Jetzt ist er weg...
1'611 Antworten69'287 AufrufeGestartet von sigma ·
hallo lisabel,
auch gestehe ich mir ein auch selbst schon viel mist gemacht zu haben.
wie gesagt spielt es bei mir auch keine grosse rolle weil ich kaum kontakt zu einer ex habe. wenn es so ist dann ist es reiner zufall und wie bereits oben beschrieben erledige ich das dann auch weil es mir zu blöd wird.
nach wie vor spielt es keine rolle ob ich auf meine fragen eine antwort habe. die antwort ist das schluss ist. selbst wenn ich eine antwort hätte, dann wäre trotzdem schluss und schlecht fühle ich mich eh. also was soll ich mit einer antwort die ich vielleicht noch jahrelang hinterher tiger? nein, das ist nicht der sinn und sache der vorstellung was mein leben betrifft.
lg
dg
Hmm…. Ich sehe es halt etwas differenzierter: es kommt nicht unbedingt auf die Zeit an (bei mir ist das schon Jahre her!), sondern auf die Vorfälle in der Beziehung und vor allem: auf das WIE die Trennung erfolgte.ich kann verzeihen und wenn ich keine gefühle mehr für diesen menschen habe dann soll mir die vergangenheit auch egal sein. meist ist es ja auch so das da eh nichts mehr zustande kommt also hat sich das dann eh erledigt. ja, ich werde daran denken und nicht vergessen. hier und da ist in der ersten phase wohl eine blockade, aber nicht auf ewig.
auch gestehe ich mir ein auch selbst schon viel mist gemacht zu haben.
Man kann einen Konflikt noch so intensiv ausdiskutieren, es bleibt was im Hinterkopf. Die Beziehung wird nicht mehr so, wie sie war. Etwas hat sich verändert.ja richtig und wie gesagt halte ich davon auch nichts. es werden immer wieder vorhaltungen kommen usw. und letzendlich trennt man sich doch wieder.
wie gesagt spielt es bei mir auch keine grosse rolle weil ich kaum kontakt zu einer ex habe. wenn es so ist dann ist es reiner zufall und wie bereits oben beschrieben erledige ich das dann auch weil es mir zu blöd wird.
der Zustand, den jeder anstreben sollte, doch wie das geht, wie man akzeptieren ohne verstehen, ohne durchschauen zu können, funktionieren sollich bin hier und da vielleicht mit den jahren abgezockt geworden aber ich habe um zu überleben kaum eine alternative nicht so denken zu müssen.
nach wie vor spielt es keine rolle ob ich auf meine fragen eine antwort habe. die antwort ist das schluss ist. selbst wenn ich eine antwort hätte, dann wäre trotzdem schluss und schlecht fühle ich mich eh. also was soll ich mit einer antwort die ich vielleicht noch jahrelang hinterher tiger? nein, das ist nicht der sinn und sache der vorstellung was mein leben betrifft.
lg
dg
hallo sigma,ich kann dich verstehen,mir gehts ja selber so.der verstand sagt mir auch ich werde nie antworten auf viele fragen bekommen.und d.g. hat auch recht wenn er meint man soll sich nicht immer den kopf zerbrechen.aber es ist so schwer,bei mir ist immer dieses warum???????? tag und nacht.......liebe grüsse
Huhu, ich schon wieder,
liebe Damen, lieber dg, es sei mir erlaubt, hier ein bisschen off topic herumzuphilosophieren,
denn was dg hier anspricht – so finde ich – ist eine ganz entscheidende Sache.
Ich siniere nur mal so vor mich hin:
Wenn wir uns mit den gescheiterten Beziehungen nicht auseinander setzen, nicht nach möglichen Ursachen suchen, sondern diese ‚Schluss, aus, wieder von vorn und alles neu’ leben, was wäre dann die Konsequenz?
Sollte man nicht aus gescheiterten Versuchen, Fehlern der Vergangenheit, sich ständig wiederholenden Mechanismen etwas lernen?
Oder anders gefragt:
Ist es nicht vorprogrammiert, in einer neuen Beziehung die alten Fehler zu wiederholen, wenn man sich mit den Fehlern in alten Beziehungen nicht auseinandergesetzt hat?
Kann man sich so weiterentwickeln?
Oder beginnt so nicht eher immer alles wieder von vorn, und wieder und wieder ohne die Chance auf Veränderung?
Sicher ist jede Beziehung individuell, so wie es eben jeder Mensch auch ist. Aber manche Verhaltensweisen, Blockaden, Vorurteile und Abwehrmechanismen prägen sich doch so sehr ein, dass sie unhinterfragt doch niemals eine Chance auf Überwindung haben.
Leben wir dann in einer ewigen Schleife mit den ewig gleichen Problemen bis zum Ende – zum Ende aller Hormone, wenn wir das Leben in Zweisamkeit aufgeben?
darüber wundert sich heut die
liebe Damen, lieber dg, es sei mir erlaubt, hier ein bisschen off topic herumzuphilosophieren,
denn was dg hier anspricht – so finde ich – ist eine ganz entscheidende Sache.
Original von dummgelaufenwenn ich keine gefühle mehr für diesen menschen habe dann soll mir die vergangenheit auch egal sein
Original von dummgelaufennach wie vor spielt es keine rolle ob ich auf meine fragen eine antwort habe. die antwort ist das schluss ist. selbst wenn ich eine antwort hätte, dann wäre trotzdem schlussdas stimmt schon, es würde nichts am momentanen Zustand ändern, aber sehr wohl hätte es eine Bedeutung für die Zukunft.
Ich siniere nur mal so vor mich hin:
Wenn wir uns mit den gescheiterten Beziehungen nicht auseinander setzen, nicht nach möglichen Ursachen suchen, sondern diese ‚Schluss, aus, wieder von vorn und alles neu’ leben, was wäre dann die Konsequenz?
Sollte man nicht aus gescheiterten Versuchen, Fehlern der Vergangenheit, sich ständig wiederholenden Mechanismen etwas lernen?
Oder anders gefragt:
Ist es nicht vorprogrammiert, in einer neuen Beziehung die alten Fehler zu wiederholen, wenn man sich mit den Fehlern in alten Beziehungen nicht auseinandergesetzt hat?
Kann man sich so weiterentwickeln?
Oder beginnt so nicht eher immer alles wieder von vorn, und wieder und wieder ohne die Chance auf Veränderung?
Sicher ist jede Beziehung individuell, so wie es eben jeder Mensch auch ist. Aber manche Verhaltensweisen, Blockaden, Vorurteile und Abwehrmechanismen prägen sich doch so sehr ein, dass sie unhinterfragt doch niemals eine Chance auf Überwindung haben.
Leben wir dann in einer ewigen Schleife mit den ewig gleichen Problemen bis zum Ende – zum Ende aller Hormone, wenn wir das Leben in Zweisamkeit aufgeben?
darüber wundert sich heut die
Hallo Ihr Lieben!
Ich hatte heute wieder einen Thera-Termin und der war mehr als anstrengend. 8o
Ich habe natürlich auch mit ihr über mein hier aktuelles Thema gesprochen und obwohl es manchmal wehtut, was dabei herauskommt, ist es auch irgendwie hilfreich. Meine Liebe zu ihm ist nicht anzuzweifeln, aber die ist auch nicht mein Problem. Auch sind Frgen, auf die ich eine Antwort möchte nicht wirklich insofern das Problem, wie es zuerst den Eindruck macht. Wie @dg schon sagte, die Antworten sind im Grunde nicht relevant, denn die eine wichtige Antwort habe ich ja. Trotz allem, sind aber diese Fragen da und wir haben heraus gefunden, dass sie für mich ein wenig Mittel zum Zweck sind. Ein Mittel um meine Abhängigkeit von ihm aufrecht erhalten zu können. Von meiner eigenen Situation abgesehen, finde ich es aber durchaus realistisch, was @lisabel sagt, dass es manchmal wichtig ist, die Fehler zu kennen, um daraus lernen zu können. Wenn aber das "Problem" war, dass man man selbst gewesen ist, dann wird oder sollte, man das wohl nicht ändern. ;(
Das eigentliche Problem, liegt noch irgendwo anders, aber wie meist bei so psychologischen Dingen, finde ich es schwer zu erklären. Ich habe gestern zu einer Freundin und auch heute zu meiner Thera gesagt, dass ich manchmal, wenn ich wirklich darüber nachdenke, was ich da eigentlich mache, auf den Gedanken komme, dass mein "Leiden" meine Strafe ist, weil ich mich für das scheitern dieser Beziehung verantwortlich mache und diese "Schuld" erst beglichen ist, wenn ich mir selbst verzeihen kann.
Vielleicht steht mein Thread mittlerweile ja auch einfach im Falschen Forumsteil...ich weiss es nicht :(
Im Grunde macht aber auch diese "neue" Erkenntnis, es nicht wirklich besser.
bissl Offtopic:
Manchmal habe ich auch eine komische Art der "Konfliktbewältigung". Das ist mir die Tage wieder bewusst geworden, als hier bewusst den Thread einer Freundin gesehen habe, die ich damals hier kennenlernte. Ein sehr lieber Mensch mit der ich auch immer sehr gut reden konnte. Nur hatten wir uns damals bezüglich meines Ex auf etwas, zu einem bestimmten Zeitpunkt, "geeinigt". War auch anfangs auch kein problem, weil ich diesen "Termin" für durchaus realistisch hielt. Je näher er aber kam, umso mehr merkte ich, dass ich ihn nicht würde einhalten können und anstatt mit ihr darüber zu reden, habe ich ohne Begründung, einfach dadurch, dass ich mich nicht mehr meldete oder reagierte, den Kontakt abgebrochen, weil ich mich geschämt habe, meine Schwäche eingestehen zu müssen. Und im Grunde habe ich damit, obwohl die Ebene eine andere war, keinen Deut besser gehandelt, als so viele über die hier geschimpft wird und über die ich selbst auch schimpfe. Nur habe ich weiterhin ein brennend schlechtes Gewissen ihr gegenüber, obwohl ich nichtmal weiss, ob sie noch darüber nachdenkt oder sich noch fragt, was da mal gewesen ist.
Zurück zum Thema:
Ich bin einfach in meinen Gefühlen sehr durcheinander und merke auch, dass ich mir manchmal selbst widerspreche, weil ich nicht orten kann, wo genau den nun ein gefühl jetzt her kommt. Ich finde auch immer neue Gründe, um mich nicht von ihm lösen zu müssen, denn noch ist es nicht so weit, dass ich mir verziehen habe, an was mich im grund ekeine Schuld trifft...oder zumindest an dem nicht nur MICH Schuld trifft. Das einzusehen und auch als das zu akzeptieren, was es ist, wurde mir als langer Prozess prophezeit, weil da noch einiges aufzuarbeiten ist. Ich meine...Theras sind doch zum wühlen da, um herauszufinden, von wo die Probleme kommen und das macht mir ein wenig Angst, weil sicher Dinge zur Sprache kommen, die ich gut verschachtelt in irgendeinem Kellerloch stehen habe.
Was mir in dem Ganzen noch nicht ganz einleuchtet, ist wieso ich ihn so dermassen vermisse nach allem, was war oder ob das auch nur ein umprojieziertes Gefühl ist. ?(
Bin ein wenig verwirrt heute und entschuldige mih, dass ich auf die einzelnen Beiträge nicht so direkt eingegangen bin, aber ich danke euch für diese :schmatz:
Alles liebe
S.
Ich hatte heute wieder einen Thera-Termin und der war mehr als anstrengend. 8o
Ich habe natürlich auch mit ihr über mein hier aktuelles Thema gesprochen und obwohl es manchmal wehtut, was dabei herauskommt, ist es auch irgendwie hilfreich. Meine Liebe zu ihm ist nicht anzuzweifeln, aber die ist auch nicht mein Problem. Auch sind Frgen, auf die ich eine Antwort möchte nicht wirklich insofern das Problem, wie es zuerst den Eindruck macht. Wie @dg schon sagte, die Antworten sind im Grunde nicht relevant, denn die eine wichtige Antwort habe ich ja. Trotz allem, sind aber diese Fragen da und wir haben heraus gefunden, dass sie für mich ein wenig Mittel zum Zweck sind. Ein Mittel um meine Abhängigkeit von ihm aufrecht erhalten zu können. Von meiner eigenen Situation abgesehen, finde ich es aber durchaus realistisch, was @lisabel sagt, dass es manchmal wichtig ist, die Fehler zu kennen, um daraus lernen zu können. Wenn aber das "Problem" war, dass man man selbst gewesen ist, dann wird oder sollte, man das wohl nicht ändern. ;(
Das eigentliche Problem, liegt noch irgendwo anders, aber wie meist bei so psychologischen Dingen, finde ich es schwer zu erklären. Ich habe gestern zu einer Freundin und auch heute zu meiner Thera gesagt, dass ich manchmal, wenn ich wirklich darüber nachdenke, was ich da eigentlich mache, auf den Gedanken komme, dass mein "Leiden" meine Strafe ist, weil ich mich für das scheitern dieser Beziehung verantwortlich mache und diese "Schuld" erst beglichen ist, wenn ich mir selbst verzeihen kann.
Vielleicht steht mein Thread mittlerweile ja auch einfach im Falschen Forumsteil...ich weiss es nicht :(
Im Grunde macht aber auch diese "neue" Erkenntnis, es nicht wirklich besser.
bissl Offtopic:
Manchmal habe ich auch eine komische Art der "Konfliktbewältigung". Das ist mir die Tage wieder bewusst geworden, als hier bewusst den Thread einer Freundin gesehen habe, die ich damals hier kennenlernte. Ein sehr lieber Mensch mit der ich auch immer sehr gut reden konnte. Nur hatten wir uns damals bezüglich meines Ex auf etwas, zu einem bestimmten Zeitpunkt, "geeinigt". War auch anfangs auch kein problem, weil ich diesen "Termin" für durchaus realistisch hielt. Je näher er aber kam, umso mehr merkte ich, dass ich ihn nicht würde einhalten können und anstatt mit ihr darüber zu reden, habe ich ohne Begründung, einfach dadurch, dass ich mich nicht mehr meldete oder reagierte, den Kontakt abgebrochen, weil ich mich geschämt habe, meine Schwäche eingestehen zu müssen. Und im Grunde habe ich damit, obwohl die Ebene eine andere war, keinen Deut besser gehandelt, als so viele über die hier geschimpft wird und über die ich selbst auch schimpfe. Nur habe ich weiterhin ein brennend schlechtes Gewissen ihr gegenüber, obwohl ich nichtmal weiss, ob sie noch darüber nachdenkt oder sich noch fragt, was da mal gewesen ist.
Zurück zum Thema:
Ich bin einfach in meinen Gefühlen sehr durcheinander und merke auch, dass ich mir manchmal selbst widerspreche, weil ich nicht orten kann, wo genau den nun ein gefühl jetzt her kommt. Ich finde auch immer neue Gründe, um mich nicht von ihm lösen zu müssen, denn noch ist es nicht so weit, dass ich mir verziehen habe, an was mich im grund ekeine Schuld trifft...oder zumindest an dem nicht nur MICH Schuld trifft. Das einzusehen und auch als das zu akzeptieren, was es ist, wurde mir als langer Prozess prophezeit, weil da noch einiges aufzuarbeiten ist. Ich meine...Theras sind doch zum wühlen da, um herauszufinden, von wo die Probleme kommen und das macht mir ein wenig Angst, weil sicher Dinge zur Sprache kommen, die ich gut verschachtelt in irgendeinem Kellerloch stehen habe.
Was mir in dem Ganzen noch nicht ganz einleuchtet, ist wieso ich ihn so dermassen vermisse nach allem, was war oder ob das auch nur ein umprojieziertes Gefühl ist. ?(
Bin ein wenig verwirrt heute und entschuldige mih, dass ich auf die einzelnen Beiträge nicht so direkt eingegangen bin, aber ich danke euch für diese :schmatz:
Alles liebe
S.
hallo sigma,
das war schon komisch ebend weil ich gerade so viel geschrieben hatte um auf @lisabel ihr posting einzugehen aber ich hatte das wieder gelöscht weil es zu sehr auf meine geschichte bezogen war.
nun versuche ich mal zwei fliegen mit einer klappe zu schlagen. =)
@lisabel hat etwas geschrieben was mit sicherheit sinnig ist aber ich habe mich die ganze zeit gefragt was das für fehler sein sollen die man ändern könnte.
meist ist es doch eine charaktersache und die kann man nicht ändern also wo dann die fehler wo man lernen kann diese nicht mehr zu begehen?
ein kleines beispiel meiner vergangenheit muss ich dann doch einbringen um das einigermassen darstellen zu können.
meine ex hat mich immer angebrüllt. sie hatte keinen respekt vor mir. auch habe ich kennengelernt das sie so ist und das ist kein fehler sondern eine charaktersache. nun überlege ich wo ich denn hätte ursachenforschung betreiben müssen. das hätte nie etwas gebracht und ich habe mir nach der trennung einfach gesagt sie ist so und dann gut so. was soll ich denn darüber noch nachdenken? mein problem war eben das ich es so lange mit mir machen lassen habe und wenn ich stark gewesen wäre dann hätte ich das gleich beenden müssen denn dann hätte ich mir vieles erspart.
was ich da gelernt habe ist die tatsache das ich hoffe das nächste mal diese dinge vorzeitig zu beenden, damit es für den nächsten partner keine böse überraschung gibt.
die schwäche liegt bei uns selbst. auch die ursachenforschung macht uns fertig. wir kommen da nie richtig auf einen nenner und dann ist eben die frage wie lange man sich noch damit beschäftigen muss oder sollte.
es fällt mir sehr schwer es richtig auszudrücken und ich müsste um längen ausholen um das alles zu erklären.
ich möchte aber klar zum ausdruck bringen das ich absolut die dinge nicht so locker sehe wie ich sie vielleicht darstelle aber richtig durchdacht kann man oftmals keinen anderen gedanken oder weg einschlagen um sich eben selber davor zu schützen um nicht in einem graben zu landen.
sigma du schreibst von schuldgefühlen. das ist eben das was ich meine von wegen die eigene schwäche. ich habe schon so oft nachgefragt warum du diese gefühle haben musst und genau wie sonst auch sage ich dir wieder das du das nicht denken musst.
schau doch mal nach oben und nicht immer nach unten. das sind auch gründe dafür das du immer noch auf spurensuche bist.
spurensuche wo vielleicht garnichts mehr zu suchen ist weil es nichts gibt ausser vielleicht deine enttäuschung darüber das die beziehung gescheitert ist.
auch ein akzeptieren der situation ist ein verarbeiten.
oft hat es mir sogar geholfen wenn ich mal den vollen hammer bekommen habe um wirklich einen grund zu haben es für mich erledigen zu können weil ich wusste das der mensch einfach schlecht ist, mich schlecht behandelt und eben einen scheiss charakter hat.
ich musste dieses erleben um so denken zu können und da wäre es völlig egal gewesen über einen etwaigen fehler nachzudenken der wohl auch nicht vorhanden war.
deswegen nochmals mein gedanke was ein fehler sein soll den man doch eh schon in der beziehungsphase besprochen hat wenn es denn einen gab.
deswegen bis dato kein ausweg.
sicher auch mit viel liebeskummer aber eben mit dem wissen was geht und was nicht.
ach menno, ich glaube irgendwie drücke ich mich heute bescheuert aus und mir fehlen wohl die richtigen worte.
ich glaube ich bin auch ein wenig verwirrt und entschuldige mich auch mal aber ich hoffe das ihr mich trotzdem ein wenig verstanden habt.
lg
dg :schmatz:
das war schon komisch ebend weil ich gerade so viel geschrieben hatte um auf @lisabel ihr posting einzugehen aber ich hatte das wieder gelöscht weil es zu sehr auf meine geschichte bezogen war.
nun versuche ich mal zwei fliegen mit einer klappe zu schlagen. =)
@lisabel hat etwas geschrieben was mit sicherheit sinnig ist aber ich habe mich die ganze zeit gefragt was das für fehler sein sollen die man ändern könnte.
meist ist es doch eine charaktersache und die kann man nicht ändern also wo dann die fehler wo man lernen kann diese nicht mehr zu begehen?
ein kleines beispiel meiner vergangenheit muss ich dann doch einbringen um das einigermassen darstellen zu können.
meine ex hat mich immer angebrüllt. sie hatte keinen respekt vor mir. auch habe ich kennengelernt das sie so ist und das ist kein fehler sondern eine charaktersache. nun überlege ich wo ich denn hätte ursachenforschung betreiben müssen. das hätte nie etwas gebracht und ich habe mir nach der trennung einfach gesagt sie ist so und dann gut so. was soll ich denn darüber noch nachdenken? mein problem war eben das ich es so lange mit mir machen lassen habe und wenn ich stark gewesen wäre dann hätte ich das gleich beenden müssen denn dann hätte ich mir vieles erspart.
was ich da gelernt habe ist die tatsache das ich hoffe das nächste mal diese dinge vorzeitig zu beenden, damit es für den nächsten partner keine böse überraschung gibt.
die schwäche liegt bei uns selbst. auch die ursachenforschung macht uns fertig. wir kommen da nie richtig auf einen nenner und dann ist eben die frage wie lange man sich noch damit beschäftigen muss oder sollte.
es fällt mir sehr schwer es richtig auszudrücken und ich müsste um längen ausholen um das alles zu erklären.
ich möchte aber klar zum ausdruck bringen das ich absolut die dinge nicht so locker sehe wie ich sie vielleicht darstelle aber richtig durchdacht kann man oftmals keinen anderen gedanken oder weg einschlagen um sich eben selber davor zu schützen um nicht in einem graben zu landen.
sigma du schreibst von schuldgefühlen. das ist eben das was ich meine von wegen die eigene schwäche. ich habe schon so oft nachgefragt warum du diese gefühle haben musst und genau wie sonst auch sage ich dir wieder das du das nicht denken musst.
schau doch mal nach oben und nicht immer nach unten. das sind auch gründe dafür das du immer noch auf spurensuche bist.
spurensuche wo vielleicht garnichts mehr zu suchen ist weil es nichts gibt ausser vielleicht deine enttäuschung darüber das die beziehung gescheitert ist.
auch ein akzeptieren der situation ist ein verarbeiten.
oft hat es mir sogar geholfen wenn ich mal den vollen hammer bekommen habe um wirklich einen grund zu haben es für mich erledigen zu können weil ich wusste das der mensch einfach schlecht ist, mich schlecht behandelt und eben einen scheiss charakter hat.
ich musste dieses erleben um so denken zu können und da wäre es völlig egal gewesen über einen etwaigen fehler nachzudenken der wohl auch nicht vorhanden war.
deswegen nochmals mein gedanke was ein fehler sein soll den man doch eh schon in der beziehungsphase besprochen hat wenn es denn einen gab.
auf den Gedanken komme, dass mein "Leiden" meine Strafe ist, weil ich mich für das scheitern dieser Beziehung verantwortlich mache und diese "Schuld" erst beglichen ist, wenn ich mir selbst verzeihen kann.das wird so sein liebe sigma, denn sonst würde das nicht fast zwei jahre so gehen. das wird es sein warum du nicht los kommst. sicher hast du doch begriffen das es vorbei ist und dir hat ja auch im nachhinein deiner gedanken auch vieles nicht gefallen aber anstatt es zu akzeptieren bist du auf der suche dir die schuld zu geben.
deswegen bis dato kein ausweg.
Vielleicht steht mein Thread mittlerweile ja auch einfach im Falschen Forumsteil...ich weiss es nichtder steht schon richtig und ich werde ihn bestimmt nicht verschieben. :P
Was mir in dem Ganzen noch nicht ganz einleuchtet, ist wieso ich ihn so dermassen vermisse nach allem, was war oder ob das auch nur ein umprojieziertes Gefühl ist.darüber habe ich mir schon so oft gedanken gemacht und ich denke einfach das es daran liegt weil du noch nicht so viele erfahrungen hast und dich natürlich daran fest hälst. ich hoffe du verstehst das nicht falsch aber wenn du diese situationen öfter kennengelernt hättest bis dato dann würdest du bestimmt anders damit umgehen.
sicher auch mit viel liebeskummer aber eben mit dem wissen was geht und was nicht.
ach menno, ich glaube irgendwie drücke ich mich heute bescheuert aus und mir fehlen wohl die richtigen worte.
ich glaube ich bin auch ein wenig verwirrt und entschuldige mich auch mal aber ich hoffe das ihr mich trotzdem ein wenig verstanden habt.
lg
dg :schmatz:
Original von sigmaTrotz allem, sind aber diese Fragen da und wir haben heraus gefunden, dass sie für mich ein wenig Mittel zum Zweck sind. Ein Mittel um meine Abhängigkeit von ihm aufrecht erhalten zu können.ach sigma.... :trost: ich habe das auch gedacht. wie @dg ja auch geschrieben hatte, gibt es zwar threads, bei denen das suhlen in den erinnerungen nicht sinnig ist oder wo man zumindest denken würde: 'irgendwie kann sich der threadstarter nur immer wieder neu verletzen'.
bei dir ist es auch ein bissle so, aber für mich liegt bei dir das hauptaugenmerk in dieser abhängigkeit. der begriff ist irgendwie doof, gell, weil du ja nicht wie eine drogistin auf den "nächsten schuss" in form von einem kontakt wartest. es ist aber ein band da, und sei es nur in deiner eigenen vorstellung, und ohne dieses band möchtest du nicht sein.
diese verbindung kenne ich, sie war eines meiner lebenselixiere, als ich 10 jahre liebeskummer hatte wegen meiner einstigen ersten großen liebe. ich habe gerade mal wieder ein paar zeilen bei herrn fromm (der ja psychologe war), "die furcht vor der freiheit", gelesen, und es ist nunmal so, dass wir bei uns selbst betriebsblind sind.
nicht immer, manche dinge wissen wir, aber selbst die probleme, die wir KENNEN, lösen wir nicht immer!
will sagen:
deine therapeutin hat das gesagt, was ich auch denke. das ist ein sehr schmerzhafter punkt, wenn man versteht, dass man dinge sozusagen plötzlich auch von einer anderen seite betrachten kann.
damit ist nicht gemeint, dass du dich in andere menschen hineinversetzen kannst / sollst, sondern schlicht und einfach, dass wir selbst die dinge manchmal auch aus angst und eben besagter "betriebsblindheit" immer schön eindimensional betrachten und es einfach nicht zu schaffen glauben, unsere "wahrheit" in frage zu stellen.
tjach
ich fand meine therapie auch anstrengend! :D und manchmal sitze ich jetzt noch da und grübele, was wohl wäre, wenn ich mich nicht den anderen sichtweisen und deutungsmöglichkeiten meines eigenen erlebens geöffnet hätte. das kommt vermutlich daher, weil ich fast täglich "deja-vu's" habe. an der uni, wo ich ja nun wieder büffele, sehe und höre ich dauernd meine kommilitonen, die 15 jahre jünger sind. und ich WEISS einfach, dass ich manches damals, in meinem ersten studium, genau SO gesehen habe wie sie. es gehört dazu. mein beispiel ist ein positives, denn ich meine damit, dass meine kommilitonen sich ausleben SOLLEN und meiner meinung nach auch ausleben müssen... aber du, arme sigma :) , bei dir ist es eher eine andere sache.
du durchlebst jetzt, dass du merkst, dass die dinge nicht nur eine seite der medaille haben. sie haben sogar zu meinem erstaunen mehr als zwei seiten... das war übrigens sehr anschaulich "unterrichtet" für mich durch dieses forum! wie du auch geschrieben hast, haben wir uns alle schon mal so oder anders verhalten. so what... den einen verletzt es, den anderen begeistert es, und dem dritten geht das - ein und dasselbe - verhalten am ar.... vorbei!
ist jetzt stark vereinfachend ausgedrückt.
naja
mein persönliches fazit aus meiner therapie war, dass ich mir SELBST aussuchen kann, welche sichtweise ich haben MÖCHTE.
ich bin auch keine verdrängerin. deshalb ein großes nicken an @ lisabel...
:]
und in diesem sinne sehe ich meine aufgabe, meine sichtweise selbst zu wählen, in einem mix aus erinnern und in-die-zukunft-blicken.
tatsächlich ist das erinnern übrigens aber gefährlich. ich glaube, @zitronenfrau hat es schon des öfteren verlautbaren lassen, dass ihrer meinung nach erinnerungen geschreddert und nicht bewahrt gehören. ich kann mich diesem urteil (oder dieser sichtweise) nicht anschließen, obwohl ich ahne, dass sie vermutlich recht hat.
es geht mir also so ähnlich wie dir... aber das ist das ganze leben so, dass wir merken, dass wir mit unseren gedanken evt. auf dem holzweg sind und dass man sich irgendwann herablässt, es auch mal mit einer neuen sichtweise zu versuchen.
ich persönlich habe bestimmt genau so viele probleme damit wie du. mir ist auch eine gewisse depressive stimmung zu eigen, und manchmal kommen diese zweifel und so. bei dir scheinbar die suche nach der schuld... tja. ich habe mir geschworen, diese zweifel (und bei dir wären es die schuldgefühle, vermute ich) nicht maßgeblicher sein zu lassen als die positiven gedanken. ich will (!), dass es für mich immer die option gibt, dass es auch noch eine andere sichtweise gibt als die, dass ich gescheitert bin und alleine bin und bla.
du weißt vermutlich auch, wie elende die negativen gedanken sich ausdehnen und einen in beschlag nehmen. positive gefühle / gedanken erscheinen mir vergleichsweise leichtfüssig! kaum gedacht, schon gemacht, alles schön, als nächstes auch (fast) wieder vergessen!
aber diese negativen gedanken sind wie filter, die alles verdunkeln. eine therapie weist uns darauf hin, dass es zweifel (alias schuldgefühle) etc. gibt, aber wie wir damit umgehen, kann uns NIEMAND beibringen.
das bedeutet, mit dem akzeptieren ist notwendig ein weiterer schritt verbunden. nämlich der schritt, den umgang mit deinen negativen gefühlen zu üben, dass du am ende auch freier von ihnen wirst.
bei mir war die zauberformel die oben genannte: ich WILL, dass die dinge auch positiv gesehen werden können.
wie lautet wohl deine formel... eines tages?
gruß
pupsup
Guten Morgen =)
@dg
Ich bin mir sicher, dass Du alles nicht so locker nimmst, wie es manchmal klingen mag und das es auch sicher nicht von heute auf morgen passiert ist, dass Du Deinen jetzigen Weg, als den für dich richtigen Befunden hast.
Du sagst, Dein oder unser Problem ist Schwäche, dass man sich zu lange, zu viel gefallen lässt. Da hast Du wohl recht und wie Du bemerkt hast, ist es wohl etwas, was man ändern kann. Ich denke aber ebenso, dass z.B. der Umgang den Deine Ex Dir gegenüber hatte, etwas ist, was man ändern kann. Ich für meinen Teil, könnte mich nicht mit einem "sie / er ist eben so" zufrieden geben. Ich meine...es muss ja irgendwann mal ein Prozess da gewesen sein, der sie so hat werden lassen, denn es kommt wohl niemand auf die Welt, als ein Mensch, der später mal seine Partner oder sonstigen Personen im Umfeld anschreit. Ich deute dieses Anschreien als Konfliktunfähigkeit und Konflikte anders zu regeln ist doch erlernbar. Ich meine damit auch nicht, dass es Deine Aufgabe ist oder besser war, ihr das beizubringen...ich gehe ja davon aus, dass Du sie darauf angesprochen hast und wahrscheinlich nicht sehr viel dabei rumkam, denn immerhin muss ja auch da, die Erkenntnis erst von einem selbst kommen, bevor man etwas ändern kann. Ich will damit auch eigentlich nur sagen, dass ich mich mit einer "Begründung" wie
Das gilt ja auch nicht nur für Beziehungen, sondern allgemein. Manchmal macht man doch eben Dinge, die einem selbst gar nicht schlimm vorkommen oder gar auffallen, einen anderen aber verletzen und wie soll man es dann wissen, wenn es einem nicht gesagt wird. Manche Menschen kommen nicht gut damit zurecht, dass es mir zueigen ist, Dinge auf eine etwas ironische oder manchmal sarkastische Art und Weise zu erzählen...vielleicht verletzt es sie, wenn es um für sie wichtige Themen geht oder sie verstehen es einfach nicht. Oder meine Familie Zweifel, die sich häuslich bei mir eingerichtet hat. Mir wurde letztens von einigen verschiedenen Menschen „vorgeworfen“, dass ich SIE verletze, mit meinen Selbstzweifeln oder damit, wie ich mich manchmal selbst klein reden kann. Was ist mit übertriebener Eifersucht? Wenn doch die Eifersucht auf den eigenen Selbstzweifeln beruht und kommt, obwohl sie oftmals unangebracht ist und man den Partner, mit dem scheinbar nicht vorhandenen Vertrauen verletzt...ich meine, dass sind doch alles Dinge, die man sehr wohl ändern kann. Klar denke ich auch, dass es etwas verspätet ist, so etwas nach dem Ende einer Beziehung zu klären, wenn man nichts mehr retten kann. Ob es einem in einer nächsten Beziehung wirklich hilft, wenn man es doch noch erfahren sollte, das kann man natürlich nicht sagen, denn dafür empfindet ja auch jeder Mensch anders...aber man geht vielleicht mit dem, was man schon weiss, etwas vorsichtiger um.
Manchmal kommt es aber auch nicht so an wie es sollte, was ich ja auch gerade bei mir selber wieder merke. :schief:
Und ich verzweifel gerade mal wieder daran, wie schwer es mir fällt das, was ich so klar in Gedanken vor mir habe, in Worte zu fassen :mauer:
Alles liebe :schmatz:
S.
@dg
Ich bin mir sicher, dass Du alles nicht so locker nimmst, wie es manchmal klingen mag und das es auch sicher nicht von heute auf morgen passiert ist, dass Du Deinen jetzigen Weg, als den für dich richtigen Befunden hast.
Du sagst, Dein oder unser Problem ist Schwäche, dass man sich zu lange, zu viel gefallen lässt. Da hast Du wohl recht und wie Du bemerkt hast, ist es wohl etwas, was man ändern kann. Ich denke aber ebenso, dass z.B. der Umgang den Deine Ex Dir gegenüber hatte, etwas ist, was man ändern kann. Ich für meinen Teil, könnte mich nicht mit einem "sie / er ist eben so" zufrieden geben. Ich meine...es muss ja irgendwann mal ein Prozess da gewesen sein, der sie so hat werden lassen, denn es kommt wohl niemand auf die Welt, als ein Mensch, der später mal seine Partner oder sonstigen Personen im Umfeld anschreit. Ich deute dieses Anschreien als Konfliktunfähigkeit und Konflikte anders zu regeln ist doch erlernbar. Ich meine damit auch nicht, dass es Deine Aufgabe ist oder besser war, ihr das beizubringen...ich gehe ja davon aus, dass Du sie darauf angesprochen hast und wahrscheinlich nicht sehr viel dabei rumkam, denn immerhin muss ja auch da, die Erkenntnis erst von einem selbst kommen, bevor man etwas ändern kann. Ich will damit auch eigentlich nur sagen, dass ich mich mit einer "Begründung" wie
weil ich wusste das der mensch einfach schlecht ist, mich schlecht behandelt und eben einen scheiss charakter hat.nicht abfinden kann, sondern immer versuche das Problem dahinter zu erkennen, denn es wird mit Sicherheit eins geben. Klar kommt man damit wieder an den Punkt, wo man sich fragen muss, ob das sinnvoll ist. Das mag an meinem eingebildeten "Rettersyndrom" liegen oder an meiner Unfähigkeit etwas einfach so hinzunehmen. Die Dinge nur so zu sehen, wie sie "scheinbar" sind, weil man das Andere ja nicht sehen kann und einfach als gegeben zu akzeptieren und damit hat es sich erledigt, kann ich mir für mich einfach nicht vorstellen. Ich denke schon, dass ich mir damit einiges im Leben schwerer mache, als es sein müsste, aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es mal anders sein könnte und ob ich das überhaupt wollen würde.
Das gilt ja auch nicht nur für Beziehungen, sondern allgemein. Manchmal macht man doch eben Dinge, die einem selbst gar nicht schlimm vorkommen oder gar auffallen, einen anderen aber verletzen und wie soll man es dann wissen, wenn es einem nicht gesagt wird. Manche Menschen kommen nicht gut damit zurecht, dass es mir zueigen ist, Dinge auf eine etwas ironische oder manchmal sarkastische Art und Weise zu erzählen...vielleicht verletzt es sie, wenn es um für sie wichtige Themen geht oder sie verstehen es einfach nicht. Oder meine Familie Zweifel, die sich häuslich bei mir eingerichtet hat. Mir wurde letztens von einigen verschiedenen Menschen „vorgeworfen“, dass ich SIE verletze, mit meinen Selbstzweifeln oder damit, wie ich mich manchmal selbst klein reden kann. Was ist mit übertriebener Eifersucht? Wenn doch die Eifersucht auf den eigenen Selbstzweifeln beruht und kommt, obwohl sie oftmals unangebracht ist und man den Partner, mit dem scheinbar nicht vorhandenen Vertrauen verletzt...ich meine, dass sind doch alles Dinge, die man sehr wohl ändern kann. Klar denke ich auch, dass es etwas verspätet ist, so etwas nach dem Ende einer Beziehung zu klären, wenn man nichts mehr retten kann. Ob es einem in einer nächsten Beziehung wirklich hilft, wenn man es doch noch erfahren sollte, das kann man natürlich nicht sagen, denn dafür empfindet ja auch jeder Mensch anders...aber man geht vielleicht mit dem, was man schon weiss, etwas vorsichtiger um.
Manchmal kommt es aber auch nicht so an wie es sollte, was ich ja auch gerade bei mir selber wieder merke. :schief:
Und ich verzweifel gerade mal wieder daran, wie schwer es mir fällt das, was ich so klar in Gedanken vor mir habe, in Worte zu fassen :mauer:
Alles liebe :schmatz:
S.
Hallo Gemeinde,
wenn ich hier schon zitiert werde (übrigens willkommen zurück, @pupsup), muss ich nun doch mal meinen Senf dazugeben.
Dass wir unsere Erinnerungen schreddern sollen, kann ich wirklich mal geschrieben haben, auch wenn ich mich nicht daran erinnere :D Denn Erinnerungen bzw. das Schwelgen und Wühlen darin bedeuten, dass man Gedanken von damals wieder an die Oberfläche holt und das Unterbewusstsein damit füttert, so als wären die Ereignisse noch einmal real. Das bringt mehr Schmerz als Nutzen, denn wenn man sich allein erinnert und grübelt, sieht man alles nur wieder durch seine eigene Brille.
Gute Erinnerungen sollen natürlich bewahrt werden. Es lebe das rosa Tütchen :klatsch:
Zum Thema unabänderlicher Charakter habe ich in meinem Zitateordner was Nettes, leider poste ich mal wieder im Büro, aber der Grundgedanke war:
Unsere Gedanken werden unsere Taten
Unsere Taten werden unsere Gewohnheiten
Unsere Gewohnheiten werden unser Charakter
Unser Charakter wird unser Schicksal
Also: wer seinen Charakter und das sogenannte Schicksal beeinflussen will, muss bei seinen Gedanken anfangen, sich in neue Sichtweisen begeben. Dazu sind Psychodocs gut.
wenn ich hier schon zitiert werde (übrigens willkommen zurück, @pupsup), muss ich nun doch mal meinen Senf dazugeben.
Dass wir unsere Erinnerungen schreddern sollen, kann ich wirklich mal geschrieben haben, auch wenn ich mich nicht daran erinnere :D Denn Erinnerungen bzw. das Schwelgen und Wühlen darin bedeuten, dass man Gedanken von damals wieder an die Oberfläche holt und das Unterbewusstsein damit füttert, so als wären die Ereignisse noch einmal real. Das bringt mehr Schmerz als Nutzen, denn wenn man sich allein erinnert und grübelt, sieht man alles nur wieder durch seine eigene Brille.
Gute Erinnerungen sollen natürlich bewahrt werden. Es lebe das rosa Tütchen :klatsch:
Zum Thema unabänderlicher Charakter habe ich in meinem Zitateordner was Nettes, leider poste ich mal wieder im Büro, aber der Grundgedanke war:
Unsere Gedanken werden unsere Taten
Unsere Taten werden unsere Gewohnheiten
Unsere Gewohnheiten werden unser Charakter
Unser Charakter wird unser Schicksal
Also: wer seinen Charakter und das sogenannte Schicksal beeinflussen will, muss bei seinen Gedanken anfangen, sich in neue Sichtweisen begeben. Dazu sind Psychodocs gut.
Hallo pupsup =)
Hm...wie recht Du hast! Ich finde das schlimme an der Abhängigkeit, dass sie einen beinahe mehr bindet, als die Liebe, die parallel dazu ja auch noch vorhanden ist. Aber ich kann noch nicht so richtig deuten, woher sie nun genau kommt und wie sie entstanden ist.
Auch was die Betriebsblindheit angeht, kann ich zustimmen und ja...diese neuen Ansichten sind schmerzhaft...sehr sogar. Ich war ein wenig erleichtert, als mir nicht vollkommen abgesprochen wurde, dass ich meinen Ex tatsächlich noch liebe...das ich diesen „kleinen“ Teil für mich behalten durfte. Das aber gar nicht mal meine Liebe mich „bei“ ihm hält, hat mich doch anfangs ein wenig verwirrt.
Mir fällt es allerdings auch schwer, eben den von Dir beschriebenen Mix aus dem Vergangenen und dem Blick in die Zukunft zu finden. Meine Zukunft ist für mich im Moment nicht existent als etwas, von dem ich auch nur eine ungefähre Vorstellung habe, was ich mir dafür wünsche oder erreichen will und ich würde diese Blockade wirklich gerne lösen, denn der Blick in die Vergangenheit, macht wahrlich nicht glücklich und bietet im Gegensatz zur Zukunft auch keinerlei Optionen. Ich würde nicht ohne die Vergangenheit und ein gewisses Auseinandersetzen damit durchs Leben gehen wollen, aber es sollte sich so einpendeln, dass es nicht mehr die Hauptrolle spielt, sondern als etwas nebenher fliesst, was man als Erfahrung mitnimmt.
Im Moment stehe ich da noch ziemlich weit entfernt von, denn meine Schuldgefühle haben mich voll im Griff. Schon sehr viele, haben versucht mir auf alle möglichen Arte klar zu machen, dass ich diese Gefühle nicht haben muss. Fakt ist aber, dass ICH MICH schuldig fühle, weil ich verloren habe, was mir soooooo wichtig gewesen ist und Logik oder Klarheit, die andere darin erkennen, von mir einfach nicht gesehen wird, weil der Mantel der Schuld und der anderen Gefühle es überdeckt...und da hilft im Moment auch alles Gute zureden nicht. ;(
Akzeptieren klingt immer irgendwie so. als sollte es doch etwas leichtes sein, dass tun zu können. Akzeptanz ist ja auch in einigen bereichend es Lebens etwas normales...! Ich denke, dass es auch ansich einfacher ist, Dinge, Fehler, Macken was auch immer bei anderen zu akzeptieren, als bei sich selbst. Da geht es also um den Punkt Selbstakzeptanz mit allem, was dazu gehört und wie das funktionieren soll, kann ich momentan noch nicht sagen.
Meine Formel für die Zukunft...ich glaube, da muss ich mir noch ein paar Gedanken zu machen, aber glaube mir...das werde ich auch :]
Alles liebe
S.
weil du ja nicht wie eine drogistin auf den "nächsten schuss" in form von einem kontakt wartest. es ist aber ein band da, und sei es nur in deiner eigenen vorstellung, und ohne dieses band möchtest du nicht sein.
Hm...wie recht Du hast! Ich finde das schlimme an der Abhängigkeit, dass sie einen beinahe mehr bindet, als die Liebe, die parallel dazu ja auch noch vorhanden ist. Aber ich kann noch nicht so richtig deuten, woher sie nun genau kommt und wie sie entstanden ist.
Auch was die Betriebsblindheit angeht, kann ich zustimmen und ja...diese neuen Ansichten sind schmerzhaft...sehr sogar. Ich war ein wenig erleichtert, als mir nicht vollkommen abgesprochen wurde, dass ich meinen Ex tatsächlich noch liebe...das ich diesen „kleinen“ Teil für mich behalten durfte. Das aber gar nicht mal meine Liebe mich „bei“ ihm hält, hat mich doch anfangs ein wenig verwirrt.
Mir fällt es allerdings auch schwer, eben den von Dir beschriebenen Mix aus dem Vergangenen und dem Blick in die Zukunft zu finden. Meine Zukunft ist für mich im Moment nicht existent als etwas, von dem ich auch nur eine ungefähre Vorstellung habe, was ich mir dafür wünsche oder erreichen will und ich würde diese Blockade wirklich gerne lösen, denn der Blick in die Vergangenheit, macht wahrlich nicht glücklich und bietet im Gegensatz zur Zukunft auch keinerlei Optionen. Ich würde nicht ohne die Vergangenheit und ein gewisses Auseinandersetzen damit durchs Leben gehen wollen, aber es sollte sich so einpendeln, dass es nicht mehr die Hauptrolle spielt, sondern als etwas nebenher fliesst, was man als Erfahrung mitnimmt.
Im Moment stehe ich da noch ziemlich weit entfernt von, denn meine Schuldgefühle haben mich voll im Griff. Schon sehr viele, haben versucht mir auf alle möglichen Arte klar zu machen, dass ich diese Gefühle nicht haben muss. Fakt ist aber, dass ICH MICH schuldig fühle, weil ich verloren habe, was mir soooooo wichtig gewesen ist und Logik oder Klarheit, die andere darin erkennen, von mir einfach nicht gesehen wird, weil der Mantel der Schuld und der anderen Gefühle es überdeckt...und da hilft im Moment auch alles Gute zureden nicht. ;(
du weißt vermutlich auch, wie elende die negativen gedanken sich ausdehnen und einen in beschlag nehmen. positive gefühle / gedanken erscheinen mir vergleichsweise leichtfüssig! kaum gedacht, schon gemacht, alles schön, als nächstes auch (fast) wieder vergessen!Besser hätte ich es selbst nicht ausdrücken können, denn ganz genau so passiert es momentan mit allem in meinem Leben Wenn man denn überhaupt in der Lage ist, etwas positives auch als solches zu erkennen, ist es und ein eventuell damit verbundenes Wohlfühlgefühl, bereits wieder verflogen, bevor man auskosten konnte, dass es da war. Es ist ein sehr ungleicher Kampf, der dort stattfindet, denn man mutet dem einen ja viel mehr Kraft zu, als dem andere. Dennoch ist es, wie Du sagtest, ein Kampf, den man durchaus gewinnen kann und auch darauf hoffe ich.
Akzeptieren klingt immer irgendwie so. als sollte es doch etwas leichtes sein, dass tun zu können. Akzeptanz ist ja auch in einigen bereichend es Lebens etwas normales...! Ich denke, dass es auch ansich einfacher ist, Dinge, Fehler, Macken was auch immer bei anderen zu akzeptieren, als bei sich selbst. Da geht es also um den Punkt Selbstakzeptanz mit allem, was dazu gehört und wie das funktionieren soll, kann ich momentan noch nicht sagen.
Meine Formel für die Zukunft...ich glaube, da muss ich mir noch ein paar Gedanken zu machen, aber glaube mir...das werde ich auch :]
Alles liebe
S.
Guten Morgen allerseits und ein freundliches Grüß Gott aus einem sonnigen, frühlingshaften Wien!
Es wird zwar langsam kitschig, wenn ich wieder betone, wie wohl ich mich in eurer erlesenen virtuellen Gesellschaft fühle, aber tatsächlich lese ich eure Beiträge nicht nur, ich sauge sie auf wie ein Schwamm …. 8o
Und versuche einen bescheidenen Beitrag zu leisten, hoffentlich gelingt mir das.
Aber zuerst will ich euch mal alle ordentlich knuddeln.
:trost: :schmatz: :trost:
So insgesamt darf ich behaupten, es ist immer schwer die Reflexion zu üben, die Vergangenheit abstrakt zu betrachten, um das herauszufiltern, was noch verwendbar sein könnte und die Dinge, die noch immer belasten, dort zu belassen, wo sie sind, wo sie nicht mehr schaden können, ohne sie aber zu verdrängen.
Was also könnte man aus vergangenen, vergebenen Chancen und Versuchen lernen, damit die Zukunft für einem selbst verständlicher, freier, fröhlicher und unbelastender wird von Wiederholungsfehlern?
Würde jetzt gewagterweise Dinge wie „Schlechtes Gewissen“, „Angst vor Versagen“, „Helfersyndrom“ in einen Topf schmeißen wollen.
Sie kommen – so meine ich – alle aus der gleichen Richtung: die Angst vor eigenen Unzulänglichkeiten, vor Unfähigkeit, vor Nicht-Bestehen-Können in einer Welt, die dem Konkurrenzdruck untergeordnet ist.
Denn zu dieser Angst sind wir erzogen worden, wir (zumindest ich) haben nie etwas anderes gesehen: die Angst der Eltern, der Lehrer, der Geschwister, der Kollegen, der Partner, der eigenen Kinder …
Was würde nun passieren, wenn man versucht, das alles hinter sich zu lassen?
Zu Partnern mit Charakterschwächen denkt sich meinereiner folgendes:
Eigentlich – wenn wir es genau nehmen – hatte(n) wir doch alle einmal ähnliche Wünsche: man wächst heran, findet einen Partner, geeignet für alles
Und verbringt mit ihm so lange Zeit wie nur möglich, der Idealzustand wäre, gemeinsam alt zu werden. Oder? Dachtet ihr auch mal so? Niemand denkt sich doch, wenn er eine Beziehung eingeht oder gar heiratet, na schaun wir mal, vll gibt’s in vier, acht, zwölf Jahren wieder eine Scheidung.
Warum das aber meist nicht funktioniert, muss gute Gründe haben und wirft folgende Fragen auf:
Woran liegt es, dass wir Menschen faszinierend finden können, die uns schaden?
Warum üben unerreichbare Menschen einen Reiz aus?
Was kann dafür verantwortlich sein, dass wir uns oft jahrelang erniedrigen lassen und in masochistischer Form dem Leidverursacher auch noch hinterher trauern?
Das muss an den eigenen Unzulänglichkeiten liegen, die man ändern KANN, wenn man sich die Arbeit, die Mühe macht sie zu erkennen und mit starken Nerven ausgestattet ist, damit man nicht an sich selbst verzweifelt.
Aber es geht noch weiter:
Kann es auch an einem selbst liegen, wenn andere uns schlecht behandeln?
Soll heißen: kann es sein, dass wir in unserer Art erst die schlechten Eigenschaften im anderen erwecken, die er bei anderen Menschen im Griff hätte ?(
PS. Wenn ihr das alles für Quatsch haltet, ist das auch ok. Jedenfalls danke ich jeden, der das dennoch lesen mag, was ich so daherspinne.
der hat einen :schmatz: verdient
Es wird zwar langsam kitschig, wenn ich wieder betone, wie wohl ich mich in eurer erlesenen virtuellen Gesellschaft fühle, aber tatsächlich lese ich eure Beiträge nicht nur, ich sauge sie auf wie ein Schwamm …. 8o
Und versuche einen bescheidenen Beitrag zu leisten, hoffentlich gelingt mir das.
Aber zuerst will ich euch mal alle ordentlich knuddeln.
:trost: :schmatz: :trost:
So insgesamt darf ich behaupten, es ist immer schwer die Reflexion zu üben, die Vergangenheit abstrakt zu betrachten, um das herauszufiltern, was noch verwendbar sein könnte und die Dinge, die noch immer belasten, dort zu belassen, wo sie sind, wo sie nicht mehr schaden können, ohne sie aber zu verdrängen.
Was also könnte man aus vergangenen, vergebenen Chancen und Versuchen lernen, damit die Zukunft für einem selbst verständlicher, freier, fröhlicher und unbelastender wird von Wiederholungsfehlern?
Würde jetzt gewagterweise Dinge wie „Schlechtes Gewissen“, „Angst vor Versagen“, „Helfersyndrom“ in einen Topf schmeißen wollen.
Sie kommen – so meine ich – alle aus der gleichen Richtung: die Angst vor eigenen Unzulänglichkeiten, vor Unfähigkeit, vor Nicht-Bestehen-Können in einer Welt, die dem Konkurrenzdruck untergeordnet ist.
Denn zu dieser Angst sind wir erzogen worden, wir (zumindest ich) haben nie etwas anderes gesehen: die Angst der Eltern, der Lehrer, der Geschwister, der Kollegen, der Partner, der eigenen Kinder …
Was würde nun passieren, wenn man versucht, das alles hinter sich zu lassen?
Zu Partnern mit Charakterschwächen denkt sich meinereiner folgendes:
Eigentlich – wenn wir es genau nehmen – hatte(n) wir doch alle einmal ähnliche Wünsche: man wächst heran, findet einen Partner, geeignet für alles
Und verbringt mit ihm so lange Zeit wie nur möglich, der Idealzustand wäre, gemeinsam alt zu werden. Oder? Dachtet ihr auch mal so? Niemand denkt sich doch, wenn er eine Beziehung eingeht oder gar heiratet, na schaun wir mal, vll gibt’s in vier, acht, zwölf Jahren wieder eine Scheidung.
Warum das aber meist nicht funktioniert, muss gute Gründe haben und wirft folgende Fragen auf:
Woran liegt es, dass wir Menschen faszinierend finden können, die uns schaden?
Warum üben unerreichbare Menschen einen Reiz aus?
Was kann dafür verantwortlich sein, dass wir uns oft jahrelang erniedrigen lassen und in masochistischer Form dem Leidverursacher auch noch hinterher trauern?
Das muss an den eigenen Unzulänglichkeiten liegen, die man ändern KANN, wenn man sich die Arbeit, die Mühe macht sie zu erkennen und mit starken Nerven ausgestattet ist, damit man nicht an sich selbst verzweifelt.
Aber es geht noch weiter:
Kann es auch an einem selbst liegen, wenn andere uns schlecht behandeln?
Soll heißen: kann es sein, dass wir in unserer Art erst die schlechten Eigenschaften im anderen erwecken, die er bei anderen Menschen im Griff hätte ?(
PS. Wenn ihr das alles für Quatsch haltet, ist das auch ok. Jedenfalls danke ich jeden, der das dennoch lesen mag, was ich so daherspinne.
der hat einen :schmatz: verdient
Original von LisabelAber zuerst will ich euch mal alle ordentlich knuddeln.*gacker*
:trost: :schmatz: :trost:
jawoll und zurückgeknuddelt: :trost: :schmatz: :trost: [
Original von Lisabel[...] wirft folgende Fragen auf:tja, also ich persönlich finde diese fragen gut. sie beschäftigen mich nach wie vor. ich entdecke aber in solchen fragen auch einen nicht so tollen beigeschmack... denn: wenn man zu lange darüber nachdenkt, macht mir das thema am ende noch angst!
Woran liegt es, dass wir Menschen faszinierend finden können, die uns schaden?
Warum üben unerreichbare Menschen einen Reiz aus?
Was kann dafür verantwortlich sein, dass wir uns oft jahrelang erniedrigen lassen und in masochistischer Form dem Leidverursacher auch noch hinterher trauern?
aber natürlich in kleinen dosen denke ich genau darüber nach, mein ex war ja auch nicht von pappe und das drama ist noch nicht ganz vorbei bei mir. oder doch, frage der sichtweise (wie immer *grins), aber WENN ich wieder einen termin vor gericht habe wegen ihm, dann ist es eben wieder da. und ich mag es nicht, unvorbereitet in meine erinnerungen entlassen zu werden.
ich glaube, der grund, weshalb wir menschen faszinierend finden, die uns schaden, liegt in uns selbst. ich bin noch nicht 100% hintergestiegen, woran genau es liegt, aber das ist vll. auch unwichtig.
außerdem verweise ich zur weitern klärung deiner fragen auf das buch, was ich schon im vorangegangenen posting erwähnt hatte... ich bin (noch) keine fromm-jüngerin, aber zumindest auf DEINE fragen passt das buch!
sodele
madame zitrone hello hello... :super:
recht hast du. das komische an diesen sinnsprüchen ist, dass ein und dieselben nach einiger zeit GANZ anders wirken als damals, wo man sie mal gehört hatte und sich ggf. schon damit auseinandergesetzt hatte.
ich glaube, man kann sein leben verändern, ist mein zustimmendes feedback auf dein sprüchlein. und ich füge (nochmals *gnihihi*) hinzu: man muss nicht ALLES auf einmal verbessern oder anders machen. nein, ein einziges teilchen genügt, damit es einem rundherum besser geht.
das leben ist lernen. und in diesem sinne bekommen wir glück und vorschusslorbeeren, scheint es mir, wenn wir uns nur trauen, überhaupt etwas zu unserem besten verändern zu wollen.
übrigens hat sich neuerdings meine pechsträhne zurückgezogen. ich hatte so viel glück, aber finanziell konnte ich noch mehrere dächer teeren so pechschwarz war es immer. neuerdings öffne ich (zwar immer noch mit einer gewissen unruhe) meine post ohne dass darin rechnungen und abstruse forderungen sind.
also es geht immer ein stück weiter bergauf, auch wenn man manchmal lange auf der stelle tritt. meist geht es genau dann weiter, wenn man zu denken beginnt, dass man langsam die hoffnung verlieren könnte. wenn man genau DANN durchhält, hat man das glück im kasten.
ich meine... für mich ist es glück, wenn ich mal keinen ärger habe! 8o :D aber die definition von glück ist dann wieder ein weites und unter umständen nebensächliches thema. jeder merkt nunmal, ob er glücklich ist oder nicht.
ach sigma, da fällt mir ein, dass ich dir ge-pnt hatte, dass ich nicht so recht weiß... "privat" alles top aber irgendwie kommen die persönlichen phasen nach meiner großen verliebtheit wieder zum durchschein und bla.
mittlerweile denke ich, dass ich eben den rausch der großen verliebtheit hinter mir habe. *gruß an monsieur, falls er hier mitliest* danach kommt nicht der kater, aber die welt rastet eben in einer anderen gangart ein als bisher und naja, man muss sich halt wieder umorientieren. das leben ist nicht nur lernen, sondern eben auch pure veränderung.
jaja
blabla
gell
:schmatz:
grüßle
pupsup
Huhu Ihr!
Hier schreibt keiner mehr was und mir selbst fällt im Moment auch nicht so wirklich viel ein. Nach meinen Theraterminen ist mein Kopf irgendwie immer so leergefegt.
Im Moment zieht mich das alles auch irgendwie arg runter und ich muss sagen, dass ich schon weitaus bessere Phasen hatte...auch von „längerer“ Dauer.
Aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich mich selbst belüge und andere auch, denn obwohl ich es immer abstreite, will ich ihn sehr wohl zurück...eigentlich wünsche ich mir nichts mehr als das. Was komisch ist, denn wie so oft, weiss man vom Kopf her ganz klar, wie unsinnig allein der Gedanke daran ist, aber gefühlsmässig bekomme ich das nicht so richtig übertragen.
Weiss auch nicht... ;(
Alles liebe :schmatz:
S.
Hier schreibt keiner mehr was und mir selbst fällt im Moment auch nicht so wirklich viel ein. Nach meinen Theraterminen ist mein Kopf irgendwie immer so leergefegt.
Im Moment zieht mich das alles auch irgendwie arg runter und ich muss sagen, dass ich schon weitaus bessere Phasen hatte...auch von „längerer“ Dauer.
Aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich mich selbst belüge und andere auch, denn obwohl ich es immer abstreite, will ich ihn sehr wohl zurück...eigentlich wünsche ich mir nichts mehr als das. Was komisch ist, denn wie so oft, weiss man vom Kopf her ganz klar, wie unsinnig allein der Gedanke daran ist, aber gefühlsmässig bekomme ich das nicht so richtig übertragen.
Weiss auch nicht... ;(
Alles liebe :schmatz:
S.
Huhu, ja einfallen tut mir immer ein bissl was =)
Zunächst einmal an @dg: ich hoffe, er gibt nicht seinen Beirat auf, weil vll die (seelisch) schwerlastige Damenwelt ihn hier in den virtuellen Fängen hätte -
@dgchen: Kompliment an die Courage :]
dabei sehe ich die Tatsachen, die Herz von Kopf trennen, immer als guten Ansatzpunkt und damit auch die sich immer wiederholende Frage,
woher es denn nur kommt,
dass man sich in manchen Momenten nichts sehnlicher wünscht, als das, was wissentlich schadet, als fragens- und diskussionswert.
Wieder ein Ruf nach Hrn. Fromm?
@sigma: hier würde ich – ganz abstrakt und um Vorstellungsvermögen bemüht – raten, sich vorzustellen, wie es wäre, was wäre, wenn alles so laufen würde, wie gewünscht.
Aber ich weiß, dass die Vorstellung, wenn sie auch noch so realistisch und gut durchdacht und überlegt ist, gar nichts mit der Realität zu tun hätte, wenn es tatsächlich so wäre. Woran das liegt, weiß ich leider auch nicht. Irgendein entscheidendes Detail scheint man in der Phantasie prinzipiell immer zu vergessen.
Der Zustand wie er jetzt ist, ist einfach so, weil er so sein sollte. Ist kein Trost, ich weiß. Aber auch der Ist-Zustand kann etwas so Schönes an sich haben. Man kann ihn annehmen, ihn betrachten, ihn akzeptieren und ihn auch mögen. :schmatz:
Man kann alles, was jetzt passiert, ganz einfach mögen.
Vll spinn ich aber heut einfach nur.
Es gibt manchmal Tage, da mag ich die Menschen einfach. Alle. Ganz generell. Ist sicher nicht normal. Kann sein, dass es an dem Blütenduft liegt, der über der Stadt liegt, ich bin in Frühlingsstimmung und wünsch euch das auch allen sehr!
:klatsch:
Zunächst einmal an @dg: ich hoffe, er gibt nicht seinen Beirat auf, weil vll die (seelisch) schwerlastige Damenwelt ihn hier in den virtuellen Fängen hätte -
@dgchen: Kompliment an die Courage :]
dabei sehe ich die Tatsachen, die Herz von Kopf trennen, immer als guten Ansatzpunkt und damit auch die sich immer wiederholende Frage,
woher es denn nur kommt,
dass man sich in manchen Momenten nichts sehnlicher wünscht, als das, was wissentlich schadet, als fragens- und diskussionswert.
Wieder ein Ruf nach Hrn. Fromm?
@sigma: hier würde ich – ganz abstrakt und um Vorstellungsvermögen bemüht – raten, sich vorzustellen, wie es wäre, was wäre, wenn alles so laufen würde, wie gewünscht.
Aber ich weiß, dass die Vorstellung, wenn sie auch noch so realistisch und gut durchdacht und überlegt ist, gar nichts mit der Realität zu tun hätte, wenn es tatsächlich so wäre. Woran das liegt, weiß ich leider auch nicht. Irgendein entscheidendes Detail scheint man in der Phantasie prinzipiell immer zu vergessen.
Der Zustand wie er jetzt ist, ist einfach so, weil er so sein sollte. Ist kein Trost, ich weiß. Aber auch der Ist-Zustand kann etwas so Schönes an sich haben. Man kann ihn annehmen, ihn betrachten, ihn akzeptieren und ihn auch mögen. :schmatz:
Man kann alles, was jetzt passiert, ganz einfach mögen.
Vll spinn ich aber heut einfach nur.
Es gibt manchmal Tage, da mag ich die Menschen einfach. Alle. Ganz generell. Ist sicher nicht normal. Kann sein, dass es an dem Blütenduft liegt, der über der Stadt liegt, ich bin in Frühlingsstimmung und wünsch euch das auch allen sehr!
:klatsch:
hallo sigma,habe deine geschichte gelesen,bekomme ich ja angst das ich gar nicht weg komme von ihm.ich werde nur noch unter druck gesetzt,wenn ich was sage heisst es gleich dann müssen wir uns trennen,noch sind wir zusammen.aber wie?und wenn ich deine geschichte lese wird mir angst und bange das ich nicht wegkomme.ich will nicht mehr das es weh tut!gott sei dank hast du zwischendurch schon mal ein hoch,aber es tut mir unendlich leid wenn ich lese das du ihn immer noch zurück willst.wünsche dir auch so sehr das man es einfach aus dem kopf zaubern kann........würde alles dafür geben.liebe grüsse
kukuck, =)
na ja, ist ja auch ein anderes thema. :rolleyes:
auch das dir im moment zu der situation nicht viel einfällt kann auch ein wenig an den gesprächen mit deiner pt liegen. wir hatten das ja schon oft hier das du einfach mal wieder eine zeit verschwunden warst.
ich denke das ist bei dir so eine art luft holen. denn hier schreiben heisst ja auch immer oder verstärkt daran denken zu müssen. sich vermehrt damit befassen.
wenn es denn so sein soll dann befasse dich doch mit ein wenig freude an die vergangenheit. auch wenn es in erster linie ein schwacher trost ist.
siehe hier
ja, das war die einzige möglichkeit die ich hatte. ich kann mich daran erinnern das ich da gerade ein punktspiel hatte. (fußball :P ) mir ging es sicher nicht sooo gut aber ich hatte wieder angefangen zu leben. habe mich aus den zwängen befreit was mir den atem genommen hatte.
habe mein sport weiter gemacht und hatte endlich mal mit meinem frustsaufen aufgehört. ich war einfach wieder klar bei der sache und habe mir gesagt das es eben nicht hat sollen sein. ich hatte mich an die schönen dinge erinnert und konnte mich dabei ertappen auch manchmal bei meinen gedanken gelächelt zu haben. ich hatte es einfach versucht es zu akzeptieren und das ging dann auch.
warum ich dir das schreibe?
ja, weil auch du dir dadurch vielleicht den druck nehmen kannst und einfach versuchst es auch zu akzeptieren. den sinn des lebens nicht zu vergessen und vor allen dingen es nicht von einem menschen abhängig zu machen.
weiter gehts. 8o
um so cooler ich war um so mehr hat sie sich dann gemeldet. 8o sicher war ich cool denn ich hatte drei monate abstand und habe es als gescheitert gesehen. eines tages war es dann soweit. zwei wochen vor meinem urlaub sind wir noch einmal zusammen in einem hotel für ein we gewesen. hatte ich spendiert. einfach mal ein stück weiter weg aus unserer umgebung. es war ein sehr schönes we. bis auf ein paar ausnahmen. du wirst dich bestimmt daran erinnern. fakt war eben das ich kurz danach für zwei wochen in die türkei gedüst bin. sie wollte auch die zeit für eine bedenkzeit nutzen. sie war nach dem we schon wieder so komisch und so hatte ich schon eine vorahnung was geschehen wird. ich hatte dann gesagt das wenn sie nach meiner rückkehr auf dem flughafen sein sollte dann sehe ich es als einen versuch. ist sie nicht da dann war es das endgültig.
sie war natürlich nicht da. ich hatte mich also wieder zum affen gemacht. alles was ich bis dahin geschafft hatte musste ich neu erbringen. die gefühle und alles was wieder da war.
also die ganze scheisse ging von vorne los. ich war wieder am boden mit all dem was dazu gehört.
warum ich dir das schreibe?
heute ist es fast zwei jahre her wo ich keinen kontakt mehr hatte. das ist auch gut so denn ich habe absolut keinen bock mit diesem mist wieder von vorne anzufangen.
weisst du liebe sigma, vielleicht könnte ich heute auch wieder mit ihr reden weil ich zwar hier und da noch daran denke doch meine gefühle für diesen menschen wohl verflogen sind.
eine logische konsequenz für das was alles vorgefallen ist.
alles das hatte ich mir von deiner entwicklung was dein ex betrifft auch erhofft. das du es einfach mal akzeptieren kannst und das es dir endlich wieder gut geht.
du bist halt noch nicht so weit aber ich bin mir nach wie vor sicher das es auch mal bei dir eintreffen wird.
sicher sollst du dich auch nicht unter druck setzen aber wir kämpfen immer wieder mit uns selbst um die vergangenheit so zu akzeptieren wie sie ist.
eigentlich ein machbarer weg aber wie @lisabel schon erwähnt hatte zieht es uns wohl immer dahin wo wir gedemütigt und schlecht behandelt werden.
das ziel muss sein diesem ein riegel vorzuschieben. alleine mit diesem gedanke kann man berge versetzen.
auch so ein kleines bergchen kann wunder wirken.
wie gesagt gab es bei mir nicht so viel schöne sachen in den 1 1/2 jahren aber ich habe mir einfach immer gedacht ich hab sie halt lieb und wenn sie mich nicht lieb hat dann kann ich es einfach nicht ändern.
dann bin ich eben damit glücklich was mir an gedanken geblieben ist.
ich weiss das es sich schon wieder alles so einfach anhört wenn ich das schreibe aber das war es mit sicherheit nicht. :(
ich glaube ich muss erstmal aufhören weil ich irgendwie wirr in der birne bin. =)
wünsche dir noch einen schönen abend.
lg :schmatz:
dg
Hier schreibt keiner mehr washat doch jemand was geschrieben nach deinem vorletzten posting. :]
Nach meinen Theraterminen ist mein Kopf irgendwie immer so leergefegt.ich bin zwar noch nie bei einem therapiegespräch gewesen aber ich kann mir schon vorstellen das man da so viel redet das man garnicht mehr denken will oder kann. da erfährt man dann wohl auch dinge wo man sich vielleicht noch nie so richtig gedanken gemacht hatte.
na ja, ist ja auch ein anderes thema. :rolleyes:
auch das dir im moment zu der situation nicht viel einfällt kann auch ein wenig an den gesprächen mit deiner pt liegen. wir hatten das ja schon oft hier das du einfach mal wieder eine zeit verschwunden warst.
ich denke das ist bei dir so eine art luft holen. denn hier schreiben heisst ja auch immer oder verstärkt daran denken zu müssen. sich vermehrt damit befassen.
Im Moment zieht mich das alles auch irgendwie arg runter und ich muss sagen, dass ich schon weitaus bessere Phasen hatte...auch von „längerer“ Dauer.du wirst dich wohl wieder häufiger damit beschäftigen. ich habe es halt auch immer so empfunden das du dich mit diesem gedanken zu sehr unter druck setzt.
wenn es denn so sein soll dann befasse dich doch mit ein wenig freude an die vergangenheit. auch wenn es in erster linie ein schwacher trost ist.
siehe hier
Aber auch der Ist-Zustand kann etwas so Schönes an sich haben. Man kann ihn annehmen, ihn betrachten, ihn akzeptieren und ihn auch mögen.das sehe ich genauso. oder besser gesagt habe ich nach einer zeit das so gesehen wo ich allerdings gestehen muss das mir bei meiner ex nicht sonderbar viel einfällt. aber das kennst du ja.
ja, das war die einzige möglichkeit die ich hatte. ich kann mich daran erinnern das ich da gerade ein punktspiel hatte. (fußball :P ) mir ging es sicher nicht sooo gut aber ich hatte wieder angefangen zu leben. habe mich aus den zwängen befreit was mir den atem genommen hatte.
habe mein sport weiter gemacht und hatte endlich mal mit meinem frustsaufen aufgehört. ich war einfach wieder klar bei der sache und habe mir gesagt das es eben nicht hat sollen sein. ich hatte mich an die schönen dinge erinnert und konnte mich dabei ertappen auch manchmal bei meinen gedanken gelächelt zu haben. ich hatte es einfach versucht es zu akzeptieren und das ging dann auch.
warum ich dir das schreibe?
ja, weil auch du dir dadurch vielleicht den druck nehmen kannst und einfach versuchst es auch zu akzeptieren. den sinn des lebens nicht zu vergessen und vor allen dingen es nicht von einem menschen abhängig zu machen.
weiter gehts. 8o
um so cooler ich war um so mehr hat sie sich dann gemeldet. 8o sicher war ich cool denn ich hatte drei monate abstand und habe es als gescheitert gesehen. eines tages war es dann soweit. zwei wochen vor meinem urlaub sind wir noch einmal zusammen in einem hotel für ein we gewesen. hatte ich spendiert. einfach mal ein stück weiter weg aus unserer umgebung. es war ein sehr schönes we. bis auf ein paar ausnahmen. du wirst dich bestimmt daran erinnern. fakt war eben das ich kurz danach für zwei wochen in die türkei gedüst bin. sie wollte auch die zeit für eine bedenkzeit nutzen. sie war nach dem we schon wieder so komisch und so hatte ich schon eine vorahnung was geschehen wird. ich hatte dann gesagt das wenn sie nach meiner rückkehr auf dem flughafen sein sollte dann sehe ich es als einen versuch. ist sie nicht da dann war es das endgültig.
sie war natürlich nicht da. ich hatte mich also wieder zum affen gemacht. alles was ich bis dahin geschafft hatte musste ich neu erbringen. die gefühle und alles was wieder da war.
also die ganze scheisse ging von vorne los. ich war wieder am boden mit all dem was dazu gehört.
warum ich dir das schreibe?
will ich ihn sehr wohl zurückdeswegen.
heute ist es fast zwei jahre her wo ich keinen kontakt mehr hatte. das ist auch gut so denn ich habe absolut keinen bock mit diesem mist wieder von vorne anzufangen.
weisst du liebe sigma, vielleicht könnte ich heute auch wieder mit ihr reden weil ich zwar hier und da noch daran denke doch meine gefühle für diesen menschen wohl verflogen sind.
eine logische konsequenz für das was alles vorgefallen ist.
alles das hatte ich mir von deiner entwicklung was dein ex betrifft auch erhofft. das du es einfach mal akzeptieren kannst und das es dir endlich wieder gut geht.
du bist halt noch nicht so weit aber ich bin mir nach wie vor sicher das es auch mal bei dir eintreffen wird.
sicher sollst du dich auch nicht unter druck setzen aber wir kämpfen immer wieder mit uns selbst um die vergangenheit so zu akzeptieren wie sie ist.
eigentlich ein machbarer weg aber wie @lisabel schon erwähnt hatte zieht es uns wohl immer dahin wo wir gedemütigt und schlecht behandelt werden.
das ziel muss sein diesem ein riegel vorzuschieben. alleine mit diesem gedanke kann man berge versetzen.
auch so ein kleines bergchen kann wunder wirken.
Was komisch ist,so komisch ist das doch garnicht. ich glaube auch das dein gedanke garnicht so schlimm wäre wenn du endlich die situation wie sie jetzt ist akzeptieren würdest.
wie gesagt gab es bei mir nicht so viel schöne sachen in den 1 1/2 jahren aber ich habe mir einfach immer gedacht ich hab sie halt lieb und wenn sie mich nicht lieb hat dann kann ich es einfach nicht ändern.
dann bin ich eben damit glücklich was mir an gedanken geblieben ist.
ich weiss das es sich schon wieder alles so einfach anhört wenn ich das schreibe aber das war es mit sicherheit nicht. :(
gefühlsmässig bekomme ich das nicht so richtig übertragen.vielleicht gelingt es dir ja auch bald das du diese gefühle kompensieren kannst. gefühle die du nicht unbedingt mit liebe in verbindung bringen musst. das wäre ein weg.
ich glaube ich muss erstmal aufhören weil ich irgendwie wirr in der birne bin. =)
wünsche dir noch einen schönen abend.
lg :schmatz:
dg
sehr einfühlsame antwoer dg ! und sicher für jrden der es liest auch hilfreich.hätte gerne so einen mann der so gefühlvoll ist,wusste gar nicht das auch männer wohl so denken........
vielen lieben dank @melancholie :o
glaube mir das du diesen von dir gewünschten mann finden wirst. habe geduld und ich bin mir sicher das es sehr viele liebe männer gibt. wenn es bisher halt noch nicht so war, dann war es der falsche ort zur falschen zeit aber irgendwann wird es auch für dich passen. ganz bestimmt und einfach der gedanke das es wohl so kommen wird, so kann die vorfreude die schmerzliche erinnerung verdrängen.
lg
dg
glaube mir das du diesen von dir gewünschten mann finden wirst. habe geduld und ich bin mir sicher das es sehr viele liebe männer gibt. wenn es bisher halt noch nicht so war, dann war es der falsche ort zur falschen zeit aber irgendwann wird es auch für dich passen. ganz bestimmt und einfach der gedanke das es wohl so kommen wird, so kann die vorfreude die schmerzliche erinnerung verdrängen.
lg
dg
kukucks @lisabel =)
werde mich aber nach wie vor der damenfraktion stellen. :] =)
denn es sind schon interessante beiträge dabei und ich hoffe einfach das unsere sigma es mal besser gehen wird. :]
lg
dg
Zunächst einmal an @dg: ich hoffe, er gibt nicht seinen Beirat auf, weil vll die (seelisch) schwerlastige Damenwelt ihn hier in den virtuellen Fängen hätte -nie nicht aber ich schaffe das nicht immer so. :(
werde mich aber nach wie vor der damenfraktion stellen. :] =)
denn es sind schon interessante beiträge dabei und ich hoffe einfach das unsere sigma es mal besser gehen wird. :]
lg
dg
Original von LisabelIch finde deine Fragen sehr interessant. Ich habe kürzlich ein Buch gelesen, dass versucht, Antworten auf diese Frage zu geben. Die Hauptthese des Buches finde ich sehr kontrovers und weiß selbst noch nicht, was ich davon halten soll. Aber die Ansätze und die Gründe, die genannt werden, warum wir uns für das Leidvolle entscheiden, klingen bei genauem Hinschauen irgendwie sehr logisch... oder auch nicht? ;)
Warum das aber meist nicht funktioniert, muss gute Gründe haben und wirft folgende Fragen auf:
Woran liegt es, dass wir Menschen faszinierend finden können, die uns schaden?
Warum üben unerreichbare Menschen einen Reiz aus?
Was kann dafür verantwortlich sein, dass wir uns oft jahrelang erniedrigen lassen und in masochistischer Form dem Leidverursacher auch noch hinterher trauern?
Spaß beiseite:
"Wege aus der Glücksfalle" von Martha H. und William J.Pieper
Es wird als Antwort für deine Fragen, die Sucht nach dem Unglücklichsein genannt. Die Erläuterungen dazu sind sehr umpfangreich und in ein paar kurzen Sätzen kaum wiederzugeben. Ich probier's trotzdem:
Unbewusst rufen wir Situationen hervor, in denen wir unglücklich sind und leiden, weil wir Unglücklichsein mit Glücklichsein verwechseln. Dies ist auf die Kindheit zurückzuführen....
Ich weiß nicht, wie sehr ich alles was in diesem Buch glaube, aber es ist tatsächlich sehr interessant, wenn man sich überlegt, dass wir tatsächlich irgendwo gerne in Leid und Liebeskummer aufgehen.... wir suhlen uns manchmal nahezu darin.... obwohl wir den Zustand ja eigentlich als Leid bezeichnen...
Vielleicht hilft dir dieses Buch bei der Beantwortung deiner Fragen oder es ist dir eine Denkstütze...
Huhu Ihr Lieben!
Da kommt ja wieder Leben in die Bude =)
@ Lisabel:
Die Vorstellung, was wäre, wenn alles so käme ,wie gewünscht, habe ich natürlich oft. In „wirren“ Momenten, ist sie wohl übertrieben romantisch und ohne jeden Makel...in etwas „klareren“ Momenten, wohl eher das Gegenteil davon. Ich weiss ja, dass es nie und nimmer klappen würde...zumindest wüsste ich nicht wie...aber ich träume eben von der Chance, es probieren zu dürfen. Man könnte quasi sagen, dass ich in mir den unbändigen Wunsch verspüre erneut auf die Schnauze zu fallen *seufz* :rolleyes:
Das alles so ist, wie es wohl sein sollte, sehe ich auf der einen Seite auch so, denn ich bin wohl der Meinung, dass nichts zufällig passiert, das aber dann auch tatsächlich so zu akzeptieren und auch wahrhaftig zu glauben, dass es tatsächlich genau so hat sein sollen...ist nicht so meine einfachste Übung und etwas, wo ich mich hervorragend gegen wehren kann, weil es sich ganz einfach falsch anfühlt. Das ist wieder der Gegensatz zwischen Kopf und Herz, von dem ich selbst nicht habe glauben können, dass er sich SO deutlich machen kann.
Das mit dem Mögen wäre schon ein erstrebenswerter Gedanke...aber auch da, kann ich mir nicht im geringsten vorstellen, wie es machbar sein soll, wo ich doch ansich so wenig mag im Moment.
Ich freue mich jedoch, dass Du es schaffst und beneide Dich ein wenig darum. Auch, dass Dir immer etwas einfällt, finde ich gut...so kommt wieder etwas Leben hier herein. ;)
@ melancholie :trost:
Du solltest Dir keine „Angst“ machen lassen. So wie bei mir kann es laufen...muss es aber bei Weitem nicht. Ich bin ja für mein „Unglück“ zum grössten Teil selbst verantwortlich. Meist zeigt sich einem früher oder später, was Sache ist und ich hoffe für Dich, dass Du Dich lösen kannst von dem, was Dich unglücklich macht...wie allerdings man das wirklich hinbekommt, kann ich Dir leider nicht sagen, denn davon bin ich selbst noch weit entfernt. Es wäre wohl erstrebenswert, wenn man es wirklich einfach aus dem Kopf zaubern könnte, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich den Zauberspruch, sofern ich ihn kenne, auch wirklich nutzen würde...das ist wohl das Dilemma und darüber muss ich wohl noch mal genauer nachdenken.
das führt mich auch irgendwie zu @ MyLife:
Was die Autorin des Buches, wenn auch nur grob angerissen, da sagt, klingt für mich schon sehr einleuchtend und ähnelt auch in gewisser Weise dem, was meine Therapeutin mir gesagt hat und das,woran sie mit mir arbeiten will bzw, wo erst mal ergründet werden soll, woher es kommt. Es scheint so ein Gewohnheitsding zu sein und wer legt das schon gerne ab? So unlogisch es auch klingt, dass man, wenn auch unterbewusst, jedoch gezielt sucht, was einen unglücklich macht, so sinnig erscheint es mir als Erklärung, wenn ich meinen Hintergrund ein wenig beleuchte. Auch, dass ich mir gerade SO einen Mann „ausgesucht“ habe, ergibt dann einen gewissen Sinn.
@ dg
Sicherlich hast Du Recht, was die Theratermine angeht...man hört sehr oft Dinge, die man aus einer anderen Sicht, als der bisherigen, noch nicht betrachtet hatte und auch sehr oft Dinge, die man lieber nicht gehört hätte. Meine „Sitzungen“ sind immer sehr emotionsgeladen und neben den Kopfschmerzen vom ewigen Heulen. sind die neuen Gedanken für mich oft eine gewisse Reizüberflutung, die ich erst einmal verarbeiten muss.
Ja...auch da gebe ich Dir Recht un dich frage mich manchmal, ob es gut ist für mich oder nicht. Zumindest hilfreich um ein gewisses Mass an Druck loszuwerden und wie Du schon sagtest, habe ich mir ja auch bereits die ein oder andere Auszeit genommen, aber manchmal weiss ich nicht, ob es eine Art Schutzmechanismus ist oder eher ein Davonlaufen!? ?(
Was den so genannten Sinn des Lebens angeht...das ist so eine Sache. Zumindest was meinen ganz persönlichen Sinn betrifft. Ich bin innerlich so gesperrt, dass es kaum etwas gibt an dem ich Spass habe....weder Dinge, die ich früher mal gemacht habe, noch Neue. Es ist ja nicht so,als würde ich wirklich immer NUR dasitzen und warten, dass sich von alleine was tut. Ich habe schon einiges ausprobiert, aber nichts wollte so wirklich klappen. Weil ich nicht die richtige Einstellung hinbekomme, dass es klappen kann. Wie um alles in der Welt kann ich auch zulassen, dass ich bei irgendwas ausgelassen oder gar fröhlich bin....das mir etwas uneingeschränkt Spass macht und ich das „düstere“ sogar mal vergessen, wenn doch ER nicht mehr in meinem Leben ist. Klar klingt dieser gedanke sinnlos und weit mehr als selbstblockierend...aber ist nun mal da und lässt sich nicht so wirklich vertreiben. :schief:
Das mit dem „Coolsein“ kann ich nur bedingt nachvollziehen...bei mir war es manchmal genauso...manchmal genau anders.Ich selbst sehe solches Gehabe als Spielchen und davon bin ich eigentlich kein so grosser Fan, obwohl ich schon das eine oder andere Mal selbst mitgespielt habe. Ich selbst hatte doch auch nach 6 Monaten noch mal dieses Treffen mit meinem Ex...wo er bei mir und ja, auch in meinem Bett war...wo er nochmals geplant hat mit mir und so weiter...wo er dann verschwunden ist hinterher für drei Wochen, und das Thema nie mehr angesprochen wurde...bis auf seine Andeutungen hier und da, dass er gerne herkommen würde. Ich weiss schon in gewisser weise, wie er ist, dass er nicht sehr verlässlich ist und man bei Weitem nicht alles glauben darf, was gesagt wird...aber dieses Wissen schützt mich nicht vor dem Wunsch...leider. :(
So einfach klingt das aber auch gar nicht...nur ist bei mir noch das Problem, dass ich mir nicht vorstellen kann...ob nun einfach oder schwer...das es überhaupt machbar ist. Es IST...das sehe ich ja...aber wie durch einen Schleier, der der Sache die Echtheit nimmt und wie etwas utopisches erscheinen lässt.
Blubb blubb...das wars erst mal.
Alles liebe
S.
Da kommt ja wieder Leben in die Bude =)
@ Lisabel:
Die Vorstellung, was wäre, wenn alles so käme ,wie gewünscht, habe ich natürlich oft. In „wirren“ Momenten, ist sie wohl übertrieben romantisch und ohne jeden Makel...in etwas „klareren“ Momenten, wohl eher das Gegenteil davon. Ich weiss ja, dass es nie und nimmer klappen würde...zumindest wüsste ich nicht wie...aber ich träume eben von der Chance, es probieren zu dürfen. Man könnte quasi sagen, dass ich in mir den unbändigen Wunsch verspüre erneut auf die Schnauze zu fallen *seufz* :rolleyes:
Das alles so ist, wie es wohl sein sollte, sehe ich auf der einen Seite auch so, denn ich bin wohl der Meinung, dass nichts zufällig passiert, das aber dann auch tatsächlich so zu akzeptieren und auch wahrhaftig zu glauben, dass es tatsächlich genau so hat sein sollen...ist nicht so meine einfachste Übung und etwas, wo ich mich hervorragend gegen wehren kann, weil es sich ganz einfach falsch anfühlt. Das ist wieder der Gegensatz zwischen Kopf und Herz, von dem ich selbst nicht habe glauben können, dass er sich SO deutlich machen kann.
Das mit dem Mögen wäre schon ein erstrebenswerter Gedanke...aber auch da, kann ich mir nicht im geringsten vorstellen, wie es machbar sein soll, wo ich doch ansich so wenig mag im Moment.
Ich freue mich jedoch, dass Du es schaffst und beneide Dich ein wenig darum. Auch, dass Dir immer etwas einfällt, finde ich gut...so kommt wieder etwas Leben hier herein. ;)
@ melancholie :trost:
Du solltest Dir keine „Angst“ machen lassen. So wie bei mir kann es laufen...muss es aber bei Weitem nicht. Ich bin ja für mein „Unglück“ zum grössten Teil selbst verantwortlich. Meist zeigt sich einem früher oder später, was Sache ist und ich hoffe für Dich, dass Du Dich lösen kannst von dem, was Dich unglücklich macht...wie allerdings man das wirklich hinbekommt, kann ich Dir leider nicht sagen, denn davon bin ich selbst noch weit entfernt. Es wäre wohl erstrebenswert, wenn man es wirklich einfach aus dem Kopf zaubern könnte, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich den Zauberspruch, sofern ich ihn kenne, auch wirklich nutzen würde...das ist wohl das Dilemma und darüber muss ich wohl noch mal genauer nachdenken.
das führt mich auch irgendwie zu @ MyLife:
Was die Autorin des Buches, wenn auch nur grob angerissen, da sagt, klingt für mich schon sehr einleuchtend und ähnelt auch in gewisser Weise dem, was meine Therapeutin mir gesagt hat und das,woran sie mit mir arbeiten will bzw, wo erst mal ergründet werden soll, woher es kommt. Es scheint so ein Gewohnheitsding zu sein und wer legt das schon gerne ab? So unlogisch es auch klingt, dass man, wenn auch unterbewusst, jedoch gezielt sucht, was einen unglücklich macht, so sinnig erscheint es mir als Erklärung, wenn ich meinen Hintergrund ein wenig beleuchte. Auch, dass ich mir gerade SO einen Mann „ausgesucht“ habe, ergibt dann einen gewissen Sinn.
@ dg
Sicherlich hast Du Recht, was die Theratermine angeht...man hört sehr oft Dinge, die man aus einer anderen Sicht, als der bisherigen, noch nicht betrachtet hatte und auch sehr oft Dinge, die man lieber nicht gehört hätte. Meine „Sitzungen“ sind immer sehr emotionsgeladen und neben den Kopfschmerzen vom ewigen Heulen. sind die neuen Gedanken für mich oft eine gewisse Reizüberflutung, die ich erst einmal verarbeiten muss.
Ja...auch da gebe ich Dir Recht un dich frage mich manchmal, ob es gut ist für mich oder nicht. Zumindest hilfreich um ein gewisses Mass an Druck loszuwerden und wie Du schon sagtest, habe ich mir ja auch bereits die ein oder andere Auszeit genommen, aber manchmal weiss ich nicht, ob es eine Art Schutzmechanismus ist oder eher ein Davonlaufen!? ?(
Was den so genannten Sinn des Lebens angeht...das ist so eine Sache. Zumindest was meinen ganz persönlichen Sinn betrifft. Ich bin innerlich so gesperrt, dass es kaum etwas gibt an dem ich Spass habe....weder Dinge, die ich früher mal gemacht habe, noch Neue. Es ist ja nicht so,als würde ich wirklich immer NUR dasitzen und warten, dass sich von alleine was tut. Ich habe schon einiges ausprobiert, aber nichts wollte so wirklich klappen. Weil ich nicht die richtige Einstellung hinbekomme, dass es klappen kann. Wie um alles in der Welt kann ich auch zulassen, dass ich bei irgendwas ausgelassen oder gar fröhlich bin....das mir etwas uneingeschränkt Spass macht und ich das „düstere“ sogar mal vergessen, wenn doch ER nicht mehr in meinem Leben ist. Klar klingt dieser gedanke sinnlos und weit mehr als selbstblockierend...aber ist nun mal da und lässt sich nicht so wirklich vertreiben. :schief:
Das mit dem „Coolsein“ kann ich nur bedingt nachvollziehen...bei mir war es manchmal genauso...manchmal genau anders.Ich selbst sehe solches Gehabe als Spielchen und davon bin ich eigentlich kein so grosser Fan, obwohl ich schon das eine oder andere Mal selbst mitgespielt habe. Ich selbst hatte doch auch nach 6 Monaten noch mal dieses Treffen mit meinem Ex...wo er bei mir und ja, auch in meinem Bett war...wo er nochmals geplant hat mit mir und so weiter...wo er dann verschwunden ist hinterher für drei Wochen, und das Thema nie mehr angesprochen wurde...bis auf seine Andeutungen hier und da, dass er gerne herkommen würde. Ich weiss schon in gewisser weise, wie er ist, dass er nicht sehr verlässlich ist und man bei Weitem nicht alles glauben darf, was gesagt wird...aber dieses Wissen schützt mich nicht vor dem Wunsch...leider. :(
So einfach klingt das aber auch gar nicht...nur ist bei mir noch das Problem, dass ich mir nicht vorstellen kann...ob nun einfach oder schwer...das es überhaupt machbar ist. Es IST...das sehe ich ja...aber wie durch einen Schleier, der der Sache die Echtheit nimmt und wie etwas utopisches erscheinen lässt.
Blubb blubb...das wars erst mal.
Alles liebe
S.
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