Jetzt ist er weg...
1'611 Antworten69'287 AufrufeGestartet von sigma ·
Hallo Sigma,
wie geht es dir heute?
Das hat mir gefallen:
Es ist vll ein dummes Beispiel, aber anschaulich:
Es ist wie in der Schule. Ich hatte als Jugendliche große Schwierigkeiten, die großen Literaten zu lesen, wie wahrscheinlich viele, weil ich sie nicht verstanden habe.
Wer hat Thomas Mann mit 16 Jahren verstanden?
Also mochte man sich auch nicht damit beschäftigen, klar.
Irgendwann später hab ich durch Zufall wieder diese Bücher in die Hand genommen und war erstaunt, wie viel allgemein gültige Weisheiten in Entwicklungsromanen stecken, die mehr als 100 oder 200 Jahre alt sind.
Soll heißen:
Ein AHA-Erlebnis braucht Zeit. Und es hat nur eine Chance, wenn man sich immer wieder damit beschäftigt. Sich damit abzufinden, etwas eben niemals verstehen zu können, ist sicher auch eine Lösung. Es aber unermüdlich als Lebensbestandteil zu akzeptieren, immer auf der Suche nach Antworten zu sein – muss ja nicht bis zum neurotischen bitteren Ende sein – ist auch eine Einstellung.
Welche für dich die Beste ist, entscheidest du und deine Leidensfähigkeit, deine Durchhaltevermögen und der Wille. Und irgendwann einmal die Kosten-/Nutzen-Rechnung, wann was gut tut und am Besten für dich und für den Moment ist.
Alles Gute für dich! :trost:
wie geht es dir heute?
Das hat mir gefallen:
Original von sigmaIch versteh nur immer noch nicht ganz (und ja, das ist ja irgendwie immernoch das A und O, das Verstehen eben), wie einem etwas Angst machen kann, von dem man weiss, dass es eigentlich gut für einen ist nur, weil es "unbekannt" ist. Ja...WEIL es eben unbekannt istDu stellst eine Frage und gibst dir gleich die Antwort. Weil du die Antwort weißt, du hast sie nur nicht verstanden?
Es ist vll ein dummes Beispiel, aber anschaulich:
Es ist wie in der Schule. Ich hatte als Jugendliche große Schwierigkeiten, die großen Literaten zu lesen, wie wahrscheinlich viele, weil ich sie nicht verstanden habe.
Wer hat Thomas Mann mit 16 Jahren verstanden?
Also mochte man sich auch nicht damit beschäftigen, klar.
Irgendwann später hab ich durch Zufall wieder diese Bücher in die Hand genommen und war erstaunt, wie viel allgemein gültige Weisheiten in Entwicklungsromanen stecken, die mehr als 100 oder 200 Jahre alt sind.
Soll heißen:
Ein AHA-Erlebnis braucht Zeit. Und es hat nur eine Chance, wenn man sich immer wieder damit beschäftigt. Sich damit abzufinden, etwas eben niemals verstehen zu können, ist sicher auch eine Lösung. Es aber unermüdlich als Lebensbestandteil zu akzeptieren, immer auf der Suche nach Antworten zu sein – muss ja nicht bis zum neurotischen bitteren Ende sein – ist auch eine Einstellung.
Welche für dich die Beste ist, entscheidest du und deine Leidensfähigkeit, deine Durchhaltevermögen und der Wille. Und irgendwann einmal die Kosten-/Nutzen-Rechnung, wann was gut tut und am Besten für dich und für den Moment ist.
Alles Gute für dich! :trost:
Huhu!
Wie es mir heute geht? ?( Öhm...weiss ich gar nicht so genau...oder will ich gar nichts genau wissen...oder will ich liebsten nichtmal drüber nachdenken...irgendwie so :rolleyes:
Dein beispiel find eich schon sehr anschaulich. Wenn man sich an dem Negativen festhält, eben dass man es irgendwann mal nicht verstanden hat, was der gute Mann (wie doppelt sinnig *hihi*) da von einem möchte, dann besteht genauso gut die Gefahr, dass man solch ein buch nie wieder in die Hand nimmt und einem so einiges entgeht. Wie aber genau kommt man zu dem gedanken, obwohl ja nicht in positiver Erinnerung, das Buch nochmals als Lesestoff in betracht zu ziehen? Lebte man icht auch ganz gut ohne dies? (ganz gut ist natürlich, wenn man es auf das eigentlich Problem bezieht etwas untertrieben, aber ich versuche irgendwie bei dem Beispiel zu bleiben).
Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass ich mich einfach so damit abfinden kann, dass es auf bestimmte Dinge keine Antwort gibt bzw. es schone ine gibt, ich diese aber nie Erfahren werde. Alles hinzunehmen "wie es nunmal ist" kommt für mich sowieso niemals in Frage...aber auch der gesunde Mittelweg erscheint mir schwer zu finden. Liegt vielleicht in meinem Akzeptanzproblem. Dabei bezweifel ich sogar, dass in in der Lage wäre bestimmte Dinge besser zu akzeptieren oder mit ihnen in Frieden zu leben, wenn ich wüsste, wie sie zustande gekommen sind. :rolleyes:
Welches ziel verfolge ich also, dass auch nur ansatzweise erfolgsversprechend ist ?(
Muss ich wohl nochmal drüber grübeln
Alles alles liebe
S.
Wie es mir heute geht? ?( Öhm...weiss ich gar nicht so genau...oder will ich gar nichts genau wissen...oder will ich liebsten nichtmal drüber nachdenken...irgendwie so :rolleyes:
Weil du die Antwort weißt, du hast sie nur nicht verstanden?Ja...das ist korrekt...verstehen tue ich es tatsächlich nicht.
Dein beispiel find eich schon sehr anschaulich. Wenn man sich an dem Negativen festhält, eben dass man es irgendwann mal nicht verstanden hat, was der gute Mann (wie doppelt sinnig *hihi*) da von einem möchte, dann besteht genauso gut die Gefahr, dass man solch ein buch nie wieder in die Hand nimmt und einem so einiges entgeht. Wie aber genau kommt man zu dem gedanken, obwohl ja nicht in positiver Erinnerung, das Buch nochmals als Lesestoff in betracht zu ziehen? Lebte man icht auch ganz gut ohne dies? (ganz gut ist natürlich, wenn man es auf das eigentlich Problem bezieht etwas untertrieben, aber ich versuche irgendwie bei dem Beispiel zu bleiben).
Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass ich mich einfach so damit abfinden kann, dass es auf bestimmte Dinge keine Antwort gibt bzw. es schone ine gibt, ich diese aber nie Erfahren werde. Alles hinzunehmen "wie es nunmal ist" kommt für mich sowieso niemals in Frage...aber auch der gesunde Mittelweg erscheint mir schwer zu finden. Liegt vielleicht in meinem Akzeptanzproblem. Dabei bezweifel ich sogar, dass in in der Lage wäre bestimmte Dinge besser zu akzeptieren oder mit ihnen in Frieden zu leben, wenn ich wüsste, wie sie zustande gekommen sind. :rolleyes:
Welches ziel verfolge ich also, dass auch nur ansatzweise erfolgsversprechend ist ?(
Muss ich wohl nochmal drüber grübeln
Alles alles liebe
S.
hm...mein Posting erschien doppelt...das muss ja nun wirklich nicht sein =)
rationalemotion
Hallo. Sehr interessante Gedanken hier. Wohl Dinge mit denen ich mich auch schon länger mehr oder weniger unterbewusst auseinandersetze. Ich stimme auch langsam der Erkenntniss zu, das es am wichtigsten ist, man ist selbst glücklich, dies sollte über allem stehen. Aber trotzdem sehe ich immer wieder einen Zielkonflikt, den ich nicht einfach auflösen kann.
Und besteht nicht eine Beziehung auch aus Kompromissen, auch mal schwierigen Gefühlen die ich akzeptieren muss?
Menschen sind nun mal verschieden, ist es nicht intolerant wenn ich wegen einem schlechten Gefühl meinen Partner gleich aus meinem Leben kicke?
Damit wird man doch bei fast jedem irgendwann scheitern... Wie schaffst du es trotzdem dieses Bindungsgefühl zu ignorieren, nach dem Motto 'wenn nicht bei dem dann beim nächsten'? Das würde ich gern lernen, nur habe ich Angst davor das Ideal der romantischen Liebe aufzugeben, und vor allem den Optimismus alles wird gut, und zwar mit diesem Menschen und nicht mit dem nächsten...
Gruß
Original von pupsupjetzt ist es eben anders geworden: ich setze meine prioritäten ganz anders. die wichtigkeit (und damit die vorrangige priorität), die ich "den anderen" und ihren befindlichkeiten eingeräumt habe, war doch nur eine ausrede, um mich selbst nicht ernst nehmen zu müssen, um mich selbst vergessen zu dürfen und um das berüchtigte "alles richtig machen" - gefühl erhaschen zu können.Sehr interessant. Besonders das 'sich selbst ernst nehmen' fällt mir schwer, auch wenn ich viel Selbstbewusstsein habe, oder gerade deswegen, erlaube ich mir auch, mich nicht ernst zu nehmen, auch wenn das von der Umwelt dann wohl wie fehlendes Selbstbewusstsein wahrgenommen wird. Bin noch immer auf der Suche nach dem richtigen Mittelweg.
Original von pupsupes wird keinen menschen geben können, der mir klarmachen kann, dass etwas richtig ist, dazu bin ich zu erwachsen.Was bedeutet das? 'Zu erwachsen' ? Aber behauptest du damit nicht, fehlerlos zu sein, das Maß aller Dinge, schon ausgelernt zu haben? Ist das nicht etwas zu selbstgerecht? Wie willst du dann Kritik deiner Umwelt nutzen um dich weiterzuentwickeln?
Original von pupsupich bin jetzt auch geborgen, aber ich sehe meinen freund nicht mit dankbarkeit an, weil ich "so ein gutes gefühl" in seiner gegenwart habe. in meinem leben ist voraussetzung geworden, dass ich ein gutes gefühl habe, andere leute fliegen einfach raus aus meinem leben, basta.Ich kann mich immer noch nicht davon lösen das diese Einstellung egoistisch ist. Klar ist es einfach so zu leben, aber ist das wirklich der Anspruch? Irgendwie habe ich immer noch den Anspruch des Ideals für mich, auch jemandem anderen beistehen zu müssen, auch wenn es mir dadurch nicht besser geht. Ich weiss, ich bin damit schon heftig auf die Fresse gefallen, aber sollte ich deswegen meine Ideale aufgeben, nur weil es mir dann besser gehen würde?
Und besteht nicht eine Beziehung auch aus Kompromissen, auch mal schwierigen Gefühlen die ich akzeptieren muss?
Menschen sind nun mal verschieden, ist es nicht intolerant wenn ich wegen einem schlechten Gefühl meinen Partner gleich aus meinem Leben kicke?
Damit wird man doch bei fast jedem irgendwann scheitern... Wie schaffst du es trotzdem dieses Bindungsgefühl zu ignorieren, nach dem Motto 'wenn nicht bei dem dann beim nächsten'? Das würde ich gern lernen, nur habe ich Angst davor das Ideal der romantischen Liebe aufzugeben, und vor allem den Optimismus alles wird gut, und zwar mit diesem Menschen und nicht mit dem nächsten...
Gruß
hi
hey sigma, lieber doppelt posten als gar nicht! wo biste denn...?
=)
tja und @rationalemotion (klingt etwas wie "schwarzer schimmel" - ich meine natürlich mit "schimmel" das pferd *hüstel* ach vergiss es sorry. ich meine, dein name klingt in meinen ohren extrem widersprüchlich):
weißt du, ich denke, ein bissle herumdiskutieren ist gut, aber wenn du etwas, was dich interessiert, genauer besprechen willst, dann mach einen thread auf und wir schreiben dir dann.
aber so für den anfang können wir natürlich mal ein bissle hier in @sigma's thread andiskutieren - nur weiß ich halt nicht, wie @sigma deine fragen findet und werde halt jetzt nur mal ein bissle blabla machen und vielleicht sehen wir uns in deinem eigenen thread dann nochmal wieder...
:]
zum blabla:
wenn ich richtig verstanden habe, hast du angst, deine ideale zu verlieren und findest die "einstellung" - welche, müssen wir noch mal genauer einzukreisen versuchen, glaube ich - , die ich vertrete, negativ oder jedenfalls "zu egoistisch":
joach
es haben viele menschen über die philosophischen seiten von altruismus und auch von egoismus nachgedacht. da ich eine pfarrerstochter bin, bin ich die letzte, die hilfe und interesse an anderen ablehnt. christliches gedankengut ist mir in die wiege gelegt worden. aber hier im lk-forum habe ich eine interessante theorie gehört, der ich aktuell folge. sie lautet: mitleid ist scheisse.
MEIN ausgangspunkt ist: ich möchte nicht unglücklich sein (schonmal ne witzige formulierung, wenn man eine weile lang gedanken mit "nicht" als lebensgrundsätze nicht mehr akzeptiert...). der joke ist aber, dass man schlecht etwas NICHT sein kann, sondern man IST etwas oder MÖCHTE etwas sein.
darauf kann man produktiv seine gedanken richten, und psychisch gesehen kann man so auch ein wohlgefühl erzeugen, hoffnung und energie blabla du weißt schon, probier es halt aus. gefühle lassen sich nämlich nicht herbeiargumentieren, daher hilft es nichts, ausprobieren ausprobieren, sonst kann man es eben nicht genau wissen, ob es denn stimmt, was ich hier zum besten gebe.
:)
ähm also warum kann man nicht (*gg* schon wieder ein "nicht") mit sätzen, die ein "nicht" enthalten, aus der krise kommen?
tja so genau weiß ich es auch nicht
*gggggrins*
aber es gab hier im forum mal das beispiel, dass man sich eine kuh vorstellen soll, eine lila kuh auf einer saftigen wiese, mit einem blauen und einem braunen auge, wie auch immer. und dann versuch dir mal diese kuh NICHT vorzustellen.
die aufgabe ist verfehlt, gell. du kannst jetzt nicht sagen, was du dir vorstellen sollst, denn weitere anhaltspunkte fehlen. besser wäre vielleicht gewesen, ich hätte als aufgabe gestellt, dass du dir die wiese allein vorstellen sollst, das ginge noch so halbwegs, obwohl "die" wiese ja die wiese mit der kuh ist und irgendwie der gedanke auch hier nicht 100% kuhfrei bleibt im zweifel. also besser wäre es, man denkt an das meer, wunderbar, und immer wenn das bild von der kuh in deinem hirn angeschwebt kommt, gibst du gas mit deinen gedanken an das meer und fort ist ... ja was eigentlich? genau, vergessen oder zumindest: langweilig. dein interesse ist gebündelt, und das ist schonmal eine mögliche art zu denken - und auch zu fühlen, zu hoffen, vermutlich auch zu glauben (k.a.).
will sagen:
"ich will nicht egoistisch sein" ist irgendwie nur die halbe miete oder sogar noch weniger, vielleicht ist es sogar der holzweg. besser wäre, du überlegst dir, was du sein WILLST, und dann versuchts du es zu sein.
hm
das ist jetzt vermutlich zu viel kauderwelsch, aber irgendwie wollte ich halt mal anfangen, was zu dem verhältnis von vermeiden und erschaffen (oder erleben, genießen, wünschen) zu sagen.
:D
ja ist ein doofer begriff, denn damit versuche ich, etwas schlagwortartig darzustellen, da kann man natürlich auch einiges reininterpretieren. ich persönlich habe sogar selbst den begriff "erwachsensein" in meinem leben immer abgelehnt, vielleicht benutze ich ihn sogar noch nicht ganz allgemeinverständlich, aber immerhin: ich benutze ihn und ich meine den begriff jetzt nicht mehr in dem sinne, wie ich ihn früher immer verstanden habe: als begriff für "alles schon kennen", "nicht mehr in der entwicklung sein" und "keine illusionen mehr haben". das ist erwachsensein für mich nicht, sondern damit hatte ich nur in dem zusammenhang vom obigen posting ausdrücken wollen, dass man sich halt von dem glauben, so geborgen wie ein kind sein zu können in einer liebe oder in der gegenwart / aufmerksamkeit eines anderen menschen, eines tages abstand nimmt (meiner ansicht nach). und das halte ich für "erwachsen werden". dass du nicht mehr zu jemandem hinlaufen musst, weder zu deinem "traum"partner, noch zum gevatter alkohol oder in die große ablenkungen unserer welt, um dich geborgen zu fühlen. sondern endlich selbst eine ganzheit bist, mit allem, was du brauchst und was du dir wünschst.
klingt gut, gell, und diese vorstellung vom "einzeller" kannst du dir aber nicht auf irgendeine fahne schreiben und dann einfach so sein, sondern man lässt glaubenssätze los, wagt sich eben in unsichere (weil unbekannte) gewässer die da auch heißen können "au weia, werd ich dann nicht zum egoisten?" oder wie auch immer.
später, wenn du etwas losgelassen hast, kannst du den dingen und gefühlen, die dann kommen, erst ein gewicht und ggf. auch einen zutreffenderen namen als den genannten (also den namen "au weia, werd ich dann nicht zum egoisten?") geben, aber erstmal fühlt man sich auch irgendwie machtlos nicht nur weil man ahnungslos ist, wo das bitteschön eigentlich hinführen wird sondern aus allen möglichen gründen. bei mir war einer der hauptprobleme, dass ich mich nimmer mitteilen konnte - dachte ich. ich dachte, ich hab höchstens noch meinen pt als ansprechpartner, aber am ende hat sich gezeigt, dass viele menschen gedanken angedacht haben, die ich auch habe, und natürlich kann einen niemand in jeder faser des seins verstehen, aber ich war sicherlich nicht der alien, für den ich mich eigentlich gehalten hatte, als ich versucht habe, meine alternative zur lila kuh zu definieren.
:rolleyes:
äh
nö behaupte ich nicht. aber diese frage von dir erinnert mich an das, was ich damals meinen pt gefragt habe: "werde ich auch nicht größenwahnsinnig?" meine frage drehte sich allerdings zugegebenermaßen weniger um das altruismus-ding, sondern mehr um die frage, ob ich eigentlich das machen darf, was ich wirklich will, und ob meine wünsche eigentlich eine daseinsberechtigung haben oder net.
konkret: ich war anwältin und wunderte mich, warum mir mein job immer so schwer fiel, und mein therapeut popelte in der nase und fragte sich, wieso ich nicht begriff, dass ich im zarten alter von 36 immer noch meinen eltern - und sogar noch posthum (mein daddy ist leider gestorben vor einiger zeit) - nacheifere, immer noch das liebe kind spielen will... doof, dass man den patienten sowas nicht sagen kann, sondern sie nur begleiten kann, boah...
=)
meine wünsche waren die dinger mit "ich würde gerne was mit internet machen und vielleicht ein buch schreiben", im übrigen war ich nicht festgelegt und alles irritierte mich daran: kein plan, aber unbedingt das, was ich schon erreicht habe, sein lassen? ja wo lande ich denn dann? werde ich nicht jahrelang weltreisen machen, wenn ich mein büro aufgebe, werde ich nicht männerjagend die stadt durchstreifen, wenn ich nur noch meinen wünschen folge, werde ich nicht einen napoleon-hut aufsetzen und mich über andere stellen?
irgendwie gab es auf diese fragen keine antwort und ich hab es einfach ausprobiert. ich habe mich auf mich verlassen, wobei ich mich am wenigsten gekannt habe. d.h. so verlässlich fand ich mich nicht... ;)
da siehst du also - hoffe ich zumindest - dass die frage "verliere ich dann nicht meine ideale" so ähnlich klingt für mich wie die frage, ob ich nicht durchdrehe, wenn ich nur noch meinen gelüsten folge.
die antwort kann ich dir nicht in mathematischer gewissheit geben, aber bisher ist meine erfahrung mit mir selbst sehr angenehm gewesen. =)
ich denke manchmal, uns ist gar nicht bewusst, was wir uns alles für schlechte eigenschaften andichten. wir binden uns fest wie ein wildes tier, das eigentlich in eine zwangsjacke müsste oder eingeschläfert gehört, dabei haben wir ganz normale werte in uns, die es lohnt, echt und authentisch zu leben zu versuchen und sich auch mal frei zu machen von irgendwelchen grundsätzen, die man sich nur angeeignet hat und die nicht wirklich von uns selbst stammen.
das klingt jetzt kompliziert und natürlich ist auch die kritische frage erlaubt, ob ich eigentlich so genau weiß, was meine EIGENEN wünsche sind und was nicht. dazu muss ich sagen, dass man an sich selbst gar nicht so leicht herankommt... das ist auch eine übungssache.
ehrlich gesagt war das für mich auch unendlich schwer, ich hab es dann schlicht ignoriert, dass das überhaupt ein problem war. und ich hatte glück: es war dann doch kein problem, sondern nur der berühmte berg, den ich mir auftürme - sei es an arbeit, sei es an ängsten - bevor ich auch nur einen einzigen schritt in richtung frei-sein und mit mir "gut freund" werden gehe.
hm
ich finde, das klingt nicht so, als würdest du den richtigen zusammenhang herstellen. :rolleyes: vielleicht bräuchte ich dann doch mal dein verständnis von "selbstbewußtsein"... aber für mich bedeutet "selbstbewußtsein", dass man für sich selbst einsteht, dass man eine meinung eigenständig vertritt und es auch aushält, mal allein zu bleiben.
---schnipp--- (posting sonst zu lang)
hey sigma, lieber doppelt posten als gar nicht! wo biste denn...?
=)
tja und @rationalemotion (klingt etwas wie "schwarzer schimmel" - ich meine natürlich mit "schimmel" das pferd *hüstel* ach vergiss es sorry. ich meine, dein name klingt in meinen ohren extrem widersprüchlich):
weißt du, ich denke, ein bissle herumdiskutieren ist gut, aber wenn du etwas, was dich interessiert, genauer besprechen willst, dann mach einen thread auf und wir schreiben dir dann.
aber so für den anfang können wir natürlich mal ein bissle hier in @sigma's thread andiskutieren - nur weiß ich halt nicht, wie @sigma deine fragen findet und werde halt jetzt nur mal ein bissle blabla machen und vielleicht sehen wir uns in deinem eigenen thread dann nochmal wieder...
:]
zum blabla:
wenn ich richtig verstanden habe, hast du angst, deine ideale zu verlieren und findest die "einstellung" - welche, müssen wir noch mal genauer einzukreisen versuchen, glaube ich - , die ich vertrete, negativ oder jedenfalls "zu egoistisch":
Original von rationalemotion[/i}
diese Einstellung egoistisch
joach
es haben viele menschen über die philosophischen seiten von altruismus und auch von egoismus nachgedacht. da ich eine pfarrerstochter bin, bin ich die letzte, die hilfe und interesse an anderen ablehnt. christliches gedankengut ist mir in die wiege gelegt worden. aber hier im lk-forum habe ich eine interessante theorie gehört, der ich aktuell folge. sie lautet: mitleid ist scheisse.
MEIN ausgangspunkt ist: ich möchte nicht unglücklich sein (schonmal ne witzige formulierung, wenn man eine weile lang gedanken mit "nicht" als lebensgrundsätze nicht mehr akzeptiert...). der joke ist aber, dass man schlecht etwas NICHT sein kann, sondern man IST etwas oder MÖCHTE etwas sein.
darauf kann man produktiv seine gedanken richten, und psychisch gesehen kann man so auch ein wohlgefühl erzeugen, hoffnung und energie blabla du weißt schon, probier es halt aus. gefühle lassen sich nämlich nicht herbeiargumentieren, daher hilft es nichts, ausprobieren ausprobieren, sonst kann man es eben nicht genau wissen, ob es denn stimmt, was ich hier zum besten gebe.
:)
ähm also warum kann man nicht (*gg* schon wieder ein "nicht") mit sätzen, die ein "nicht" enthalten, aus der krise kommen?
tja so genau weiß ich es auch nicht
*gggggrins*
aber es gab hier im forum mal das beispiel, dass man sich eine kuh vorstellen soll, eine lila kuh auf einer saftigen wiese, mit einem blauen und einem braunen auge, wie auch immer. und dann versuch dir mal diese kuh NICHT vorzustellen.
die aufgabe ist verfehlt, gell. du kannst jetzt nicht sagen, was du dir vorstellen sollst, denn weitere anhaltspunkte fehlen. besser wäre vielleicht gewesen, ich hätte als aufgabe gestellt, dass du dir die wiese allein vorstellen sollst, das ginge noch so halbwegs, obwohl "die" wiese ja die wiese mit der kuh ist und irgendwie der gedanke auch hier nicht 100% kuhfrei bleibt im zweifel. also besser wäre es, man denkt an das meer, wunderbar, und immer wenn das bild von der kuh in deinem hirn angeschwebt kommt, gibst du gas mit deinen gedanken an das meer und fort ist ... ja was eigentlich? genau, vergessen oder zumindest: langweilig. dein interesse ist gebündelt, und das ist schonmal eine mögliche art zu denken - und auch zu fühlen, zu hoffen, vermutlich auch zu glauben (k.a.).
will sagen:
"ich will nicht egoistisch sein" ist irgendwie nur die halbe miete oder sogar noch weniger, vielleicht ist es sogar der holzweg. besser wäre, du überlegst dir, was du sein WILLST, und dann versuchts du es zu sein.
hm
das ist jetzt vermutlich zu viel kauderwelsch, aber irgendwie wollte ich halt mal anfangen, was zu dem verhältnis von vermeiden und erschaffen (oder erleben, genießen, wünschen) zu sagen.
:D
Zu erwachsen
ja ist ein doofer begriff, denn damit versuche ich, etwas schlagwortartig darzustellen, da kann man natürlich auch einiges reininterpretieren. ich persönlich habe sogar selbst den begriff "erwachsensein" in meinem leben immer abgelehnt, vielleicht benutze ich ihn sogar noch nicht ganz allgemeinverständlich, aber immerhin: ich benutze ihn und ich meine den begriff jetzt nicht mehr in dem sinne, wie ich ihn früher immer verstanden habe: als begriff für "alles schon kennen", "nicht mehr in der entwicklung sein" und "keine illusionen mehr haben". das ist erwachsensein für mich nicht, sondern damit hatte ich nur in dem zusammenhang vom obigen posting ausdrücken wollen, dass man sich halt von dem glauben, so geborgen wie ein kind sein zu können in einer liebe oder in der gegenwart / aufmerksamkeit eines anderen menschen, eines tages abstand nimmt (meiner ansicht nach). und das halte ich für "erwachsen werden". dass du nicht mehr zu jemandem hinlaufen musst, weder zu deinem "traum"partner, noch zum gevatter alkohol oder in die große ablenkungen unserer welt, um dich geborgen zu fühlen. sondern endlich selbst eine ganzheit bist, mit allem, was du brauchst und was du dir wünschst.
klingt gut, gell, und diese vorstellung vom "einzeller" kannst du dir aber nicht auf irgendeine fahne schreiben und dann einfach so sein, sondern man lässt glaubenssätze los, wagt sich eben in unsichere (weil unbekannte) gewässer die da auch heißen können "au weia, werd ich dann nicht zum egoisten?" oder wie auch immer.
später, wenn du etwas losgelassen hast, kannst du den dingen und gefühlen, die dann kommen, erst ein gewicht und ggf. auch einen zutreffenderen namen als den genannten (also den namen "au weia, werd ich dann nicht zum egoisten?") geben, aber erstmal fühlt man sich auch irgendwie machtlos nicht nur weil man ahnungslos ist, wo das bitteschön eigentlich hinführen wird sondern aus allen möglichen gründen. bei mir war einer der hauptprobleme, dass ich mich nimmer mitteilen konnte - dachte ich. ich dachte, ich hab höchstens noch meinen pt als ansprechpartner, aber am ende hat sich gezeigt, dass viele menschen gedanken angedacht haben, die ich auch habe, und natürlich kann einen niemand in jeder faser des seins verstehen, aber ich war sicherlich nicht der alien, für den ich mich eigentlich gehalten hatte, als ich versucht habe, meine alternative zur lila kuh zu definieren.
:rolleyes:
äh
behauptest du damit nicht, fehlerlos zu sein, das Maß aller Dinge, schon ausgelernt zu haben?
nö behaupte ich nicht. aber diese frage von dir erinnert mich an das, was ich damals meinen pt gefragt habe: "werde ich auch nicht größenwahnsinnig?" meine frage drehte sich allerdings zugegebenermaßen weniger um das altruismus-ding, sondern mehr um die frage, ob ich eigentlich das machen darf, was ich wirklich will, und ob meine wünsche eigentlich eine daseinsberechtigung haben oder net.
konkret: ich war anwältin und wunderte mich, warum mir mein job immer so schwer fiel, und mein therapeut popelte in der nase und fragte sich, wieso ich nicht begriff, dass ich im zarten alter von 36 immer noch meinen eltern - und sogar noch posthum (mein daddy ist leider gestorben vor einiger zeit) - nacheifere, immer noch das liebe kind spielen will... doof, dass man den patienten sowas nicht sagen kann, sondern sie nur begleiten kann, boah...
=)
meine wünsche waren die dinger mit "ich würde gerne was mit internet machen und vielleicht ein buch schreiben", im übrigen war ich nicht festgelegt und alles irritierte mich daran: kein plan, aber unbedingt das, was ich schon erreicht habe, sein lassen? ja wo lande ich denn dann? werde ich nicht jahrelang weltreisen machen, wenn ich mein büro aufgebe, werde ich nicht männerjagend die stadt durchstreifen, wenn ich nur noch meinen wünschen folge, werde ich nicht einen napoleon-hut aufsetzen und mich über andere stellen?
irgendwie gab es auf diese fragen keine antwort und ich hab es einfach ausprobiert. ich habe mich auf mich verlassen, wobei ich mich am wenigsten gekannt habe. d.h. so verlässlich fand ich mich nicht... ;)
da siehst du also - hoffe ich zumindest - dass die frage "verliere ich dann nicht meine ideale" so ähnlich klingt für mich wie die frage, ob ich nicht durchdrehe, wenn ich nur noch meinen gelüsten folge.
die antwort kann ich dir nicht in mathematischer gewissheit geben, aber bisher ist meine erfahrung mit mir selbst sehr angenehm gewesen. =)
ich denke manchmal, uns ist gar nicht bewusst, was wir uns alles für schlechte eigenschaften andichten. wir binden uns fest wie ein wildes tier, das eigentlich in eine zwangsjacke müsste oder eingeschläfert gehört, dabei haben wir ganz normale werte in uns, die es lohnt, echt und authentisch zu leben zu versuchen und sich auch mal frei zu machen von irgendwelchen grundsätzen, die man sich nur angeeignet hat und die nicht wirklich von uns selbst stammen.
das klingt jetzt kompliziert und natürlich ist auch die kritische frage erlaubt, ob ich eigentlich so genau weiß, was meine EIGENEN wünsche sind und was nicht. dazu muss ich sagen, dass man an sich selbst gar nicht so leicht herankommt... das ist auch eine übungssache.
das 'sich selbst ernst nehmen' fällt mir schwer
ehrlich gesagt war das für mich auch unendlich schwer, ich hab es dann schlicht ignoriert, dass das überhaupt ein problem war. und ich hatte glück: es war dann doch kein problem, sondern nur der berühmte berg, den ich mir auftürme - sei es an arbeit, sei es an ängsten - bevor ich auch nur einen einzigen schritt in richtung frei-sein und mit mir "gut freund" werden gehe.
viel Selbstbewusstsein
hm
ich finde, das klingt nicht so, als würdest du den richtigen zusammenhang herstellen. :rolleyes: vielleicht bräuchte ich dann doch mal dein verständnis von "selbstbewußtsein"... aber für mich bedeutet "selbstbewußtsein", dass man für sich selbst einsteht, dass man eine meinung eigenständig vertritt und es auch aushält, mal allein zu bleiben.
---schnipp--- (posting sonst zu lang)
---schnapp---
gut aber dieser kämpferische aspekt ist eben nicht das thema, bei mir jedenfalls nicht. es ist mir eben wurscht, was andere denken, denn die probe, die ich bestehen will, ist ja: bin ich mir selbst genug, finde ich alles - liebe, sicherheit, anerkennung - in mir selbst?
die anderen sind allerdings auch wichtig, aber sie sind ein anderes thema. ich vergleich es mal damit, dass ich ähm wenn ich schwimmen gehe, einen badeanzug anziehe und ins schwimmbad, da mache ich dann mein ding, und eventuell (!) treffe ich dort andere, eventuell (!) denke ich nach, wie ich wirke, aber mal im ernst: normal geh ich schwimmen, zieh mich wieder an, geh wieder heim und bin außerhalb des schwimmbades normal kommunikativ und keine ahnung was, aber im schwimmbad nehme ich mir zeit für EINE sache und unternehme dazu auch die entsprechenden schritte - badeanzug anziehen, schwimmen (man muss es machen... wie oben schon erwähnt: sich etwas nur vorstellen, ist schön, aber richtig wahrwerden lassen sollte man es ja auch, sonst hat man es am ende dann doch nicht getan...).
will sagen:
wenn ich mich mit mir selbst anfreunde, dann höre ich auf meine innere stimme und bla. und tatsächlich halte ich haus: ich nehme mir zeit für mich, ich lasse mich auch nicht mehr von dringend erscheinenden bettlern und sonstwas OHNE WEITERES von meiner prioritätenliste wegbringen. nö. wie in meinem schwimmbadbeispiel kann es sein, dass etwas anliegt, dann kommuniziere ich zu dem thema - der person, die hilfe braucht oder was auch immer - ggf. im badeanzug, und im ernstfall ziehe ich mich an und gehe raus ins normale leben, in dem ich nur eine rolle, aber nicht die hauptrolle spiel, und kläre die dinge, für die ich mich dann aber in ruhe und in meiner welt entschieden habe.
UND...: ich mache nur noch dinge, bei denen ich mindestens 50% was von habe.
das zum thema "mitleid ist scheisse". ich habe es satt, pappesatt, etwas "mitzumachen", gar etwas zu erleiden. helfen kann freude machen, genau. und das macht es auch manchmal, ja stimmt. aber nur, wenn ich mich selbst nicht aufgebe und nicht verliere, wenn ich eine person mit einer seele bleibe und nicht die barmherzige mime, die in ihrem inneren nicht weiß, was sie wirklich will und wer sie eigentlich ist.
das gute an dem ganzen selbstfindungsklimbim ist, dass man weniger aggro ist, dass es weniger probleme gibt, sich zu öffnen. denkt man nicht, ne? nach dem schwimmbad-beispiel denkt man eher, das ist eine schutzburg, bei der man nur einen winzigen seh-spalt an der dreifach gesicherten burgtür aufmacht und griesgrämig fragt, wer denn jetzt "stören" wird.
tja
nö man wird ein sehr "durchlässiges" wesen. das ist schön, denn ein schutzwall kann nur zum eigenen schaden sein, habe ich mir überlegt. da kommt ja das gute dann auch nimmer durch...
so
genug blabla
würde mich freuen, von dir zu lesen!
gruß
pupsup
gut aber dieser kämpferische aspekt ist eben nicht das thema, bei mir jedenfalls nicht. es ist mir eben wurscht, was andere denken, denn die probe, die ich bestehen will, ist ja: bin ich mir selbst genug, finde ich alles - liebe, sicherheit, anerkennung - in mir selbst?
die anderen sind allerdings auch wichtig, aber sie sind ein anderes thema. ich vergleich es mal damit, dass ich ähm wenn ich schwimmen gehe, einen badeanzug anziehe und ins schwimmbad, da mache ich dann mein ding, und eventuell (!) treffe ich dort andere, eventuell (!) denke ich nach, wie ich wirke, aber mal im ernst: normal geh ich schwimmen, zieh mich wieder an, geh wieder heim und bin außerhalb des schwimmbades normal kommunikativ und keine ahnung was, aber im schwimmbad nehme ich mir zeit für EINE sache und unternehme dazu auch die entsprechenden schritte - badeanzug anziehen, schwimmen (man muss es machen... wie oben schon erwähnt: sich etwas nur vorstellen, ist schön, aber richtig wahrwerden lassen sollte man es ja auch, sonst hat man es am ende dann doch nicht getan...).
will sagen:
wenn ich mich mit mir selbst anfreunde, dann höre ich auf meine innere stimme und bla. und tatsächlich halte ich haus: ich nehme mir zeit für mich, ich lasse mich auch nicht mehr von dringend erscheinenden bettlern und sonstwas OHNE WEITERES von meiner prioritätenliste wegbringen. nö. wie in meinem schwimmbadbeispiel kann es sein, dass etwas anliegt, dann kommuniziere ich zu dem thema - der person, die hilfe braucht oder was auch immer - ggf. im badeanzug, und im ernstfall ziehe ich mich an und gehe raus ins normale leben, in dem ich nur eine rolle, aber nicht die hauptrolle spiel, und kläre die dinge, für die ich mich dann aber in ruhe und in meiner welt entschieden habe.
UND...: ich mache nur noch dinge, bei denen ich mindestens 50% was von habe.
das zum thema "mitleid ist scheisse". ich habe es satt, pappesatt, etwas "mitzumachen", gar etwas zu erleiden. helfen kann freude machen, genau. und das macht es auch manchmal, ja stimmt. aber nur, wenn ich mich selbst nicht aufgebe und nicht verliere, wenn ich eine person mit einer seele bleibe und nicht die barmherzige mime, die in ihrem inneren nicht weiß, was sie wirklich will und wer sie eigentlich ist.
das gute an dem ganzen selbstfindungsklimbim ist, dass man weniger aggro ist, dass es weniger probleme gibt, sich zu öffnen. denkt man nicht, ne? nach dem schwimmbad-beispiel denkt man eher, das ist eine schutzburg, bei der man nur einen winzigen seh-spalt an der dreifach gesicherten burgtür aufmacht und griesgrämig fragt, wer denn jetzt "stören" wird.
tja
nö man wird ein sehr "durchlässiges" wesen. das ist schön, denn ein schutzwall kann nur zum eigenen schaden sein, habe ich mir überlegt. da kommt ja das gute dann auch nimmer durch...
so
genug blabla
würde mich freuen, von dir zu lesen!
gruß
pupsup
Original von rationalemotiondiese Einstellungach so sorry, ich habe vergessen, mich auch noch zu verbreiten zu der frage, ob und welche einstellung ich eigentlich habe.
hey
das gehört übrigens zu dem ganzen "sich selbst nahekommen" dazu: KEINE einstellung zu haben.
es wäre ziemlich fatal, wenn man eine "einstellung" hätte, denn dann öffnet man sich ja nicht, sondern pflegt erwartungen und vorstellungsbilder, die mir zumindest in meinem leben in der mehrzahl aller fälle eher im weg gestanden haben als geholfen haben.
*was die pupsup hat keine einstellung!*
8o =)
nö ich hab vermutlich irgendwelche prinzipien noch, herrgott wir sind doch vermutlich alles so gespickt mit vorurteilen und prägungen, weltansichten und lebensmotti, dass das kindlich-jungfräuliche, bei dem wir bei null anfangen zu denken, eher verschwunden sein dürfte.
aber nachdem mich mein ganzer jesus-trip, den mir mein daddy mit auf den lebensweg gegeben hat (bzw. den ich mir genommen und ggf. nicht ganz richtig verstanden habe), doch nur immer in die eigenen psychischen sackgassen geführt hat und mir eben keine hilfe war, habe ich eine kleines warnlicht leuchten, falls (!) mir bewusst wird, dass ich hier einem glaubenssatz begegne. also mit "glaubenssatz" ist jetzt der psychologische begriff gemeint, dass menschen - meist schon nicht mehr auf der bewußten ebene - gedanken über sich und die welt hegen, die sie führen und die ihr erleben bestimmen.
ähm
also tja
gefragt, ob ich der ansicht bin, dass egoismus verwerflich ist, bin ich allerdings seit den monaten und jahren, wo ich mich mit mir selbst "auf du und du" befinde, überfragt.
8o
ich vermute mittlerweile nämlich, dass menschen ungeheuer viele verwerflichkeiten in den begriff "egoismus" hineininterpretieren, die in meiner wahrnehmung mittlerweile anders in relation gebracht wurden oder noch gebracht werden.
nicht der "egoismus" ist in meinen augen ein charakterzug, sondern eben die unfähigkeit, sich in andere menschen hineinzuversetzen, oder vielleicht auch die negation, dass andere menschen würde und rechte haben.
ich muss zugeben, dass ich in diesen punkten sprachlos geworden bin. ich bin ja zu vor 2 1/2 jahren opfer einer unschönen geschichte geworden, denn ich wurde gestalkt. gegen diesen mann, mit dem ich 2 monate zusammen gewesen war, muss ich nun vor gericht aussagen. mein hass auf seinen geradezu menschenverachtenden sadismus beginnt, sich - tja... was eigentlich? ich weiß es nicht. aber er ist nicht mehr die wand, an der ich zerschelle, er ist überhaupt keine wand mehr.
der mann, der sich so verhalten hat mir gegenüber, erscheint mir als enorm schwacher und verkorkster mensch, an dem ich allerdings einige züge erkenne, die ich auch in mir trage, die ich aber natürlich nicht lebe. und an der frage, wie mir das nur zustoßen konnte, habe ich mir so lange zeit die zähne ausgebissen, bis ich die frage zurückgestellt habe und nunmehr mit einer gewissen distanz die frage wieder hervorholen kann und erkenne, dass die antwort mittlerweile von ganz alleine aufgetaucht ist und sich freundlicherweise jetzt an die frage mitanschmiegt: wie konnte mir das passieren? weil ich es gesucht, zugelassen, gebraucht habe, und weil ich so dumm war, mir meine welt so klein und winzig werden zu lassen, dass ich nur noch mit einem tunnelblick herumgelaufen bin (in mancherlei hinsicht zumindest) und jede laus, die am ende meine winzigen sichttunnels erschienen ist, natürlich dann für mich gänzlich ohne relation war und jederzeit leben oder untergang für mich bedeuten konnte.
so viel zum thema "einstellung".
es gibt den spruch "go with the flow", was er genau heißt, weiß ich leider nicht. aber ich stelle mir vor, dass man im leben so lange einer meinung (oder einstellung) anhängt, bis man wieder etwas dazugelernt hat. manche dinge sind gar keine gegenargumente! sondern wir entwickeln uns ein leben lang und dinge bekommen einfach relationen, unterschiedliche wichtigkeiten und aktualität. das bedeutet, dass altes präsent werden kann und drückender lastet als alles neue und dass neues nicht verloren geht, sondern uns begleitet. der film in dem wir mitspielen wird immer mit neuen einstellungen fortgesetzt, rückblenden und neue einstellungen einer gleichen sache sind gratis dabei.
blabla
8)
Huhu...
hier bin ich
Öhm...von mir aus könnt ihr hier diskutoeren was ihr gerne möchtet...allerdings betrifft es ja nicht so richtig mich, deshalb weiss ich nicht wirklich etwas dazu zu sagen
Frage mich allerdings, ob ihr die Diskussion nun irgendwohin verschoben habt, wo ich sie bisher nicht finden konnte oder ob sie bisher noch gar nicht weiterging bzw. schon beendet war und mir dies nur entgangen ist ?(
Hm...bei mir...würde ich zusammenfassend sagen...
...ich stecke gerade in einer "Lebenskrise" :D endlich mal was Neues :klatsch: :rolleyes:
Naja...ich wollte meinen beruflichen werdegang irgendwie nochmal in eine komplett neue Richtung umschwenken lassen. Und so begeistert ich davon anfangs war, so zweifelnd bin ich nun. Hab schon die zweite Woche meine Thera damit auf Trab gehalten...und bin doch irgendwie noch nicht wirklich weiter. Das größte Prob ist wohl, dass dieser Umschwung ca. 8 Jahre in Anspruch nehmen würde 8o
Und das ist nur eine Sache von vielen...ich häng einfach komplett und in jeder nur denkbaren Hinsicht in eine Denkgeflecht begründet in der Tatsache, dass ich einfach nicht zu wissen scheine, was ich wirklich will. Was wünsche ich mir? ?(
Mein Ex hat sich nur in zwei Sätzen, von denen ein halber auch noch gelogen war, für seine Geburtstags e-card bedankt. Schien mir eigentlich gar nicht so wichtig zu sein...zumindest nicht in meinem Kopf...aber ich träume jede Nacht von ihm seit dem udn das macht mich irgendwie fertig, weil michg die Gefühle des Traums noch über den Tag hinweg begleiten. :rolleyes:
Mir geht es bescheiden, um es mal zusammenfassend auszudrücken und das ist, wie meist, noch die mildeste Bezeichung für meinen Gemütszustand.
Kein Plan...weiss eigentlich nichtmal genau was ich schreiben soll...mein Karrussell beginnt in gewisser Hinsicht wieder sich von vorne zu drehen...mit einigen neuen Fahrgästen...ein paar altbekannten...aber ohne Sicht darauf, dass es aufhören könnte sich zu drehen. :rolleyes:
Euch alles liebe :schmatz:
S.
hier bin ich

Öhm...von mir aus könnt ihr hier diskutoeren was ihr gerne möchtet...allerdings betrifft es ja nicht so richtig mich, deshalb weiss ich nicht wirklich etwas dazu zu sagen

Frage mich allerdings, ob ihr die Diskussion nun irgendwohin verschoben habt, wo ich sie bisher nicht finden konnte oder ob sie bisher noch gar nicht weiterging bzw. schon beendet war und mir dies nur entgangen ist ?(
Hm...bei mir...würde ich zusammenfassend sagen...
...ich stecke gerade in einer "Lebenskrise" :D endlich mal was Neues :klatsch: :rolleyes:
Naja...ich wollte meinen beruflichen werdegang irgendwie nochmal in eine komplett neue Richtung umschwenken lassen. Und so begeistert ich davon anfangs war, so zweifelnd bin ich nun. Hab schon die zweite Woche meine Thera damit auf Trab gehalten...und bin doch irgendwie noch nicht wirklich weiter. Das größte Prob ist wohl, dass dieser Umschwung ca. 8 Jahre in Anspruch nehmen würde 8o
Und das ist nur eine Sache von vielen...ich häng einfach komplett und in jeder nur denkbaren Hinsicht in eine Denkgeflecht begründet in der Tatsache, dass ich einfach nicht zu wissen scheine, was ich wirklich will. Was wünsche ich mir? ?(
Mein Ex hat sich nur in zwei Sätzen, von denen ein halber auch noch gelogen war, für seine Geburtstags e-card bedankt. Schien mir eigentlich gar nicht so wichtig zu sein...zumindest nicht in meinem Kopf...aber ich träume jede Nacht von ihm seit dem udn das macht mich irgendwie fertig, weil michg die Gefühle des Traums noch über den Tag hinweg begleiten. :rolleyes:
Mir geht es bescheiden, um es mal zusammenfassend auszudrücken und das ist, wie meist, noch die mildeste Bezeichung für meinen Gemütszustand.
Kein Plan...weiss eigentlich nichtmal genau was ich schreiben soll...mein Karrussell beginnt in gewisser Hinsicht wieder sich von vorne zu drehen...mit einigen neuen Fahrgästen...ein paar altbekannten...aber ohne Sicht darauf, dass es aufhören könnte sich zu drehen. :rolleyes:
Euch alles liebe :schmatz:
S.
Original von sigmavon mir aus könnt ihr hier diskutoeren was ihr gerne möchtet.nee ich weiß nur, dass das forum dauernd down war. aber mir hat es DAMALS (ist ja schon ewig her) schon spass gemacht, da mal drüber zu schreiben *kennste ja von mir, gell*
eine antwort gab es aber noch nirgends...
egal!
zum thema:
Original von sigma"Lebenskrise" [...]und wann kommt die schlechte nachricht...? :)
Naja...ich wollte meinen beruflichen werdegang irgendwie nochmal in eine komplett neue Richtung umschwenken lassen. Und so begeistert ich davon anfangs war, so zweifelnd bin ich nun. [...] Das größte Prob ist wohl, dass dieser Umschwung ca. 8 Jahre in Anspruch nehmen würde 8o
vielleicht sollte ich aber nochmal genau nachfragen, vll. hab ich dich ja auch nicht richtig verstanden: du HAST schonmal - wie du dich ausdrückst - deinen beruflichen werdegang in eine neue richtung schwenken lassen und zweifelst jetzt aber erneut und willst NOCHMAL beruflich das ruder rumreissen, oder nicht?
mir sehr sympathisch.
:]
treibt es deine thera wirklich umher? oder eher dich selbst?
als ich meinen pt gefragt habe, was denn sein wird, wenn ich alles sein lasse, was ich mir "aufgebaut" habe *naja, was heißt aufgebaut: ich fand es halt belastend* , da war er dir ruhe selbst.
das ist wohl gerade das anstrengende an einer psychotherapie: dass man zu punkten gelangt, wo man eben veränderungen tatsächlich auch beginnt.
ähm
ich find dein umschwenken nicht schlecht. erstens, weil ich es von mir selbst ja kenne. und zweitens (vor allem) natürlich, weil 8 jahre mit dem glauben an ein lohnenswertes ziel 8 glückliche jahre sind. was will man mehr.
klingt sarkastisch...? find ich net.
:)
gruß
sine
Huhu!
Ja...im Grunde hast Du das richtig verstanden...bin mir aber auch gar nicht sooo sicher, ob ich jemals allzu viel darüber verraten hatte. ?(
Ich hab schonmal eine Ausbildung angefangen und nach fast 2 Jahren abgebrochen. Nach diesem Abbruch hatte ich schon einmal den gedanken mein Abitur nachzuholen und zu studieren...war aber irgendwie nicht machbar (oder ich hab einfach zu schlampig recherchiert), weil man für den zweiten Bildungsweg bestimmte Kriterien erfüllen muss und das zu dem Zeitpunkt bei mir noch nicht zutraf. Also hab ich die Ausbildung zur Bürokauffrau gemacht...nicht weil ich es wirklich wollte, sondern weil mir dazu geraten wurde und ich dachte, dass ich damit wohl später was anfangen kann...passte ja dann (kam allerdings erst zur Sprache, als ich die Ausbildung beinahe ein Jahr gemacht habe) zu den pseudo Zukunftsplänen mit meinem Ex...und ind em Zusammenhang erschien es mir dann tatsächlich als perfekt. :rolleyes:
Naja...nun ist aber alles anders und ich ja immernoch auf der Suche nach etwas, dass mich erfüllen könnte und da kam eben dieser Gedanke wieder zum Vorschein. In der Tat war ich mehr als begeistert, als ich diesen Gedanken erneut zugelassen habe und zumindest kurzfristig den Mut hatte das auch umzusetzen. Wie gesagt...eben nur kurzfristig. Das ist es auch, womit ich meine Thera heute irgendwie auf Trab gehalten habe, denn sie sass mir etwas verwirrt gegenüber, als ich ihr sagte, dass mich doch enorme Zweifel überkommen haben, ob ich das schaffen kann, was ich mir da vornehmen wollte und ob es DAS wohl ist, was ich "will". Sie hat mich gefragt, was um alles in der Welt es geschafft mir innerhalb dieser einen Woche wieder so das Genick zu brechen. So wirklich eine Antwort darauf weiss ich nicht...eben nur, dass diese Zweifel nunmal da sind. Die Dauer der Aktion, die ich ja nur schätzen kann und mein dementsprechendes Alter, wenn ich dann fertig wäre...die finanzielle Seite, die eine grosse Rolle spielt, da ich mir zwar irgendwie schon zutraue, dass ich das Ding ansich durchziehen könnte, nicht aber nebenher zu einem Vollzeitjob...die Frage, ob ich wohl überhaupt dafür qualifiziert bin den Beruf, den ich mir ausgesucht habe, dann auch tatsächlich auszuüben, abgewechselt dann von dem Gedanken der noch vorgreift und mich dann fragen lässt, ob ich den weg dahin überhaupt schaffen würde ...usw. usw. :rolleyes:
Einfach auch der Gedanke schon wieder etwas anderes zu beginnen, wo ich doch noch nicht wirklich etwas erreicht hatte. Ist wohl auch wieder dieses Belohnungsding in meinem Kopf...das ich nicht der Meinung bin ich hätte verdient etwas zu machen, was (eben auch nur...) eventuell glüklich machen könnte, weil doch vorher irgendwie nichts geleistet habe. Keine Ahnung...den Zweifel einmal zugelassen, vermehrt er sich in so rasender Geschindigkeit, dass ich selbst nichtmal mehr wirklich nachvollziehen kann, wie es dazu kommen konnte.
Meiner Thera gegenüber hatte ich den Verdacht geäussert, dass ich vielleicht versuche vor etwas davon zu laufen, indem ich nochmal eine andere Laufbahn einschlage. Sie meinte, dass wäre nicht so und selbst wenn doch, dann wäre es völlig schnurz. 8o
Wie ich so rausgelesen hatte, war es ja auch für Dich nicht unbedingt die einfachste Entscheidung, dass was Du hattest hinter Dir zu lassen bzw. den Balast dadurch abzuwerfen. Ich selbst würde einem anderen wohl auch raten, dass zu machen, was ihn glücklich macht und selbst, wenn dieses Glück nur vermutet ist, aber bewiesen, dass das Andere es definitiv NICHT ist.
Ich versuche im Moment durch all die aufgekommenen Zweifel nochmal durchzuhören und die kleine Stimme zu erhaschen, die mich so enthusiastisch und begeistert hat werden lassen. Noch hör ich sie nicht und irgendwie rennt mir die Zeit davon, weil es schon im August losgehen müsste. Das passt aber auch irgendwie wieder zu mir =) Ich weiss halt, wenn ich es jetzt nicht mache, dann mach ich es nie und je länger ich grübel, umso geringer wird die Chance, das es rein formell machbar ist, was mich wiederrum unter Druck setzt :mauer: Und so renn ich eben eine Rundre nach der anderen in meinem selbsterbauten Teufelskreis *hechel* Und dabei könnte es so einfach sein stehenzubleiben und rauszugehen *seufz*
Genug blabla nun...sollte mal mein Bettchen aufsuchen...vielleicht bin ich morgen bzw. später wieder zu produktiveren Gedanken fähig ;)
Alles Liebe
S.
und wann kommt die schlechte nachricht...?*kicha* :schmatz:
Ja...im Grunde hast Du das richtig verstanden...bin mir aber auch gar nicht sooo sicher, ob ich jemals allzu viel darüber verraten hatte. ?(
Ich hab schonmal eine Ausbildung angefangen und nach fast 2 Jahren abgebrochen. Nach diesem Abbruch hatte ich schon einmal den gedanken mein Abitur nachzuholen und zu studieren...war aber irgendwie nicht machbar (oder ich hab einfach zu schlampig recherchiert), weil man für den zweiten Bildungsweg bestimmte Kriterien erfüllen muss und das zu dem Zeitpunkt bei mir noch nicht zutraf. Also hab ich die Ausbildung zur Bürokauffrau gemacht...nicht weil ich es wirklich wollte, sondern weil mir dazu geraten wurde und ich dachte, dass ich damit wohl später was anfangen kann...passte ja dann (kam allerdings erst zur Sprache, als ich die Ausbildung beinahe ein Jahr gemacht habe) zu den pseudo Zukunftsplänen mit meinem Ex...und ind em Zusammenhang erschien es mir dann tatsächlich als perfekt. :rolleyes:
Naja...nun ist aber alles anders und ich ja immernoch auf der Suche nach etwas, dass mich erfüllen könnte und da kam eben dieser Gedanke wieder zum Vorschein. In der Tat war ich mehr als begeistert, als ich diesen Gedanken erneut zugelassen habe und zumindest kurzfristig den Mut hatte das auch umzusetzen. Wie gesagt...eben nur kurzfristig. Das ist es auch, womit ich meine Thera heute irgendwie auf Trab gehalten habe, denn sie sass mir etwas verwirrt gegenüber, als ich ihr sagte, dass mich doch enorme Zweifel überkommen haben, ob ich das schaffen kann, was ich mir da vornehmen wollte und ob es DAS wohl ist, was ich "will". Sie hat mich gefragt, was um alles in der Welt es geschafft mir innerhalb dieser einen Woche wieder so das Genick zu brechen. So wirklich eine Antwort darauf weiss ich nicht...eben nur, dass diese Zweifel nunmal da sind. Die Dauer der Aktion, die ich ja nur schätzen kann und mein dementsprechendes Alter, wenn ich dann fertig wäre...die finanzielle Seite, die eine grosse Rolle spielt, da ich mir zwar irgendwie schon zutraue, dass ich das Ding ansich durchziehen könnte, nicht aber nebenher zu einem Vollzeitjob...die Frage, ob ich wohl überhaupt dafür qualifiziert bin den Beruf, den ich mir ausgesucht habe, dann auch tatsächlich auszuüben, abgewechselt dann von dem Gedanken der noch vorgreift und mich dann fragen lässt, ob ich den weg dahin überhaupt schaffen würde ...usw. usw. :rolleyes:
Einfach auch der Gedanke schon wieder etwas anderes zu beginnen, wo ich doch noch nicht wirklich etwas erreicht hatte. Ist wohl auch wieder dieses Belohnungsding in meinem Kopf...das ich nicht der Meinung bin ich hätte verdient etwas zu machen, was (eben auch nur...) eventuell glüklich machen könnte, weil doch vorher irgendwie nichts geleistet habe. Keine Ahnung...den Zweifel einmal zugelassen, vermehrt er sich in so rasender Geschindigkeit, dass ich selbst nichtmal mehr wirklich nachvollziehen kann, wie es dazu kommen konnte.
Meiner Thera gegenüber hatte ich den Verdacht geäussert, dass ich vielleicht versuche vor etwas davon zu laufen, indem ich nochmal eine andere Laufbahn einschlage. Sie meinte, dass wäre nicht so und selbst wenn doch, dann wäre es völlig schnurz. 8o
Wie ich so rausgelesen hatte, war es ja auch für Dich nicht unbedingt die einfachste Entscheidung, dass was Du hattest hinter Dir zu lassen bzw. den Balast dadurch abzuwerfen. Ich selbst würde einem anderen wohl auch raten, dass zu machen, was ihn glücklich macht und selbst, wenn dieses Glück nur vermutet ist, aber bewiesen, dass das Andere es definitiv NICHT ist.
Ich versuche im Moment durch all die aufgekommenen Zweifel nochmal durchzuhören und die kleine Stimme zu erhaschen, die mich so enthusiastisch und begeistert hat werden lassen. Noch hör ich sie nicht und irgendwie rennt mir die Zeit davon, weil es schon im August losgehen müsste. Das passt aber auch irgendwie wieder zu mir =) Ich weiss halt, wenn ich es jetzt nicht mache, dann mach ich es nie und je länger ich grübel, umso geringer wird die Chance, das es rein formell machbar ist, was mich wiederrum unter Druck setzt :mauer: Und so renn ich eben eine Rundre nach der anderen in meinem selbsterbauten Teufelskreis *hechel* Und dabei könnte es so einfach sein stehenzubleiben und rauszugehen *seufz*
Genug blabla nun...sollte mal mein Bettchen aufsuchen...vielleicht bin ich morgen bzw. später wieder zu produktiveren Gedanken fähig ;)
Alles Liebe
S.
Huhu *wink*
Ich hab eben die Schule angerufen, die für mich in Frage kommen würde, um dort mein Abitur nachzuholen...und einen Termin für Dienstag gemacht. So habe ich mir noch das WE Zeit gegeben um darüber nachzudenken und gleichzeitig herausgefunden, dass es noch nicht zu spät ist, für die Anmeldung :klatsch:
Jetzt bin ich ziemlich aufgeregt irgendwie *bibber*
Alles Liebe
S.
Ich hab eben die Schule angerufen, die für mich in Frage kommen würde, um dort mein Abitur nachzuholen...und einen Termin für Dienstag gemacht. So habe ich mir noch das WE Zeit gegeben um darüber nachzudenken und gleichzeitig herausgefunden, dass es noch nicht zu spät ist, für die Anmeldung :klatsch:
Jetzt bin ich ziemlich aufgeregt irgendwie *bibber*
Alles Liebe
S.
Das ist aber eine besondere Freude, sigma
Ich freu mich so sehr für dich! :klatsch:
Liegt aber auch daran, dass so manche, die dir hier schreiben, nicht unparteiisch sind. Auch ich gehöre zur Spezies der "Auf dem Selbstverwirklichungstripp" und bin bis heute froh darüber, dass ich es gewagt habe.
Denn ich habe Mitte 30 noch ein Studium begonnen und war mir trotz der Anfangsschwierigkeiten im sozialen Umfeld, trotz Anfeindungen und Verständnislosigkeiten, immer sicher, dass es das Beste sei für MICH.
Das ist es doch: man schaut immer links und rechts und vergisst so gern die Mitte, zu schauen und zu hören, zu überlegen, was das Beste für sich selbst wäre. Dass das die Grundvoraussetzung für ein erfülltes Leben ist und es gar nicht anders geht, ist logisch. Dass man so selten danach lebt, ja nun weniger.
Wenn du das Gefühl hast, du tust dir selbst was Gutes - und Weiterbildung zur persönlichen Weiterentwicklung ist in meinen Augen das Beste (bin wie gesagt vorbelastet :-)) - dann wird dich dieser Gedanke beflügeln und alle traurigen Momente wett machen.
Auf eine erfolgreiche Zeit und die besten Wünsche! :trost:
Ich freu mich so sehr für dich! :klatsch:
Liegt aber auch daran, dass so manche, die dir hier schreiben, nicht unparteiisch sind. Auch ich gehöre zur Spezies der "Auf dem Selbstverwirklichungstripp" und bin bis heute froh darüber, dass ich es gewagt habe.
Denn ich habe Mitte 30 noch ein Studium begonnen und war mir trotz der Anfangsschwierigkeiten im sozialen Umfeld, trotz Anfeindungen und Verständnislosigkeiten, immer sicher, dass es das Beste sei für MICH.
Das ist es doch: man schaut immer links und rechts und vergisst so gern die Mitte, zu schauen und zu hören, zu überlegen, was das Beste für sich selbst wäre. Dass das die Grundvoraussetzung für ein erfülltes Leben ist und es gar nicht anders geht, ist logisch. Dass man so selten danach lebt, ja nun weniger.
Wenn du das Gefühl hast, du tust dir selbst was Gutes - und Weiterbildung zur persönlichen Weiterentwicklung ist in meinen Augen das Beste (bin wie gesagt vorbelastet :-)) - dann wird dich dieser Gedanke beflügeln und alle traurigen Momente wett machen.
Auf eine erfolgreiche Zeit und die besten Wünsche! :trost:
hallo sigma,
ich finde diesen gedanken wirklich toll. es wird zeit das du mehr an dich denkst und trotz deiner blockaden einen weg suchst der dir für deine zukunft etwas bringt. eben nur für dich.
ich sehe da auch die chance um aus deinem alltag auszubrechen und auf andere gedanken kommst denn das wäre eine herausforderung wo die konzentration auf dich gerichtet sein muss.
weiter so. :super:
lg :schmatz:
dg
ich finde diesen gedanken wirklich toll. es wird zeit das du mehr an dich denkst und trotz deiner blockaden einen weg suchst der dir für deine zukunft etwas bringt. eben nur für dich.
ich sehe da auch die chance um aus deinem alltag auszubrechen und auf andere gedanken kommst denn das wäre eine herausforderung wo die konzentration auf dich gerichtet sein muss.
weiter so. :super:
lg :schmatz:
dg
Original von sigmadieses Belohnungsding in meinem Kopf...das ich nicht der Meinung bin ich hätte verdient etwas zu machen, was (eben auch nur...) eventuell glüklich machen könnte, weil doch vorher irgendwie nichts geleistet habe. [...] Meiner Thera gegenüber hatte ich den Verdacht geäussert, dass ich vielleicht versuche vor etwas davon zu laufen, indem ich nochmal eine andere Laufbahn einschlage. Sie meinte, dass wäre nicht so und selbst wenn doch, dann wäre es völlig schnurz. 8ohuhu zurück!
jaja
also der gedanke, vor "etwas" (vor was eigentlich? also vor "dem alltag" aber irgendwie nicht, finde ich, @dg...) davonzulaufen, hatte ich auch, und dieser gedanke hat sogar eine stimme und eine tonlage bei mir: ja! genau, ganz genau! nämlich die stimme und die tonlage MEINER MUTTER
:schief:
jeder hat in seinem leben irgendwen gehabt, der einem den mut genommen hat, und offensichtlich haben du und ich und bestimmt übrigens auch viele andere menschen diese entmutigung als normalität akzeptiert und betrachten diese zweifel jetzt als "kritisches reflektieren" blabla du weißt schon, halt dieses geschwafel vom "rationalen denken" und "realistisch" bleiben.
einiges können wir nicht widerlegen, was da an contras zu bedenken gegeben wird, und wenn es auch nur wir selbst sind, die diese "contras" auswerfen und dann darüber stolpern.
ich habe genau so entschieden wie du es formuliert hast:
raten, dass zu machen, was ihn glücklich macht und selbst, wenn dieses Glück nur vermutet ist, aber bewiesen, dass das Andere es definitiv NICHT ist.ja! das, was die alternative ist und was ich auch aktiv gerade betreibe, ist eben NICHT der weg zum glück!
hey ich hab ja auch noch die philosophische frage bemüht, WAS denn glück ist und überhaupt, ich hab also auch behauptet, ich wüsste nicht, was ich eigentlich wollte, denn wie kann man es denn beschreiben. ich konnte nicht unterscheiden zwischen ohnmachtsgefühl und hoffnung, es war halt nebelig und man tappt voran, aber zurück wollte ich NICHT.
also eines wird es nicht sein: einfach. aber es wird schön sein. wenn du deinem herzen folgst, wird es halt auch wieder weh tun, es wird auch wieder etwas zu verlieren geben und du kannst auch enttäuscht werden. aber glaub mir, alles ist besser als die situation, in der man - angeblich zumindest - alle diese risiken nicht hat. denn wenn man nichts zu verlieren hat, ist man eben auch am ende...
*räusper*
UND: ich hoffe, du wirst sehen, dass du viel stärker bist, als du selbst es dir vorstellen kannst. dein herz ist größer und da passt noch vieeeeeel mehr rein als nur dieser eine typ. dein hirn ist aufnehmungsfähiger, deine fantasie lebt wieder auf. das sind eben die - schönen - seiten der medaille: wer wagt, gewinnt.
ich drücke dir die daumen, dass dein meer von zweifeln gerade ebbe hat am dienstag. und dass du vielleicht irgendwann mal lernst, in deinem meer auch voranzukommen. es gibt viele möglichkeiten, mit zweifeln zu leben. du wirst eine möglichkeit finden, wenn du es willst.
*daumen drück*
gruß :schmatz: :klatsch:
pupsup
Huhu Ihr!
Ist ja lieb wir Ihr euch freut mit mir oder für mich :schmatz: Ganz soooo sehr Grund zur Freude gibt es allerdings noch nicht, denn es wir sich erst noch herausstellen, ob es wirklich klappt, was ich mir da vorgenommen habe und das ist von ein paar Dingen abhängig, die nicht in meiner Hand liegen...also daumendrücken =)
@ Lisabel
Ja...da hast Du Recht. Ist wohl, zumindest bei mir, deshalb so, weil ich so viele Dinge immer gleich mit "nicht liebenswert sein" in Verbindung stelle. Wenn ich also etwas tue, von dem ich denke, dass es MICH glücklich machen könnte, aber Andere, die mir Nahe stehen, das nicht "gutheissen", löst es in mir die Angst aus, ich könnte weniger geliebt / gemocht werden, wenn ich es dennoch tue. Es stellt zwar bedingt auch irgendwie zufrieden, wenn man seine Mitmenschen durch das eigene Verhalten "glücklich" macht, aber die eigene Erfüllung, ist es eben nicht. Wieso es nun oft einen so großen Unterschied darstellt, ob ich mich schlecht fühle, weil ich nicht getan habe, was Andere erwarten oder ob ich mich schlecht fühle, weil ich getan habe was Andere erwarten aber nicht, was ich selbst wollte...weiss nicht. Beides ist ja ein schlechtes Gefühl irgendwie, aber obwohl die Selbstverwirklichung in diesem Fall ja noch eher etwas positives mitbringen könnte...handel ich doch meist nach ersterem.
Nun habe ich meine "kleine Rebellion" gestartet und den Termin zur Anmeldung gemacht (obwohl noch nicht ganz sicher ist, ob ich nach der Anmeldung wirklich hinkann, aber das war in dem Moment nebensächlich), obwohl ich nicht die "Erlaubnis" der für mich wichtigen Personen hatte und mir ihrer Zweifel bewusst war. Im Nachinein hat sich herausgestellt, dass diese Personen gar nicht an der Sache zweifeln und es gut finden, dass ich es machen will und ich nur wieder meine Zweifel auf Andere projiziert hatte. :rolleyes: Im nachinein ganz gut, weil ich mich zwar den nur meiner Phantasie entsprungenen Vorbehalten widersetzt habe und MEIN Ding trotzdem durchziehe wollte und gemerkt habe, dass es nicht tödlich endet 8o Nungut...es hätte auch anders sein können, aber dessen war ich mir ja bewusst und jetzt umso froher =)
@ dg
Ja...ich habe zumindest ein Ziel vor Augen...was mich froh macht, denn das hatte ich irgendwie lange nicht in dem Maße. Ich hoffe auch, dass ich wirklich die nötige Konzentration dafür an den Tag legen kann, denn bisher habe ich es selten geschafft. Nun wage ich es jedoch und das allein ist schon eine Menge wert für mich ;)
@ pupsup
Hm...ja...also das davonlaufen bezog ich ich darauf, ein problem nicht zu lösen indem mich ihm weiterhin stelle, sondern es zu verringern, indem ich der Situation (da ich ja meine Berufswahl mit meinem Ex und den dazugehörigen Zukunftsplänen blabla in Verbindung bringe) aus dem Weg gehe. Wie genau ich da nun drauf gekommen bin, weiss ich jetzt nicht mehr so genau, aber wenn sich das Rad des Zweifels erst einmal angefangen hat zu drehen, dann kommen einem selbst die unlogischsten Sachen in den Sinn und krallen sich dort fest, was meine Thera wohl auch als solches erkannt und in dem Wissen, dass es so nicht ist, "abgetan" hat. Ich weiss nicht genau, welche Tonlage dieser Zweifel früher bei mir hatte...aber nun hören ich eben diesen und noch Andere mit der Stimme meines Ex, von dem ich mir sicher bin, dass er sich einiges dazu zu sagen hätte und die mich, obwohl schon längst nicht mehr in meinem Einflussbereich, doch verunsichert. Das war es auch, was meine Thera ein wenig barsch hat reagieren lassen und obwohl ich mich nicht mehr an Ihren genauen Wortlaut erinnern kann, weiss noch, wie ich dabei zusammenzuckte 8o Nicht im negativen Sinne denn sie hat ja recht, aber wenn man schonmal fleissig dabei ist sich selbst Steine in den Weg zu legen, dann will man sich nachher zumindest stolz sein prachtvolles Häufchen ansehen und so staplet und stapelt und stapelt man eben und sie hat mich mit ihrer kleinen "Anfuhr" dazu gebracht dem doofen Haufen die Zungerauszustrecken :tongue:
Ich bin wieder sehr zwiespältig im Moment, wobei ich irgendwie befürchte, dass es, zumindest für mich, sogar normal ist. Ich weiss, dass ich mich durch diese Pläne von meinem Ex entferne...wo viele sich jetzt sicher Fragen, was es da noch zu entfernen gibt, aber das lässt sich auch mit Logik wieder nicht so wirklich erklären, sondern ist eher eine gefühlte Tatsache und etwas, was ich ja auch bewusst herbeiführe. Auf der anderen Seite habe ich wieder enorme Sehnsucht nach ihm...dreh schon wieder bissl am rad, weil zwei Wochen um sind, seit ich n Lebenszeichen bekommen hatte und darauf hoffe es kommt nochmal was, obwohl es eigentlich nichts mehr zu kommen gibt. Ich denke noch mehr an ihn als sonst (na hurra :rolleyes: ) und hab wieder dieses nur schwer aushaltbare Bedürfnis mich zu melden. Ich träum fast jede Nacht von ihm und hab manchmal das Gefühl verrückt zu werden. Das ist wohl dieser Teil in mir, der ihn liebt, nicht gehenlassen kann und auch nicht gehenlassen will, den ich mit meinem Verstand nicht erklären kann und der sich aufbäumt, damit auf keinen Fall eine emotionale Entfernung zustande kommen kann. Ich fühl mich oft so schwach gegenüber diesem Teil und zu oft will ich ihm gegenüber auch schwach sein. Es gelingt mir einfach nicht ihn zu akzeptieren...irgendwie habe ich da totales Schwarz-Weiss-Denken...entweder ich kämpfe gegen ihn an oder ich ergebe mich ihm...einen Waffenstillstand und die Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben bekomme ich irgendwie nicht unter einen Hut und kann ich mir auch nicht vorstellen, weil dieser Gedanke für mich zu sehr mit Angst und auch meinem sehr beliebten Thema, den Schuldgefühlen, besetzt ist.
Das bringt mich zwar nicht von dem Weg ab, den ich nun einschlagen möchte, aber...hm...weiss auch nicht *seufz*
Alles Liebe :schmatz:
S.
Ist ja lieb wir Ihr euch freut mit mir oder für mich :schmatz: Ganz soooo sehr Grund zur Freude gibt es allerdings noch nicht, denn es wir sich erst noch herausstellen, ob es wirklich klappt, was ich mir da vorgenommen habe und das ist von ein paar Dingen abhängig, die nicht in meiner Hand liegen...also daumendrücken =)
@ Lisabel
Das ist es doch: man schaut immer links und rechts und vergisst so gern die Mitte, zu schauen und zu hören, zu überlegen, was das Beste für sich selbst wäre. Dass das die Grundvoraussetzung für ein erfülltes Leben ist und es gar nicht anders geht, ist logisch. Dass man so selten danach lebt, ja nun weniger.
Ja...da hast Du Recht. Ist wohl, zumindest bei mir, deshalb so, weil ich so viele Dinge immer gleich mit "nicht liebenswert sein" in Verbindung stelle. Wenn ich also etwas tue, von dem ich denke, dass es MICH glücklich machen könnte, aber Andere, die mir Nahe stehen, das nicht "gutheissen", löst es in mir die Angst aus, ich könnte weniger geliebt / gemocht werden, wenn ich es dennoch tue. Es stellt zwar bedingt auch irgendwie zufrieden, wenn man seine Mitmenschen durch das eigene Verhalten "glücklich" macht, aber die eigene Erfüllung, ist es eben nicht. Wieso es nun oft einen so großen Unterschied darstellt, ob ich mich schlecht fühle, weil ich nicht getan habe, was Andere erwarten oder ob ich mich schlecht fühle, weil ich getan habe was Andere erwarten aber nicht, was ich selbst wollte...weiss nicht. Beides ist ja ein schlechtes Gefühl irgendwie, aber obwohl die Selbstverwirklichung in diesem Fall ja noch eher etwas positives mitbringen könnte...handel ich doch meist nach ersterem.
Nun habe ich meine "kleine Rebellion" gestartet und den Termin zur Anmeldung gemacht (obwohl noch nicht ganz sicher ist, ob ich nach der Anmeldung wirklich hinkann, aber das war in dem Moment nebensächlich), obwohl ich nicht die "Erlaubnis" der für mich wichtigen Personen hatte und mir ihrer Zweifel bewusst war. Im Nachinein hat sich herausgestellt, dass diese Personen gar nicht an der Sache zweifeln und es gut finden, dass ich es machen will und ich nur wieder meine Zweifel auf Andere projiziert hatte. :rolleyes: Im nachinein ganz gut, weil ich mich zwar den nur meiner Phantasie entsprungenen Vorbehalten widersetzt habe und MEIN Ding trotzdem durchziehe wollte und gemerkt habe, dass es nicht tödlich endet 8o Nungut...es hätte auch anders sein können, aber dessen war ich mir ja bewusst und jetzt umso froher =)
@ dg
Ja...ich habe zumindest ein Ziel vor Augen...was mich froh macht, denn das hatte ich irgendwie lange nicht in dem Maße. Ich hoffe auch, dass ich wirklich die nötige Konzentration dafür an den Tag legen kann, denn bisher habe ich es selten geschafft. Nun wage ich es jedoch und das allein ist schon eine Menge wert für mich ;)
@ pupsup
Hm...ja...also das davonlaufen bezog ich ich darauf, ein problem nicht zu lösen indem mich ihm weiterhin stelle, sondern es zu verringern, indem ich der Situation (da ich ja meine Berufswahl mit meinem Ex und den dazugehörigen Zukunftsplänen blabla in Verbindung bringe) aus dem Weg gehe. Wie genau ich da nun drauf gekommen bin, weiss ich jetzt nicht mehr so genau, aber wenn sich das Rad des Zweifels erst einmal angefangen hat zu drehen, dann kommen einem selbst die unlogischsten Sachen in den Sinn und krallen sich dort fest, was meine Thera wohl auch als solches erkannt und in dem Wissen, dass es so nicht ist, "abgetan" hat. Ich weiss nicht genau, welche Tonlage dieser Zweifel früher bei mir hatte...aber nun hören ich eben diesen und noch Andere mit der Stimme meines Ex, von dem ich mir sicher bin, dass er sich einiges dazu zu sagen hätte und die mich, obwohl schon längst nicht mehr in meinem Einflussbereich, doch verunsichert. Das war es auch, was meine Thera ein wenig barsch hat reagieren lassen und obwohl ich mich nicht mehr an Ihren genauen Wortlaut erinnern kann, weiss noch, wie ich dabei zusammenzuckte 8o Nicht im negativen Sinne denn sie hat ja recht, aber wenn man schonmal fleissig dabei ist sich selbst Steine in den Weg zu legen, dann will man sich nachher zumindest stolz sein prachtvolles Häufchen ansehen und so staplet und stapelt und stapelt man eben und sie hat mich mit ihrer kleinen "Anfuhr" dazu gebracht dem doofen Haufen die Zungerauszustrecken :tongue:
Ich bin wieder sehr zwiespältig im Moment, wobei ich irgendwie befürchte, dass es, zumindest für mich, sogar normal ist. Ich weiss, dass ich mich durch diese Pläne von meinem Ex entferne...wo viele sich jetzt sicher Fragen, was es da noch zu entfernen gibt, aber das lässt sich auch mit Logik wieder nicht so wirklich erklären, sondern ist eher eine gefühlte Tatsache und etwas, was ich ja auch bewusst herbeiführe. Auf der anderen Seite habe ich wieder enorme Sehnsucht nach ihm...dreh schon wieder bissl am rad, weil zwei Wochen um sind, seit ich n Lebenszeichen bekommen hatte und darauf hoffe es kommt nochmal was, obwohl es eigentlich nichts mehr zu kommen gibt. Ich denke noch mehr an ihn als sonst (na hurra :rolleyes: ) und hab wieder dieses nur schwer aushaltbare Bedürfnis mich zu melden. Ich träum fast jede Nacht von ihm und hab manchmal das Gefühl verrückt zu werden. Das ist wohl dieser Teil in mir, der ihn liebt, nicht gehenlassen kann und auch nicht gehenlassen will, den ich mit meinem Verstand nicht erklären kann und der sich aufbäumt, damit auf keinen Fall eine emotionale Entfernung zustande kommen kann. Ich fühl mich oft so schwach gegenüber diesem Teil und zu oft will ich ihm gegenüber auch schwach sein. Es gelingt mir einfach nicht ihn zu akzeptieren...irgendwie habe ich da totales Schwarz-Weiss-Denken...entweder ich kämpfe gegen ihn an oder ich ergebe mich ihm...einen Waffenstillstand und die Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben bekomme ich irgendwie nicht unter einen Hut und kann ich mir auch nicht vorstellen, weil dieser Gedanke für mich zu sehr mit Angst und auch meinem sehr beliebten Thema, den Schuldgefühlen, besetzt ist.
Das bringt mich zwar nicht von dem Weg ab, den ich nun einschlagen möchte, aber...hm...weiss auch nicht *seufz*
Alles Liebe :schmatz:
S.
gugugs
wie war dein DIENSTAG...?
*unschuldig frag*
8)
wie war dein DIENSTAG...?
*unschuldig frag*
8)
hmm... was ich noch sagen möchte:
aha, deine zweifel haben die stimme deines EXES!!! 8o
kein wunder dass deine thera im viereck gehüpft ist. jemandem nachzuweinen und das leben zum stillstand bringen wegen eines menschen, der in einem den zweifel wachsen lässt, ist wirklich nicht gut.
du denkst vielleicht, dass das zufall ist oder versuchst irgendwie eine verbindung zwischen deinem ex und dingen, die dir schaden, zu negieren. aber ich find es schon richtig, sich einzugestehen, dass etwas nicht nur 1. sahne war oder ist.
damit ist das problem übrigens weder entschärft noch verbessert, aber auch nicht verschlechtert. es ist einfach nur eine grundlage, auf der gedanken aufbauen können.
hm
ich habe übrigens just heute an MEINE "große" liebe zurückgedacht. ich hatte ihn ja nach unserer trennung mehrmals in freiburg besucht. ich habe mich gefragt, wie ein mensch mich so degradieren konnte: mich nicht willkommen zu heißen, obwohl er das flämmchen, was in mir noch brannte, schön geschürt hat. natürlich ist er nicht DAUERND am warmhalten gewesen, nein, unsere abhängigkeit - oh pardon, ich meine MEINE abhängigkeit von ihm - war ja dergestalt, dass ich mir die dinge selbst zurechtgelegt, geradezu zurechtphantasiert habe. aber er hatte halt auch freude daran, manchmal - so einmal im jahr ungefähr - heiß und heißer werdend zu flirten.
also: welche grausamkeit war diesem mann zu eigen???
keine
ich war ihm einfach egal, meine liebe hat er nicht so wahrgenommen wie ich sie empfunden habe. so ist es eben, wenn man liebt, ohne gegenliebe zu erfahren. es ist nicht nur inflationär, man unterwirft sich nicht nur. nein, man ist einfach auf einem anderen sendekanal. der andere IST m. e. gar nicht grausam. es ist einfach nicht sein thema, er walzt drüber, er sendet auf seinem kanal, ich auf meinem, ich bin nicht besser als er und er ist nicht (viel) schlechter als ich.
der einzige unterschied ist, dass ich liebeskummer hatte und er nicht.
so what
such is live
hm naja in diesem sinne denke ich also auch über dinge nach, die du für soooooooooooo seltsam hältst. ist es denn sooo seltsam, was du erlebst? ich sehe es vielleicht in einer weise, die nicht für jeden übertragbar ist, aber immerhin kann man es versuchen zu vergleichen.
und meine meinung ist, dass dieser wahnsinn, dass du deinen ex noch liebst, in jedem von uns existiert. mit quasi-naturwissenschaftlicher herangehensweise ist damit also dein gefühl nicht einzig. du nutzt es nur ultimativ bzw. hast halt viel davon, k.a. wie ich sagen soll.
die frage ist: warum ist dieses gefühl dein leben bzw. warum nimmt dieses gefühl so viel raum ein bei dir?
sag nicht, du weißt es nicht. deine therapie hat diese frage zum gegenstand, und du hast die antwort schon touchiert, sei es dadurch, dass deine thera irgendetwas gesagt hat, sei es, dass du selbst schon gedacht hast, dass es auch so und so (keine ahnung wie genau) sein könnte.
für mich kommt es ja - wie schon öfter bemerkt - nicht wirklich darauf an, dass man versteht, welcher teufel einen denn eigentlich reitet und die frage "warum" ist für mich nur eine frage. die frage selbst ist eine erkenntnis, die antwort ist egal, zumindest für mich. denn wenn man diese frage ernsthaft stellt, erkennt man schon an, dass die möglchkeit besteht, dass es nicht allein die macht der liebe ist, die einen antreibt.
so
jetzt treibt mich die macht der müdigkeit ins bettchen
*schnorchel*
gute nach, sigma!
gruß
pupsup
aha, deine zweifel haben die stimme deines EXES!!! 8o
kein wunder dass deine thera im viereck gehüpft ist. jemandem nachzuweinen und das leben zum stillstand bringen wegen eines menschen, der in einem den zweifel wachsen lässt, ist wirklich nicht gut.
du denkst vielleicht, dass das zufall ist oder versuchst irgendwie eine verbindung zwischen deinem ex und dingen, die dir schaden, zu negieren. aber ich find es schon richtig, sich einzugestehen, dass etwas nicht nur 1. sahne war oder ist.
damit ist das problem übrigens weder entschärft noch verbessert, aber auch nicht verschlechtert. es ist einfach nur eine grundlage, auf der gedanken aufbauen können.
hm
ich habe übrigens just heute an MEINE "große" liebe zurückgedacht. ich hatte ihn ja nach unserer trennung mehrmals in freiburg besucht. ich habe mich gefragt, wie ein mensch mich so degradieren konnte: mich nicht willkommen zu heißen, obwohl er das flämmchen, was in mir noch brannte, schön geschürt hat. natürlich ist er nicht DAUERND am warmhalten gewesen, nein, unsere abhängigkeit - oh pardon, ich meine MEINE abhängigkeit von ihm - war ja dergestalt, dass ich mir die dinge selbst zurechtgelegt, geradezu zurechtphantasiert habe. aber er hatte halt auch freude daran, manchmal - so einmal im jahr ungefähr - heiß und heißer werdend zu flirten.
also: welche grausamkeit war diesem mann zu eigen???
keine
ich war ihm einfach egal, meine liebe hat er nicht so wahrgenommen wie ich sie empfunden habe. so ist es eben, wenn man liebt, ohne gegenliebe zu erfahren. es ist nicht nur inflationär, man unterwirft sich nicht nur. nein, man ist einfach auf einem anderen sendekanal. der andere IST m. e. gar nicht grausam. es ist einfach nicht sein thema, er walzt drüber, er sendet auf seinem kanal, ich auf meinem, ich bin nicht besser als er und er ist nicht (viel) schlechter als ich.
der einzige unterschied ist, dass ich liebeskummer hatte und er nicht.
so what
such is live
hm naja in diesem sinne denke ich also auch über dinge nach, die du für soooooooooooo seltsam hältst. ist es denn sooo seltsam, was du erlebst? ich sehe es vielleicht in einer weise, die nicht für jeden übertragbar ist, aber immerhin kann man es versuchen zu vergleichen.
und meine meinung ist, dass dieser wahnsinn, dass du deinen ex noch liebst, in jedem von uns existiert. mit quasi-naturwissenschaftlicher herangehensweise ist damit also dein gefühl nicht einzig. du nutzt es nur ultimativ bzw. hast halt viel davon, k.a. wie ich sagen soll.
die frage ist: warum ist dieses gefühl dein leben bzw. warum nimmt dieses gefühl so viel raum ein bei dir?
sag nicht, du weißt es nicht. deine therapie hat diese frage zum gegenstand, und du hast die antwort schon touchiert, sei es dadurch, dass deine thera irgendetwas gesagt hat, sei es, dass du selbst schon gedacht hast, dass es auch so und so (keine ahnung wie genau) sein könnte.
für mich kommt es ja - wie schon öfter bemerkt - nicht wirklich darauf an, dass man versteht, welcher teufel einen denn eigentlich reitet und die frage "warum" ist für mich nur eine frage. die frage selbst ist eine erkenntnis, die antwort ist egal, zumindest für mich. denn wenn man diese frage ernsthaft stellt, erkennt man schon an, dass die möglchkeit besteht, dass es nicht allein die macht der liebe ist, die einen antreibt.
so
jetzt treibt mich die macht der müdigkeit ins bettchen
*schnorchel*
gute nach, sigma!
gruß
pupsup
Huhu! :schmatz:
Jaaaa...mein Dienstag war eigentlich ganz gut. Zumindest bin ich nun an der Schule angemeldet...und mit Schule meine ich tatsächlich Schule...komm mir jetzt schon wieder vor wie mit 16, als ich das erste mal aufs Gymnasium gewechselt bin. *gg*
Morgen entscheidet sich hoffentlich, wie es mit der finanziellen Seite aussieht und wenn das hinhaut, kanns quasi losgehen =)
In allgemeiner Hinsicht, sind meine Thera und ich gestern zu der "Erkenntnis" (oder albernen vermutung...wie auch immer) gekommen, dass ich noch ein inneres Kind in mir beherberge...allerdings nicht eins von den süssen gutzi-gutzi Kindern, die man den ganzen Tag in die Backe zwicken und knuddeln möchte, sondern eher so ein garstiges Biest, dass einem mit kindlicher Intensität und Ausdauer, auf den Nerven rumtrampelt. Nun wurde also auch mein Zweifel "offiziell" Personifiziert. Nunja...diese Quasselstrippe von Kind brabbelt den ganzen Tag irgendwas vor sich hin und versucht mich aus der Bahn zu werfen...ich habs schon mit Hausarrest und Fernsehverbot probiert, aber davon scheint es sich recht wenig beeindrucken zu lassen :rolleyes:
Meine Gefühle habe ich glaube ich an dem Punkt angefangen für seltsam zu halten, als immer weniger Menschen sie verstanden haben und da ich ja eben durch so etwas leicht zu verunsichern bin, habe ich sie eben als seltsam und vielleicht auch "unnormal" deklariert. Für mich sind sie aber im Grunde nichtmal anders, als ich es erwartet hatte. Das soll nun nicht heissen, dass ich mich dort hineingesteigert und es damit heraufbeschworen habe...eher das ich mich manchmal wunder, wieso ich mich wunder *kopfkratz*
Wenn jemand diese übergeht, weil er damit nicht umgehen kann...nungut, dann soll er es lassen...alles Andere empfinde ich sonst tatsächlich als Berechnung und als unfair. Das Wiederrum ist aber meine Erwartung an das Gegenüber, wenn ich doch schon einen Seelestriptease hinlege, der Andere nicht auch noch "nä nä nänänä mässig" anfängt mir mit meinen Klamotten vor der Nase rumzuwedeln, wenn ich deutlich anfange zu frieren. Nungut...mein fehler vielleicht, dass ich es habe soweit kommen lassen, aber es sollte als Erklärung dienen, wieso mich manche Dinge verletzen und ich sie einfach daneben finde. Traurig, dass ich so wenig verstanden und noch mit Eingeschnapptsein dafür bestraft wurde von dem Menschen, der mir doch so wichtig ist, weil ich EINMAL tatsächlich gesagt habe, was an mir nagt und "Oh Gott wie konnte ich nur" sein Verhalten bemängelt habe. Nun wirft mich eben dieses wieder zurück in meinem Mut, mal meine Meinung zu sagen und mir nicht alles kommentarlos gefallen zu lassen und ich mache wieder MIR Vorwürfe, wieso ich meine Klappe nicht halten und einfach schlucken konnte.
Mir geht es nur dann besser, wenn ich versuche zu verdrängen udn das klappt eben manchmal gut und manchmal weniger gut...ist aber meiner Meinung nach für die Problemlösung absolut nicht förderlich. Ich merke aber, wie es mir immer egaler wird, ob mich nun jemand versteht oder nicht. Ich hab immer das Gefühl, dass mir jemand was wegnehmen will...was nicht böse gemeint ist, aber in mir so eine ungeheure Angst und Abwehrhaltung auslöst, dass ich komplett auf stur schalte. Meins, meins, meins und niemand hat dem zu Nahe zu kommen.
Ich spüre nur, dass er mir fehlt und ich dauernd an ihn denken muss. :(
Hm...irgendwie bin ich etwas neben der Spur gerade und wohl auch etwas vom Thema vorbei (erinnert mich irgendwie an die Schule :rolleyes: ) ...mach mal etwas Pause und melde mich später nochmal.
Alles Liebe
S.
Jaaaa...mein Dienstag war eigentlich ganz gut. Zumindest bin ich nun an der Schule angemeldet...und mit Schule meine ich tatsächlich Schule...komm mir jetzt schon wieder vor wie mit 16, als ich das erste mal aufs Gymnasium gewechselt bin. *gg*
Morgen entscheidet sich hoffentlich, wie es mit der finanziellen Seite aussieht und wenn das hinhaut, kanns quasi losgehen =)
aha, deine zweifel haben die stimme deines EXES!!!Hm...zumindest in diesem speziellen Fall, ja. Ich war eh immer der Auffassung, dass er nicht fand, dass ich in beruflicher Hinsicht jemals etwas brauchbares geleistet hätte und er immer wieder darüber "witzelte", dass ich mit 27 meine Ausbildung abgeschlossen haben werde...das hab ich nun zwar mit 25 getan, aber das macht wohl keinen grossen Unterschied. :rolleyes:
In allgemeiner Hinsicht, sind meine Thera und ich gestern zu der "Erkenntnis" (oder albernen vermutung...wie auch immer) gekommen, dass ich noch ein inneres Kind in mir beherberge...allerdings nicht eins von den süssen gutzi-gutzi Kindern, die man den ganzen Tag in die Backe zwicken und knuddeln möchte, sondern eher so ein garstiges Biest, dass einem mit kindlicher Intensität und Ausdauer, auf den Nerven rumtrampelt. Nun wurde also auch mein Zweifel "offiziell" Personifiziert. Nunja...diese Quasselstrippe von Kind brabbelt den ganzen Tag irgendwas vor sich hin und versucht mich aus der Bahn zu werfen...ich habs schon mit Hausarrest und Fernsehverbot probiert, aber davon scheint es sich recht wenig beeindrucken zu lassen :rolleyes:
Meine Gefühle habe ich glaube ich an dem Punkt angefangen für seltsam zu halten, als immer weniger Menschen sie verstanden haben und da ich ja eben durch so etwas leicht zu verunsichern bin, habe ich sie eben als seltsam und vielleicht auch "unnormal" deklariert. Für mich sind sie aber im Grunde nichtmal anders, als ich es erwartet hatte. Das soll nun nicht heissen, dass ich mich dort hineingesteigert und es damit heraufbeschworen habe...eher das ich mich manchmal wunder, wieso ich mich wunder *kopfkratz*
die frage ist: warum ist dieses gefühl dein leben bzw. warum nimmt dieses gefühl so viel raum ein bei dir?Hm...wenn ich nun tatsächlichen sagen würde, dass ich es nicht weiss oder zumindest vermute, dann wäre das wohl gelogen...es ist wohl eher ein "nicht-Wahrhaben-Wollen" und auch oder gerade mein kleiner Mitbewohner fängt wild das Gezeter an, wenn ich auch nur Ansatzweise dabei bin zu glauben, dass man meine "Liebe" auch ganz anders begründen kann, als ich es gerne würde. Im Grunde weiss ich es ein klein wenig wohl wirklich nicht, denn es trifft schon, was über das mögliche Entstehen und Begründen meiner Gefühlslage gesagt wird...aber nur, weil es Sinn ergibt, muss es ja nicht zwangsläufig auch wirklich so sein, oder? ?(
ich war ihm einfach egal, meine liebe hat er nicht so wahrgenommen wie ich sie empfunden habe.Das mag schon so sein und stimmt mich in seiner Aussage ansich auch nicht wirklich glücklich...ich denke nur, wenn man der Person immer wieder und auch unmissverständlich sagt, dass diese Gefühle eben noch vorhanden sind, dann kann doch nichtmal mehr der grösste Gefühlsdepp tun, als wären sie nicht da oder als wüsste er nichts davon.
Wenn jemand diese übergeht, weil er damit nicht umgehen kann...nungut, dann soll er es lassen...alles Andere empfinde ich sonst tatsächlich als Berechnung und als unfair. Das Wiederrum ist aber meine Erwartung an das Gegenüber, wenn ich doch schon einen Seelestriptease hinlege, der Andere nicht auch noch "nä nä nänänä mässig" anfängt mir mit meinen Klamotten vor der Nase rumzuwedeln, wenn ich deutlich anfange zu frieren. Nungut...mein fehler vielleicht, dass ich es habe soweit kommen lassen, aber es sollte als Erklärung dienen, wieso mich manche Dinge verletzen und ich sie einfach daneben finde. Traurig, dass ich so wenig verstanden und noch mit Eingeschnapptsein dafür bestraft wurde von dem Menschen, der mir doch so wichtig ist, weil ich EINMAL tatsächlich gesagt habe, was an mir nagt und "Oh Gott wie konnte ich nur" sein Verhalten bemängelt habe. Nun wirft mich eben dieses wieder zurück in meinem Mut, mal meine Meinung zu sagen und mir nicht alles kommentarlos gefallen zu lassen und ich mache wieder MIR Vorwürfe, wieso ich meine Klappe nicht halten und einfach schlucken konnte.
Mir geht es nur dann besser, wenn ich versuche zu verdrängen udn das klappt eben manchmal gut und manchmal weniger gut...ist aber meiner Meinung nach für die Problemlösung absolut nicht förderlich. Ich merke aber, wie es mir immer egaler wird, ob mich nun jemand versteht oder nicht. Ich hab immer das Gefühl, dass mir jemand was wegnehmen will...was nicht böse gemeint ist, aber in mir so eine ungeheure Angst und Abwehrhaltung auslöst, dass ich komplett auf stur schalte. Meins, meins, meins und niemand hat dem zu Nahe zu kommen.
Ich spüre nur, dass er mir fehlt und ich dauernd an ihn denken muss. :(
Hm...irgendwie bin ich etwas neben der Spur gerade und wohl auch etwas vom Thema vorbei (erinnert mich irgendwie an die Schule :rolleyes: ) ...mach mal etwas Pause und melde mich später nochmal.
Alles Liebe
S.
Original von sigmaaber nur, weil es Sinn ergibt, muss es ja nicht zwangsläufig auch wirklich so sein, oder? ?(8o =) :schief:
weiß net. vielleicht muss nicht immer alles rational nachvollziehbar sein, da hast du recht. und gerade wenn es so um psychische sachen geht, muss man manchmal mit wenigen puzzle-teilen versuchen, ein gesamtbild sich vorzustellen. phantasie und seinem herzen trauen ist meiner meinung nach eine gute hilfe, auch, wenn man daneben lag. man hatte im nachhinein gesehen vielleicht nicht recht - rational gesehen - aber man hat 1.) eine gute zeit gehabt und 2.) den weg aus der sache raus gefunden, da können logische argumentationen manchmal gar nichts ausrichten, unsere phantasie hingegen schon.
bla
icke nu
ich hoffe immer, du liest nicht so genau mit, wenn ich mich zu versteigen drohe, aber ich weiß halt auch nicht mit sicherheit, was du erlebst. mein versuch, über dich und natürlich auch über mich selbst nachzudenken, besteht halt darin, dass man auch sachen erzählt, die man auch manchmal nur assoziiert und manchmal auch sachen, die noch nicht ganz geklärt sind in einem selbst.
klingt wie eben: manche dinge sind nicht als ganzes rational zu erfassen, so what, dann versucht man es eben mal anders...
hey mit der schule das ist irgendwie auch aus meiner sicht gut. ich habe natürlich gejubelt, weil die veränderung und der mut einfach so erfrischend sind. du hättest auch schreiben können, du gehst nach indien oder wirst rennfahrerin, glaube ich, es hätte mich genauso gefreut.
:)
aber dass ich mich dann auch nach längerer zeit noch freue, dass du schule machen willst, beginne ich langsam doch komisch zu finden... denn mein studium fällt mir im moment ehrlich gesagt schwer, ich sitze heute schlagkaputt am schreibtisch, ich bin körperlich aus den fugen geraten und etwas unfit und das alles, obwohl ich erfreulicherweise hürden schon genommen habe, die in den letzten wochen leider im wege standen, und entscheidungen getroffen habe, mit denen ich gerade sehr zufrieden bin.
ich bin einfach müde, das doofe ist, dass alles, was sich entwickeln soll, auch dauernd forderd. ja ja das ist das leben, ich weiß
irgendwie muss ich noch lernen, mit meinen kräften besser hauszuhalten oder - wie meine englisch-lehrerin formulieren würde - den "enlivening process" stärker fördern.
hm
wie stehst du eigentlich zum thema sport, sigma?
ja das klingt vermutlich jetzt wie eine plauderei, diese frage, aber ich frage mich wirklich, ob ich nicht doof bin, mich körperlich nicht wieder etwas fitter zu machen. wie soll eine glückliche seele in so einem trägen körper hausen können...?
:heulen:
ernsthaft, ich bin seit meinem birthday nicht besonders fit, und letztes wochenende war dann plötzlich und ENDLICH mal ein richtig befreites aufatmen da. jetzt klebt wieder alles zu, ach ja *seufz*
ich weiß
nicht reden, machen
o.k.
ich versuche es wenigstens mit spazierengehen. das ist bestimmt gar nicht sooo übel.
jetzt?? 8o :rolleyes:
*hmpf*
ach naja, sag mal, ob du glaubst, dass fitness für die psyche wichtig ist, sigma! würde mich mal interessieren, ob du da (auch) einen zusammenhang siehst.
gruß
pupsup
Huhu!
Hmhmhm........
zu Allem erstmal, aber ich versuche mich "durchzuarbeiten" =)
Das geht mir nicht sehr viel Anders. Oft komme ich mir selbst ein wenig flatterhaft vor, will ich auch noch unreife Gedanken manchmal offen zum Besten gebe, die eine Minute später (oder auch ein wenig mehr) und etwas ausgegorener, aber schon wieder eine andere Richtung einschlagen können. Oft bin ich ja schon hier beim schreiben EINES Beitrags etwas verwirrt, weil der Gedanke zum Beginn des Schreibens bis zum Ende des Beitrags sich immer mal dreht und wendet und manchmal höre ich auch mitten in diesem Prozess auf zu schreiben, weil ich ihn erstmal für mich selbst weiter ausbrüten muss und manchmal sitz ich dann beim weiterschreiben schon wieder auf einem ganz Anderen "Ei". Nungut...ich sehe das positiv und hilfreich, denn es zeigt doch, dass man sich mit einer Sache auseinandersetzt und nicht festgefahren ist in seinem Erstgedanken sondern es immer irgendwie noch weiterentwickelt.
Was meine Schule angeht, so freue ich mich auch sehr und versuche zu übergehen, dass mir allein diese Freude schon wieder etwas Angst macht. Morgen entscheidet sich, ob ich nun Bafög bekommen kann oder nicht...ich bin nun aber wieder soweit in meinen Gedanken und meinem Wollen, dass ich mich riesig freue, wenn es klappt...die Schule aber auch durchziehen will, wenn es nicht klappt. Das macht es nicht einfacher und ich weiss nciht, ob ich mir dann mit Schule und eben etwas mehr als einem Nebenjob zuviel zumute, aber ich will es eben unbedingt (und ich bin so froh darüber endlich doch wieder etwas gefunden zu haben was ICH von ganzem Herzen will) und möchte mir nicht irgendwann vorwerfen oder darüber verzweifeln, dass ich es nicht zumindest versucht habe. Scheitern ist sicher nichts schönes...aber es nichtmal versucht zu haben ist denke ich noch "tragischer".
Ist es vielleicht ähnlich wie bei Migräne, die erst einsetzt, wenn der eigentliche Auslöser schon vorbei ist und man Zeit zum verschnaufen hat? Das Dinge, die erledigt werden müssen eben Kraft kosten und die ganze Erschöpfung erst zutage kommt, wenn sie eben erledigt sind und die eigetliche Zufriedenheit ein wenig überschatten!? Ich lasse mich von sowas immer schnell runterziehen...fühle mich dann im ganzen durch den Wind und bringe wieder Zweifel zutage, warum ich nicht eben einfach nur zufrieden sein kann mit dem was ich geschafft habe, sondern immer irgendwie noch so ein beigeschmack da ist...ob nur physischer oder psychischer Natur, wobei man das ja auch oft nicht wirklich 100%ig trennen kann. Und wenn man immer aus dem Augenwinkel noch einen oder auch mehrere andere Berge sieht, die abgetragen werden müssen oder noch schlimmer...die halbäugig auch noch wachsen sieht. Viele Dinge unter einen Hut zu kriegen ist eben Anstrengung und da seine Kräfte gleichmässig einzuteilen finde ich nicht gerade einfach und wohl etwas, was auch ich noch etwas besser beherrschen lernen muss.
Hmza...gute Frage *g*
Ich habe vor einiger Zeit mal damit angefangen...dann wieder aufgehört und bin nun gerade dabei meine Motivationskurve diesbezüglich wieder etwas hochzufahren. Ich denke da Sport ein guter Ausgleich sein kann und zudem noch positive "Nebenwirkungen" hat. Ich habe es immer ein wenig dazu benutzt mich auszuklinken von allem, was drumherum so passiert. Wenn ich weiss, dass es noch Dinge zu erledigen gibt...das da eben noch die ein oder anderen Berge abzutragen sind, dann finde ich es einfacher mir eine Auszeit durch Sport zu ERLAUBEN, als zum Beispiel mich mit einem Buch irgendwo "faul" niederzulassen. Ich sehe da schon irgendwie einen Zusammenhang...meinen Zusammenhang eben. Ich kann mich rein theoretisch und ohne mein "schlechtes Gewissen" zu berücksichtigen wohl definitiv leichter dazu motivieren ein Buch zu lesen, falls die überhaupt irgendeine Motivation benötigt, wenn man es Sport gegenüber stellt, aber ich werde nachdem ich ein Buch gelesen habe wohl nicht dieses Gefühl der Zufriedenheit darüber, dass ich etwas geleistet und mir in doppelter Hinsicht etwas gutes getan habe, erlangen. Es wird schon seinen Grund haben, dass man (verallgemeinert) sagt, dass Menschen die Sport betreiben ausgeglichener und mit sich selbst zufriedener sind und das wohl nicht nur auf den körperlichen Zustand bezogen. *schulter zuck*
Nun muss ich aber mal ins Bettchen krabbeln, sonst penn ich morgen weg in meinem Kurs für Wirtschaftsenglisch, den ich noch als "Nachwehen" meines bereits vorhandenen Berufszweigs besuche (und wo ich heute eine 1 in meiner Klausur geschrieben hab :klatsch: ) =)
Ich werd mir aber sicher noch Gedanken zu diesen Themen machen und vielleicht ist da bis morgen ja wieder etwas mehr gereift... ;)
Alles liebe :schmatz:
S.
Hmhmhm........
zu Allem erstmal, aber ich versuche mich "durchzuarbeiten" =)
vielleicht muss nicht immer alles rational nachvollziehbar seinIch denke schon, dass es irgendwie so ist. Für manche mag es hilfreich sein, eine rationale Erklärung dafür zu bekommen, was so passiert oder es mag eine Aufgabe sein nach eben dieser Erklärung zu suchen. Für mich ist das jedoch gerade wenn es um Gefühle geht eine schwierige Angelegenheit. Bei mir machen diese Versuche nach einer rationalen Erklärung zu suchen für das, was bei mir Gefühlsmässig so Sache ist, speziell in Bezug auf meinen Ex, eher etwas kaputt, als das ich es hilfreich finden würde. Es lässt mich an mir und meiner Selbstwahrnehmung zweifeln und das fühlt sich alles andere als gut an. Meine Thera hat in vielen Dingen recht...sogar in den meisten...auch in diesem Fall erscheint mir Ihre Erklärung als durchaus sinnig...ich empfinde sie dennoch nicht als (zumindest nicht als alleinige "Ursache") auf mich zutreffend. Da mag vielleicht auch wieder nur mein kleines :evil: - Kind rummosern und mich das nicht einsehen lassen WOLLEN...aber dann soll es das eben tun, den ich bezweifel wirklich, dass eine vermeindliche rationale Erklärung die Lösung oder ein Lösungsweg für diese Sache ist. Ich halte viel von meiner Thera, aber sie eben auch nicht Gott und kann sich mal irren...in diesem Fall tut sie es meiner Meinung nach...und das darf sie auch :P
mein versuch, über dich und natürlich auch über mich selbst nachzudenken, besteht halt darin, dass man auch sachen erzählt, die man auch manchmal nur assoziiert und manchmal auch sachen, die noch nicht ganz geklärt sind in einem selbst.
Das geht mir nicht sehr viel Anders. Oft komme ich mir selbst ein wenig flatterhaft vor, will ich auch noch unreife Gedanken manchmal offen zum Besten gebe, die eine Minute später (oder auch ein wenig mehr) und etwas ausgegorener, aber schon wieder eine andere Richtung einschlagen können. Oft bin ich ja schon hier beim schreiben EINES Beitrags etwas verwirrt, weil der Gedanke zum Beginn des Schreibens bis zum Ende des Beitrags sich immer mal dreht und wendet und manchmal höre ich auch mitten in diesem Prozess auf zu schreiben, weil ich ihn erstmal für mich selbst weiter ausbrüten muss und manchmal sitz ich dann beim weiterschreiben schon wieder auf einem ganz Anderen "Ei". Nungut...ich sehe das positiv und hilfreich, denn es zeigt doch, dass man sich mit einer Sache auseinandersetzt und nicht festgefahren ist in seinem Erstgedanken sondern es immer irgendwie noch weiterentwickelt.
ich hoffe immer, du liest nicht so genau mit, wenn ich mich zu versteigen droheIch empfinde Deine Gedanken und Gedankengänge immer sehr bereichernd und dabei ist es nicht wichtig, ob ich ihnen nun immer zustimme oder nicht. Sie bringen mich zu Nachdenken und weisen mich auf Gesichtspunkte hin, die ich vorher übersehen oder nicht so sehr beachtet habe, die ich dann für mich und auf meine Weise nochmal bebrüten kann und ich bin eben jemand, der sich gerne und intensiv mit sich selbst auseinandersetzt. Ich bin, wie ja schonmal erwähnt, nicht die mutigste Schreiberin, sonst gäbe es sicher öfter und auch an Anderer Stelle mal mehr von mir zu lesen, so aber beschränke ich mich auf meinen Thread in dem mir mein "Käse" legitim erscheint =) achja...und meine Ausdrucksfähigkeit, an der ich grade mal wieder so einige Zweifel habe kommt auch immer mal wieder hinzu, aber ich hoffe es kommt einigermassen rüber, was ich sagen will *bet*
Was meine Schule angeht, so freue ich mich auch sehr und versuche zu übergehen, dass mir allein diese Freude schon wieder etwas Angst macht. Morgen entscheidet sich, ob ich nun Bafög bekommen kann oder nicht...ich bin nun aber wieder soweit in meinen Gedanken und meinem Wollen, dass ich mich riesig freue, wenn es klappt...die Schule aber auch durchziehen will, wenn es nicht klappt. Das macht es nicht einfacher und ich weiss nciht, ob ich mir dann mit Schule und eben etwas mehr als einem Nebenjob zuviel zumute, aber ich will es eben unbedingt (und ich bin so froh darüber endlich doch wieder etwas gefunden zu haben was ICH von ganzem Herzen will) und möchte mir nicht irgendwann vorwerfen oder darüber verzweifeln, dass ich es nicht zumindest versucht habe. Scheitern ist sicher nichts schönes...aber es nichtmal versucht zu haben ist denke ich noch "tragischer".
aber dass ich mich dann auch nach längerer zeit noch freue, dass du schule machen willst, beginne ich langsam doch komisch zu finden... denn mein studium fällt mir im moment ehrlich gesagt schwer...Ich weiss nicht ganz wie ich das deuten soll...vielleicht ist aber auch der Satz ansich schon die Erklärung ?(
ich bin körperlich aus den fugen geraten und etwas unfit und das alles, obwohl ich erfreulicherweise hürden schon genommen habe, die in den letzten wochen leider im wege standen, und entscheidungen getroffen habe, mit denen ich gerade sehr zufrieden bin.
Ist es vielleicht ähnlich wie bei Migräne, die erst einsetzt, wenn der eigentliche Auslöser schon vorbei ist und man Zeit zum verschnaufen hat? Das Dinge, die erledigt werden müssen eben Kraft kosten und die ganze Erschöpfung erst zutage kommt, wenn sie eben erledigt sind und die eigetliche Zufriedenheit ein wenig überschatten!? Ich lasse mich von sowas immer schnell runterziehen...fühle mich dann im ganzen durch den Wind und bringe wieder Zweifel zutage, warum ich nicht eben einfach nur zufrieden sein kann mit dem was ich geschafft habe, sondern immer irgendwie noch so ein beigeschmack da ist...ob nur physischer oder psychischer Natur, wobei man das ja auch oft nicht wirklich 100%ig trennen kann. Und wenn man immer aus dem Augenwinkel noch einen oder auch mehrere andere Berge sieht, die abgetragen werden müssen oder noch schlimmer...die halbäugig auch noch wachsen sieht. Viele Dinge unter einen Hut zu kriegen ist eben Anstrengung und da seine Kräfte gleichmässig einzuteilen finde ich nicht gerade einfach und wohl etwas, was auch ich noch etwas besser beherrschen lernen muss.
wie stehst du eigentlich zum thema sport, sigma?
Hmza...gute Frage *g*
Ich habe vor einiger Zeit mal damit angefangen...dann wieder aufgehört und bin nun gerade dabei meine Motivationskurve diesbezüglich wieder etwas hochzufahren. Ich denke da Sport ein guter Ausgleich sein kann und zudem noch positive "Nebenwirkungen" hat. Ich habe es immer ein wenig dazu benutzt mich auszuklinken von allem, was drumherum so passiert. Wenn ich weiss, dass es noch Dinge zu erledigen gibt...das da eben noch die ein oder anderen Berge abzutragen sind, dann finde ich es einfacher mir eine Auszeit durch Sport zu ERLAUBEN, als zum Beispiel mich mit einem Buch irgendwo "faul" niederzulassen. Ich sehe da schon irgendwie einen Zusammenhang...meinen Zusammenhang eben. Ich kann mich rein theoretisch und ohne mein "schlechtes Gewissen" zu berücksichtigen wohl definitiv leichter dazu motivieren ein Buch zu lesen, falls die überhaupt irgendeine Motivation benötigt, wenn man es Sport gegenüber stellt, aber ich werde nachdem ich ein Buch gelesen habe wohl nicht dieses Gefühl der Zufriedenheit darüber, dass ich etwas geleistet und mir in doppelter Hinsicht etwas gutes getan habe, erlangen. Es wird schon seinen Grund haben, dass man (verallgemeinert) sagt, dass Menschen die Sport betreiben ausgeglichener und mit sich selbst zufriedener sind und das wohl nicht nur auf den körperlichen Zustand bezogen. *schulter zuck*
Nun muss ich aber mal ins Bettchen krabbeln, sonst penn ich morgen weg in meinem Kurs für Wirtschaftsenglisch, den ich noch als "Nachwehen" meines bereits vorhandenen Berufszweigs besuche (und wo ich heute eine 1 in meiner Klausur geschrieben hab :klatsch: ) =)
Ich werd mir aber sicher noch Gedanken zu diesen Themen machen und vielleicht ist da bis morgen ja wieder etwas mehr gereift... ;)
Alles liebe :schmatz:
S.
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