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Aus der Traum ( und jetzt wirklich)

756 Antworten37'578 AufrufeGestartet von Carola ·

#321
Mhm, wisst Ihr was, ich habe gerade eher das Gefühl, dass es mir hilft, wenn ich ihn sehe und dann in gewisser Weise enttäuscht werde.

Klingt jetzt doof, ich weiß.

Aber wir hatten uns heute Abend gesehen (wir hatten Leiterrunde fürs nächste Lager) und ich war danach noch bei ihm in der WG. Wir waren beide ein bisschen genervt und ziemlich fertig ... irgendwie war da grad gar nix mehr von dieser ach so tollen, wunderbaren Verbundenheit zu spüren.

Ich fürchte, dass ich mich im Moment so ein bisschen so verhalte, wie man das normalerweise im Verliebtheitsstadium tut. Dass ich - obwohl ich ihn eigentlich gut kenne - gewisse Dinge in ihn reininterpretiere, bzw gewisse Wünsche von seinem Verhalten habe, die dann eben doch nicht so sind.

Aber vielleicht hilft mir ja gerade das von ihm wegzukommen ?(

Und was gerade auch extrem seltsam ist, ich hab mich in den letzten paar Tagen gleich zweimal in ihm getäuscht bzw. ich dachte, er hätte da eine andere Meinung.

Das war eigentlich noch nie so und in gewisser Weise verunsichert mich das gerade. Und macht mich auch irgendwie traurig. mhm :schief:

Caro :compi:

#322
Ach Caro, dass ist doch ein ganz normaler Prozeß, dass du ihn nicht mehr gaaanz soooo toll findest, wie mit rosaroter Brille. :verliebt:

Das wäre dir aber in einer Beziehung mit ihm auch nicht erspart geblieben. :(

Den Nachteil, den man bei (temporär)"einseitiger Liebe" eben hat ist der, dass man einfach zuviel idealisieren kann. :]

In seinen Gedanken kann man sich regelrecht Luftschlösser bauen, wie schön doch alles wäre, wenn er denn wolle.

Die Tatsache, dass du noch Kontakt hast zu ihm unterbindet in gewisser Weise diese Idealisierungstendenz, da du ja permanent die "Realität" vor Augen hast.

Ob deine Gefühle von jetzt an monoton abnehmen werden würde ich aber schon sehr in Frage stellen.

So leicht ist das nicht ohne Abstand. Dass muss ich dir leider aus eigener Erfahrung sagen.

Ich habe auch zeitweise gedacht ich hätte mich in Bezug auf meine damals Beste Freundin "im Griff". Gefühle lassen sich aber nicht so leicht totkriegen, solange in unserem Herzen die Hoffnung wohnt. :mauer:

Die Hoffnung darauf, dass sich unser größter Traum, nämlich eine Beziehung zur "geliebten Person" doch noch vielleicht, eventuell, irgendwann erfüllt. :schmatz: :klatsch: :verliebt:

Meine Erfahrung mit Gefühlen ist sowieso die, dass Emotionen "wellenförmig" verlaufen. Da gibt es Phasen in denen die Gefühle von Sehnsucht nach Nähe sehr intensiv sind und es gibt Phasen in denen man glaubt man hätte diese Liebe überwunden und es gehe einem wie immer.

Das Positive an dieser Sache ist, dass jedes Mal, wenn es bergab geht und man sich wieder mies fühlt, es weniger weh tun wird.

Das Negative an dieser Sache (wenn man von ihr loskommen will) ist wie schon gesagt die Hoffnung, denn diese stirbt bekanntlich immer zuletzt.

Viele liebe Grüße

Chris :compi:

#323
Spätnächtlicher Nachtrag:

Als ich deinen Beitrag gelesen habe und in vielen deiner Punkte Parallelen zu meinem Fall feststellen musste, habe ich mir natürlich schon gründlich überlegt, was ich dir raten würde.

Als ich dir empfohlen habe "dranzubleiben" und zu kämpfen, habe ich mich schon auch irgendwie selbstkritisch gefragt, ob es denn richtig sei, jemandem in deiner Situation (in der ich ja auch mal war) zu so etwas ernsthaft zu empfehlen und auch noch Durchhalteparolen zu verbreiten, die die obige Hoffnung eher noch schüren.

Ich dachte mir, ob es nicht ehrlicher sei, zu sagen, dass da wahrscheinlich nie etwas laufen wird und du dir da keine Hoffnungen (mehr) machen solltest.

Nur hättest du mich dann wahrscheinlich (zurecht) gefragt, wie man das macht, sich keine Hoffnungen zu machen. ;)

Und darauf hätte ich dann auch wieder nix antworten können, denn solange du mit ihm in Kontakt stehst wirst du dir immer irgendwie Hoffnungen machen. So war es jedenfalls bei mir und vielen anderen Fällen die ich in zwischenzeit kenne.

Deswegen bin ich der Meinung, wie es übrigens auch von vielen Psychologen gesehen wird, dass es partout keinen Sinn macht vorhandene Gefühle zu unterdrücken und eine reine Freundschaft quasi vorzuspielen.

(Und momentan warst du ja in der Phase, des "Signalisierens einer Normalität" bzw. Erhalt des status quo)

Zum Erfolg in Liebe gehört die Bereitschaft, Risiko auf sich zu nehmen. Und die Angst, verletzt zu werden, weil man offen ist, ist unbegründet. Im Gegenteil, ein Mensch wird immer dann verletzt, wenn man Emotionen vor sich selbst oder dem geliebten Menschen versteckt. Das Verleugnen von Gefühlen läßt den Menschen in schmerzliche, emotional bedrückende Situationen fallen, die das Potential für Liebe und Glück beeinträchtigen. Emotional ehrlich und offen zu sein, ist die sicherste und glücklichste Art zu leben.

Mit deinem mutigem Brief hast du einen beachtlichen Schritt in die richtige Richtung gemacht, wenngleich ich der Meinung bin, dass in der Liebe manchmal weniger eben mehr ist und du auch mit anderen Mitteln arbeiten hättest können (z.B. den Kuss ;) ) Ich kann es aber nachvollziehen, dass es irgendwann einfach einen Punkt gibt, an dem alles raus muss.

So worauf wollte ich jetzt eigentlich hinaus?????

Weiter kämpfen? Augeben und zurückziehen?? Auf die Gefühle hören? Die Freundschaft erhalten? Sie beenden?

Mist, jetzt hab ich echt vor lauter Schreiberei vergessen was meine Kernaussage war, als ich begonnen habe diesen Nachtrag zu schreiben. :mauer:

So ein Mist aber auch. Na ja es ist gleich fünf Uhr und ich kann heute nicht mehr klar denken. Mir fällt's irgendwann schon wieder ein.

To be continued :compi:

VLG

Chris

sine
#324
hallo carola

hallo chris1234!

:) )

gut gepostet, chris... ich lese es wirklich gerne.

Original von chris1234Ob deine Gefühle von jetzt an monoton abnehmen werden würde ich aber schon sehr in Frage stellen.(...) Meine Erfahrung mit Gefühlen ist sowieso die, dass Emotionen "wellenförmig" verlaufen. (...) Das Positive an dieser Sache ist, dass jedes Mal, wenn es bergab geht und man sich wieder mies fühlt, es weniger weh tun wird.
jaaaa!!! ist auch meine erfahrung mit meinem freundschaftsding mit meinem ex... ich war mir schon so sicher, von ihm weg zu sein... und schaukelte dann aber nolens volens auf den nächsten wellenkamm nach oben... fand das dann ätzend und wollte endlich ruhige see... schaukelte wieder nach unten gefühlsmäßig, fand ebenfalls immer mal ein haar in der "charakter-suppe" von meinem ex... interpretierte dann die haarige suppe als gute voraussetzung für eine platonische freundschaft... und schwappte wieder mit meinen gefühlen hoch, und zwar immer noch - für meinen geschmack - ZU hoch.

ich werde dieses gefühlsmeer verlassen, bin schon etwas müde vom vielen schwimmen im unbekannten gewässer...

es war schön und ich betrachte es als herrliche erfahrung, mit meinem ex nochmal so nah menschlich zusammengewesen zu sein... aber ich bin nicht gemacht für eine stürmische see ohne jede wärmende sonne (= liebe)... nee, neee... :(

aus meiner sicht war MEINE situation die, dass ich intellektuell die gefühle für meinen ex / freund als gut einsortiert habe... nicht als liebe, noch nicht als freundschaft: einfach "gut". und dann aber machte ich den fehler, dennoch das "gut" als "gegenleistung" für mein bemühen um alles, was zu einer freundschaft dazugehört (aufrichtigkeit, spass, leben nach dem prinzip: loslassen und das gute annehmen), anzusehen...

bei mir hat der blick darauf, ob sich die freundschaft denn für mich "lohnt", alles schal werden lassen. und ich habe es auch schal werden lassen, es ist ja schließlich auch ohne weiteres möglich, sich selbst zu betrügen, ich war darin mal große meisterin im selbstbetrug! also nehme ich es hin, dass es bei mir nicht funktioniert und dass ich dazu neige, es nicht als "ganze sache" anzusehen, diese freundschaft mit dem ex.

aber carola... sie kann es schaffen... sie kennt ihren freund / guten freund schon lange... sie ist auch jung! also wird das leben in dieser eher turbulenten lebensphase ja von ganz alleine mal wieder irgendwas neues passieren lassen, hoff ich mal einfach...

ich kann deine unentschlossenheit, was denn NUN eigentlich zu raten ist, mehr als gut verstehen, chris...

Original von chris1234So worauf wollte ich jetzt eigentlich hinaus?????

Weiter kämpfen? Augeben und zurückziehen?? Auf die Gefühle hören? Die Freundschaft erhalten? Sie beenden?
es gibt einfach keine wirklichen maßstäbe für die entscheidung, wie es weitergehen soll. platonische freundschaft zwischen mann und frau IST selten und aus statistischer sicht dann eben auch sozusagen irgendwie recht unbekannt...

ich hab mir in meinem thread die argumente - seltsamerweise? - genauer angeschaut, die besagten, dass zwischen mann und frau sehr leicht eine gewisses fragilität der beziehung (der platonischen freundschaft) eintritt... ich hab dann auch unter diesem thread "liebe <=> freundschaft", den mir trauri gezeigt hat, die stimmen der verzweifelten mit größerer lautstärke vernommen als die stimmen der sich in einer glücklichen platonischen freundschaft befindlichen...

ich glaube, wir können nichts raten, chris. in deiner ehrlichen art, die dinge zu betrachten, bist du zu recht zu keinem abschließenden ergebnis gelangt bei deinem nächtlichen posting gestern...

es gibt nur ein paar "wegweiser"... gefühle kann man nicht unterdrücken... also ich meine: gefühle sind unsere wegweiser. die größe der gefühle macht es dann aus, ob wir einen weg gehen oder nicht... und in dem wissen, dass gefühle sich ändern, haben wir uns gefragt, ob wir dazu beitragen können, dass die gefühle sich "legen" und carola ihre freundschaft weiterführen kann, oder ob sie so große gefühle hatte / hat, dass sie sich in bestmöglicher art ihnen öffnet.

wir wissen es nicht... und carola weiß es entweder - und befindet sich mit ihrem freundschaftsding auf dem richtigen dampfer - oder sie will es nicht wissen... :) )

gruß

sine

#325
Guten Morgen Caro,

die rosarote Brille hat ein paar Kratzer bekommen, und du willst diese Tatsache dazu nutzen, mehr Distanz zum Objekt deiner Begierde zu schaffen. Das ist doch mal eine konkrete Entscheidung :]

Aber, wie sine so richtig feststellt, es werden auch wieder Gefühlswellen aufkommen, die du bei deinem Freundschaftsding nicht so gut gebrauchen kannst. Be prepared.

Was die Ratschläge hier angeht, da gibt es keinen "guten" und "schlechten". Wir können nur aus unserer Erfahrung berichten bzw. Einblick in unsere Gedankenkonstrukte gewähren. Wie Caro damit umgeht, darauf haben wir keinen Einfluss. Soviel zu deinen Bedenken, was du nun raten sollst, Chris.

Für Caro ist das richtig, von dem sie überzeugt ist, dass es funktionieren kann. Da kann ich hundert Seiten schreiben zum Thema "gefühlsmäßiges Dranbleiben" - wenn Caro dazu keinen unmittelbaren Zugang findet, ist es der falsche Tipp für sie. Das liegt aber nicht am Tipp, denn MIR geht es ja gut damit.

Ich bin sehr gespannt, was noch alles mit der rosaroten Brille, Caro und ihrem Price Charming passiert. :]

#326
OK, bin auch mal wieder da *wink*

ich hab dann auch unter diesem thread "liebe <=> freundschaft", den mir trauri gezeigt hat, die stimmen der verzweifelten mit größerer lautstärke vernommen als die stimmen der sich in einer glücklichen platonischen freundschaft befindlichen...
naja *gg*, aber man könnte auch sagen, dass hier eher Leute posten, bei denen es nichht geklappt hat ... und sie aus genau dem Grund da sind, bzw. den Thread lesen, oder? :) )

Tja, mhm, was soll ich sagen?

Ich bin sehr gespannt, was noch alles mit der rosaroten Brille, Caro und ihrem Price Charming passiert. :]
Ja,ich auch :) )

LG

Caro :compi:

#327
Hallo zusammen!

Irgendwie stecke ich gerade in einem Loch!

Heute kam ich aus der Uni raus und hab mir überlegt, dass er mir ja jetzt eigentlich übern Weg laufen könnte, laufe so in meine Tagträume versunken um die Ecke, schon fast in der Erwartung ihn zu sehen ... und wer steht da? Nein, natürlich nicht er, sondern ein knutschendes Pärchen. :mauer: aua

Ich ertappe mich in den letzten Tagen immer öfter dabei, dass ich mir denke „hätte ich es ihm doch nur nie gesagt“

Ich weiß natürlich schon, dass es die richtige Entscheidung war, dennoch wünsche ich mir manchmal sie rückgängig machen zu können.

Ich habe ihn in letzter Zeit sehr wenig nur gesehen. Manchmal denke ich sogar, dass das gar nicht so schlecht ist, aber je länger ich ihn nicht sehe, um so stärker wächst die Unsicherheit, bzw die „Angst“, was ist, wenn ich ihn das nächste Mal treffe.

Aber ich leide natürlich trotzdem darunter, dass ich so wenig von ihm mitbekomme. Ich habe es schon mal angesprochen, aber diese WG stört mich an allen Ecken.

Sie hat einfach sehr viel verändert, auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so aussieht. Früher haben wir uns immer alle bei ihm getroffen ... und jetzt???? Ich bin eigentlich nur relativ selten dort, und wenn ich dann da bin ... es ist seltsam, aber ich fühle mich dort überhaupt nicht wohl! Wie soll ich es beschreiben?

Irgendwie so .... mhm, unbeachtet, ungeliebt, schon fast ein Störfaktor? Weniger von seiner Seite aus, als von den andern beiden. Natürlich ist das jetzt auch ein bisschen übertrieben, aber es geht schon so in die Richtung. Es ist einfach – meiner Meinung nach – eine sehr ungastliche Atmosphäre. Man (bzw. ich) hat so ein bisschen das Gefühl, man wird zwar geduldet, aber das war’s dann auch schon.

Auf der andern Seite habe ich aber zur Zeit auch gar keine Lust mich mit irgendwelchen andern Leuten zu treffen. Ich geh jetzt dann mit zwei Freunden und irgendwelchen andern Leuten Fußball gucken ... bin aber im Grunde genommen sehr unmotiviert, bzw. hab gar keine Lust auf diese Unbekannten. Das verunsichert mich .... ich klammer mich hier gerade an allen Ecken an irgendwas vertrautes, verlässliches .... bloß keine Veränderung!

*ggg* nein, so ganz stimmt das auch nicht, immerhin hab ich jetzt angefangen zu jobben, aber selbst da ist es mir am liebsten, wenn keiner da ist.

Am Donnerstag hat er Geburtstag und ich habe eine unerklärliche Angst davor. Es klingt total albern, aber das belastet mich schon seit Tagen. Ich kann auch gar nicht genau sagen, wieso genau ... mhm... vielleicht an sich schon die Tatsache ihn zu umarmen ...???... Mir geht gerade ein sehr seltsamer Wunsch durch den Kopf: mir wäre es fast lieber, ich wäre an dem Tag gar nicht da. Ich kann’s selber nicht erklären.

Am Freitag fahre ich bis Dienstag nach Paris. Ich denke, es tut mir ganz gut mal aus diesem ganzen Sommerlager/Leiterrundengeflecht (wo mich gerade sehr viel aufregt und stört) rauszukommen. ... einzutauchen in eine ganz andere Welt, mit andern Leuten (aber eben keine „Fremden“) ihn vielleicht auch einfach mal zu vergessen und nicht andauernd an ihn erinnert zu werden. ... wobei ich ja befürchte, dass es nicht klappt. Wahrscheinlich denke ich bei jedem Pärchen, das mir begegnet an ihn ... oder auch nur an die Situation, als sein Vater meinte, Paris, das wäre doch auch mal was für uns (nicht nur auf uns beide, sondern auch noch auf zwei andere Freunde bezogen, aber dennoch)

Als ich das letzte Mal mit dem Orchester wegwar, da kam ich zumindest mal auf andere Gedanken, hoffen wir, dass es dieses Mal ähnlich wird.

Liebe Grüße

Caro :compi:

#328
Hallo zusammen!

Irgendwie stecke ich gerade in einem Loch!

Heute kam ich aus der Uni raus und hab mir überlegt, dass er mir ja jetzt eigentlich übern Weg laufen könnte, laufe so in meine Tagträume versunken um die Ecke, schon fast in der Erwartung ihn zu sehen ... und wer steht da? Nein, natürlich nicht er, sondern ein knutschendes Pärchen. :mauer: aua

Ich ertappe mich in den letzten Tagen immer öfter dabei, dass ich mir denke „hätte ich es ihm doch nur nie gesagt“

Ich weiß natürlich schon, dass es die richtige Entscheidung war, dennoch wünsche ich mir manchmal sie rückgängig machen zu können.

Ich habe ihn in letzter Zeit sehr wenig nur gesehen. Manchmal denke ich sogar, dass das gar nicht so schlecht ist, aber je länger ich ihn nicht sehe, um so stärker wächst die Unsicherheit, bzw die „Angst“, was ist, wenn ich ihn das nächste Mal treffe.

Aber ich leide natürlich trotzdem darunter, dass ich so wenig von ihm mitbekomme. Ich habe es schon mal angesprochen, aber diese WG stört mich an allen Ecken.

Sie hat einfach sehr viel verändert, auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so aussieht. Früher haben wir uns immer alle bei ihm getroffen ... und jetzt???? Ich bin eigentlich nur relativ selten dort, und wenn ich dann da bin ... es ist seltsam, aber ich fühle mich dort überhaupt nicht wohl! Wie soll ich es beschreiben?

Irgendwie so .... mhm, unbeachtet, ungeliebt, schon fast ein Störfaktor? Weniger von seiner Seite aus, als von den andern beiden. Natürlich ist das jetzt auch ein bisschen übertrieben, aber es geht schon so in die Richtung. Es ist einfach – meiner Meinung nach – eine sehr ungastliche Atmosphäre. Man (bzw. ich) hat so ein bisschen das Gefühl, man wird zwar geduldet, aber das war’s dann auch schon.

Auf der andern Seite habe ich aber zur Zeit auch gar keine Lust mich mit irgendwelchen andern Leuten zu treffen. Ich geh jetzt dann mit zwei Freunden und irgendwelchen andern Leuten Fußball gucken ... bin aber im Grunde genommen sehr unmotiviert, bzw. hab gar keine Lust auf diese Unbekannten. Das verunsichert mich .... ich klammer mich hier gerade an allen Ecken an irgendwas vertrautes, verlässliches .... bloß keine Veränderung!

*ggg* nein, so ganz stimmt das auch nicht, immerhin hab ich jetzt angefangen zu jobben, aber selbst da ist es mir am liebsten, wenn keiner da ist.

Am Donnerstag hat er Geburtstag und ich habe eine unerklärliche Angst davor. Es klingt total albern, aber das belastet mich schon seit Tagen. Ich kann auch gar nicht genau sagen, wieso genau ... mhm... vielleicht an sich schon die Tatsache ihn zu umarmen ...???... Mir geht gerade ein sehr seltsamer Wunsch durch den Kopf: mir wäre es fast lieber, ich wäre an dem Tag gar nicht da. Ich kann’s selber nicht erklären.

Am Freitag fahre ich bis Dienstag nach Paris. Ich denke, es tut mir ganz gut mal aus diesem ganzen Sommerlager/Leiterrundengeflecht (wo mich gerade sehr viel aufregt und stört) rauszukommen. ... einzutauchen in eine ganz andere Welt, mit andern Leuten (aber eben keine „Fremden“) ihn vielleicht auch einfach mal zu vergessen und nicht andauernd an ihn erinnert zu werden. ... wobei ich ja befürchte, dass es nicht klappt. Wahrscheinlich denke ich bei jedem Pärchen, das mir begegnet an ihn ... oder auch nur an die Situation, als sein Vater meinte, Paris, das wäre doch auch mal was für uns (nicht nur auf uns beide, sondern auch noch auf zwei andere Freunde bezogen, aber dennoch)

Als ich das letzte Mal mit dem Orchester wegwar, da kam ich zumindest mal auf andere Gedanken, hoffen wir, dass es dieses Mal ähnlich wird.

Liebe Grüße

Caro :compi:

#329
Du hast Angst, ihm mit deinen Gefühlen zu begegnen und zu viel davon merken zu lassen, oder? Deshalb ist dir bei dem Gedanken an seinen Geburstag so mulmig zumute und du lieber die Flucht ergreifen willst.

Sines Therapeut würde bestimmt sagen: Nimm deine Gefühle einfach mit. Sie gehören zu dir und du brauchst sie nicht zu verstecken. Wenn du traurig bist, geh zu ihm und sei traurig. Und wenn du verliebt bist, geh hin und sei verliebt. Mach dir nicht so viele Gedanken, wie es ankommt. Sei einfach so, wie du dich fühlst.

#330
Du hast Angst, ihm mit deinen Gefühlen zu begegnen und zu viel davon merken zu lassen, oder? Deshalb ist dir bei dem Gedanken an seinen Geburstag so mulmig zumute und du lieber die Flucht ergreifen willst.

Sines Therapeut würde bestimmt sagen: Nimm deine Gefühle einfach mit. Sie gehören zu dir und du brauchst sie nicht zu verstecken. Wenn du traurig bist, geh zu ihm und sei traurig. Und wenn du verliebt bist, geh hin und sei verliebt. Mach dir nicht so viele Gedanken, wie es ankommt. Sei einfach so, wie du dich fühlst.

sine
#331
hallo carola

ich hab schon in deinem thread gelesen, dass du dich grad nicht so easy fühlst... hab aber nichts dazu zu sagen gewußt... vielleicht weißt du ja, dass ich in meiner geschichte das freundschafts-ding mit meinem ex beendet habe.

Original von ZitronenfrauSines Therapeut würde bestimmt sagen: Nimm deine Gefühle einfach mit.
das ist eine interessante deutung von dem, was mein therapeut mir gesagt hat... mein therapeut hatte mir das zu einem großen problem gesagt, als ich bei ihm die therapie begonnen hatte. es ging um meinen job und dass ich da angst hatte, nicht (mehr) zu funktionieren. ich hatte unglaublich großen druck und fand keinen weg, diesen druck abzubauen.

es ist für mich lustig, wenn ich jetzt lese, dass man diesen rat meines therapeuten, der tatsächlich gesagt hat: "nehmen sie ihre gefühle einfach mit zur arbeit. probieren sie es aus. sie können auch mal traurig sein auf arbeit.", wenn ich diesen rat nun also als grund-regel hier lese...

ich möchte noch hinzufügen, dass man sich ja nicht notwendig "gehen lassen" muss. ich glaub, dazu wärst du - genausowenig wie ich - auch nicht bereit. aber so ist der rat auch nicht gemeint...

mein therapeut meinte ergänzend (und auf meine diesbezüglichen einwände hin), dass alles seine zeit hat und seinen raum. manchmal muss man "funktionieren", aber man muss sich halt auch nicht immer und ununterbrochen zusammenreissen.

mein therpeut will, dass ich mit meinen gefühlen einen normalen umgang lerne. und wenn ich jetzt zitronenfrau zu dem thema hier bei dir lese, merke ich, dass man seinen rat und sein anliegen tatsächlich auf viele bereiche anwenden kann (nur, dass ich da einfach in einer anderen situation bin in anderen bereichen und diesen rat dort eigentlich nicht notwendig brauchte... oder doch?)

ich hoffe, du kommst mit deinem freund weiterhin gut klar.

ich wünsch dir jedenfalls, dass du das hinkriegst.

gruß

sine

sine
#332
hallo carola

ich hab schon in deinem thread gelesen, dass du dich grad nicht so easy fühlst... hab aber nichts dazu zu sagen gewußt... vielleicht weißt du ja, dass ich in meiner geschichte das freundschafts-ding mit meinem ex beendet habe.

Original von ZitronenfrauSines Therapeut würde bestimmt sagen: Nimm deine Gefühle einfach mit.
das ist eine interessante deutung von dem, was mein therapeut mir gesagt hat... mein therapeut hatte mir das zu einem großen problem gesagt, als ich bei ihm die therapie begonnen hatte. es ging um meinen job und dass ich da angst hatte, nicht (mehr) zu funktionieren. ich hatte unglaublich großen druck und fand keinen weg, diesen druck abzubauen.

es ist für mich lustig, wenn ich jetzt lese, dass man diesen rat meines therapeuten, der tatsächlich gesagt hat: "nehmen sie ihre gefühle einfach mit zur arbeit. probieren sie es aus. sie können auch mal traurig sein auf arbeit.", wenn ich diesen rat nun also als grund-regel hier lese...

ich möchte noch hinzufügen, dass man sich ja nicht notwendig "gehen lassen" muss. ich glaub, dazu wärst du - genausowenig wie ich - auch nicht bereit. aber so ist der rat auch nicht gemeint...

mein therapeut meinte ergänzend (und auf meine diesbezüglichen einwände hin), dass alles seine zeit hat und seinen raum. manchmal muss man "funktionieren", aber man muss sich halt auch nicht immer und ununterbrochen zusammenreissen.

mein therpeut will, dass ich mit meinen gefühlen einen normalen umgang lerne. und wenn ich jetzt zitronenfrau zu dem thema hier bei dir lese, merke ich, dass man seinen rat und sein anliegen tatsächlich auf viele bereiche anwenden kann (nur, dass ich da einfach in einer anderen situation bin in anderen bereichen und diesen rat dort eigentlich nicht notwendig brauchte... oder doch?)

ich hoffe, du kommst mit deinem freund weiterhin gut klar.

ich wünsch dir jedenfalls, dass du das hinkriegst.

gruß

sine

#333
vielleicht weißt du ja, dass ich in meiner geschichte das freundschafts-ding mit meinem ex beendet habe.
nein, wieso denn das?

Du hast Angst, ihm mit deinen Gefühlen zu begegnen und zu viel davon merken zu lassen, oder?
Ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht so genau.

Ich hab sogar eher das Gefühl, dass vielleicht jetzt doch der Punkt kommt, wo ich ihn einfach nicht mehr sehen will! ... wobei, wenn ich mir das Recht überlege, dann will ich eigentlich im Moment eh niemanden sehen, am liebesten würde ich mich ins Bett verkriechen und einfach nur schlafen!

Dumme Einstellung, ich weiß, aber trotzdem gerade ein sehr attraktiver Gedanke :) )

Ich denke aber auch, dass diese Phase bald wieder vorübr gehen wird und dass ich, wenn ich ihn dann wieder gesehen hab, auch wieder anders darüber denken werde ... aber wie gesagt, je länger ich ihn nicht gesehen habe, umso mehr wächst wieder die Unsicherheit

Liebe Grüße

Caro :compi:

#334
vielleicht weißt du ja, dass ich in meiner geschichte das freundschafts-ding mit meinem ex beendet habe.
nein, wieso denn das?

Du hast Angst, ihm mit deinen Gefühlen zu begegnen und zu viel davon merken zu lassen, oder?
Ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht so genau.

Ich hab sogar eher das Gefühl, dass vielleicht jetzt doch der Punkt kommt, wo ich ihn einfach nicht mehr sehen will! ... wobei, wenn ich mir das Recht überlege, dann will ich eigentlich im Moment eh niemanden sehen, am liebesten würde ich mich ins Bett verkriechen und einfach nur schlafen!

Dumme Einstellung, ich weiß, aber trotzdem gerade ein sehr attraktiver Gedanke :) )

Ich denke aber auch, dass diese Phase bald wieder vorübr gehen wird und dass ich, wenn ich ihn dann wieder gesehen hab, auch wieder anders darüber denken werde ... aber wie gesagt, je länger ich ihn nicht gesehen habe, umso mehr wächst wieder die Unsicherheit

Liebe Grüße

Caro :compi:

sine
#335
naja

ich hatte bei dir schonmal gepostet, dass ich es irgendwie nicht gut hinbekomme mit ihm und unserem freundschafts-ding...

ich hab einfach alles, was damit zusammenhing, soooooo groß aufgepustet... in allem und jedem etwas unverwechselbaren, einmaliges, einzigartiges, ja schier fantastisches gesehen...

;)

ich hatte halt mit ihm ein festes date (oh entschuldigung: einen termin für einen theaterbesuch, rein freundschaftlich, versteht sich) für letzten mittwoch gehabt. zu diesem termin hab ich mir knappe 14 tage lang gedanken gemacht und habe diesen tag als "deadline" für was auch immer genommen.

also, ich hätte eben bis zu dem tag gerne endlich die gewissheit haben wollen, dass ich mit der freundschaft was anfangen kann. oder die gewissheit, dass ich ihn liebe und ihn fürchterlichst anmachen muss, damit das mal ein ende - ob nun ein gutes ende oder ein böses - findet.

ich bin zu keinem ergebnis gekommen, ausser dem, dass ich irgendwie viel zu viel drüber nachdenke und dass mir das nicht recht ist, dass ich mich so dermaßen mit dieser sache auseinandersetze.

an dem abend hab ich dann eben entschieden, mich endgültig von ihm fernzuhalten. andererseits hatte ich auch entschieden, dass ich ihn ja nicht vergraulen brauche... wollte es ihm also nicht sagen an sich... aber eben in zukunft immer den kontakt meiden.

aber er hat mich mit einem thema an dem besagten abend auf "die palme" gebracht, und von ganz oben vom palmenwipfel aus habe ich ihn dann fürchterlich zum nappel gemacht, weil ich irgendwie (plötzlich) fand, dass man mit mir - zumindest in meiner lebenssituation - so nicht umzugehen hat und dass es nunmal für mich unmöglich ist, danach einfach die freundliche freundin zu mimen.

also, er hätte mich gar nicht erst anbaggern dürfen, aber jedenfalls hätte er mal ein bisschen genauer in seinem herzen forschen müssen, was denn alles so gelaufen ist und nicht einfach nach 1 1/2 monaten verblüfft und für mich unvorhersehbar die feststellung treffen dürfen, dass es für ihn mit uns nichts ist.

bei dir ist das natürlich sehr anders als bei mir...

für mich war auch eine wichtige sache, dass ich offen zu diesem "abschieds-date" gegangen bin. ich konnte einfach meinen frust ablassen, und er MUSSTE eigentlich auch wirklich raus. ich hatte nicht unbedingt "recht" mit meiner kritik, aber durchaus ein recht, meine sichtweise darzustellen und letztlich meine gefühle, die nunmal da waren und auch an DEM abend immer noch da waren, rauszulassen.

ich kann das halt nicht. ich kann nur "ganz oder gar nicht", pflegeleicht und lieb und nett ist bei mir halt nicht.

ist jetzt ne verkürzte darstellung, hab mir ja wirklich viele gedanken gemacht und auch viel durch die sache neu gelernt. hätte auch anders laufen können! aber ich war halt (noch) nicht so weit. und dann erschien es mir auch als nicht gut genug für mich und mein leben.

so viel von mir...

:compi:

was daran allenfalls interessant sein dürfte für dich, weiß ich zwar auch nicht so genau... nur halt: die freundschaft war IHM auf jeden fall wichtig. problem war nur, dass ich dieses freundschafts-ding null in den richtigen hals bekam und auch trotz größter mühe nicht lernen konnte, wie ich es denn nur je in den "richtigen hals" hineintrichtern könnte.

landet deine freundschaft bei dir auch im "falschen hals"?

gruß

sine

sine
#336
naja

ich hatte bei dir schonmal gepostet, dass ich es irgendwie nicht gut hinbekomme mit ihm und unserem freundschafts-ding...

ich hab einfach alles, was damit zusammenhing, soooooo groß aufgepustet... in allem und jedem etwas unverwechselbaren, einmaliges, einzigartiges, ja schier fantastisches gesehen...

;)

ich hatte halt mit ihm ein festes date (oh entschuldigung: einen termin für einen theaterbesuch, rein freundschaftlich, versteht sich) für letzten mittwoch gehabt. zu diesem termin hab ich mir knappe 14 tage lang gedanken gemacht und habe diesen tag als "deadline" für was auch immer genommen.

also, ich hätte eben bis zu dem tag gerne endlich die gewissheit haben wollen, dass ich mit der freundschaft was anfangen kann. oder die gewissheit, dass ich ihn liebe und ihn fürchterlichst anmachen muss, damit das mal ein ende - ob nun ein gutes ende oder ein böses - findet.

ich bin zu keinem ergebnis gekommen, ausser dem, dass ich irgendwie viel zu viel drüber nachdenke und dass mir das nicht recht ist, dass ich mich so dermaßen mit dieser sache auseinandersetze.

an dem abend hab ich dann eben entschieden, mich endgültig von ihm fernzuhalten. andererseits hatte ich auch entschieden, dass ich ihn ja nicht vergraulen brauche... wollte es ihm also nicht sagen an sich... aber eben in zukunft immer den kontakt meiden.

aber er hat mich mit einem thema an dem besagten abend auf "die palme" gebracht, und von ganz oben vom palmenwipfel aus habe ich ihn dann fürchterlich zum nappel gemacht, weil ich irgendwie (plötzlich) fand, dass man mit mir - zumindest in meiner lebenssituation - so nicht umzugehen hat und dass es nunmal für mich unmöglich ist, danach einfach die freundliche freundin zu mimen.

also, er hätte mich gar nicht erst anbaggern dürfen, aber jedenfalls hätte er mal ein bisschen genauer in seinem herzen forschen müssen, was denn alles so gelaufen ist und nicht einfach nach 1 1/2 monaten verblüfft und für mich unvorhersehbar die feststellung treffen dürfen, dass es für ihn mit uns nichts ist.

bei dir ist das natürlich sehr anders als bei mir...

für mich war auch eine wichtige sache, dass ich offen zu diesem "abschieds-date" gegangen bin. ich konnte einfach meinen frust ablassen, und er MUSSTE eigentlich auch wirklich raus. ich hatte nicht unbedingt "recht" mit meiner kritik, aber durchaus ein recht, meine sichtweise darzustellen und letztlich meine gefühle, die nunmal da waren und auch an DEM abend immer noch da waren, rauszulassen.

ich kann das halt nicht. ich kann nur "ganz oder gar nicht", pflegeleicht und lieb und nett ist bei mir halt nicht.

ist jetzt ne verkürzte darstellung, hab mir ja wirklich viele gedanken gemacht und auch viel durch die sache neu gelernt. hätte auch anders laufen können! aber ich war halt (noch) nicht so weit. und dann erschien es mir auch als nicht gut genug für mich und mein leben.

so viel von mir...

:compi:

was daran allenfalls interessant sein dürfte für dich, weiß ich zwar auch nicht so genau... nur halt: die freundschaft war IHM auf jeden fall wichtig. problem war nur, dass ich dieses freundschafts-ding null in den richtigen hals bekam und auch trotz größter mühe nicht lernen konnte, wie ich es denn nur je in den "richtigen hals" hineintrichtern könnte.

landet deine freundschaft bei dir auch im "falschen hals"?

gruß

sine

#337
Hi Leute,

melde mich aus aktuellem und zu Carolas Beitrag (ich stecke gerade in einem Loch) passendem Anlass auch mal wieder zu Wort.

Ich wollte eigentlich noch auf Sines Beitag vom 10.06 eingehen bin aber im Moment nicht so gut drauf um meine Gedanken weiterzuspinnen, werde dies aber bei Gelegnheit nachholen.

Also, was ich "in Kürze" erzählen wollte ist folgendes:

Carola "leidet" wie sie selber sagt darunter, so wenig von ihm mitzubekommen. Die WG ist ihr zuwider, da sie sich da irgendwie nicht mit einbezogen fühlt.

Ich kann Carolas Zustand momentan voll nachempfinden.

Die ganze Sache, so wie du sie beschrieben hattest unterstützt bei mir die These, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt:

1. Zu seinen Gefühlen stehen und kämpfen.

2. Einsehen, dass es nichts wird und den Kontakt abbrechen.

Sine hat sich entschieden.

Und ich werde es auch tun.

Ich habe meiner einstigen Besten Freundin zum Geburtsatg letzten Freitag eine sehr nette Karte geschrieben. Und wisst ihr was ich für eine Reaktion bekam:

Hi Christian, danke für deine Geburtstagsgrüße! VG, IXXXX
Und das nach 7 Jahren Freundschaft!!!!!!!!!

An meinem 23. Geburtstag vor zwei Jahren hat sie mir noch Kuchen gebacken.

Doch jetzt wo sie einen festen Freund hat, bin ich nur überflüssiger Ballast. Ein Störfaktor in ihrem Leben.

Und dieses Schicksal könnte auch dir Carola wiederfahren, wenn du mit deinem "überhöhtem" Emotionspegel versuchst eine Freundschaft, die dir momentan ja sooooooo wichtig ist aufrechtzuerhalten.

Du wirst ihm immer unwichtiger sein, als er dir und auf Dauer kann das verdammt weh tun. Da sprech ich aus eigner Erfahrung.

Sine hat in einem ihrer letzten Beiträge ein sehr schönes Bild verwendet, welches auch auf mich zutrifft.

ich werde dieses gefühlsmeer verlassen, bin schon etwas müde vom vielen schwimmen im unbekannten gewässer...
Ich bin auch müde geworden.

Es ist Zeit das Schiff "Freundschaft" zu verlassen. Denn alleine macht es auf dem schönsten Dampfer keinen Spaß.

Viele Grüße

Chris :compi:

PS.: Es kann durchaus sein, dass ich momentan zur schwarzweiß Malerei neige und es zwischen meinen beiden Extremen kämpfen und aufgeben noch andere Lösungen gibt. Ich würde mir wünschen, dass du Carola so eine Lösung finden könntest.

Mir blieb dieses Glück jedoch verborgen.

#338
Hi Leute,

melde mich aus aktuellem und zu Carolas Beitrag (ich stecke gerade in einem Loch) passendem Anlass auch mal wieder zu Wort.

Ich wollte eigentlich noch auf Sines Beitag vom 10.06 eingehen bin aber im Moment nicht so gut drauf um meine Gedanken weiterzuspinnen, werde dies aber bei Gelegnheit nachholen.

Also, was ich "in Kürze" erzählen wollte ist folgendes:

Carola "leidet" wie sie selber sagt darunter, so wenig von ihm mitzubekommen. Die WG ist ihr zuwider, da sie sich da irgendwie nicht mit einbezogen fühlt.

Ich kann Carolas Zustand momentan voll nachempfinden.

Die ganze Sache, so wie du sie beschrieben hattest unterstützt bei mir die These, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt:

1. Zu seinen Gefühlen stehen und kämpfen.

2. Einsehen, dass es nichts wird und den Kontakt abbrechen.

Sine hat sich entschieden.

Und ich werde es auch tun.

Ich habe meiner einstigen Besten Freundin zum Geburtsatg letzten Freitag eine sehr nette Karte geschrieben. Und wisst ihr was ich für eine Reaktion bekam:

Hi Christian, danke für deine Geburtstagsgrüße! VG, IXXXX
Und das nach 7 Jahren Freundschaft!!!!!!!!!

An meinem 23. Geburtstag vor zwei Jahren hat sie mir noch Kuchen gebacken.

Doch jetzt wo sie einen festen Freund hat, bin ich nur überflüssiger Ballast. Ein Störfaktor in ihrem Leben.

Und dieses Schicksal könnte auch dir Carola wiederfahren, wenn du mit deinem "überhöhtem" Emotionspegel versuchst eine Freundschaft, die dir momentan ja sooooooo wichtig ist aufrechtzuerhalten.

Du wirst ihm immer unwichtiger sein, als er dir und auf Dauer kann das verdammt weh tun. Da sprech ich aus eigner Erfahrung.

Sine hat in einem ihrer letzten Beiträge ein sehr schönes Bild verwendet, welches auch auf mich zutrifft.

ich werde dieses gefühlsmeer verlassen, bin schon etwas müde vom vielen schwimmen im unbekannten gewässer...
Ich bin auch müde geworden.

Es ist Zeit das Schiff "Freundschaft" zu verlassen. Denn alleine macht es auf dem schönsten Dampfer keinen Spaß.

Viele Grüße

Chris :compi:

PS.: Es kann durchaus sein, dass ich momentan zur schwarzweiß Malerei neige und es zwischen meinen beiden Extremen kämpfen und aufgeben noch andere Lösungen gibt. Ich würde mir wünschen, dass du Carola so eine Lösung finden könntest.

Mir blieb dieses Glück jedoch verborgen.

#339
Hallo,

bin leider immernoch im Dauerstress und fahre in ner Stunde los, leider reciht es nicht mehr für eine durchdachte Antwort!

Euch eine schöne Zeit

Liebe Grüße

Caro :schmatz:

#340
Hallo,

bin leider immernoch im Dauerstress und fahre in ner Stunde los, leider reciht es nicht mehr für eine durchdachte Antwort!

Euch eine schöne Zeit

Liebe Grüße

Caro :schmatz:

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