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Jetzt ist er weg...

1'611 Antworten69'287 AufrufeGestartet von sigma ·

#1521
Huhu liebe Lisabel!

ja wenn man nur das und das getan hätte und erkannt hätte und rechtzeitig das Richtige
Ach ja *seufz* Ich weiss ja, was Du meinst. Und wenn es darum ginge, dass ich mal bissl mehr von dem und bissl weniger von dem gewesen wäre, dann wärs ja irgendwie ok. Da das eigentliche Problem aber nicht bei mir lag und ich mit Sicherheit weiss, dass ich es in positiver Hinsich hätte unterstützen können, wenn ich mir nicht so verdammt sicher gewesen wäre, dass bei mir alles anders ist, als es vorher war und, dass er bei mir nicht weglaufen muss. Ich habe solange das Problem bei mir gesucht, ihn so oft antwortlos gefragt, was das Problem gewesen ist, dass ich einfach zu diesem Schluss kommen musste. Ich weiss nicht, ob ein früheres Erkennen etwas geändert hätte...vermutlich sogar nicht...aber zumindest wäre ich dann bei einem Versuch gescheitert und nicht beim nichtstun. Dabei hat er es mir gesagt, als ich im KH war...ich habe es doch geahnt auch schon davor...aber warum um alles in der Welt hab ich nicht hinsehen wollen??? :mauer:

Ich weiss, dass es nichts an dem Beziehungs- bzw. Nicht-Beziehungszustand ändert, sich so etwas zu fragen. Aber ich muss doch für mich klären, wie es dazu kommen konnte, dass ich so verblendet war...dass ich zwar mit anderen darüber gesprochen hatte und mir hab einreden lassen, dass ich nur wieder irgendwelche Wahnvorstellungen habe und sich da keine Krise anbahnt. Ich bin auch so blöd immer auf Andere zu hören...denn wer ausser ihm und mir hätte besser beurteilen können, was Sache ist.

Ich vermute wie gesagt, dass im Fall seines Problem, ihm keine Frau und auch sonst niemand das geben kann, was er braucht...sondern nur er selbst. Was nichts daran ändert, dass man jemanden dabei ja auch unterstützen kann.

Ja...blabla...blubbblubb...bringt alles nichts...ich weiss :heulen:

Die Frage ist aber: will man das wirklich? Möchte man nicht lieber leiden für diesen kurzen Glücksmoment? Nimmt man lieber jeden Schmerz auf sich um nur ja nicht zu vergessen?
Hm...die Frage habe ich mir auch schon sehr oft gestellt...meistens, wenn es zu spät war und ich mich nicht mehr erinnern konnte, wieso ich mit dem Wissen, was passieren würde, nicht in der Lage war, das Bedürfnis und das Vermissen auszuhalten. War das wirklich ein so unerträgliches Gefühl? Ja...aus einem einfach Grund...es steht doch dafür, dass nichts passiert...man sitzt nutzlos rum und lässt Zeit vergehen, während man, die Hoffnung als Nahrung, das gefühl hat, man würde aufgeben, indem man dem Gefühl widersteht...und eben DAS geht nicht.

Jetzt zerrt eben das an mir...das nicht nur ich mich nach ihm sehne, sondern mir auch noch einrede, dass er ja meinen muss, er sei mir egal, wenn ich mich nicht mehr melde. Das das Quatsch ist, weiss ich selbst und wahrscheinlichsten Fall, verschwendet er nichtmal mmehr grossartig Gedanken an mich, wenn ich nicht gerade mal wieder meine Daseinsberechtigung von ihm verlängert haben möchte.

Und meine bekloppte Göre quatscht mir dann noch rein..."und was ist, wenn er nur darauf wartet?" "Was ist, wenn nur eine bestimmte Sache fehlt, um ihn wieder zu bekommen?" usw. blablablabla. Und um diesem vermeindlich unerträglichen Zustand zu entkommen, melde ich mich (oder habe es bisher gemacht). Das Ding ist ja auch, dass ich es vom gefühl her nicht ertragen kann, dass ICH es "beende". Hätte er auf die doofe Geburtagsmail nicht reagiert, dann wäre es nocht ok, aber erträglicher gewesen. Schliesslich habe ich ja mehr als einen Abschied von ihm hinter mir udn das wäre für mich eben nur ein weiterer gewesen. Da aber nun er zuletzt Laut gegeben hat (wie unsinnig, gefühllos oder was auch immer es gewesen sein mag), wäre quasi ich am Zug (naja...so kann man das im Normalfall nicht sagen, da wir uns nicht immer nur abwechselnd gemeldet haben, aber eben in diesem Fall des Auslaufens des Kontaktes) und indem ich eben diesen Unterlasse...beende ich es und DAS fühlt sich unerträglich an. Ich weiss nciht, wie ich es erklären soll...es spielt dabei ja nichtmal eine Rolle, dass er schon ungefähr ein halbes Jahr kein Interesse mehr an Kontakt zu mir hat...einfach nur, dass ich es geschehen lasse. ;(

Menno...manchmal versteh ich mich eben selber nicht :(

Alles alles liebe :schmatz:

S.

#1522
Hallo liebe sigma und hallo an alle, die lieber hier sitzen, anstatt den heißesten Tag des Jahres im Wasser zu verbringen.

Und meinen besonderen Gruß an die Göre. Mit der möchte ich mich heute gern unterhalten.

Wo sind wir nun angelangt?

Zwar kenne ich die Probleme des Hrn. Unbekannten nicht, aber bei dir vermute ich jetzt mal, dass der Grund für das Fragen und die Qual vor allem die Frage ist:

Habe ich alles, was in meiner Macht steht, auch wirklich getan, um die Beziehung zu retten?

Diese Frage ist wichtig und hat ihre Berechtigung, denn man kann erst abschließen, wenn man das Gefühl hat, alles probiert zu haben und nichts mehr möglich ist.

Und diese Frage, die Unsicherheit über die Antwort, das scheint lähmend zu sein. Doch bin ich mir sicher, dieses Nichtstun ist keines – denn wenn du so viele Gedanken dazu hast, auch wenn du das Gefühl hast, sie drehen sich im Kreis, bringt dich das doch zu einem Ergebnis.

Gedanken sind nicht Stillstand, sie sind höchste Aktivität – aber eben nur für dich und nicht für ihn. Und genau hier liegt das Dilemma, möchte ich sagen:

Original von sigma(s Göre)..."und was ist, wenn er nur darauf wartet?" "Was ist, wenn nur eine bestimmte Sache fehlt, um ihn wieder zu bekommen?"
Kann es sein, dass du dir schon einmal dachtest, DU könntest es steuern, wie es weitergeht – wenn du dich nur oft genug meldest, dich präsent hältst, nicht locker lässt, seine Probleme mit ihm löst (oder für ihn) ihm zuhörst, für ihn da bist, uswusw?

Dann hast du deine Möglichkeiten und deine Macht überschätzt. Der Wunsch ist legitim und er entsteht auch aus einem noblen Motiv.

Doch darf man dabei nicht vergessen: du KANNST nur den halben Weg gehen, bis zur Mitte. Die andere Hälfte müsste schon er dir (unaufgefordert) entgegengehen, anders geht es nicht. Und wenn er das nicht tut, dann ist das auch eine Entscheidung, nämlich seine!

Wenn er entschieden hat, seine Probleme ohne dich zu lösen oder auch gar nicht zu lösen, egal wie gut und hilfreich deine Unterstützung wäre, dann ist das eine Entscheidung, die man akzeptieren muss. Das fällt schwer, aber es gibt keine Alternative.

Wenn du ihn wirklich liebst, dann lass ihn wie er ist. Und wenn er so ist, dass er das Gespräch zu dir nicht sucht, dann ist es zwar schade, aber es ändert nichts an seinen Wünschen.

Ihn die Entscheidung abzunehmen, wann er mit wem seine Probleme löst, wann er sich bei wem meldet, wann er wen liebt, ist Kontrolle, es ist ein Beherrschen Wollen, es ist eine Machtausübung – eine gut gemeinte, aus dem besten Motiven entstandene – was aber nichts daran ändert, das es ist, was es ist.

Wenn man nicht loslassen kann, dann denkt man, die Liebe wäre so stark, dass es nicht ginge. Was aber alles an weiteren Motiven dazukommt, sieht man nicht so gern, mir geht es da nicht anders. Ich selbst leide auch immer wieder unter fehlender Aufmerksamkeit, unter der Gewissheit, dass andere Menschen in SEINEM Leben eine wichtigere Rolle spielen als ich.

Das ist menschlich und verständlich. Man sollte es nur erkennen, was es ist, worunter man leidet.

Lieben Gruß :trost:

#1523
Huhu Lisabel!

Göre ist ganz zu Diensten, aber ein wenig bockig heute (nur heute? *g*), aber schaun wir mal, was dabei rumkommt.

Habe ich alles, was in meiner Macht steht, auch wirklich getan, um die Beziehung zu retten?
Diese Frage stelle ich mir, wir uns, sie sich...wie auch immer, sie ist auf jeden Fall present. Immerwieder gelange ich an die Stelle, an der ich auch unweigerlich auf diese Frage stosse und obwohl ich nichtmal genau sagen kann an was es denn nun meiner Ansicht nach gehapert hat, kann ich die Frage definitiv nicht mit "ja" beantworten. Ich bin der Meinung, dass ich einfach meist zu lange gebraucht habe, um bestimmte Dinge zu deuten und entsprechend der Deutung dann auch zu handeln oder besser gesagt, ohne diese Deutung für mich gefunden zu haben, vielleicht falsch gehandelt habe.

Kann es sein, dass du dir schon einmal dachtest, DU könntest es steuern, wie es weitergeht – wenn du dich nur oft genug meldest, dich präsent hältst, nicht locker lässt, seine Probleme mit ihm löst (oder für ihn) ihm zuhörst, für ihn da bist, uswusw?

Hm...da kann ich Dir, zumindest von meinem Bewusstsein her, nur in dem einen Punkt Recht geben...nämlich das ich für ihn da sein wollte bzw. zeigen wollte, dass ich da wäre, wenn es denn was gäbe. Das ist es ja auch, was mich zum Teil jetzt noch so verzweifeln lässt. Ich kann eigentlich nicht sagen, dass ich zu irgendeinem Zeit punkt auch nur Ansatzweise das Gefühl hatte, die Sache steuern zu können...leider, denn sonst wäre ich es vielleicht aktiver...oder besser gesagt direkter angegangen. Wir haben ja nie über ein Problem gesprochen bzw. gemeinsam bemerkt, dass eins existiert und ich vermute, dass er sich dessen auch immernoch nicht wirklich bewusst ist oder vielleicht ab und an merkt, dass da schon was sein könnte, aber sich nicht damit auseinandersetzt, denn das wäre ja seiner ansicht nach ein Defizit und somit fast der Todesschlag für ihn. Ich denke einfach, wenn ich ihm damals mehr Liebe gezeigt oder mehr Sicherheit gegeben hätte, dann hätte er nicht flüchten müssen. Das dies im grunde nicht in meiner Macht lag, weiss ich wohl, denn nur er kann sein problem lösen...nicht ich oder irgend ein Anderer. Trotzdem nagen diese Gedanken immer wieder mal an mir und das ist vielleicht auch mit Grund für mein Präsenzbedürfnis...ihm zu zeigen, dass er sich geirrt hat und das seine Zweifel unbegründet waren. Es ändert natürlich nichts an der Situation und ich weiss, dass ich ihn nicht beeinflussen kann und im grunde ist das ja auch nicht mein Anliegen.

Ich bin ja auch nicht nur lieb...und ich finde es (für mich gerecht), wenn ich ihm ab und zu mal zeigen konnte, das eben nicht alles so kommt, wie er es gedacht hatte und das eben nicht alles besser wird, wenn er erstmal weg ist. Das wünscht er sich, ja...und ich mir zu einem gewissen Teil ja auch...aber die Realität sieht nunmal anders aus.

du KANNST nur den halben Weg gehen, bis zur Mitte. Die andere Hälfte müsste schon er dir (unaufgefordert) entgegengehen, anders geht es nicht.
Das ist ein Punkt in dem ich Dir vollkommen Recht gebe...anders geht es wirklich nicht. Nur kann ich es für mich nicht verantworten, diesen Platz in der Mitte zu räumen. Ich will in der Mitte bleiben...ob er da nun kommt oder nicht und wie die Vergangenheit es gezeigt hat, ja eben nicht. Ich weiss auch, dass ich mich schuldig fühlen würde oder es auch schon getan habe, als ich nur kleine Schritte gemacht habe, die mich davon entfernt haben. Wie soll ich denn aber zeigen, dass ich da noch stehe, wenn ich mich nicht melde...und wieso steh ich dort, wenn es ihn scheinbar nicht interessiert?

Nun ist es aber tatsächlich so weit, dass ich nicht mehr darauf aufmerksam mache, dass ich dort stehe und es ist auch ok so...eben solange, bis ich mit mir selbst und meinem Drumherum Frieden geschlossen habe und den Platz räumen kann.

Alles alles liebe

S.

#1524
Guten Morgen!

Mit sich selbst Frieden schließen, die eigene Mitte zu finden, um darin zu ruhen – ja, das wäre die Lösung und ich prognostiziere jetzt mal, dass das kommt, eines Tages ist es soweit, einfach so.

In meinem letzten Post meinte ich genau das:

Original von sigmaWir haben ja nie über ein Problem gesprochen bzw. gemeinsam bemerkt, dass eins existiert
Original von sigma...ihm zu zeigen, dass er sich geirrt hat und das seine Zweifel unbegründet waren
Du hättest es ihm gern gezeigt, wie man ein Problem angeht, dass miteinander reden hilft und die Vogel-Strauß-Politik einem nicht weiter bringt?

Ja, ja, das kenne ich natürlich und viele andere hier bestimmt auch – wenn sich der Partner nicht in der gleichen Weise entwickelt wie man selbst, dann würde man gern nachhelfen.

Nur dass Entwicklung von außen halt nicht funktioniert und jeder seine eigene Geschwindigkeit hat. Manche Menschen – möchte ich jetzt mal so lapidar behaupten – bleiben sogar in ihrem Entwicklungsstand auch mal stehen, um dann mit 40 noch immer pubertäre Züge zu zeigen, hab alles schon erlebt. =)

Es gibt auch welche, die sich zurückentwickeln. :rolleyes:

Wie auch immer, hier ist DAS Problem schlechthin: nicht nur die unterschiedlichen Bedürfnisse von Nähe und Distanz, auch die unterschiedliche Entwicklung und ihre Geschwindigkeit treiben Paare mehr auseinander als zusammen.

Man träumt davon, das gemeinsam hinzubekommen, gemeinsam daran zu arbeiten. Theoretisch wäre es sicher möglich, ja, aber doch nur, wenn es beide so wollen! In wie vielen Beziehungen das wohl klappt?

Thoreau schrieb:

If a man does not keep pace with his companions, perhaps it is because he hears a different drummer. Let him step to the music which he hears, however measured or far away.

Ist es nicht doch besser, jedem seine eigene Musik zu lassen, und wenn das gemeinsame Leben nicht funktioniert, sich eben aus dem Weg gehen, weil nichts anderes mehr übrig bleibt?

Original von sigmaIch will in der Mitte bleiben.... Ich weiss auch, dass ich mich schuldig fühlen würde oder es auch schon getan habe, als ich nur kleine Schritte gemacht habe, die mich davon entfernt haben. Wie soll ich denn aber zeigen, dass ich da noch stehe, wenn ich mich nicht melde...
Es ist ein hübscher Platz, an dem du da stehst. Man könnte sich jetzt viele hübsche Plätze denken und sich häuslich einrichten.

Oft lese ich in Threads, dass jemand für seinen Partner die Stadt, das Land, den Kontinent wechselte und nach Ende der Beziehung dann ganz allein dastand, ohne Freunde und Familie, weil die gesamte Aufmerksamkeit auf den Partner konzentriert war.

Ein bisschen kommt mir das so vor. Du stehst und wartest und er weiß es, dass du da stehst und er kommt dir aber nicht entgegen – aus welchem Grund auch immer, es ist sein Grund und nicht deiner.

Wieso solltest du ihm zeigen, dass du da stehst, er bräuchte ja nur nachsehen, wenn es ihn interessiert, oder? Das tut er aber nicht. Er will es nicht wissen. Er schweigt.

Was immer seine Gründe sind, das Wesentliche, das, worauf es ankommt, tut er nicht: Er geht dir keinen Schritt entgegen, nicht einmal einen kleinen. Er lässt dich einfach dort stehen und überlässt dich deinem Schicksal.

Er will es nicht und genau das ist so schwer zu verstehen: warum will er nicht, wenn man doch alles für ihn täte? Das ist auch etwas, was ich nicht begreife. Liebe folgt ihren eigenen Regeln, sie ist nicht planbar, nicht vorhersehbar und absolut nicht einzuschätzen, sonst hätte sie vermutlich ihren Zauber längst verloren.

Was würde nun passieren, wenn du dich umdrehst und diesen Platz verlässt? Dich langsam, mit kleinen Schritten entfernst und nach Haus gehst – die Gartentür offen lässt, als eine Einladung für die, die dich besuchen möchten und den Platz als eine sehr schöne Erinnerung behältst, eine die wärmt an kalten Tagen, die einem immer wieder zum Lächeln bringt?

Solche Erinnerungen sind so schön und so wertvoll.

Alles Liebe für dich :trost:

#1525
Huhu =)

Du stehst und wartest und er weiß es, dass du da stehst
Wieso denkst Du das? Ich meine...dieser Satz ist jetzt nichts Neues für mich, aber für mich trotz mehrmaligem hören, noch immer nicht ganz klar. Wäre er nicht arg von sich selbst überzeugt, wenn er das so klar denken würde?

Im Grunde auch Quatsch, denn eventuell, kann er sich schon denken, wenn ich doch immer mal wieder laut von mir gebe...auf der anderen Seite passt das aber so wenig zu seiner ewigen Angst, dass ich ihn verlasse...wieso sollte man dann nach 1, 2 oder mehr Monaten dann noch so sicher sein können?

Im Grunde wäre aber seine Sicherheit für mich fast die bessere Alternative, denn ich befürchte, und das schmerzt ja noch viel mehr, dass es ihm völlig schnurz ist, wo ich stehe. Wir haben doch eine ganze Zeit lang beide noch irgendwie umeinander rumgetänzelt...wenn er mir mal entgegen kam, hab ich, obwohl 100% willig, doch irgendwie noch zickig reagiert und er glänzte nach Aktionen meinerseits, dann meist mit Abwesenheit.

Komisches Beispiel auch...an Silvester letztes Jahr...da hat er angefangen mich zu kontakten...wie sehr er mich vermisst...das er gerne da wäre und wieso er sich nicht vorher überlegt hat, vorbei zu kommen...blabla usw. usf. Meine Antwort dann, dass er mir auch fehlt, dass ich es schön gefunden hätte ihn zu sehen und...das ich ihn liebe :mauer:

Darauf kam dann zwei Tage später ne mail:

Hast Du eigentlich in den letzten tagen versucht ne mail über web zu schreiben??? Also mir ist es eben erst seit dem neujahr gelungen.komische sache.

Naja...so kann man sich dann auch aus der Affaire ziehen. Ich hätte natürlich seinen Ausweichversuch ignorieren können und ihm den Inhalt der mail nochmal mitteilen...was ich gemacht ist...ich hab gesagt ich hätte wohl versucht was zu schicken, aber es sei nichts wichtiges gewesen und bedürfte also keiner Wiederholung :rolleyes:

Nungut...das ist nun auch fast sieben Monate her...und auch egal irgendwie.

Hm...nun hatte ich eben die mail geöffnet. um den Text nochmal nachzulesen...und völlig vergessen, dass er mir die in Zusammenhang mit einem Photo von sich geschickt hatte...mir ein solches anzusehen hatte ich seit eben Erhalt dieser mail, erfolgreich vermieden...und jetzt ;(

Es tut einfach weh, wenn ich durch so kleine Sachen und so geschockt, dass ich mein verdrängen völlig vergesse, merke, wie sehr ich ihn wirklich vermisse und das ist weit mehr, als ich mir selbst meist eingestehen will :(

Es ändert alles nicht, ich weiss, aber ich frage mich gerade wieder, was wohl jetzt wäre, wenn ich ihm im Januar nicht diese mail geschrieben hätte. Man kann es nicht rückgängig machen...das ist mir schon klar...aber die Fragen bohren nunmal.

Solche Erinnerungen sind so schön und so wertvoll
*seufz*

Alles liebe :schmatz:

S.

#1526
hallo ihr beide hier ist dgchen =)

also ich muss ehrlich zugeben das ich ein wenig durcheinander bin weil die postings einfach so lang sind so das ich am ende schon fast vergessen habe was ich eigentlich schreiben wollte oder um was es hier geht. es mag auch daran liegen das ich es wieder mal mehr rational sehe und da nicht so intensiv dabei bin.

ich denke @sigma macht sich zu viele gedanken wer denn nun schuld hat. es haben immer beide schuld. aus und basta.

ich denke das größte problem liegt darin das du von ihm die nicht für dich benötigten antworten bekommst und wohl auch nicht bekommen wirst was deine fragen beantworten würden. *äääähm wie jetzt? nun gut so ähnlich. :rolleyes:

nur was sind das denn immer wieder für fragen? ist denn nicht meist nach einer trennung alles klar. also weiß denn nicht jeder warum und weshalb? also ich schon und deswegen ist es eben bei mir so das ich mich nicht lange mit diesen fragen auseinandersetze. sicher bin ich eine zeitlang traurig aber das warum ist klar.

ich hatte noch ein zitat von dir gelesen wo es so ungefähr so klang das ihm keiner das geben kann was er benötigt. also auch keine frau. habe es leider nicht mehr gefunden. :(

ich meine, was ist denn das für eine aussage? wie soll denn bei so einem gedanken eine vernünftige und langanhaltende beziehung entstehen? ?(

noch etwas zu deinem verarbeitungsprozess.

ehrlich gesagt verstehe ich bis heute nicht was du bisher noch nicht verstanden hast? wie gesagt war es bei mir immer klar so das ich verstanden habe warum die trennung war. denn auch ich habe schon viel mist gemacht und die dinge waren eindeutig und ich kann auch nicht behaupten das ich die ganzen ladys schlecht rede. ganz im gegenteil. wenn ich zu viel gesoffen habe oder nicht den nötigen respekt hatte oder mich zu wenig um die beziehung gekümmert habe dann ist das klar für mich und wenn ich mich bei jeden dieser geschichten auch nur annähernd so lange beschäftigen würde dann müsste ich 160 jahre alt werden um einmal fertig zu sein.

bei meiner ex war es auch sonnenklar. ich war ja so bescheuert mir auch die frage warum zu stellen. immer wieder die frage warum ist sie so. der grund ist doch klar. zu viele probleme mit sich selbst die sie bei mir abgelassen hatte. ich war einfach der prellbock. nachdem ich mir die größte mühe gegeben hatte und sie nach und nach aus ihrem mist herausgeholt hatte, hatte ich mir einfach mal erlaubt nach 3 monaten zu sagen das ich mich verliebt habe. daraufhin wurde ich sowas von dämlich angemacht wo ich schon gemerkt hatte das sie einfach so herzlos ist. so ging das auch 1 1/2 jahre weiter bis es dann mit einem krönende abschluss iherseits zu ende war.

es hatte keinen sinn gemacht nach dingen zu suchen. sie hat halt einen aus meiner sicht schlechten charakter wo es nie eine möglichkeit gegeben hätte auf lange dauer eine beziehung eingehen zu können. das schlimmste war ja nicht das ich es nicht begriffen hatte. nein, ich wusste ja an was es gelegen hat und habe es alles gewusst. das schlimmste war das ich es mit mir machen lassen habe und ich nicht frühzeitig gegangen war. das war das schlimmste wo ich ganz alleine für verantwortlich war. alles andere war klar.

du schreibst das er danach weiterhin gesagt hat das er dich liebt. was ist das denn für eine liebe? das verstehe ich nicht. wenn es doch so ist dann gibt es doch nicht so einen abgang.

dazu auch kurz noch ein beispiel. meine exex die nicht in berlin gewohnt hatte, hatte sich mal drei wochen lang nicht gemeldet. wie ich mich gefühlt habe ist dann schon klar. ich hatte mich schon damit abgefunden das es vorbei war, wobei ich zugeben muss eh nicht viel von einer fernbeziehung zu halten. auch eben wegen meiner exex. nach drei wochen hatte ich dann eine sms bekommen die verlauten ließ, dass sie mich liebt. ich war kurz davor zu fragen ob sie nicht mehr alle tassen im schrank hat denn was sollte das? na wie das so ist habe ich das nicht mehr so gesehen und so lebte sich auch das auseinander. aber auch da waren meine gedanken nicht lange bei dem warum. eine richtige antwort habe ich bis heute nicht. aber was soll es. ich habe mir gesagt sie will mich nicht mehr. aus welchen gründen auch immer. sie denkt bestimmt an die zeit zurück denn im gegensatz zu anderen geschichten war es überwiegend eine schöne zeit. aber wie gesagt. sie hat den bock abgeschossen und dann soll es so sein.

was das kontaktieren betrifft so weißt du ja wie ich das sehe. ich jedenfalls war letztendlich froh darüber das es das nicht mehr gab denn alles in allem hätte es nur wieder hoffnungen gemacht und vielleicht wäre man sich auch wieder näher gekommen. aber, wie @lisabel gepostet hat wird es so weitergehen wie bisher. (jedenfalls so ähnlich. finde ich auch nicht mehr. =) )

was das kontaktieren zu silvester inne hat so kann ich mich daran erinnern das ihr auch im bett gelandet seid und das ist genau der punkt wenn ich sage man soll das danach nicht vergessen. ich weiß das ich mich widerhole aber nochmals möchte ich sagen das eben diese aktionen absolut gemein sind. er wusste von deinen gefühle und hat es einfach nur ausgenutzt. wenn er anstand gehabt hätte so hätte er dich in ruhe gelassen damit du zeit für die verarbeitung hast und hätte nicht wieder alles aufgewühlt und wohl noch mit dem wissen das er eh nichts mehr festes mit dir möchte. genau diese dinge verachte ich und das kann vieles was vorher vielleicht schön war kaputt machen. bei mir war es ja fast genauso und wenn mich heute noch etwas ärgert dann war es das, dass ich das eingegangen bin. durch diese blöde hoffnung die man in sich hat verliert man die objektivität und die sachlichkeit aber eben das haben sie ausgenutzt obwohl sie sich im klaren waren nicht mehr zu wollen.

ich habe heute auch wieder viel von mir geschrieben weil ich nicht weiß wie ich es anders rüberbringen kann als es mit beispielen zu begründen.

aus den o. g. gründen habe ich bestimmt vieles vergessen zu posten was vielleicht wichtig wäre.

vielleicht greife ich das eine oder andere noch einmal auf.

bis dahin alles liebe.

lg :schmatz:

dg

#1527
*uiuiui* @sigma, jetz haben wir dg verwirrt … =)

naja, was Intensität und Länge betrifft, dann stimmt das schon, was er sagt,

was das Kernthema betrifft, da triften wir dann doch manchmal weit auseinander in unseren Auffassungen, nicht wahr @d.g.c.h.e.n.???

Original von dgnach drei wochen hatte ich dann eine sms bekommen die verlauten ließ, dass sie mich liebt. ich war kurz davor zu fragen ob sie nicht mehr alle tassen im schrank hat denn was sollte das?dg
Wenn ich das mal so sagen darf: du bist schon ein ziemlich harter Knochen - drei Wochen sind das Limit? Dann kanns mit der Liebe wohl nicht so toll gewesen sein.

@dg dein ganzer Eintrag klingt bitter (mit Verlaub) und es tut mir Leid zu lesen, wie sehr dich das Leben und die Exexexen offenbar so hart gemacht haben.

Wie geht’s @sigma heute? Letztens wollte ich dich noch fragen, ob und wann es etwas Neues bei den Weiterbildungsmaßnahmen geben wird, um mal ein bisschen vom Thema abzulenken.

Denn so wie ich die Sache einschätze - und das hat natürlich keinen Anspruch auf Richtigkeit, ich kann auch massiv daneben liegen - geht es hier doch um etwas Grundlegendes, vor allem aber geht es nur um dich @sigma und sehr peripher um Hrn. Unbekannt.

In diesem Thread, meine ich, geht es um Selbsterkenntnis und dieses oft wiederholte „Warum“ ist immer nur eine Frage an sich selbst.

Denn die Geschichte besagt - wie gesagt, so sehe ich das:

sigma verliebte sich in einen Mann, der ihr nicht gewachsen ist. Ob er überhaupt beziehungsfähig ist, sei dahingestellt, darum geht es auch gar nicht, es geht darum:

Warum verliebt man sich in jemanden, der nicht Schritt halten kann, und dann wünscht man sich, dass er begreift: man zeigt es ihm, man versucht ihm auf die Sprünge zu helfen, und anfangs scheint es auch so, als ob er annimmt,

und selbst beginnt man Eigenschaften auf den anderen zu projizieren, die er gar nicht hat, die man sich aber so sehr wünscht, dass er sie hätte ...

Doch eines Tages blockiert er alle Versuche und alle guten Wünsche, weil er merkt, dass er nicht mitkommt - so interpretiere ich diese Antwort auf das Mail.

Hier geht es nicht darum, wer Schuld hat, möchte ich meinen. Hier geht es eher darum:

Kann man es akzeptieren, dass sich etwas nicht so entwickelt, wie man es sich wünscht, ohne dass jemand Schuld daran hat? Eben weil Entwicklungspotential niemals uneingeschränkt vorhanden ist?

Ist das noch verständlich, was ich da schreibe - noch dazu bei dieser Hitze. =)

LG!

#1528
Huhu dgchen! :schmatz:

Die "Verwirrung" ist nichts einseitiges...trägt vielleicht aucht etwas zum Leseunverständnis bei, dass ich meist zum Ende nicht mehr weiss, mit welchem Gedanken ich angefangen hatte bzw. die sich währenddessen einfach drehen. =)

Du hast schon recht...ich mache mir ziemlich viele Gedanken...aber das muss ich auch...um es irgendwie, irgendwann mal verarbeitet zu bekommen. Zumindest ist es mein Weg und selbst wenn ich wollte, könnte ich immernoch keinen Weg erkennen, wie ich sie abschalten könnte.

Dazu...

ist denn nicht meist nach einer trennung alles klar. also weiß denn nicht jeder warum und weshalb?
...kann ich nur ganz klar "Nein" sagen. ICH weiss es nicht. Alles was ich habe sind Vermutungen. ?(

es hatte keinen sinn gemacht nach dingen zu suchen. sie hat halt einen aus meiner sicht schlechten charakter wo es nie eine möglichkeit gegeben hätte auf lange dauer eine beziehung eingehen zu können.
Auch hier kann ich nur sagen, dass ich das auf meinen Ex nicht beziehen könnte...! Ich hallte ihn nicht für einen schlechten Menschen, noch unterstelle ich ihm Egoismus oder gar Berechnung.

was das kontaktieren zu silvester inne hat so kann ich mich daran erinnern das ihr auch im bett gelandet seid und das ist genau der punkt wenn ich sage man soll das danach nicht vergessen.
Das ist richtig...so ist es gewesen...war allerdings nicht das Silvester, was ich in dem Beitrag meinte, sondern das davor. Aber auch in der Hinsicht, gebe ich nicht wirklich ihm die Schuld...ich habe im hauptsächlichen dazu beigetragen, dass es überhaupt soweit kommt. Er hätte nicht mitmachen müssen, dass ist richtig...aber ich bin ziemlich sicher, dass er es nicht mit dem Gedanken getan hat, sich danach aus der Affaire zu ziehen, sondern das diese Reaktion erst später entstanden ist.

Ich finde es gut, dass Du viel von Dir schreibst, denn das hilft ja beim Verständnis ungemein weiter, wenn man weiss, wie jemand zu seiner Meinung kommt. Es zeigt mir aber auch, dass wir da eben völlig unterschiedliche Schlüsse ziehen aus dem erlebten und absolut unterschiedlich damit umzugehen scheinen. Wenn ich Dir "widerspreche" dann meine ich damit nicht, dass ich in Frage stelle, wie Du es machst, sondern um ebenfalls zu erklären, wie ich zu meinen Gedanken komme.

Alles liebe :schmatz:

S.

#1529
Nun ist mir nochwas eingefallen und das ganz passend, denn kann ich gleich @ Lisabel noch antworten =)

zuerst aber @ dg nochmal

jedenfalls war letztendlich froh darüber das es das nicht mehr gab denn alles in allem hätte es nur wieder hoffnungen gemacht und vielleicht wäre man sich auch wieder näher gekommen.
So ist es bei mir ja nun auch...ich unterbinden den Kontakt nicht, sollte er nochmal von seiner Seite aus stattfinden (was ich allerdings nicht glaube) aber ich provoziere ihn auch nicht mehr...eben weil es nichts bringt. Grade heute hab ich noch darüber nachgedacht, ob ich es mir WIRKLICH wünsche, dass er sich nochmal meldet. Spontan bin ich zu der Antwort gekommen, dass ich es mir allerdings nicht wünsche...mit kleinen Ausnahmen, die aber nie eintreten, also auch nicht weiter bedacht werden müssen.

@ Lisabel

In diesem Thread, meine ich, geht es um Selbsterkenntnis und dieses oft wiederholte „Warum“ ist immer nur eine Frage an sich selbst
Ja...das trifft wohl zu. Anfangs habe ich diese Fragen tatsächlich...ob nun aktiv oder nur in gedanken, an ihn gestellt...aber das ist lange her, denn die Erkenntnis, das es zu nichts führt, hatte ich ja bereits vor einiger Zeit. Es geht um Fragen an mich selbst und um Fragen, die nur ich mir beantworten kann. Ich weiss nichtmal genau, ob es wirklich um Antworten in der Form geht, sondern eher, wie Du ja sagtest um Selbsterkenntnis bzw, bei mir im Moment ja noch um den Weg dahin.

Eine der Fragen ist natürlich immernoch, wieso ich nicht darüber hinwegkomme und eben weil ich ihn deshalb immer erwähne @ dg, kann der Eindruck entstehen, dass ich tatsächlich nocha uf Antworten von ihm warte...dem ist aber nicht so, denn meine jetzigen Fragen, könnte er nichtmal alle beantworten.

Warum verliebt man sich in jemanden, der nicht Schritt halten kann, und dann wünscht man sich, dass er begreift: man zeigt es ihm, man versucht ihm auf die Sprünge zu helfen, und anfangs scheint es auch so, als ob er annimmt, und selbst beginnt man Eigenschaften auf den anderen zu projizieren, die er gar nicht hat, die man sich aber so sehr wünscht, dass er sie hätte ...

Hm...darüber muss ich nochmal genauer nachdenken, denn bisher kam es mir eigentlich nicht so vor. Eher so, dass ich mich an jeder seiner vorhandenen Eigenschaften erfreut und sie aufgesogen habe. Ich fand ihn einfach toll, genau so wie er ist...mit allen Guten udn Schlechten Seiten. Manche waren nicht einfach zu händeln, das bestreite ich keinesfalls..aber sie haben eben ihn ausgemacht und was anderes war gar nicht wichtig. Ich kann also eigentlich nicht sagen, dass ich mal (aktiv oder passiv) versucht habe ihn zu ändern oder etwas aufzuprojizieren. Ich werde mir das allerdings nochmal durch den Kopf gehen lassen :]

Bei meinem Wieterbildungsgedönse, gibt es bisher nichts Neues. Ich bin angemeldet, das war mir erstmal das wichtigste. Ich hatte gestern ein längeres, aber leider nicht sehr aufschlussreiches Telefonat mit meinem Bearbeiter beim Bafögamt...der mir etwas verzweifelt mitteilte, dass sie so einen Fall bei sich noch nie hatten, er sich da auch erstmal belesen muss, es vielleicht an die Hauptstelle weitergegeben wird udn wenn die sowas auch noch nicht hatten, dann kommt es zu irgendeinem gericht ( ?( ) ...also viel Hick-Hack und vergleichsweise wenig Infos...bis auf die eine, dass sich das ganze noch ne Weile hinziehen wird...hurra.

Ich finde Dich übrigens trotz der Hitze sehr gut verständlich =)

Alles liebe :schmatz:

S.

#1530
was das Kernthema betrifft, da triften wir dann doch manchmal weit auseinander in unseren Auffassungen, nicht wahr @d.g.c.h.e.n.???
da stimme ich mal zu und bevor ich wieder die peilung verliere antworte ich mal gleich. allerdings habe ich auch so manchmal den gedanken das ich insgesamt wohl nicht mehr viel dazu sagen kann.

Es geht um Fragen an mich selbst und um Fragen, die nur ich mir beantworten kann. Ich weiss nichtmal genau, ob es wirklich um Antworten in der Form geht, sondern eher, wie Du ja sagtest um Selbsterkenntnis bzw, bei mir im Moment ja noch um den Weg dahin.
ich denke das es auch damit etwas zu tun hat denn irgendwie geht es ja nicht mehr darum was denn die verarbeitung der trennung zur bedeutung hat sondern mehr fragen die @sigma betreffen was sie persönlich betrifft in der sache des warum kann sie nicht akzeptieren bzw. nicht abschließen. da denke ich das es wohl am ehesten ein erfolg bei ihrer thera geben wird als wenn ich etwas poste weil ich nahezu in allen dingen ein wenig abdriffte und eben auch eine völlig andere einstellung/meinung dazu habe.

drei Wochen sind das Limit? Dann kanns mit der Liebe wohl nicht so toll gewesen sein.
also ich setze mir da kein limit. ich kam mir nur verarscht vor sich 3 wochen nicht zu melden und dann diese sms.

@dg dein ganzer Eintrag klingt bitter (mit Verlaub) und es tut mir Leid zu lesen, wie sehr dich das Leben und die Exexexen offenbar so hart gemacht haben.
es war einfach zu viel. vielleicht zu viel erlebt und zu schnell gewechselt. keine ahnung aber auf jeden fall ist das auch der grund dafür das ich mittlerweile seit fast zwei jahren keine feste freundin mehr hatte. sicher ein paar affären oder ons. letzendlich muss ich sagen das ich mir das hätte auch sparen können. nun gut, dass dazu.

Kann man es akzeptieren, dass sich etwas nicht so entwickelt, wie man es sich wünscht, ohne dass jemand Schuld daran hat? Eben weil Entwicklungspotential niemals uneingeschränkt vorhanden ist?
also eine entwicklung benötigt schon eine akzeptanz. es gibt ja auch menschen die sich garnicht mehr entwickeln. ja entwickeln wollen. so stagniert es und die beziehung geht den bach herunter. aber hier verstehe ich nicht so ganz ob denn das @sigma ihr problem ist womit sie sich selbst auseinandersetzt.

sigma verliebte sich in einen Mann, der ihr nicht gewachsen ist.
wie meinst du das? er hat einfach anders getickt. vielleicht auch nicht weiterentwickelt. so kam es zu spannungen die nicht hilfreich für die beziehung waren. ist doch überall so. entweder es passt oder nicht. doch auch da hat @sigma wohl auch kein problem mit weil sie doch recht positiv bilanziert wenn es um ihren ex geht.

aber es besteht ja auch durchaus die möglichkeit das ich das wieder mal missverstanden habe. =)

Die "Verwirrung" ist nichts einseitiges...trägt vielleicht aucht etwas zum Leseunverständnis bei, dass ich meist zum Ende nicht mehr weiss, mit welchem Gedanken ich angefangen hatte bzw. die sich währenddessen einfach drehen.
ehrlich gesagt datiert meine verwirrung eher daraus weil ich wohl nicht verstehen will das du dich nun schon 2 jahre damit rumquälst. manchmal bin ich wohl verbaut und sehe es einfach nicht ein das es so ist wie es ist. vielleicht auch einfach deswegen weil ich es so intensiv nie gesehen habe oder wollte aber wie gesagt war bei mir ja auch kaum ein grund vorhanden es so gedanklich auszuführen.

kann ich nur ganz klar "Nein" sagen. ICH weiss es nicht. Alles was ich habe sind Vermutungen.
das verstehe ich auch nicht denn ihr wart doch lange zusammen und da lernt man sich doch kennen. eine trennung kommt doch nicht von heute auf morgen sondern ist ein prozess der langsam vor sich geht wenn es sich um richtige liebe handelt. man weiß doch auch worüber man gestritten hat. streiten sind meinungsverschiedenheiten was mir persönlich ein zeichen gibt das etwas nicht stimmt. summiert es sich und geht es immer um das gleiche chema oder thema, so weiß ich doch den grund oder?

Auch hier kann ich nur sagen, dass ich das auf meinen Ex nicht beziehen könnte...! Ich hallte ihn nicht für einen schlechten Menschen, noch unterstelle ich ihm Egoismus oder gar Berechnung.
ich habe im hauptsächlichen dazu beigetragen, dass es überhaupt soweit kommt.
und warum ist es dann so schwer einen abschluss zu finden? ja sicher, weil du ihn liebst doch das hatte ich auch schon und ich habe dann eben versucht an das gute zu denken und es so zu akzeptieren wie es ist. was blieb mir auch übrig.

daher sehe ich eben auch das problem mehr bei dir selbst. es gibt bei euch einfach kein gleichgewicht weil du dir alles aufbrumst. auch wenn @lisabel nicht der meinung ist das es um schuldfragen geht dann sehe ich das anders. es gibt fast immer eine SCHULD aber die siehst du nur bei dir denn bei ihm war ja fast alles ok wenn ich das richtig deute. vielleicht ist genau das dein problem.

mal einfach rational gedacht. =)

Spontan bin ich zu der Antwort gekommen, dass ich es mir allerdings nicht wünsche
das ist ja mal ein sehr guter gedanke denn sollte es anders sein und es einen kontakt geben, dann würdest du wohl wieder von vorne anfangen.

Eine der Fragen ist natürlich immernoch, wieso ich nicht darüber hinwegkomme und eben weil ich ihn deshalb immer erwähne @ dg, kann der Eindruck entstehen, dass ich tatsächlich nocha uf Antworten von ihm warte...dem ist aber nicht so, denn meine jetzigen Fragen, könnte er nichtmal alle beantworten.
das wäre ja auch für mich das einzige was ich vermuten würde. eben das es einzig und allein darum geht dich selbst zu verstehen.

mit deiner weiterbildung kannst du wohl erstmal nur abwarten. aber warum sollte das nicht klappen. wie gesagt wäre das auf jeden fall ein vorteil und würde dich auf andere gedanken bringen.

lg :schmatz:

dg

#1531
Huhu dgchen!

*tieflufthol* =)

allerdings habe ich auch so manchmal den gedanken das ich insgesamt wohl nicht mehr viel dazu sagen kann.
Schade...denn ich bin doch gerade hier, um die unterschiedlichsten Meinungen zu hören udn auch die, die ich für mich nicht verinnerlichen kann, regen mich zum nachdenken an.

denn irgendwie geht es ja nicht mehr darum was denn die verarbeitung der trennung zur bedeutung hat
Hm...für mich geht es schon noch darum...denn das ist immernoch mein Hauptknackpunkt. Es geht nur nicht mehr darum, einizig von IHM Antworten zu erhalten.

da denke ich das es wohl am ehesten ein erfolg bei ihrer thera geben wird als wenn ich etwas poste weil ich nahezu in allen dingen ein wenig abdriffte und eben auch eine völlig andere einstellung/meinung dazu habe.
Meine Thera kann mir schon helfen (so hoffe ich), denn sonst wäre ich sicher nicht mehr da. Allerdings brauch sie dafür ja auch Gedanken und Informationen von mir und ich versperre mich eben manchmal dagegen zu "denken" und deshalb kann ich nur nochmal wiederholen, dass mir das hier schon sehr wichtig ist und mir auch seine eigene Art und Weise ebenso hilft wie meine Thera.

eine trennung kommt doch nicht von heute auf morgen sondern ist ein prozess der langsam vor sich geht wenn es sich um richtige liebe handelt.
Sorry, aber irgendwie verstehe ich den Satz leider nicht ?(

man weiß doch auch worüber man gestritten hat.
Ich bin nicht der Meinung, dass man unsere zwei "richtigen" Streits als Massstab dafür nehmen kann, wieso unsere Beziehung nicht fumktioniert hat.

meinungsverschiedenheiten was mir persönlich ein zeichen gibt das etwas nicht stimmt
Auch das sehe ich irgendwie anders...oder wir haben einfach verschiedene Vorstellungen davon, was wohl eine Meinungsverschiedenheit ist. ?(

summiert es sich und geht es immer um das gleiche chema oder thema, so weiß ich doch den grund oder?
Öhm... weiss nich :schief: Wir hatten wie gesagt zwei Streits, an die ich mich jetzt noch genau erinnere. Ein paar kleinere Meinungsverschiedenheiten, die er dann mit besagtem Verhalten am Telefon beendete. Wenn es so einfach, dass ich unsere Streits analysieren könnte, dann hätte ich es sicherlich schon gemacht oder zumindest in Betracht gezogen. Wenn ich sage, dass ich ansich nicht weiss, wo beziehungsmässig das Problem lag, dann meine ich das auch wirklich so. Ich habe wie gesagt nur eine Erklärung und an der knabbere ich grade ein wenig rum...und gucke, ob ich die "ungesehen" akzeptieren kann oder ob ich doch nochmal weiterbohren muss.

ehrlich gesagt datiert meine verwirrung eher daraus weil ich wohl nicht verstehen will das du dich nun schon 2 jahre damit rumquälst.
Manchmal denke ich, unterscheiden wir uns in der Hinsicht gar nhicht so sehr...denn schlisslich trage wir beide das Päckchen der vergangenheit ja dann schon 2 Jahre mit uns rum und das nichtmal mit wirklich unterschiedlichen Auswirkungen, was das Beziehungsleben angeht...nur aus anderen Gründen vielleicht.

Alles liebe :schmatz:

S.

#1532
Guten Morgen allerseits!

Wenn ich darf, möchte ich mal das Wort an dich richten @dg

denn dein Mitteilungsbedürfnis gestern war schon berührend.

Es fällt mir auf, dass du dich in einer Art und Weise mit dem Thema auseinandersetzt, wie es bisher nicht so war.

*mal ein bisschen dgchen analysieren* =)

Dass du nach einer Zeit der raschen Ereignisse, der Abwechslungen und der Fehlschläge nun alleine lebst, halte ich nämlich auch für eine Zeit der Aufarbeitung - vll nicht bewusst und vll auch nicht freiwillig -

aber dass dich die ONEs nicht mehr ganz zufrieden stellen und du dich stattdessen lieber in die Probleme anderer einliest, ist schon ein Reifeprozess, der zur eigenen Vergangenheitsbewältigung beiträgt.

Was mich und meine Vermutung zu @sigma betrifft, so schreibe ich ja immer dazu, dass ich mich täuschen könnte, denn so wie du @dg, kann auch ich nur von meinen Erlebnissen und Erkenntnissen berichten.

Diese Schuldlosigkeit in der Partnerschaft-Fehlentwicklungsgeschichte, als ich von eingeschränktem Potential faselte und sehr dankbar dafür bin, dass dieses Gefasel auch noch wer verstehen mag =)

meinte ich so:

*kramt im Nähkästchen und erzählt nur noch von sich* :rolleyes:

Was mich mit dem Mann verband, mit dem ich jahrelang verheiratet war, ist heute nicht mehr eindeutig zu sagen. Nicht weil das Gedächtnis nicht 20 Jahre zurückreichen kann, sondern weil es die Menschen von damals nicht mehr gibt.

Es waren andere Wünsche, andere Träume, andere Schwerpunkte. Wir fanden uns anziehend, obwohl doch ziemlich verschieden - und gerade das Anderssein reizt ja so sehr in jungen Jahren - und verliebten uns.

Ganz klassisch haben wir uns in den Jahren auseinander entwickelt und der Liebe beim Sterben zugesehen. Es war ein tragischer und schleichender Tod, aber er war unaufhaltsam - das weiß ich heute, noch vor einem Jahr wehrte ich mich gegen diese Erkenntnis.

Dass diese Ehe nicht mehr funktionierte, daran hatte niemand Schuld. Es ging nicht um Streitereien oder um Meinungsverschiedenheiten, dass wir so verschieden waren äußerste sich darin, dass wir kaum noch miteinander sprachen und wenn, dann waren wir sehr höflich zueinander, so wie Fremde …

Wir entfremdeten uns und fanden nicht mehr zueinander. So als ob jeder auf seinem eigenen Planeten leben würde. Dabei hat aber niemand das Lager gewechselt, es waren keine anderen Partner im Spiel, keine Treulosigkeiten oder andere immer wiederkehrende Probleme, nichts davon.

Bedingt durch berufliche Änderungen, Weiterbildungen und Weiterentwicklungen hatten wir die gemeinsame Basis verloren. Das ging schnell, so schnell, dass man es erst viel später bemerkte, bemerken wollte, wenn überhaupt.

Er hat die Konsequenzen gezogen und ist gegangen. Einfach so: wortlos, weil es für ihn nichts mehr zu sagen gab. Für mich hätte es noch tausend Dinge gegeben, die ich besprechen wollte. Ich wollte auch andauernd retten, irgendetwas retten – aber was?

Einen toten Hund kann man nicht wiederbeleben, indem man permanent auf ihn draufsteigt.

Verzeiht den skurrilen Vergleich, er schien mir passend. :rolleyes:

Das Schlimmste war für mich begreifen zu lernen, dass der Mann, den ich so gut kannte - oder glaubte zu kennen - es vorzog, sich mir zu entziehen. Ich tat alles für ihn, managte sogar sein Leben und er ließ es lange zu. So lange bis …

Als ich die Reaktion von sigmas Freund auf dieses Mail vor Silvester las, wurde ich daran erinnert: daran, wie sich jemand verhält, der weder weiß, wie er richtig reagieren soll, noch wie er es sagen soll, dass er eben so ganz andere Prioritäten und Wahrnehmungen hat.

An dieser Sprachlosigkeit scheitert alles - denke ich.

Lieben Gruß von

#1533
Huhu!

Je mehr ich lese umso weniger klar wird mir, was für einen Grund die Trennung hatte, denn ich kann in fast keinem Punkt zustimmen oder sagen, dass ich etwas derartiges bemerkt hätte.

Im gegensatz zu Dir verstehe ich auch seine Reaktion auf meine mail an Silvester nicht, denn (und ich weiss @ dg wird jetzt wieder ein wenig das Gesicht verziehen von wegen leerem Gequatsche udn so...stimmt ja auch im Grunde ;) ) sowohl vor als auch nach der mail, hatte er dieses Umzieh udn Zukunftsding mit mir am Laufen, dass immer mal wieder durchkommt. Nie umgesetzt wurde...ok...das ist ja mehr als offensichtlich...aber er wird es ja auch nicht grundlos angesprochen haben, oder?

Ich bin mir sicher, dass ich etwas übersehe in meinem ganzen Gegrübel...aber ich werde sicherlich noch darauf stossen.

Ich möchte nur nochmal sagen, dass hier nicht der Eindruck entstehen soll, dass ich irgendwas schönrede. Ich bin mir sowohl positiver, wie auch negativer Dinge sehr bewusst...trotzdem erkenne ich keinen Anderen Punkt an dem es gelegen haben könnte als den, an dem ich grade am rumknabbern bin.

Vielleicht bin ich auch nur zu doof *grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr* =)

Alles liebe :schmatz:

S.

#1534
*heftigst nickt*

Ja, genauso ist es: was immer dir andere erzählen, es sind immer nur deren Geschichten, niemals deine.

Es kann eine Hilfe sein, zu lesen, zu schauen, wie ein Puzzle-Spiel die Teilchen zu betrachten, wie sie sich zusammenfügen - deine eigene Geschichte ersetzen sie selbstverständlich nicht.

Du hast deine eigene Wirklichkeit und deine eigene Wahrheit.

Sogar Hr. Ex hat da eine andere, möchte ich mal meinen.

Aber worum es geht bei dem allem - so meine ich - ist doch, eine Wahrheit zu finden, mit der man leben kann. Eine Gewissheit zu haben, die dich zurückbringt, dorthin, wo Glück als einziges möglich ist:

Hin zur Gelassenheit, zum Leben im Hier und Jetzt, zurück zur eigenen Mitte.

Denn in ihr steckt alles drinnen: lassen, loslassen, aber auch zu-lassen, also kein passiver Begriff, sondern ein sehr aktiver:

Du tust etwas für dich, dass dich glücklich macht - denn es ist ein großer Irrtum, wenn man meint das Glück käme von außen,

denkt heute die

#1535
Huhu!

Bevor ich meinen persönlichen Schmelzpunkt erreiche und gar nichts mehr geht, melde ich mich nochmal schnell zu Wort *ächz*

Ich hab die Tage etwas gelesen, von dem ich mir dachte, dass auch ich es hätte geschrieben haben können. (zitiere es allerdings nicht, weil es nicht von hier kommt). Es ging dabei um Angst und Angst vor der Angst usw. und das die Ängste einen Aussetzer (bei mir zumindest nur einen Aussetzer) hatten in der Beziehungs- bzw. in der "Liebes"zeit. Bei mir war das ganz änhlich...meine Ängste waren wie weggeblasen oder ihre (vermeinlichen) Auslöser haben mich schlichtweg nicht mehr interessiert. Einige wenige kamen neu dazu, aber die haben mich nicht so eingeschränkt, wie die vorherigen. Ich fühlte mich einfach stark...nichts und niemand konnte mir was.

Diese Stärke fehlt mir auch sehr, aber ich finde auch da nicht den Weg, sie von mir selbst zu beziehen. Angst war schon immer ein grosses Thema in meinem Leben und ein enorm einschränkendes dazu und eins, was in meiner Thera grad heftigst besprochen wird...sowohl die "Alten" wie auch die "Neuen" die es sich nun gemeinsam bei mir bequem gemacht haben. :rolleyes:

ist doch, eine Wahrheit zu finden, mit der man leben kann
Ja...das versuche ich irgendwie und manchmal finde ich zumindest eine, mit der es sich zeitweise etwas leichter leben lässt. Eben nur zeitweise, denn dann stellt sich mir immer die Frage, ob es ok ist, wenn ich mir meine eigene stricke so, das ich damit leben kann oder ob ich es mir damit nicht ein wenig zu einfach mache.

Ich bin im Moment ganz froh, dass das Bedürfnis nach Kontaktaufnahme von meiner Seite bei mir nicht im Vordergrund steht...es zwickt zwar ab und zu, ist aber aufgrund meines Wissens über die Unsinnigkeit der Aktion, gut zu verkraften. Auch der Tatsache, dass er sich nicht meldet, kann ich nichts soooo negatives abgewinnen (ausser, dass ich halt immernoch das Bedürfnis habe zu wissen, dass es ihm gut geht), denn ich weiss, dass ich dann reagiere, wie ein Pawlowscher Hund.

Was allerdings durch das Nichtvorhandensein des Kontaktes schlimmer geworden ist, sind die Gedanken an ihn...und die Sehnsucht nach ihm. Ich versuche beides (wenn auch in zumindest kleinerem Ausmasse gewünscht) als DA hinzunehmen...aber das ist nicht einfach und treibt mich manchmal beinahe in den Wahnsinn. :schief:

Es ist nicht wirklich neu, denn an diesem Punkt bin ich ja nicht das erste mal, obwohl doch ICH bei jedem mal ein wenig eine Andere bin...doch auch durch diese Änderung und etliche Erkenntnisse wird es nicht einfacher und um ehrlich zu sein, hatte ich mir das ein wenig erhofft. :rolleyes:

Ich bekomme auch weiterhin einen stark erhöhten Pulsschlag, wenn ein Motorrad hier vorbeifährt und das ist nicht selten, weil wir um die Ecke einen Bikertreff haben, aber ich springe zumindest nicht mehr auf und renn ans Fenster (schade eigentlichen um den sportlichen Nebeneffekt =) ). Auch Autos, wie sein, lassen mein Herzchen immernoch holpern, obwohl doch im Grunde klar ist, dass er es nicht ist. "Witzigerweise" sehe ich auch bei meiner Mutter immer noch ein kurzes Zucken, wenn uns ein solches Fahrzeug begegnet...obwohl sie das nur ungern zugibt :P Und immer den Gedanken im Hinterkopf "das wär ja auch zu schön gewesen", der dann möglichst schnell beiseite geschoben wird.

Hachja...denken ist sowieso grade nicht meine leichteste Übung *schwitz* ;)

Alles liebe

S.

#1536
Huhu liebe sigma! :trost:

Wie geht’s dir heute, hält der Aggregatzustand noch?

Ein bisschen off topic:

Heut morgen hab ich meinem Chef vorgeschlagen, was er denn von einem Pool am Dach hält - es ist doch flach - sein Blick ließ aber nicht auf Zustimmung schließen, komisch, nicht? =)

Hier wurden für heute 38° prognostiziert und ich sitze in einem verdunkelten Büro und betrachte den Berg Arbeit, der hier in stummer Anklage den freien Blick aufs Fenster verstellt …

Also überlege ich, was ich in meiner temperatur(und nicht nur)bedingten Verwirrtheit sigma doch erzählen könnte, von Angst und Sehnsucht und Zeitspannen für Änderungen.

In den vielen schlauen Büchern, die ich lese, stehen dann so kluge Sachen wie „Ohne Trennung und ohne Einbrüche im Altgewohnten sind keine Änderungen und auch keine Weiterentwicklung möglich“ was ja vll ganz schön so ist, aber warum tut es denn so weh?

Und die Schmerzen werden mit einem falschen Erziehungsbild erklärt - Sehnsucht nach dem Unerreichbaren geht zurück auf nicht erfüllte Wünsche im pubertären Prägestadium :schief:

Und die soziologischen Theorien sind noch krasser, sie besagen sogar, dass diese Liebe, die wir für die große, die einzige, die wunderbarste halten, nur ein kulturelles Produkt wäre, was sich während der Sozialisation eben in unseren Breiten in den Köpfen eingeschlichen hätte - es könnte auch ganz anders sein.

Tatsächlich aber möchte ich dir heute gern schreiben, dass ich es für mich aufgegeben habe, mich zu bemühen, die Fortschritte in meiner Weiterentwicklung nicht aus den Augen zu verlieren.

Irgendwann zwischen Sehnsucht und ihrem Nachlassen, zwischen Wachliegen und den Sternenhimmel betrachten und dabei nicht an den EINEN zu denken, den ich vermisse, sondern an mich und wo ich noch überall hin möchte auf dieser Welt =)

Irgendwo da dazwischen hab ich für mich erkannt, dass ich nicht einem linearen Weg folge. Es sind Kreise, konzentrische Kreise, manchmal Ellipsen, die sich um einen Mittelpunkt bewegen - und dieser Mittelpunkt ist NICHT er und auch kein anderer (tut mir Leid für euch Jungs),

sondern das, was ich zum Mittel- und zum Schwerpunkt in meinem Leben mache und das ist die Arbeit. Nicht, was ich jetzt grad beruflich mache, die Verrechnungen im Controlling sind ganz nett und man kann davon leben, mit „Arbeit“ meine ich eine geistig anspruchsvolle Betätigung, das Beschäftigen mit Theorien, das Suchen nach interessanten Gesprächspartnern, die viel wissen und bereit sind, dieses Wissen auch weiterzugeben, das immer wieder erneute Hinterfragen, was stimmt und was nicht und was für wen und warum gerade das der Ausschnitt einer Welt wäre, den manche für die Wirklichkeit halten und andere aber gar nicht sehen können.

Und wenn ich so kreise um meinen Mittelpunkt, dann wird alles andere ein Nebenaspekt im Leben. Ein netter, zugegeben, aber eben nicht das Hauptsächliche, nicht das, was das Leben ausmacht und es ginge auch ohne. Eigentlich. Und eigentlich ganz leicht, nicht?

Verwirrung Ende =)

#1537
Huhu!

@ Lisabel

Ich finde den Vorschlag mit dem Pool klasse und kann absolut nicht verstehen, wieso Dein Chef dem nicht zugestimmt hat ?( =)

Ohne Trennung und ohne Einbrüche im Altgewohnten sind keine Änderungen und auch keine Weiterentwicklung möglich
Ach ja...das mag sein. Ich würde da teilweise lieber sagen "Sch*** auf Weiterentwicklung und den Kram". :schief:

und dabei nicht an den EINEN zu denken, den ich vermisse, sondern an mich und wo ich noch überall hin möchte auf dieser Welt
Hm...das tue ich auch oft...bzw. versuche ich es, denn irgendwie fehlt mir immernoch der Blick dafür und gerade bei solchen Gedanken schleicht er sich früher oder später doch immer wieder in meine Gedanken *seufz*

Die sozioligischen Theorien behagen mir so überhaupt gar nicht. 8o

#1538
Huhu!

@ Lisabel

Ich finde den Vorschlag mit dem Pool klasse und kann absolut nicht verstehen, wieso Dein Chef dem nicht zugestimmt hat ?( =)

Ohne Trennung und ohne Einbrüche im Altgewohnten sind keine Änderungen und auch keine Weiterentwicklung möglich
Ach ja...das mag sein. Ich würde da teilweise lieber sagen "Sch*** auf Weiterentwicklung und den Kram". :schief:

und dabei nicht an den EINEN zu denken, den ich vermisse, sondern an mich und wo ich noch überall hin möchte auf dieser Welt
Hm...das tue ich auch oft...bzw. versuche ich es, denn irgendwie fehlt mir immernoch der Blick dafür und gerade bei solchen Gedanken schleicht er sich früher oder später doch immer wieder in meine Gedanken *seufz*

Die sozioligischen Theorien behagen mir so überhaupt gar nicht. 8o

Und eigentlich ganz leicht, nicht?
Öhm...ja...EIGENTLICH! Obwohl ich es selbst mehr als oft benutze, war es noch nie eines meines Lieblingswörter. :rolleyes:

Mir geht es, bis auf den immer näher rückenden Punkt, an dem ein Schmelzen nicht mehr zu verhindern sein wird...eher so :heulen:

Den smilie mag ich auch nicht sehr, wil er mir immer so jämmerlich vorkommt...im Moment passt er aber.

Ich WILL ihm schreiben...oder ihn mal wieder hören...oder am liebsten noch viel viel mehr...und es wird immer anstrengender, mich davon abzuhalten und so klammer ich mich eben krampfhaft an den Gedanken,dass es absolut nichts bringt und hoffe, dass meine Kräfte nicht erschöpfen :(

Wünsche noch einen schönen heissen Tag und alles liebe :schmatz:

S.

#1539
hallo sigma

ich glaube ich könnte ja mal versuchen, ein bissle was zum thema "angst" zu verposten. dies umso mehr, als dass sich mein stalking-ex mal wieder gemeldet hat, diesmal ist er meiner abwicklerin per e-mail auf den nerv gegangen.

für mich bedeutet die erfahrung, dass meine "große liebe" mir damals meine ängste wegwischen konnte wie ein zauberer eine jungfrau verschwinden lassen kann eine ganz klare sache: meine ängste sind behebbar, und zwar ziemlich leicht!

ich habe dann lange darüber nachgedacht, was genau mich dazu veranlasst hatte, während meiner beziehung damals keine angst zu spüren.

ich glaube, ich habe mich total weggegeben und negiert in dieser beziehung, ich bin zum kind geworden und es war die geborgenheit, die einem erwachsenen eigentlich nicht mehr zusteht, die ICH MIR SELBST eingebildet hatte!

nach vielen durchdachten gehirnwindungen später und einigen jahren, auch eigentlich erst nach meiner zeit hier im lk-forum, ist mir klargeworden, dass nicht meine große liebe damals oder sonst irgendwer die quelle meiner "angstfreiheit" gewesen ist, sondern ich hatte diese quelle in mir.

es war natürlich bequem gewesen, sich träumend von der realität wegzubewegen und IHN zum zauberer hochzustilisieren, der liebe macht zuzuschreiben, die "unverständlich" sei und blablabla.

ich habe mich einfach faul in den wahnsinn gestürzt damals mit meiner großen liebe, übrigens ohne ihn! er hat in mir nicht die engelsgleiche person gesehen, sondern ist unter meiner fantasterei letzten endes zusammengebrochen.

wir waren beide noch zu unerfahren, um das in worte fassen zu könen, und es bleibt ein hin- und her der deutungsmöglichkeiten, die aber alle nichts bringen, da eine wahrheit unumstößlich ist: uns fehlte die basis. von anfang an...? ich weiß nicht, ich glaube nicht.

im gegenteil... ich denke schon, dass damals zum ersten mal in mir liebe gekeimt hatte, aber vielleicht bin ich damals (so wie ich übrigens aktuell in meiner jetzigen beziehung wieder befürchte, obwohl mir bis zu dieser minute, in der ich es dir gerade schreibe, das gar nicht klar war...) in die parallelität "kindheitsliebe und geborgenheitsgefühl" reingeschlittert und ehrlich gesagt glaubte ich auch noch an dinge, die ich mittlerweile nicht mehr für richtig halte. damit meine ich zum beispiel den glauben, dass harmonie und liebe geschenkt wird und ich nichts tun muss, im gegenteil, dachte ich, und habe mich gehen lassen, habe mich andererseits unterworfen, unglaublich, ich habe alles rollen und alle widersprüche gelebt und es war kein wunder, dass mein damaliger freund ein bissle den überblick verloren hatte...

:rolleyes:

ich will dir damit sagen, dass in meinem leben die angstfreiheit in der beziehung ein zeichen meiner eigenen stärke war. zugleich war sie ein beweis, was man sich alles antut, wenn man aus fauhlheit oder trotz oder vielleicht auch aus falschem glauben sachen nachhängt, die einem schaden.

ich stellte damals fest, dass meine große liebe eine art droge war, ein vorhang, der sich gnädig senkte, und diese erleichterung (und angstfreiheit), die ich damals kennengelernt hatte, hat mich erst recht für die realität versaut!

ich hatte dann zwar schon erkannt, dass da etwas bei mir selbst begründet liegt und nicht alles rainer zufall oder "die liebe" oder wasauchimmer war. aber statt diesen einen greifbaren gedanken - nämlich die frage, was ich in mir trage, dass ich die realität und sogar DIESE mir so wichtige beziehung aus der wahrnehmung verloren hatte (und nur noch fantasiert habe) - also statt diesem gedanken nachzugehen, habe ich mich jahrelang mit der einnerung an meine erste-liebe-trance beschissen, geglaubt, das würde mir zustehen...

ich hab von neuem rechtfertigungen gefunden für meine geistige verwirrung und bin den oberromantischten ideen angehangen. zum beispiel fand ich es mehr als glaubwürdig, dass man sich nur einmal im leben verliebt und ich dachte auch ernsthaft darüber nach, ob es eine macht gibt, die menschen "füreinander bestimmt".

es war nämlich alles leichter zu ertragen, auch das nicht beeinflussbare und unverständliche (grausame!) schicksal war mir lieber, als mich nur einen fußbreit in meine eigenen probleme hineinzubegeben.

also meine große liebe war eine realitätsflucht, die nur gezeigt hat, unter welchem druck ich psychisch damals stand.

so sehe ich das, und aus diesem grunde glaube ich vielen menschen auch ehrlich gesagt nicht so wirklich, dass sie lieben. ich glaube, lieben kann man nicht, wenn man psychisch wie ein verdurstender nach diesem und jenem dürstet.

tja

die angst ist übrigens vielschichtig. die angst von damals war aber zum großen teil eine "gelernte angst'", denke ich. es ist immer noch so, dass ich heute angst habe, aber ich habe gelernt, mich selbst an die hand zu nehmen und in situationen hineinzuführen, die ich eigentlich nicht mag.

das ist gesünder, hoffe ich zumindest, als meine kamikaze-sprünge und meine gedanklichen knockouts und träumereien.

ich möchte jedenfalls leben und nicht fantasieren.

pupsup

#1540
Guten Morgen! =)

Diese Uhrzeit * liegt mir normalerweise fern an einem Sonntag...aber schafft es irgendjemand bei der Hitze wirklich lange zu schlafen? Ich zumindest nicht :schief:

@ pupsup

meine ängste sind behebbar, und zwar ziemlich leicht!
Hm...das habe ich dann auch festgestellt bei mir und umso "geschockter" war ich, dass sie plötzlich mit so geballter Kraft wiederkamen.

ich bin zum kind geworden und es war die geborgenheit, die einem erwachsenen eigentlich nicht mehr zusteht, die ICH MIR SELBST eingebildet hatte!
?(

dass nicht meine große liebe damals oder sonst irgendwer die quelle meiner "angstfreiheit" gewesen ist, sondern ich hatte diese quelle in mir.

es war natürlich bequem gewesen, sich träumend von der realität wegzubewegen und IHN zum zauberer hochzustilisieren, der liebe macht zuzuschreiben, die "unverständlich" sei und blablabla

Hm...ich glaube mitten in diesem blablabla stecke ich noch drin, den ich bin der festen Überzeugung, dass Liebe eine MACHT, die vielleicht unverständlich sein mag, aber Dinge aus Menschen hervorholt, die sie ohne diese "Macht", alleine nicht umsetzen können. Ich beziehe das gar nicht sooo sehr auf einen bestimmten Menschen, sondern auf die Liebe ansich.

er hat in mir nicht die engelsgleiche person gesehen, sondern ist unter meiner fantasterei letzten endes zusammengebrochen.
In welcher Hinsicht hat er die denn mitbekommen? Ich glaube nicht, dass mein Ex in der Beziehung jemals gewusst hat, welche Ausiwrkungen auf mein Leben ich ihm tatsächlich zuschreibe und wie sehr ich wirklich von ihm "getragen" werde. Ich habe es ihm auch nie wirklich gesagt (naja...nach der Trennung habe ich es leider ein paar mal anklingen lassen, aber da war es ja eh schon gelaufen), weil ich mir dachte, es könnte ihn erschrecken und er könnte mit der "Verantwortung" vielleicht nicht umgehen.

Ich denke schon, das Liebe ein Geschenk ist, dass es aber keines ist, sie auch behalten zu dürfen, sondern das man dafür eben auch etwas tun muss.

Ich überlege gerade wirklich, ob ich auch die Realität aus den Augen verloren hatte, denn eigentlich war ich nicht dieser Meinung und bin es auch jetzt nicht so ganz. ?(

zum beispiel fand ich es mehr als glaubwürdig, dass man sich nur einmal im leben verliebt und ich dachte auch ernsthaft darüber nach, ob es eine macht gibt, die menschen "füreinander bestimmt".
Hm...auch dieser Meinung hänge ich immernoch hinterher und das macht ein Lolslassen ja beinahe unmöglich, denn wer lässt schon "freiwillig" seine einzige Liebe ziehen? :rolleyes: Aus beinahe Tausenden von Erfahrungen weiss ich, dass es so nicht ist, aber trotzdem kann ich mich nicht davon überzeugen, dass es bei mir auch so sein wird. Keine Ahnung, wieso ich mir anmasse zu behaupten, dass es bei mir so etwas besonderes sein, aber das ist ja auch schon nicht ganz richtig, denn im Grunde wäre es ja höchstens besonders schlecht und nicht besonders toll. :schief:

Deswegen halte ich im Moment wohl auch nur ganz schlecht dieses Gefühl aus, dass er nun endgültig weg ist. Wir hatten schon letztes Jahr einmal 4 Monate keinen Kontakt...dieses Jahr einmal drei Monate und danach nochmal zwei Monate...aber das war alles nicht SO angstbesetzt wie dieser eine Monate, der jetzt vergangen ist. Man sieht ja, dass wir dieses Jahr kaum Kontakt hatten und von dem wenigen eigentlich nichts, was in irgendeiner Hinsicht inhaltlich wertvoll gewesen wäre und doch kommt jetzt die Panik auf und sie breitet sich aus und ich weiss nciht, wie und wie lange ich ihr noch standhalten kann.

die angst ist übrigens vielschichtig. die angst von damals war aber zum großen teil eine "gelernte angst'", denke ich. es ist immer noch so, dass ich heute angst habe, aber ich habe gelernt, mich selbst an die hand zu nehmen und in situationen hineinzuführen, die ich eigentlich nicht mag
Ja...das ist bei mir auch so...bei den gelernten Ängsten, wie bei dem an die Hand nehmen. Es klappt manchmal und obwohl ich enttäuscht bin, dass es "noch" so selten ist, bin ich auch froh, dass es überhaupt klappt. Es ist halt irgendwie schwieriger oder kommt mir zumindest schwieriger vor, als vorher, aber es ist machbar...irgendwie.

Deshalb glaube ich, dass diese Alt-Angst-Freieheit ein seeeeeehr angenehmer Nebeneffekt meiner Beziehung war...nicht aber das, was mich an ihr hält. *schulterzuck*

Bin grad mal wieder vollgestopft und muss mal ein wenig ordnen...immer ind er Hoffnung, dass dies irgendwann auch mal funktioniert :P

Alles liebe

S.

* Angefangen zu schreiben hab ich um 8.45h. =)

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