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Jetzt ist er weg...

1'611 Antworten69'287 AufrufeGestartet von sigma ·

#1441
Huhu an alle und für @sigma heute einen besonderen :trost:

Das mit dem Mögen ist so eine Sache, ja: es stellt sich manchmal ganz unverhofft (und viel zu selten) ein, gestern war für mich so ein Tag und dafür bin ich dankbar, heute ist’s auch schon wieder weg. :rolleyes:

Original von sigmaDas alles so ist, wie es wohl sein sollte, sehe ich auf der einen Seite auch so, denn ich bin wohl der Meinung, dass nichts zufällig passiert, das aber dann auch tatsächlich so zu akzeptieren und auch wahrhaftig zu glauben, dass es tatsächlich genau so hat sein sollen...ist nicht so meine einfachste Übung und etwas, wo ich mich hervorragend gegen wehren kann, weil es sich ganz einfach falsch anfühlt.
Oh, ja, das ist mir ganz klar, was du meinst. Dieses Falschanfühlen, dieses Betrachten und meinen, das kann es doch nicht sein, das ist nicht mein Ding, das ist nicht meine Welt, so was kann’s doch gar nicht geben.

So etwas annehmen zu können, kann nicht sein, nie und nimmer, denkt man sich.

Wenn es dann doch funktioniert – nur momentweise, nur in Fragmenten, gar nicht dauerhaft – dann würde ich es mit der Distanz erklären, die man endlich hat.

Wie lange diese sein sollte, ist wohl verschieden, manche brauchen Jahre. Aber der emotionale Abstand verklärt und macht die Vergangenheit erträglicher. Sonst wäre das Überleben nicht möglich, sonst könnte man nicht weitermachen und niemals mehr fröhlich sein.

Zu diesem Drang zum eigenen Unglück ist zu sagen, dass man – ganz allgemein – ja oft und tatsächlich sich gern selber schadet, und zwar in allem, selbst bei den elementarsten Bedürfnissen wie Essen, Trinken, Bewegung.

Wer hat da das richtige und gesunde Mittelmaß denn schon gefunden? Meist macht man zuwenig oder zuviel und sehr oft zuwenig vom Richtigen und zuviel vom Falschen. Das ließe den Schluss zu, dass der Mensch überhaupt und generell gern zu selbstzerstörerischen Methoden greift.

Wieso sollte es dann in zwischenmenschlichen Beziehungen anders sein?

Kann ja sein, dass wir uns noch ändern können und dahinter kommen, was uns gut tut und nur noch danach handeln. Mit welchen Mitteln auch immer. Doch wenn sie einsetzt, diese Erkenntnis, dann setzt sie wohl einen Reifegrad voraus, der höchstwahrscheinlich in einem Alter erreicht ist, in dem man diese Erkenntnisse nicht mehr für sich selber nutzen kann. ?(

oder?

fragt die (heute zweifelnde)

#1442
Huhu Lisabel und :schmatz:

Das mit dem Mögen ist so eine Sache, ja: es stellt sich manchmal ganz unverhofft (und viel zu selten) ein, gestern war für mich so ein Tag und dafür bin ich dankbar, heute ist’s auch schon wieder weg
Das ist bei mir auch so...nur sind es bisher meist "nur" Momente und noch nicht ganze Tage, aber das es so schwankt und sich manchmal schneller verflüchtigt, als man gucken kann, kenne ich auch. Nur...so geduldig ich auf der einen Seite bin, so ungeduldig bin ich es auf der anderen. Mir sind Momente oder auch mal ein Tag, zu wenig...zu wenig, um mich von der Änderung in das "Nicht-Mögen" nicht total deprimieren zu lassen.

Nochmal zu dem Drang zum Ünglücklichsein...! Ich glaube ich würde es noch etwas härter ausdrücken. Wenn man sich falsch ernährt...zuviel trinkt, oder raucht...zu schnell fährt, oder was auch immer..dann sind einem die "möglichen" Konsequenzen zwar bewusst, aber man spürt sie noch nicht in einem krankhaften Masse. Was ich oder auch so einige andere machen, würde ich eher damit vergleichen, dass ein Raser durch überhöhte Geschwindigkeit von der Strasse abkommt, z.B. gegen einen Baum prallt (davon ausgehend, dass er diesen Unfall überlebt) und danach gezielt immer gegen Bäume fährt, obwohl er ja schon aus der Erfahrung weiss, was passiert und sollte man grade keinen Baum zu Hand haben, bestimmt der Gedanke daran alles. Ich weiss nicht, wie ich es besser erklären soll, was ich da meine :rolleyes:

Meine Thera hat es mir nochmal ein wenig anders erklärt...und das passt irgendwie zu dem Buch, was @ MyLife erwähnt hat. Es liegt wohl daran, dass man das "Bekannte" sucht. Etwas, dass man "gewohnt" ist, macht einem weniger Angst als, etwas neues unabhängig davon, ob es einen auch glücklicher macht, denn das ist ja hier definitiv nicht so. Das man (ich schreibe "man", dabei hat sie es ja konkret auf meine Situation bezogen... :rolleyes: ) unterbewusst sogar genau nach dem sucht. Ich sage von mir, dass ich mit sogenannten "lieben Männern" nicht anfangen kann...das ich mich da schnell langweile und das Ganze beende...sie sagt, dass es nicht Langeweile ist, sondern die Angst vor dem unbekannten. Sie hat gesagt, wenn man nur "Zuckerbrot" kennt, dann sucht man sich dieses auch...genauso ist es, wenn man nur "Peitsche" kennt. Ich weiss nicht genau, aber irgendwie war das für mich ein sehr einleuchtender, aber auch erschreckender Gedanke. ?(

Doch wenn sie einsetzt, diese Erkenntnis, dann setzt sie wohl einen Reifegrad voraus, der höchstwahrscheinlich in einem Alter erreicht ist, in dem man diese Erkenntnisse nicht mehr für sich selber nutzen kann.
Hm...das ist wohl so. :schief:

Alles Liebe

S.

#1443
ob es eine Art Schutzmechanismus ist oder eher ein Davonlaufen!?
vielleicht beides nicht. vielleicht ein versuch zu verarbeiten ohne dich immer damit kofrontieren zu müssen.

nur ist es ja nicht unbedingt so das du verarbeiten möchtest. der widerspruch ist irgendwie dein gedanke ihn zurück haben zu wollen. in dem moment willst du es dann halt nicht akzeptieren obwohl du dir das anders herum garnicht vorstellen kannst dass das überhaupt gehen kann.

aber ist nun mal da und lässt sich nicht so wirklich vertreiben.
so lange du nicht loslassen willst oder kannst und dein gedanke es nicht zulässt das dieser mann auch nicht unbedingt bis an dein lebensende an deiner seite ist, so wirst du es auch nicht vertreiben können.

Ich selbst sehe solches Gehabe als Spielchen und davon bin ich eigentlich kein so grosser Fan
du wirst lachen ich auch nicht. =) ich habe das mit dem cool sein auch nicht so gemeint indem ich ihr etwas vor mache, sondern das ich eben einigermaßen gut drauf war weil ich mich einfach damit abgefunden hatte. abgefunden war eben mit einem gedanken verbunden das ich mir gedacht habe wenn sie mich nicht will dann halt eben nicht.

um so mehr selbstvertrauen ich wieder an den tag gelegt hatte um so aktiver wurde sie. was das bedeutet hatte war mir völlig klar und das wäre dann ein spiel von ihr. weisst du, einfach den gedanken zu haben, was ist denn nun los, ich wollte nicht mehr und nun geht es ihm auch noch gut oder wie? diese spielchen kenne ich zum beispiel und wenn mich nicht alles täuscht hattest du auch mal eine gute zeit wo dein selbstvertrauen nach und nach wieder fast dagewesen ist. zumindest die ansätze waren da und in dem moment war er auch wieder aktiver wenn ich mich richtig erinnern kann.

Ich selbst hatte doch auch nach 6 Monaten noch mal dieses Treffen mit meinem Ex..
na klar, nochmal so ein hallo hier bin ich. irgendwie so das du garnicht auf die gedanken kommst die vergangenheit verarbeiten zu können oder noch schlimmer damit abzuschliessen.

wo er dann verschwunden ist hinterher für drei Wochen, und das Thema nie mehr angesprochen wurde.
wie das eben so ist. für mich aus den o. g. gründen immer wieder ein perfektes gastspiel.

aber dieses Wissen schützt mich nicht vor dem Wunsch
da stellt sich mir aber auch mal die frage wie du dir das weiter vorstellst. wenn es dein wunsch ist ihn zurück haben zu wollen dann muss man doch das auch andeuten. aktiv werden.

jetzt mal abgesehen ob es dir gut tut oder nicht aber immer einen wunsch zu haben und keine aktion durchzuführen um den wunsch zu realisieren bringt dich auch kein stück weiter.

was hast du vor sigma?

lg

dg

#1444
Huhu dg! =)

Was ich vorhabe?

Ehrlich gesagt...nicht viel. Im Grunde gibt es da ja auch nicht viel vorzuhaben. Klar besteht der Wunsch, aber ich wüsste nichts zu tun, was ich nicht schon versucht hätte. Entgegen dem Eindruck, den es wohl manchmal erweckt, verstehe ich es sehr wohl, dass es vorbei ist...das er sich schon lange entschiedne hat und mich einfach nicht mehr will...aber wie schon oft gesagt, eliminiert dieses Wissen den Wunsch in mir nicht. Mir zu wünschen Robbie Williams oder sonstwen zu heiraten hätte wohl ähnlich viel Erfolg auf Erfüllung wie der Wunsch auf eine erneute Beziehung mit ihm.

Ich sehe von daher nicht wirklich, was es in DER Hinsicht noch zu tun gäbe ?(

Ich weiss doch, dass es nur naive Träumerei ist, wenn ich hoffe, dass es ein "gutes" Ende MIT ihm gibt. ;(

Wichtiger wäre es, den Wunsch irgendwie loszuwerden und auch, wenn ich mich momentan noch dagegen weiger, MUSS und KANN nur das, das Ziel sein.

Du hast aber recht, was die "Coolness" angeht. Jedesmal, wenn ich mich zumindest scheinbar ein wenig entfernt habe, tauchte er nochmal oder wieder oder was weiss auf...als hätte er eine Antenne dafür...um dann wieder abzutauchen, wenn er das bekommen hat, was er wollte...was auch immer das war, es hat für ihn funktioniert.

Ich habe irgendwie eine arg blöde Phase und so gnaz genau kann ich selbst im Moment nicht sagen, wie und in welche Richtung es in der nahen Zukunft weitergehen soll. Ich weiss, ich melde mich nochmal zu seinem Geb....aber danach.....!?

Ich mag den smilie nicht besonders, aber momentan passt er :heulen:

Alles liebe :schmatz:

S.

#1445
Original von sigmaMeine Thera hat es mir nochmal ein wenig anders erklärt...Es liegt wohl daran, dass man das "Bekannte" sucht. Etwas, dass man "gewohnt" ist, macht einem weniger Angst als, etwas neues unabhängig davon, ob es einen auch glücklicher macht, ... unterbewusst sogar genau nach dem sucht.
Hm….hm ….hm ….. :schief:

Klingt einleuchtend einerseits und andererseits ist es etwas allgemein.

Es trifft sicher zu, wenn sich jemand immer wieder die gleichen Partner aussucht, oder das Phänomen erfüllt, das vom schlagenden Vater zum gewalttätigen Partner führt. Immer das gleiche und immer von vorn ohne Weiterentwicklung.

Doch gibt es ja auch große Unterschiede in den Erlebnissen und in der Partnerwahl, und dennoch kann es anziehend wirken, jemanden auszusuchen, der einen Leidensdruck auslöst.

Woher es kommt, glaube ich, ist sehr individuell. Zwar hab ich ja keine Ahnung von erfolgreichen Therapiestunden und möchte auch gar nicht über solche mutmaßen, doch stelle ich mir vor – also nur in MEINER Phantasie:

Wenn man Leiden sucht und schließlich vor welchen steht, die man aber nicht bewältigen kann, dann müsste das dann nach der obigen Theorie bedeuten, dass man auch in der Vergangenheit unbewältigten Leiden ausgesetzt war, oder?

Man greift doch immer zu den gleichen Mechanismen der Bewältigung, eben weil sie erfolgreich waren und steht erst von einem Dilemma, wenn diese nicht mehr wirken. So dachte ich zumindest bisher.

Und dieses Dilemma könnte dann den Ausschlag geben, dass man neue Mechanismen entwickelt, die wirken und als Voraussetzung Verständnis hätten, ein Durchschauen der Lage. Das wäre dann auch ein auslösendes Moment der Weiterentwicklung: man kann etwas bewältigen, was vorher nicht möglich war.

Doch wenn man immer den alten Mustern folgt, wäre das doch gar nicht möglich.

Irgendwo ist da jetzt ein Knoten in den Ganglien.

Vll ist’s auch nur zu spät. Sitze noch immer im Büro, wird Zeit nach Haus zu gehen.

Wünsch euch eine gute Nacht!

:schmatz:

#1446
:trost:

Was ich vorhabe?
ja, ich habe dir die frage ganz bewusst gestellt damit du dir das eventuell vor augen hälst das dieser wunsch ja auch selbst von deiner seite aus garnicht in erfüllung gehen wird. eben weil du ja auch skeptisch bist, nein mehr sogar.

ja klar hälst du dir das auch ohne meinen einwand vor augen und du hast ja wirklich schon alles gemacht und deswegen ist es so schwer für mich zu verstehen wie sich das alles gedanklich abspielen muss.

ehrlich gesagt keine ahnung und ich muss zugeben das da auch meine kapazitäten schwinden was die beurteilung betrifft. völlig schwierig.

also wenn man selber weiss das es vorbei ist und man auch keine möglichkeiten mehr sieht weil ja ausgeschöpft dann habe ich grosse probleme es nachzuvollziehen wie du diesen wunsch nach einer rückkehr haben kannst.

hinzu kommt ja auch immer wieder die gewissheit das er dich gerade in der letzten zeit nicht doll behandelt hat.

sicher kann man auch verzeihen und ich habe meiner ex auch verziehen aber das ist für mich lange kein grund die alte situation wieder herbei wünschen zu wollen.

das er sich schon lange entschiedne hat und mich einfach nicht mehr will.
ich neige ja auch dazu so zu denken aber nun mag ich vielleicht ein dickeres fell haben aber das hört sich immer so komisch an. als wenn er immer alles entscheidet. du hast doch alles gegeben. dann willst du ihn eines tages eben auch nicht mehr. peng.

Robbie Williams
wat willste denn mit dem. :D

Ich sehe von daher nicht wirklich, was es in DER Hinsicht noch zu tun gäbe
na ich doch eben auch nicht und deswegen ist es doch auch so wichtig das du von deinem wunschdenken weg kommst.

Wichtiger wäre es, den Wunsch irgendwie loszuwerden und auch, wenn ich mich momentan noch dagegen weiger, MUSS und KANN nur das, das Ziel sein.
deswegen sind dann wohl auch deine theragespräche wichtig um diesen wunsch los zu werden.

Jedesmal, wenn ich mich zumindest scheinbar ein wenig entfernt habe, tauchte er nochmal oder wieder oder was weiss auf...
abgesehen von der antenne aber das ist für mich aus meiner erfahrung völlig normal und du wirst sehen wenn sie merken dadurch keine wirkung mehr zu erziehlen, dann werden sie das auch gänzlich abreissen lassen. das ist eben das spiel sich immer wieder in den vordergrund zu stellen. sie haben das zwar beendet, können es aber aus ihrem ego heraus nicht akzeptieren das es auch ein leben ohne sie gibt.

die phasen widerholen sich immer wieder. auf und ab geht es. nur belastest du dich einfach zu sehr mit den gedanken wie es weiter gehen wird. deswegen fehlt dir vielleicht auch der spass an vielen dingen. lass es doch laufen. probleme kann man nicht wegschieben aber sie dürfen nicht unendwegt und zu jeder zeit dein leben bestimmen.

:schmatz:

dg

#1447
Huhu Lisabel!

Im grunde hast Du schon recht mit dem was Du sagst und das allgemeine liegt wohl daran, dass ich nur das "grundlegende" von dem behalten habe, was meine Thera dazu gesagt hat...das war um einiges umfangreicher. Auch stimmt, das es dabei um nicht bewältigte Leiden aus der Vergangenheit.

Soweit, den Weg des Lösens zu ändern, bin ich noch nicht, weil wir im Moment noch dabei sind herauszufinden, wo genau das "alte" und noch vorhandene Leiden herkommt bzw. was genau es ausgelöst hat.

Um wie gesagt den Umgang zu ändern, hätte ich vielleicht herausfinden müssen, dass die "Taktik", die ich anwende tatsächlich keinen Erfolg hat.

Im Grunde und das mag vielleicht etwas banal klingen, geht es bei der Thematik um meinen Vater, bei dem ich immer mehr Parallelen im Verhalten und im Charakter zu meine Ex entdecke. Das "Problem" mit meinem Vater konnte ich allerdings nie wirklich aus der Welt schaffen, weil er starb, als ich 12 war und wohl noch zu jung, um mich produktiv mit einem solchen Problem auseinander zu setzen.

Es ist etwas schwierig, dass nun alles genauer zu erklären, aber es gibt doch schon einige Zusammenhänge. Wobei ich zugeben muss, dass ich mich auch gegen diese noch ein wenig wehre...kanns nicht genau erklären. Was aber wohl klar auf der Hand liegt, ist die Tatsache, dass ich den Tod meines Vaters genauso wenig akzeptieren kann, wie die Trennung, um die es aktuell noch geht.

Ich weiss nicht, ob man sich einreden lassen kann, da Zusammenhänge zu sehen, weil ja so vieles auf die Kindheit geschoben wird, oder ob es tatsächlich so ist. Was meine Thera sagt, klingt aber meist sehr einleuchtend und manches scheint mir, zumindest kurzfristig klar. ?(

Ich wünsche Dir eine schöne und erholsame Nacht :schmatz:

S.

#1448
Hm...dg

ich weiss auch nicht, wie ich es erklären soll oder kann, denn so wirklich verstehe ich es ja auch nicht und ich merke ja auch, wie unterschiedlich der Verstand hier vom Herzen arbeitet, aber ich muss doch auch irgendwie beides beachten.

Und so erstrebenswert es auch ist, dass alles endlich hinter mir zu lassen, so sehr macht es mir auch Angst. Vielleicht, weil ich mir auch immernoch nicht wirklich vorstellen kann, was loslassen ind em Sinne heisst, denn wie ich auch in dem Beitrag vorher schon sagte, fällt mir das selbst bei meinem Vater schwer, der nunmal ja definitiv tot ist...und wie bei meinem Ex ist auch da, mir die Endgültigkeit der Sachlage sehr wohl bewusst....dennoch kann ich es nicht akpzeptieren. Meine Thera hat versucht mir zu erklären, dass bei diesem Zwiespalt, mein Erwachsenenverstand nicht wirklich bzw. nicht alleine zum Einsatz kommt, denn der weiss ja wie gesagt was Sache ist.

Es ist wirklich schwer, das zu erklären. :rolleyes:

Ich weiss auch wie gesagt noch nicht genau, ob das alles wirklich auf etwas doch so weit vergangenes zurückzuführen ist...Sinn ergibt es ja irgendwie...und ich denke, dass werde ich im weiteren Verlauf der Therapie wohl noch herausfinden. In den letzten zwei Jahren...und ja auch schon ein wenig vorher, hab ich ja gelernt einiges abzukönnen...und die Therapie hilft mir vielleicht auf lange Sicht wirklich weiter...aber ich finde es JETZT schwer auszuhalten... ;(

Mich verwirrt das alles selbst sehr ?(

Ich wünsche Dir auch eine schöne Nacht :schmatz:

S.

#1449
Huhu Ihr Lieben!

Naja....nachdem ich ja alle erfolgreich zum Schweigen gebracht habe brabbel ich einfach mal weiter, wie es sich gehört. =)

Heute ist kein so besonders guter Tag...was schon komisch klingt, wo er ja gerade erst angefangen hat...aber er fühlt sich einfach nicht gut an. Kennt ihr das, wenn man morgens aufsteht und irgendwie direkt merkt, dass der Tag nichts gutes verspricht? Ich habe mich da nicht zu 100% festgelegt und es stehen diesem Tag noch alle (mir möglichen) Türen offen doch noch ein guter zu werden.

Am Wochenende ist mir mal etwas bewusst geworden, was ich vorher einfach verdrängt oder nicht richtig erkannt habe. Ich bin einsam! Und ich mache mich selbst dazu. Klar habe ich gute Freunde...eine Familie mit der ich mich super gut verstehe...aber auch unter denen, fühle ich mich einsam.

Es ist schon komisch...man wird als „ganzer“ Mensch geboren...lebt so viele Jahre und dann kommt plötzlich jemand und man merkt, dass einem all die Jahre doch etwas gefehlt hat. Da fällt mir immer dieser Satz aus dem Film „Jerry McGuire ein, der hier im Forum ja auch gerne mal zitiert wird...“Du vervollständigst mich“.

Und nun? Vervollständigung deaktiviert! Wie aber lernt man, „nur“ mit sich selbst auch wieder vollständig zu sein?

Mir ist das ganze Tiefenpsychologische Gerede, von vor ein paar Tagen im Moment echt zuviel. So einleuchtend mir das alles vorkam, so zweifelnd bin ich im Moment und wie so oft jetzt schon ein wenig genervt. wenn ich daran denke, dass meine Thera morgen wieder versucht alle meine jetzigen Probleme, mit meiner Vergangenheit zu erklären. Manchmal bin ich sehr empfänglich dafür...manchmal auch nicht.

lass es doch laufen.
Tu ich doch!? Vielleicht sogar eher etwas zu viel als zu wenig. Was ich immer meine, sind unbewusste Gedanken, die sich einschleichen, wenn man gerade mal nicht „aufpasst“. Die lassen sich natürlich wieder verscheuchen, aber erst einmal sind sie ja da. Ich mache mir nicht dauernd Gedanken darüber, wie mein Leben weitergehen soll ohne ihn...und auch nicht, dass es nur mit ihm weitergehen könnte. Eigentlich mache ich über die Zukunft ansich nicht sehr viele Gedanken...! Der einzige Druck, den ich mir selbst auferlege ist, dass ich mir von Anderen sage lasse, dass es Zeit sein MUSS dasrüber hinweg zu sein und manchmal nehme ich mir das dann so zu Herzen, dass ich tatsächlich selbst glaube, dass es so sein MUSS. Naja...nur steckt keiner in mir drin und zu sagen , dass ich darüber hinweg sein muss, ist schnell und einfach gesagt. Das hatte allerdings nur zur Folge, dass ich mit den meisten gar nicht mehr darüber rede. Es stellen sich ab und an Gefühle ein, die einen gewissen Druck verursachen...aber alles wegschieben geht ja nun auch nicht.

Mir schwirren schon dutzende von Gedanken im Kopf rum...aber alle nur flüchtige...die sofort weiterziehen,..ich weiss nicht, was ich gegen diese tun kann.

DIE Lösung, werde ich hier nicht bekommen...das weiss ich ja...aber immer wieder Denkanstösse...die ich oft für mich nicht als zutreffend befinde...manchmal auch schon...aber sich damit auseinander zu setzen finde ich allein schon wichtig.

Ich danke Euch!

:schmatz:

Alles liebe

S.

#1450
Hallo liebe sigma und einen :trost:

so gern möchte ich dir voller Überzeugung schreiben, dass ich es gut verstehe, dass dir der Psychokram und die abstrakten Weisheiten, die so wenig mit einem verzweifelten Gemüt und mit der Trauer des Augenblicks zu tun haben können, auch mal gehörig auf die Nerven gehen.

Es ist zwar ganz nett zu wissen, dass das JETZT, so wie es ist, nicht bleiben wird. Aber wenn man nichts sehen kann, von einer neuen und besseren Lebensqualität, wie bitte soll man sich dann die vielen gut gemeinten Ratschläge bildlich, greifbar, annehmbar vorstellen?

?(

Ja, das verstehe ich wirklich gut. An manchen Tagen geht es mir noch immer so, und diese Tage werden immer wieder kommen – schätze ich mal.

Sie werden langsam weniger bei mir, als ob auch Trauer nicht mehr funktioniert, wenn sie zu sehr beansprucht wird. Man geht zur Tagesordnung über, weil eben der Schmerz gerade nicht akut ist und die Arbeit nicht liegen bleiben kann und – wie gesagt – auch die Trauer manchmal abgedroschen scheint.

Aber das ändert nichts an den Tatsachen.

Dieses Gefühl, seine zweite Hälfte gefunden zu haben und sie so sehr zu vermissen, wenn man sie wieder hergeben muss, macht mir Angst,

denn es hört sich so an, als ob man ohne den anderen nicht lebensfähig, völlig abhängig und selbst so hilflos wäre. So sollte es doch nicht sein. :(

Der ideale Zustand wäre – so denke ich mir – in sich selbst ruhen zu können, sich selbst genug zu sein, selbst eine Einheit darzustellen, die ohne Hilfe bestens funktioniert.

Und aus dieser stimmigen Lage heraus jemanden zu finden, der genauso mit sich selbst im Einklang steht.

Mit sich selbst im Einklang …

Ist es erstrebenswert, jeden Tag aufs Neue zu üben, zu horchen, aufmerksam zu sein, mit sich und auch mit anderen, um diesen Einklang zu finden? Ist das ein realistisches Ziel?

Ich wünsche es mir sehr, und dir und allen anderen, dass das gelingen kann, wenn man nur lang und ausdauernd genug niemals die Hoffnung aufgibt.

Alles Beste für dich!

:schmatz:

#1451
hallo liebe sigma,

obwohl ich es gerne hätte das du von der situation weg kommst so weiss ich natürlich auch wie schwer es ist.

auch wenn ich manchmal gedanklich dränge so weiss ich aber auch das es nichts bringt die sache mit gewalt zu klären. also das nicht alleine der gedanke reicht zu wissen das es enden muss.

es kommt wenn von alleine. also erst dann wenn dein gedanke mit deinem herz gleichzieht. so lange es nicht an dem ist so wird es nicht vollbracht sein.

alleine das du weisst das dein gedanke nicht fruchten wird, so finde ich ist es schon ein erfolg deines weges im gegensatz zu früher.

mit diesen gedanken und der hilfe der therapie wird es auch dir möglich sein früher oder später den von dir gedachten weg gehen zu können.

ohne schmerz und sorge auf dem blick deiner zukunft.

lg :schmatz:

dg

#1452
Guten Morgen Ihr Lieben!

denn es hört sich so an, als ob man ohne den anderen nicht lebensfähig, völlig abhängig und selbst so hilflos wäre
Ganz so ist es zum Glück ja nicht! Eher als wäre man sein Leben lang blind gewesen...kann plötzlich sehen und geniesst dies aus vollen Zügen für eine Zeit lang...und dann wird man gezwungen mit verbundenen Augen rumzulaufen. Man kennt es zwar...aber man weiss, wie es besser sein kann...und das "Neue" fühlt sich - wie wir es ja schon mal gesagt haben- einfach falsch an.

Ich persönlich fühle mich schon abhängig und hilflos...aber durchaus lebensfähig...nicht grade die schönste Kombination, aber immerhin ;)

das nicht alleine der gedanke reicht zu wissen das es enden muss.
*seufz*

Wenn es irgendwie nur das wäre, dann hätte ich es wohl schon lange raus...aber wie Du sagst, ist es ja leider nicht alles. Ich weiss nur nicht, wieviel Zeit da noch vergehen muss...wieviel Gerede und rumtherapieren...ob das wirklich die Lösung des Problems ist. Ich weiss natürlich nicht, wie lange es noch dauern wird...aber auch nicht, wie ich die Zeit bis dahin einigermassen "gut" rumkriegen soll. Meine "Schmerzen" scheinen ja nicht schlimm genug zu sein, um es von alleine "beenden" zu können...aber weh tut es trotzdem. ;(

Heute, und das obwohl viele sagen, dass man nicht auf d´Daten sehen soll, ist es genau zwei Jahre her. Ich fühle mich eigenartig heute...unruhig, wie vor einer wichtigen Prüfung. :rolleyes:

Nun gehts aber erst mal zur Thera...da ein wenig was abladen =)

Alles Liebe :schmatz:

S.

#1453
Original von sigma... eher als wäre man sein Leben lang blind gewesen...kann plötzlich sehen und geniesst dies aus vollen Zügen für eine Zeit lang...und dann wird man gezwungen mit verbundenen Augen rumzulaufen.
mhm, ja die Beschreibung trifft das gut, das ist sehr anschaulich *unterschreib*

und zur Sehnsucht nach den Farben kommt die Angst, wieder völlig zu erblinden.

Und alles, was war, bevor man das Licht erblickte, ist nicht mehr so und kann es nicht mehr werden. Das Leben hat sich geändert, man kann nicht mehr dort weitermachen, wo man war, oder doch?

Jetzt steht man vor der Wahl:

Entweder man denkt sich, „War nichts“, und „so looong“ und macht weiter, so gut es geht. Das wäre dann das, was wohl gemeint war mit den „bekannten Dingen“, an denen man festhält, weil bekannt,

oder man setzt alles in Bewegung, um wieder sehen zu können, egal wie die Chancen sind. Diese – vll unerfüllbare Hoffnung – bestimmt das Leben und macht, wenn es nicht gelingt, noch frustrierter.

Oder man lehnt sich zurück und freut sich über die schönen Erinnerungen. Und bei diesem Zurücklehnen entdeckt man, dass man nun viel mehr fühlen, viel besser hören und plötzlich intensiver riechen kann.

Und könnte so, wenn es gelingt, trotz des Mangels zu einer neuen Lebensqualität gelangen, die einem bisher verborgen war. Wenn man aufgeschlossen ist für neue Erfahrungen.

Wäre so etwas möglich?

Wie geht’s dir heut, wie war die Stunde? Ich wünsch dir sehr, es kann gelingen, alles abzuladen und dich frei zu fühlen.

Alles Beste :trost:

#1454
Huhu Lisabel!

Das Leben hat sich geändert, man kann nicht mehr dort weitermachen, wo man war, oder doch?
Hmmmm....zur Antwort darauf kann ich für mich persönlich sagen, dass ich wohl gerade mit einer Mischung aus der ersten und der zweiten Möglichkeit hantiere.

Und die dritte, wohl erstebenswerte Variante scheint noch recht weit weg. Man kann ja sehen...und die Augenklappe deute ich zuerst als das, was einem scheinbar oder auch tatsächlich genommen wurde, mit all den neuen Erfahrungen und Gefühlen, die man damit verbindet. Später mutiert die Augenklappe dann zu der Angst davor, seine Augen wieder zu benutzen, denn die Fähigkeit zu sehen, ist ja weiterhin gegeben. Zu sehen, dass die ganzen "neuen Fähigkeiten" und Eindrücke, ja noch da sind...man sie nur anders benutzen muss.

Man sagt ja auch, dass man alte Erinnerungen zu einer bestimmten Sache durch neue, nicht so "schmerzhafte" ersetzen soll. Meine alten scheinen da jedoch ein wenig festgebacken und übertünchen die neuen selbst, wenn diese vielleicht besser waren...es sind und bleiben eben andere und denen nun einen "höheren" Stellenwert zu geben... :rolleyes:

Es ist möglich...da bin ich mir sehr sicher. Nur werde ich die Angst vor dem erneuten Sehen nicht los, obwohl ich nichtmal erklären könnte, was ich glaube, das mich dann erwartet...was es rechtfertig da Angst zu haben.

"Loslassen" ist so ein Begriff, mit dem ich nach wie vor nichts anfangen kann. Ich kann mir zwar ungefähr vorstellen, was damit gemeint ist, jedoch nicht, wie man es aktiv beinflussen kann. ?(

Meine Sitzung heute war nicht die Beste...obwohl...so kann man es nicht sagen...es war zumindest nicht die schmerzfreiste. Bei mir ist es immer so, dass sobald ich auf dem netten Sessel bei meiner Thera sitze, ein Schalter umgelegt wird. Dann "kann und darf" ich zeigen, wie es mir wirklich geht und meist stehen mir schon die Tränen in den Augen, bevor mein wehrtes Hinterteil die Sitzfläche des Sessels überhaupt ganz erreicht hat. Ich glaube dort heule ich immer das raus, was ich die ganze restliche Woche zurückhalte...weil es mich wütend macht, ich einfach nicht immer heulen will und man irgendwie lernt das einigermassen zu kontrollieren und eine Fassade aufrecht zu halten vor anderen und vor allem auch vor sich selbst. Und es ist immer wieder erschreckend, was da noch alles vorhanden ist, was sich stauen kann an Trauer und dem Bedürfnis diese auszuleben.

Ich glaube meine Thera könnte ein wenig frustriert sein, weil wir so gar nicht weiterkommen. Nicht, dass ich auf ihre Therapiemethoden nicht eingehe oder sie ablehnen würde...vielmehr, weil sie noch gar nicht zum Einsatz kamen..weil ich immer so viel auf dem Herzen habe, dass zum "arbeiten" meist keine Zeit mehr bleibt...es blubbert alles unkontrolliert aus mir heraus...die Schleusen öffnen sich dann eben und selbst dafür ist meist zu wenig Zeit. Von Erfolgen oder Massnahmen diese zu erreichen, kann man von daher im eigentlichen Sinne wohl noch nicht sprechen. Ich muss wohl auch da einen Mittelweg finden das unter meinem Leben sonst und den Therastunden aufzuteilen. Nur ist es schon fast wie einstudiert, dass es im Alltag nicht mehr so sehr diskutiert wird und selbst, wenn ich hier schreibe, habe ich mich meist "unter Kontrolle"...nur wenn ich dort bin, setzt dieser Mechanismus aus und ich merke, wie schlecht es mir eigentlich noch geht. Das soll nicht überdramatisch klingen, aber es ist doch eine erhebliche Steigerung zu dem, wie es mir sonst schon "nicht so gut" geht.

Auch dieses Schauspielern ist ja Anstrengung und manchmal wundert es mich nicht, wieso ich mich permanent gestresst und ausgelaugt fühle...ich glaube das verlangt einem auch eine ganze Menge ab...und wenn nur unbewusst.

Schwafel schwafel schwafel... =)

Dir auch alles liebe :schmatz:

S.

#1455
huhu,

ich muss zugeben das ich da teilweise nicht mehr so recht mit komme. es ist schon so lange her aber die tiefgründigkeit nach der suche das problem zu meistern ist nicht weniger geworden.

ich habe die letzten tage oft überlegt woran das liegt und es ist wohl so weil ich viel rationaler denke.

also ich hatte diesen zustand noch nicht und deswegen in dieser richtung auch keine erfahrung.

es ist mit sicherheit nicht so das ich es nicht verstehe. ich weiss sehr genau was liebeskummer bedeutet aber ich habe das immer anders gelöst oder vielleicht hat es sich auch alleine gelöst.

ich weis auch sehr genau wie wichtig es sein kann das man andere hilfe in anspruch nimmt. das kam bei mir erst nach jahren. eben wegen dem rationalem denken habe ich nie wirklich etwas verarbeitet und hatte den richtigen break erst nach der trennung von meiner ex. ich war oft davor einen psychotherapeuten aufzusuchen habe es letztendlich aber nicht gemacht. ich hatte wieder daran gedacht das ich es nicht ändern kann und demnach habe ich versucht mich damit abzufinden. ein therapeut hätte die beziehung auch nicht retten können.

ich weiss das er dafür auch nicht zuständig ist sondern dafür da ist um einen weg der verarbeitung zu finden.

bei mir ist es aber so das ich garnicht weiter daran erinnert werden wollte. also immer wieder davon reden. da bin ich nicht der typ zu.

sicher ist oder war es wieder wohl nur ein verdrängen aber für eine zeit halte ich das schon aus und wenn die zeit gegeben ist dann habe ich auch wieder den richtigen abstand um dieses gedanklich ein wenig auflösen zu können.

ich habe dir das mal geschrieben weil du einfach mal schauen kannst das ich da völlig anders reagiere. sicher ist es auch so das du eine lange beziehung hattest. das es deine erste grosse liebe war.

ich habe da halt schon viel mehr erlebt und deswegen wohl auch meine rationalität was den umgang damit betrifft. so weiss ich ja noch nicht mal ob es liebe war was ich bisher erlebt habe.

bei mir ist der zug diesbezüglich eh abgefahren aber für dich ist es sehr wichtig denn du wirst noch vieles kennenlernen.

deswegen sehe ich deinen weg einen thera aufgesucht zu haben auch ein wenig als notwendig an weil du wirklich tiefgründige probleme durch diese trennung bekommen hast.

auch wenn es nicht so rasend schnell voran geht so lasse dich nicht entmutigen. jeder findet seinen weg. auch du.

lg

dg :schmatz:

#1456
@dg :trost:

Deine Zitatsammlung:

Original von dummgelaufenalso ich hatte diesen zustand noch nicht und deswegen in dieser richtung auch keine erfahrung.

bei mir ist es aber so das ich garnicht weiter daran erinnert werden wollte. also immer wieder davon reden. da bin ich nicht der typ zu.

sicher ist oder war es wieder wohl nur ein verdrängen aber für eine zeit halte ich das schon aus und wenn die zeit gegeben ist dann habe ich auch wieder den richtigen abstand um dieses gedanklich ein wenig auflösen zu können.

ich habe da halt schon viel mehr erlebt und deswegen wohl auch meine rationalität was den umgang damit betrifft. so weiss ich ja noch nicht mal ob es liebe war was ich bisher erlebt habe.

bei mir ist der zug diesbezüglich eh abgefahren …
klingt so traurig – selbst wenn du meinst, das diese Erfahrung von Liebe, wie es manche hier schildern

und ich zähle mich dazu, denn auch ich weiß, wie es ist, jemanden kennen zu lernen, der einem eine ganz andere Welt zeigen kann,

dir (noch) nicht begegnet sein sollte, dann ist es aber doch in der Zukunft möglich – meine ich – wenn du es zulässt und wenn du es möchtest.

Denn Liebesfähigkeit ist schon auch mit dem Kopf steuerbar:

dann, wenn man sich traut, sich völlig fallen zu lassen und sich zu verlieren in den Zauber des Augenblicks und in der Welt des anderen – es ist, als ob man mit den Augen des anderen sehen könnte: seine Erfahrungen und seine Entdeckungen, die über die eigenen so sehr hinausgehen.

Wieso meinst du, dein Zug wäre abgefahren???

Dass Verdrängung sich mit zunehmendem Abstand auflösen würde, wage ich zu bezweifeln. So wie ich es kenne und erlebt habe – ist aber wieder nur meine Erfahrung – entwickelt sich Verdrängung weiter: die Erlebnisse werden nach einiger Zeit immer mehr vergraben, verschüttet, unterdrückt, wenn man sie nicht aktiv verarbeitet.

So wie @sigma schreibt, dass dieses Schauspielern anstrengend ist, so ist es auch, die Verdrängung aufrecht zu erhalten.

Und seine Tränen, Wut, Verzweiflung, Emotionen nicht im Griff zu haben, ist für mich ein Zeichen, dass alles raus MUSS, um endlich wieder zur Ruhe zu kommen.

Doch dass es dir unangenehm ist, verstehe ich gut, @sigma.

Ich kenne es auf eigener Erfahrung. Nach meiner Scheidung konnte ich ein ganzes (!) Jahr niemanden davon erzählen, weil ich bis zum Ende des Satzes meine Beherrschung verloren hätte und in Tränen ausgebrochen wäre.

Nicht nur, dass es mir unangenehm gewesen wäre, so hilflos vor anderen dazustehen, die anderen macht man damit ja auch hilflos, sie wissen nicht, was sie tun sollen, leiden mit, fühlen sich überfordert und gehen dann auf Distanz, weil sie sich auch schuldig fühlen, nicht geholfen zu haben, nicht gewusst zu haben wie – vor diesen Reaktionen fürchtete ich mich.

Irgendwann erzählte ich es doch, weil eben die Fragen nicht mehr auszuhalten waren. Ich wechselte ja gezwungen durch die Umstände die Wohnung, den Arbeitsplatz und zog mich völlig zurück, das konnte nicht unbeachtet bleiben.

Und als ich anfing zu erzählen, es Menschen sagte, die mir nicht einmal sehr nahe standen (bei denen fiel es mir noch schwer), war ich erstaunt, weil die Reaktionen anders ausfielen als gedacht.

Es war nicht Bestürzung oder Mitleid oder Hilflosigkeit, die ich entdeckte. Es war echte und sehr liebevolle Anteilnahme, die ich erhielt. Von Menschen, von denen ich es niemals dachte.

Eine wunderbare Erfahrung, die ich euch allen sehr wünsche.

:schmatz:

#1457
Huhu Ihr!

Ich denke auch, dass Verdrängung in einem gewissen Masse nützlich und auch manchmal nötig ist, um den Tag überstehen zu können. Beim Arbeiten zum Beispiel. Ich habe fast ein komplettes Jahr NICHTS geleistet bei der Arbeit, weil ich mich auf nichts anderes konzentrieren konnte...permanent am weinen war...und in der Schule habe ich auch einige Zeit gefehlt...weil ich mir die Blösse vor meinen Mitschülern nicht geben wollte und ich genau wusste, dass ich mich nicht unter Kontrolle habe. Um ein Problem allerdings wirklich zu verarbeiten taugt Verdrängen nichts, denn wie Lisabel schons agte...man trägt die Altlasten und Nachwirkungen mit sich rum und ich kann mir nicht vorstellen, dass dies auf Dauer für irgend etwas gut ist.

Wieso meinst du, dein Zug wäre abgefahren???
Diese Frage stelle ich mir allerdings auch @dg ?(

Zum Thema reden...

Es ist ja nicht so, dass ich nie mit jemandem darüber reden konnte...am Anfang waren alle sehr verständnisvoll und haben alles stundenlang mit mir durchgekaut...im Laufe der Zeit ist aber dann doch genau das passiert, was Du damals auch befürchtet hattest. Sie fühlten sich hilflos, weil sie keinen Rat mehr für mich hatten...nicht wussten, wie man mir helfen kann...wohl etwas genervt von dem Thema ansich und es war wohl nicht gut aushaltbar für sie, mich so traurig zu sehen...also fing das „spielen“ an. Damit geht es nun allen, zumindest scheinbar, besser...die Zahl meiner Ansprechpartner hat sich aber stark minimiert. Wie auch hier, fällt es vielen schwer mich da noch zu verstehen oder nachvollziehen zu können, was in mir vorgeht. Und ich habe arge Probleme damit es jemandem zu erklären, der ja in dem Moment nicht die Gefühle hat wie ich. Auf Fragen, ob ich noch Probleme mit diesem Thema habe, antworte ich mittlerweile auch meist mit "nein", denn auf ein "ja" folgte nach einer gewissen zeit meist die Frage, wie dies denn sein könne...und ich mich nicht in der Lage fühle, dies "mal eben" zu beantworten.

Es fällt ja auch hier schon auf, dass es immer schwieriger wird, mir Ratschläge zu meinem Problem zu geben @ dg *anschiel :P

Mir persönlich geht es dabei aber auch gar nicht so sehr darum, dass ich mir von irgendwem DIE Lösung schlechthin erhoffe oder den ultimativen Ratschlag...sondern nur, dass ich noch loswerden kann, was bei mir vorgeht und ein wenig das Gefühl habe, damit nicht ganz alleine und völlig verständnislos dazu stehen. Da die Mögllichkeiten sich aber immer mehr eingrenzen unterdrücke ich es so gut es geht...auch für mich selbst...und so muss es dann zu meiner Thera getragen werden und da kommt dann eben alles raus, sofern die Zeit es erlaubt...aber auf jeden Fall das dringenste.

weil ich bis zum Ende des Satzes meine Beherrschung verloren hätte und in Tränen ausgebrochen wäre.

Das hatte ich gestern in einem Masse, dass es mich selbst ein wenig erstaunt hat. Gestern sind wir ja seit 2 Jahren getrennt gewesen und ich wollte einige Male etwas sagen, wo das wort Trennung dann auch vorkam...das war ein Kampf immer, dieses Wort rauszubekommen, dabei habe ich es in den letzten Jahren schon sooooooooooo oft gesagt.

Ist schon alles komisch irgendwie :(

Alles liebe :schmatz:

S.

#1458
Huhu, ich noch mal,

denn @sigma, auf dieses Zitat

Original von sigma...also fing das „spielen“ an. Damit geht es nun allen, zumindest scheinbar, besser...die Zahl meiner Ansprechpartner hat sich aber stark minimiert. Wie auch hier, fällt es vielen schwer mich da noch zu verstehen oder nachvollziehen zu können, was in mir vorgeht. Und ich habe arge Probleme damit es jemandem zu erklären, der ja in dem Moment nicht die Gefühle hat wie ich. Auf Fragen, ob ich noch Probleme mit diesem Thema habe, antworte ich mittlerweile auch meist mit "nein", denn auf ein "ja" folgte nach einer gewissen zeit meist die Frage, wie dies denn sein könne...und ich mich nicht in der Lage fühle, dies "mal eben" zu beantworten.
darf ich dir noch antworten, dass – so vermute ich – hier die Antwort steckt, nämlich in diesem „scheinbar“ …

Dass diese Situation für dich schwer zu erklären und für andere schwer nachzuvollziehen ist, ist nur zu verständlich. Und dass sich der Kreis der Personen minimiert, die zu diesem Thema bleiben, ebenso.

Man möchte ja selber zur Tagesordnung übergehen, weil man glaubt, es müsste jetzt genug sein, die Zeit der Trauer ist vorbei – weil bereits ein Durchschnittswert an Zeit vergangen ist, der gemeinhin als Zeit der Trauer angenommen wird – ist es nicht so?

Die Tatsachen belehren ja gern eines Besseren. Die Zeit der Trauer ist bei dir eben noch nicht vorbei und das anzunehmen, wäre – so meine ich – schon ein erster Schritt zum Loslassen.

Du bist mitten drinnen in der Verarbeitung, hast das Bedürfnis, darüber zu sprechen, auch wenn sich scheinbar manches wiederholt, so bekommt es doch immer wieder eine neue Qualität, wenn man es laut ausspricht, und das Feedback hinterlässt doch immer wieder andere, neue Erkenntnisse.

Ich will dir ja jetzt nicht raten, belagere deine Umwelt, wenn du das Gefühl hast, du wirst nicht verstanden. Du wirst ohnehin mit den Wenigen, die dir weiterhin zuhören und dich verstehen können – auch wenn sie dir nicht unmittelbar helfen können – mehr anfangen können.

Denn sie hören zu und denken darüber nach und das allein hilft schon. Vll sollte man es ihnen einfach mal sagen, damit sie sich nicht hilflos fühlen: dass es einfach gut ist, dass sie da sind.

Was deinen Thread betrifft, so bin ich mir sicher, dass ihn sehr viele lesen und sich immer wieder fragen, wie es dir geht. Auch wenn dir diese vielen nicht antworten – weil sie ev. auch nicht gerade DAS Rezept für dich haben (wie ich ja auch nicht …) – es sind mehr in Gedanken bei dir, als du vll ahnst.

Alles Beste für dich :trost:

#1459
hallo ihr zwei, =)

sicher hat es sich minimiert doch mit sicherheit nicht aus gründen der desinteresse sondern vielleicht deswegen so wie es in meinem fall ist das ich das einfach nicht kenne und die dinge doch sehr tiefgründig sind.

ich werde auch immer wieder meine kommentare abgeben wenn ich denn einen habe und ich denke da genauso wie @lisabel das es schon von vielen beobachtet wird weil wir einfach wissen wollen in wie weit du fortschritte machst mit deinem kummer.

hier und da hast du einen stillstand erreicht wo auch deine ganze arbeit usw. darunter gelitten hat. das sind aber dinge die auch sehr wichtig sind. wichtig für dich und letztendlich lohnt es sich einfach nicht diese dinge wegen der altlast aus den augen zu verlieren.

das ist auf jeden fall ein thema das du nicht aus den augen verlieren darfst. liebeskummer reicht da völlig aus und es darf kein neuer kummer dazu kommen.

das ist es einfach nicht wert.

ups, zwei jahre vergangen. nutze die zwei jahre des vergangenen. bei mir sind es auch fast zwei jahre und ehrlich gesagt muss ich heute eine komische feststellung machen.

die dauer der trauer (hört sich ja auch cool an) ist ja auch nicht in wochen, monaten oder jahren zu beschreiben. alles benötigt seine zeit.

ja liebe sigma, dass geht mir schon sehr nahe und deswegen bin ich immer wieder am verzweifeln warum du diesen weg nicht finden kannst um die dinge die diese welt so schön machen nicht mehr zu erkennen bzw. nicht annehmen zu wollen weil du dich immer damit beschäftigst das es nicht funktioniert hat.

das ist aber nicht alles im leben und es kann wirklich sein das ich heute teilweise genau so denke über meine vergangenheit wie du es machst aber ich weiss das ich nicht da stehen bleiben kann.

ich möchte damit sagen das ich die trauer des erlebten nicht mit all den anderen dingen in verbindung bringen kann.

nun ja. :rolleyes:

Diese Frage stelle ich mir allerdings auch @dg
es liegt einfach daran das ich alles erlebt habe für meinen geschmack. ich habe ein anderes leben geführt und da war alles dabei. vielleicht mit liebe und vielleicht auch nicht. mit kinder oder ohne. affären, liebeleien und auch bettbeziehungen. alles habe ich kennenlernen können und ich bin heute einfach soweit das ich sagen möchte die nächste die an meine seite sein sollte, sollte die letzte sein da ich diesbezüglich keinen grossen bedarf mehr habe noch grosse abendteuer zu veranstalten. all dies hat sehr viel kraft, leid und zeit gekostet und auf dauer ist dieses leben nicht zu kompensieren.

in diesem sinne gönne ich mir mal einen herren-tag und euch wünsche ich alles liebe.

lg

dg

#1460
Huhu Ihr!

@ Lisabel

Ja...Du hast schon recht irgendwie und ich muss zugeben, dass ich den Versuch mit jemandem darüber zu reden seit geraumer Zeit nur noch recht selten starte. Meist kommt schon ziemlich bald ein leicht genervtes "Da haben wir doch schon so oft drüber gesprochen und ich weiss wirklich nicht mehr, was ich Dir dazu noch sagen soll". Der Hinweis darauf, dass aleine das Zuhören für mich schon Hilfe genug ist, bleibt nebensächlich, weil ich glaube das eine Freundin von sich selbst auch ein Stück weit erwartet, einen Ratschlag geben zu können und so wei auch bei einiges, was ich mir wohl nur "einbilde" nicht genommen werden kann...so ist dort wohl auch.

Ich verstehe, dass es sie frustiert, wenn alle (und mit der Zeit waren es wirklich so einige) gut gemeinten Ratschläge, von mir nicht angenommen werden...wenn all das, was mir gesagt wird im Grunde doch irgendwie nichts ändert. Ich meine...wenn ich das Thema anspreche und noch versuche, das leichte Augenrollen meines gegenübers zu ignorieren, dann weiss ich doch zumindest, wenn so schnell wie möglich das Thema wieder gewechselt wird, dass der Mensch sich gerade nicht bereit fühlt, dass nochmals mit mir durchzugehen. Meine beste Freundin sagte schon vor über einem jahr zu mir, dass sie von dem Thema bitte nichts mehr wissen bzw. hören will, weil es sie selbst bis ans äusserste ihrer Kräfte bringt und sie so fertig macht, dass sie selbst depressiv wird.

Hier zu schreiben ist in dem Falle einfacher. Ich schreibe zwar so gut es mir möglich ist auf, wie es mir geht...aber es tatsächlich zu sehen und mitzuerleben ist wohl nochmal ein anderes Ding. Zudem seid ihr hier ja im Grunde Fremde...da ist wohl der Bezug im Gegensatz zu einer Jahrelangen Freundschaft auch noch mal ein Anderer und selbst hier bin ich schon auf "Verzweiflung" und an den Rand der möglichen Verständnis gestossen.

Meine Mutter, mit der ich sonst wirklich über alles reden kann, mag ich damit auch nicht mehr "belästigen". Sie hat mit der Sache ansich so ihre eigenen Probleme und kommt darüber irgendwie genauso wenig hinweg wie ich...sie verfolgt es irgendwie noch genauso.

Und so ist es für mich schwer, tatsächlich noch einen Ansprechpartner zu finden. Wie Du schon sagtest, ist die Durchschnittszeit zu verarbeitung dessen wohl verstrichen...das, was allgemeingültigen als ausreichender Zeitpunkt beschrieben wird...wenn man das überhaupt so sagen kann. Wie kann ich das jemandem nahe bringen, der es noch nicht erlebt...wie erklären, wieso ich nicht loskomme davon, wo ich es selbst nicht weiss und wie auf Gehör hoffen, wenn es doch meist nur das Gleiche zu sagen gibt, zu dem ich alles mir geratene nicht umsetzen konnte? ;(

Und so hilft es schon ein wenig hier noch schreiben zui können...eure Hilfe und auch die versteckte derer, die nur still mitlesen. Nur auch hier schaffe ich es höchstens die Hälfte von dem preiszugeben, was ich wirklich fühle...weils es mir eben unangenehm ist...weil ich auch hier nicht anderen, die mir ja beistehen, aufhäufen will, dass es mir meist schlechter geht, als ich zu gebe...weil ich Angst habe, dass ich auch hier bald alleine dastehe, wenn so gar keine Fortschritte mehr zu verzeichnen sind.

Ich weiss eben nicht, wie ich zu meiner Trauer stehen soll, wenn sie so oft und ja auch bei mir selbst, auf Unverständnis stösst...Unverständnis in dem Sinne, dass es wohl für viele einfach schwer nachvollziehbar ist.

Danke Dir :schmatz:

@ dg

Hm...da habe ich scheinbar Deine Aussage falsch verstanden, denn sie klang so hoffnungslos, wie sie da so stand und als würdest Du meinen, dass da so GAR NICHTS mehr kommt. Deine Erklärung jedoch erleichtert mich einwenig, denn das ist ein Wunsch, den ich sehr wohl nachvollziehen kann und der auf mich einen nicht so hoffnungslosen Eindruck macht. :schmatz:

Das ich die schönen Dinge nicht annehmen kann, macht mich selbst traurig und andere ratlos. Ich bin selbst oft verwirrt und manchmal nachdenklich darüber, was ich wirklich fühle und was ich mir nur einrede zu fühlen. Zu oft versuche ich mir selbst zu sagen, dass ich ihn nicht mehr liebe, weil es eigentlich gar nicht sein KANN...aber so merkwürdig es auch klingt...es ist eben so. genauso wie ich eine zeitlang steif und fest behauptet habe, ich würde mir nicht wünschen, dass er zurückkommt...das ist genauso gelogen gewesen, denn das ist definitiv mein Wunsch. Ich bin nur zeitweise so weit, dass ich es mir selbst nicht mehr eingestehen mag...wohjl auch aufgrund der hoffnungs- und sinnlosigkeit dieses Wunsches. Nur hilft es mir wirklich weiter, so zu tun als wäre es nicht so? Ich glaube nicht...aber wie eben schonmal gesagt, ist es mir oft unangenehm...mit Angst verbunden, dass ich bald ganz alleine dastehe, wenn sich nichtmal in der Hinsicht eine Besserung zeigt. Hinzu kommt dann noch, dass ich mich schlecht fühle, dass ich meine Liebe verleugne...das sollte so nicht sein, denn sie ist nunmal da. Ich sollte nur anstatt sie loszuwerden...versuchen, damit leben zu können...sie selbst als etwas annehmen, was nunmal da ist und was ich auch wahrscheinlich nicht so bald ändern kann. *seufz* ;(

Alles alles liebe und Dir @dg einen schönen Herren-Tag =)

:schmatz:

S.

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