sie dreht ja nicht umsonst völlig frei, sie verliert ja die Kontrolle über mich.
Die Veränderungen an mir sind im Gange - dennoch passiert es mir immer wieder, dass ich in die alten Muster rutsche, einfach weil sie antrainiert und gewohnt sind. Das gesamte Muster aber verstanden zu haben - vor allem meinen Anteil verstanden zu haben, daran kann ich relativ zügig erkennen, wann ich wieder "rückwärts" gehe.
Deswegen hat mir der Text so viel gegeben.
Ach ja, und Grillcat? Das mit dem Hebel hab ich auch kapiert. Kapiert mein ich. Und der wird jetzt benutzt. Ich weiss nämlich, dass ich das gesamte System und die gesamte Dynamik aus den Angeln heben kann. In gewissen Teilbereichen hab ich's ja schon getan. Sie dreht ja nicht umsonst völlig frei, sie verliert ja die Kontrolle über mich.
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